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mardi, 15 mai 2007

A. Moeller van den Bruck: Dritte Partei

Die dritte Partei für das neue Deutschland
Vor 80 Jahren verfaßte Arthur Moeller van den Bruck sein vielbeachtetes Hauptwerk »Das dritte Reich«

http://www.deutsche-stimme.de/Sites/07-03-Partei.html...

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In der tiefen Orientierungskrise, die das deutsche Volk nach dem Ersten Weltkrieg erfaßt hatte, steckte auch der biedere und sozialreaktionäre Patriotismus wilhelminischer Prägung. Junge Nationalisten begriffen die Niederlage nun als Chance, Nationalismus, Preußentum und Sozialismus zu verschmelzen. Gewaltigen Ausdruck fand dieses Sehnen nach einer echten deutschen Gemeinschaft in der 1923 erschienenen Schrift »Das dritte Reich« von Arthur Moeller van den Bruck. Ein Buch, das fanfarengleich die besten Geister zum Banner der Konservativen Revolution rief.
Am 30. Mai 1925 setzte Arthur Moeller van den Bruck seinem zuletzt von Schwermut gedrückten Leben ein frühes Ende. Damit verlor der mythenumwitterte Juni-Klub seinen spiritus rector und die nationalistische Schriftstellerei einen ihren kraftvollsten Visionäre. Wurde Moeller van den Bruck von der Spannung zwischen seinem angestrebten »dritten Reich« und dem entmutigenden Politikalltag der verhaßten Weimarer Republik innerlich zerrissen? Fand der Rechtsintellektuelle keinen Ausweg mehr aus dem Niemandsland, in das er sich mit seiner vagen Geschichtsprophetie begeben hatte?
Sein schillernder Lebenslauf gleicht dem anderer politischer Romantiker. Im April 1876 wurde Arthur Moeller – später hängte er seinem Geburtsnamen den mütterlichen Namen an – als Sohn eines königlich-preußischen Baurates geboren, zu dessen Vorfahren preußische Offiziere, Gutsbesitzer und Pastoren gehörten. Das Gymnasium vor dem Abitur verlassend, führte er nach seiner frühzeitigen Heirat und einem auskömmlichen Erbe ein ungezwungenes Leben im Künstlermilieu. In schlaflosen Nächten las er sich ein beträchtliches kunst- und geistesgeschichtliches Wissen an. Vor der Hinwendung zum politischen Nationalismus stand Moeller bereits im Banne von Nietzsches Lebensphilosophie, einer elitären Kulturkritik und eines kriegerischen Heroismus. Aus dieser Zeit stammen die Zeilen: »Sie ist prachtvoll, die Schlacht, und menschenwürdiger als Selbstgenuß in dumpfem Behagen. Sie gibt uns, gerade wenn es die Schlacht der Geister und Leidenschaften ist, unsere höchsten Könige und besten Helden. Das andere, der ewige Frieden, wäre nicht zu tragen – eine Langeweile, ein Gähnen, das uns nur den Philister gäbe.«
Aus Gründen, die im Dunkeln liegen, siedelte Moeller 1902 nach Paris über. Während seines vieljährigen Auslandsaufenthalts reifte er vom Europäer zum herkunftsbewußten und stolzen Deutschen heran. Aus diesem Geist heraus erschien zwischen 1904 und 1910 die umfangreiche Essaysammlung »Die Deutschen« mit Biographien über deutsche Staatsmänner, Philosophen und Künstler. Darin erklärte sich der Autor ausdrücklich zum »deutschen Nationalisten«.
Erste unverwehbare Spuren in der deutschen Geistesgeschichte hinterließ Moeller durch eine kulturpolitische Großtat: Zusammen mit einem russischen Dichter gab er zwischen 1905 und 1914 die 22-bändige Gesamtausgabe des russischen Dichters Fjodor Dostojewski heraus. Für die geistig rege deutsche Jugend vor und nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Lektüre Dostojewskis zu einem Schlüsselerlebnis. Bei ihm vernahm sie die Stimme der russischen Seele und einer mythischen Lebenswelt, die keinen Zugang zum Liberalismus und Rationalismus des europäischen Westens erlaubte. Von dem Russen übernahm Moeller den raunenden Prophetenton, in dem dieser von »jungen Völkern« und den »Revolutionären aus Konservatismus« gesprochen hatte. Das Vermächtnis Dostojewskis – die Verachtung für den westlichen Materialismus, für Fortschritts- und Vernunftglauben – wurde zu einer geistigen Waffe der jungen Rechtsopposition in Deutschland.
Während eines Italien-Aufenthaltes entwickelte Moeller die Umrisse eines großen Werkes über den Gegensatz von alten Völkern (Franzosen, Engländern und Italienern) und jungen Völkern (Deutschen, Russen und US-Amerikanern), das jedoch Fragment blieb. 1907 nach Deutschland zurückgekehrt, verließ er seit Kriegsausbruch 1914 sein Vaterland nicht mehr. Moeller meldete sich freiwillig zum Waffendienst und kam als Landsturmmann an die Ostfront, wurde wegen eines Nervenleidens aber schon bald in die Presse- und Propagandazentrale der Obersten Heeresleitung versetzt. Im Rahmen dieser Tätigkeit verfaßte er den Aufsatz »Das Recht der jungen Völker«, der sich als Akt geistiger Landesverteidigung verstand. Unter dem Eindruck der Augusttage 1914, als der zivilisatorische Lack der feisten Bürgergesellschaft abplatzte und der erstarrte Wilhelminismus einer schicksalstiefen Volksgemeinschaft wich, leisteten auch Köpfe wie Werner Sombart und Thomas Mann ihre geistigen Kriegsbeiträge.
Während des Krieges veröffentlichte Moeller sein Buch »Der preußische Stil«, seine einzige Arbeit, die nach 1945 neu aufgelegt wurde. Darin wird atmosphärisch dicht, kenntnisreich und in einer feierlichen Tonlage die preußische Kultur und Geisteshaltung unter besonderer Würdigung ihrer Baukunst beschworen. Das Buch ist eine leidenschaftliche Parteinahme für Preußen-Deutschland, das im tobenden Krieg unbedingt zu verteidigen und danach zu erneuern sei. Nicht ohne weiteres in Einklang zu bringen mit der Nüchternheit und Sachlichkeit der preußischen Staatsidee war indes der romantische Mythos, den Moeller van den Bruck nach der Kriegsniederlage predigte: der Mythos vom Reich, eines neuen, dritten Reiches.

Der Berliner Juni-Klub

Als »Das dritte Reich« 1923 erschien, war der Autor schon ein wichtiger Ideengeber der radikalen Rechten und der intellektuelle »Star« des legendären Juni-Klubs. Dieser Verein, der sich nach dem Monat der Unterzeichnung des Versailler Diktats (Juni 1919) benannt hatte, war in der Berliner Motzstraße 22 ansässig. Dort trafen sich regelmäßig Gelehrte und Publizisten der republikfeindlichen Rechten, deren Auffassungen in der Wochenzeitschrift »Das Gewissen« verbreitet wurden. Mitglieder des Juni-Klubs waren neben Moeller u.a. Eduard Stadtler (»Antibolschewistische Liga«), Max Hildebert Boehm (Buch: »Das eigenständige Volk«), Hans Grimm (Buch: »Volk ohne Raum«) und Hans Blüher, Autor wichtiger Bücher über die Wandervogel-Bewegung. Gäste der elitären Runde waren neben anderen Otto Strasser und Adolf Hitler.
Moeller schwankte anfänglich zwischen den Titeln »Die dritte Partei« und »Der dritte Standpunkt« für sein programmatisches Hauptwerk, dem er schließlich den Namen »Das dritte Reich« gab. Im letzten Kapitel erklärte der Autor: »Die dritte Partei will das dritte Reich. Sie ist die Partei der Kontinuität deutscher Geschichte. Sie ist die Partei aller Deutschen, die Deutschland dem deutschen Volke erhalten wollen.«
Dem Hauptwerk Moellers lag eine niederschmetternde Gegenwartsanalyse des Vaterlandes zugrunde. Die wilhelminische Vergangenheit, schon vor Kriegsausbruch vielfach als überlebt wahrgenommen, war unwiederbring- lich dem Urteilsspruch der Geschichte zum Opfer gefallen. In dieser Lage wandelten sich einige Konservative zu Nationalisten, die dem Konservatismus eine revolutionäre Wendung gaben und damit das geschundene Deutschland wieder aufrichten wollten. Durch die revolutionäre Zerstörung des Dekadenten und Würdelosen – konkret des Systems von Weimar – sollte das wieder ans Licht gebracht werden, was im konservativen Sinne der Bewahrung überhaupt erst lohnte. Die Hauptlehre, die konservative Revolutionäre aus Krieg und Niederlage zogen, war die Herstellung einer mythisch aufgeladenen und solidarischen Volksgemeinschaft. Der Nationalist Franz Schauwecker kleidete eine damals weitverbreitete Ahnung in die Worte: »Wir mußten den Krieg verlieren, um die Nation zu gewinnen.«
Die Erneuerung und Stärkung der niedergeworfenen deutschen Nation war für Moeller das heilige Gebot der Stunde: »Aus Trümmern, die mit dem Staate die Nation zu begraben drohen, hebt sich jetzt als eine sich entringende Gegenbewegung die konservativ-revolutionäre des Nationalismus. Sie will das Leben der Nation. Sie will das, was der alte Staat wollte und jeder Staat wollen muß: aber sie will es nicht von Begriffen aus, sondern vom Erlebnis aus: Sie will nachholen, was versäumt wurde: die Teilhaftigkeit der Nation an ihrer Bestimmung.«
Dieser neue Nationalismus nahm geistig-politisch eine Doppelfrontstellung gegen zwei nur vordergründig feindliche Gesinnungsrichtungen ein: den Liberalkapitalismus und den Kommunismus. Beide Ideologien waren vulgäre Kinder des Aufklärungs- und Fortschrittsglaubens, die sich in ihrer materialistischen Weltsicht und ihrer Feindschaft gegen alle organischen Gebundenheiten von Volkstum, Staat und Tradition trafen. Moeller van den Brucks »dritte Position«, die in einem »dritten Reich« ihre dauerhafte staatliche Form finden sollte, war der nationale Weg jenseits der Abirrungen von Liberalkapitalismus und Kommunismus. Gleichzeitig bescheinigte er dem verflossenen Kaiserreich, bei der Integration aller Volksteile versagt zu haben. Das neue Reich sollte endlich die bisherigen Klassen-, Konfessions- und Stammesgegensätze in einem deutschen Sozialismus aufheben.

Gegen deutschenunwürdige Lebensverhältnisse

Moeller stellte klar: »Für die Deutschen der neuen Generation, die nicht das Bewußtsein einer Klasse, sondern dasjenige der Nationalität haben, ist es unvorstellbar und als Vorstellung unerträglich, daß wir jene zwanzig Millionen in sozialen Zuständen unter uns leben lassen, die nicht menschenwürdig sind, und nicht deutschenwürdig. Diese Menschen der neuen Generation, die nicht Proletarier sein wollen, sind Sozialisten aus Kameradschaft.«
Ohne Scheu verwendete der Autor den Sozialismusbegriff. Dies freilich in scharfer Abgrenzung zur Sozialismus-Rhetorik falscher Arbeiterfreunde und ihres verlogenen Alleinvertretungsanspruchs. Internationalismus und Klassenkampfideologie führte Moeller auf Karl Marx und damit das Judentum zurück. »Er (Marx; Anm.) besaß als Jude kein Vaterland. Also versicherte er dem Proletariat, daß es gleichfalls kein Vaterland habe,« so Moeller. Den Gegensatz von schaffendem und raffendendem Kapital thematisierend, heißt es weiter: »Noch immer wird das große Hindernis für eine dauernde Befriedigung der Klassen und Klassenansprüche in dem Gegensatze von Arbeiter und Arbeitgeber gesucht. Noch immer wird das Kapital dort angegriffen, wo es arbeitet, und nicht dort, wo es wieder vertan, verbracht, verschwendet wird. Nicht Klassen, sondern Typen scheiden die Menschen.«
Dem Liberalkapitalismus warf Moeller wütend vor, der Arbeiterschaft den ihr gebührenden Platz innerhalb der deutschen Nation verweigert zu haben. Der Staat habe die private Wirtschaft an die Zügel zu nehmen und dafür Sorge zu tragen, »daß die Menschen leben und wohnen und arbeiten können, daß ihr wirtschaftliches Dasein in den Bedingungen gesichert ist«. Die besondere Anklage galt dem sogenannten Manchesterkapitalismus, der die erbarmungslose Auspressung der Arbeiter zum Leitprinzip des Wirtschaftens erhoben hatte. Mit der deutschen Kriegsniederlage hatte das Entente-Kapital nie zuvor dagewesene Möglichkeiten, das Herzland Europas und seine Menschen auch wirtschaftlich zu unterwerfen. Nur auf dem Wege der innerdeutschen Klassenversöhnung und Arbeiterintegration unter der Standarte eines deutschen Sozialismus schien der Befreiungsschlag gegen das Entente-Kapital denkbar. In seiner Schrift »Sozialismus und Außenpolitik« erklärte Moeller Völker statt Klassen zu den eigentlichen Ausbeutungsobjekten der Versailler Nachkriegsordnung: »Nicht Klassen, sondern Nationen sind heute die Unterdrückten. Kann es eine andere Außenpolitik für unterdrückte Völker geben als die, welche die Unterdrückung endet?«

Der Blick nach Osten

Auf der Suche nach außenpolitischen Bündnisgenossen für das in eine Paria-Rolle gedrängte Deutschland richtete Moeller – ohne eigentlich in die Gruppe der Nationalbolschewisten eingeordnet werden zu können – seinen Blick nach Osten. Als literarischer Kronzeuge für den Kampf gegen den Nihilismus des Westens diente ihm wiederum Fjodor Dostojewski, der für die unverbrauchten Seelenkräfte des russischen Volkes stand. In »Sozialismus und Außenpolitik« versuchte sich der deutsche Nationalist in einer nüchternen Auslotung deutsch-russischer Bündnismöglichkeiten: »Der deutsche Sozialismus kann sich nur dann für Rußland entscheiden, wenn auch der russische Sozialismus erkennt, daß jedes Volk seinen eigenen Sozialismus hat.«
Wie distanziert der politische Schriftsteller aber der Realpolitik und konkreten politischen Schritten gegenüberstand, zeigte sein Gespräch mit dem Kommunisten Karl Radek über ein deutsch-russisches Bündnis gegen den Imperialismus der Entente-Mächte. Radek, Deutschlandspezialist der Kommunistischen Internationale, stellte Moeller im Juni 1923 – kurze Zeit nach der Erschießung Leo Schlageters durch die Franzosen – die Frage: »Gegen wen wollen die Deutschvölkischen kämpfen: gegen das Ententekapital oder gegen das russische Volk? Mit wem wollen sie sich verbinden? Mit den russischen Arbeitern und Bauern zur gemeinsamen Abschüttelung des Joches des Ententekapitals, oder mit dem Ententekapital zur Versklavung des deutschen und russischen Volkes?« Der so Angesprochene wich den konkreten Fragen aus und lenkte die Diskussion auf weltanschauliche Grundsatzfragen, die eine Verständigung nicht zuließen.
Eine ähnliche Scheu vor greifbarer politischer Selbstverantwortung bestimmte neben weltanschaulichen Auffassungsunterschieden – z.B. in der Rassendoktrin – auch sein Verhältnis zu den Nationalsozialisten. Dies läßt sich an einer Begegnung mit Adolf Hitler festmachen: Nach einem Gastvortrag des NSDAP-Führers vor dem Juni-Klub im Jahr 1922 wandte sich dieser an Moeller mit den Worten: »Sie haben alles das, was mir fehlt. Sie erarbeiten das geistige Rüstzeug zu einer Erneuerung Deutschlands. Ich bin nichts als ein Trommler und Sammler. Lassen Sie uns zusammenarbeiten.« Moeller reagierte zurückhaltend. Nachdem Hitler die Motzstraße 22 verlassen hatte, sagte Moeller zu Rudolf Pechel, dem Herausgeber der »Deutschen Rundschau«: »Pechel, der Kerl begreift‘s nie.«

Streiter gegen den Liberalismus

Die Bedeutung Arthur Moeller van den Brucks lag denn auch nicht in dem Einsatz für Parteipolitik und Tagesfragen, sondern als Ankläger des alles zersetzenden Liberalismus: »Liberalismus hat Kulturen untergraben. Er hat Religionen vernichtet. Er hat Vaterländer zerstört. Er war die Selbstauflösung der Menschheit.« Mit Flammenworten warf er dem Liberalismus vor, die Völker zu zerstören und seinen Angriff auf alle traditionellen menschlichen Bindungen mit verlogenen Freiheitsparolen zu tarnen. Die gezielte Transformation einer gewachsenen Gemeinschaft in eine von bindungslosen Sozialatomen bestimmte Gesellschaft wurde klar erkannt: »Der Liberalismus ist Ausdruck einer Gesellschaft, die nicht mehr Gemeinschaft ist. (…) Jeder Mensch, der sich nicht mehr in der Gemeinschaft fühlt, ist irgendwie ein liberaler Mensch.«
Moellers Entwurf eines dritten Reiches, inhaltlich vage gehalten und in einer suggestiven Sprache verfaßt, begeisterte die nationalen Gegner des Weimarer Systems über alle Maßen. Joseph Goebbels zeigte sich 1925 in seinen Tagebüchern tief beeindruckt: »So klar und so ruhig, und dabei doch von inneren Leidenschaften ergriffen, schreibt er all das, was wir Jungen längst mit Gefühl und Instinkt wußten.« Zeugnis für einen regelrechten Moeller-Kult legte ein deutscher Nationalist ab, als er kurz nach 1933 schrieb: »Es kam – nach den geltenden Anschauungen – etwas ganz Unvernünftiges, es kam die Idee des Dritten Reiches. Und dieser Gedanke packte den deutschen Menschen, er packte politisch Heimatlose und politische Abenteurer, er packte Erdverbundene und Entwurzelte, er packte Naturen, mit denen man nicht sprechen, nicht diskutieren konnte.« Arthur Moeller van den Bruck erlebte die Ausbildung und Geschichtsmächtigkeit seines Mythos vom dritten Reich nicht mehr.

Jürgen W. Gansel

05:00 Publié dans Politique, Révolution conservatrice | Lien permanent | Commentaires (0) | |  del.icio.us | | Digg! Digg |  Facebook

dimanche, 13 mai 2007

M. Onfray : achever mai 1968?

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Michel ONFRAY:

Achevons mai 1968!

http://michelonfray.blogs.nouvelobs.com/archive/2007/05/0...

On peut trouver certaines poses d'Onfray dans les médias superbement agaçantes. Il n'empêche que cet article mérite méditation. Bonne lecture !

06:10 Publié dans Philosophie, Politique | Lien permanent | Commentaires (0) | |  del.icio.us | | Digg! Digg |  Facebook

jeudi, 10 mai 2007

Faye et les Arabes

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Faye et les Arabes

Par Ivane / sur : http://aumilieudesruines.blogspot.com/.

On me fait remarquer que Faye n’est pas très pro-arabe, contrairement à moi. Et que considérant cela, je devrais m’abstenir de faire de la pub pour ce salaud de sioniste… Ben oui mais la vérité est toujours plus compliquée que… Que quoi ? Ces ébauches de caricatures ?

Et d’abord suis-je pro-arabe ? Non. Je suis pour les peuples, pour tous les peuples qui se battent contre le formatage et la mise en fiche par le Nouvel Etatisme mondialiste et bien-pensant. Dictature sans limite qui prétend régenter l’ensemble d’une Humanité qui aurait vocation à s’unifier. Les maniaques de l’Unique sont nos ennemis. Quel que soit le peuple dont ils sortent. Ceux qui s’y opposent sont, au moins objectivement, nos alliés.

Je note, très empiriquement, que les Américains portent ce projet mortifère. Aidés et cornaqués par de petites élites embusquées un peu partout dans le monde. Je constate, alors que les Européens, esclaves volontaires de leurs grands frères américains depuis soixante ans, ont abandonné tout esprit de lutte et d’indépendance, que des peuples attardés dans une fidélité à leurs racines et à des modes de vie traditionnels, se tiennent, malgré un déficit technique et financier gigantesques, debout et fiers. Cela fait-il de moi un pro-arabe ? Je ne l’affirmerais pas. Mais cette étiquette en vaut bien une autre… Alors…

*

Pour ce qui est de Guillaume Faye, dont, très imprudemment, j’ai recommandé la lecture à de jeunes et moins jeunes camarades, il distingue aujourd’hui l’ennemi de l’adversaire, les USA étant tenus pour un adversaire passager, « non point une "nation" ni encore moins un "empire", mais une gigantesque entreprise commerciale et financière - une symbiose étatico-entrepreneuriale - appuyée par le complexe militaro-industriel et fondée sur la nécessité d’un état de guerre permanent. »

L’ennemi c’est, pour Faye, l’Islam à la longue mémoire, avec son réservoir inépuisable de combattants que lui fournit une démographie pléthorique. Il ne croit pas à la pérennité de la puissance américaine. Il écrit : « A terme, l’Amérique perdra. Ses atouts de superpuissance sont déjà minés. Elle ne pourra pas contenir d’ici trente ans, l’énorme masse de la Chine, qui sera la première puissance étatique mondiale. Les Etats-Unis ne feront pas non plus le poids contre la force de l’islam, dont les racines archaïques et fanatiques, sont infiniment plus puissantes que le containment (contention) technologique ou financier américain, ou que son idéal matérialiste habillé de sensiblerie biblique. De plus, démographiquement, les Etats-Unis sont de moins en moins anglo-saxons, et ce fait aura des conséquences fatales sur leur fameux "dynamisme", comme sur la force de leur patriotisme. »

*

Qu’ajouter ? Sinon que j’inverserais quant à moi les propositions. L’ennemi c’est pour moi cette Amérique, cette Europe reniée qui met son idéal dans le cosmopolitisme et sa puissance au service du matérialisme le plus creux. Un ennemi qui l’est d’autant plus qu’on le ne connaît pas pour tel, qu’il s’est insidieusement glissé dans la mémoire collective de nos peuples, parasitée dès l’enfance au moyen des techniques de publicité et décérébrée par le bombardement de l’industrie cinématographique… Un ennemi qui nous a volé notre âme et qui nous a appris à nous haïr… Un ennemi dont la domination a rendu possible l’invasion de cet adversaire millénaire que représente l’Islam, avec ses cavaliers ou ses foules faméliques…

Mais, au-delà de ces priorités dans la désignation du l’ennemi, on ne peut que tomber d’accord quand il écrit : « Et vous remarquerez que, même si ces deux adversaires s’accusent mutuellement d’incarner le Démon, ils n’en sont pas moins tous les deux - comme par hasard - fils de la violence biblique de l’Ancien Testament, dont les puritains américains comme les musulmans sont les fils spirituels. Ce sont des frères ennemis, mais des frères en idéologie. Ils partagent la même vision manichéenne du monde. Ben Laden et Bush sont liés, comme Caïn et Abel, issus du même moule.

Et, nous autres, Européens, "bons Européens", comme disait Nietzsche, ne devons plus entrer dans ce jeu. Nous devons être impitoyables quand il s’agit de protéger notre espace des colonisateurs, mais parfaitement respectueux des autres chez eux et indifférents à leurs mœurs. »

*

Les citations sont extraites de Avant-guerre publié en 2000 aux éditions de l’Aencre.

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mercredi, 09 mai 2007

T. Sunic: le langage politiquement correct

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Le langage « politiquement correct » ou genèse d'un emprisonnement

par Tomislav Sunic
([1]
tomislav.sunic@zg.htnet.hr)

Par «politiquement correct » on entend l’euphémisme actuellement le plus passe-partout derrière lequel se cache la censure et l’autocensure intellectuelle. Si le vocable lui-même n’émerge que dans l’Amérique des années 1980, les racines moralisatrices de ce phénomène à la fois linguistique et politique sont à situer dans la Nouvelle Angleterre puritaine du XVIIe siècle. Cette expression polysémique constitue donc la version moderne du langage puritain, avec son enrobage vétérotestamentaire. Bien qu’elle ne figure pas dans le langage juridique des pays occidentaux, sa portée réelle dans le monde politique et médiatique actuel est considérable. De prime abord, l’étymologie des termes qui la forment ne suggère nullement la menace d’une répression judicaire oud les ennuis académiques. L’expression est plutôt censée porter sur le respect de certains lieux communs postmodernes tels que le multiculturalisme ou une certaine historiographie, considérés comme impératifs dans la communication intellectuelle d’aujourd’hui. En règle générale, et dans la langue française, prononcer l’expression “politiquement correct” déclenche souvent le processus d’association cognitive et fait penser aux expressions tels que “la police de la pensée,” “la langue de bois” et “la pensée unique”. Or si ces dernières notions ont ailleurs qu’en France, en Europe comme en Amérique, des équivalents, ceux- ci n’y possèdent pas sur le plan lexical la même porte émotive. Ainsi par exemple, lorsque les Allemands veulent designer le langage communiste, ils parlent de “Betonsprache” (”langue de béton”), mais la connotation censoriale de la locution française “langue de bois” n’y est pas rendue. Quant à la “pensée unique,” elle reste sans équivalant hors du français, étant intraduisible en anglais ou en allemand ; seule le vocable slave “jednoumlje” - terme en vogue chez les journalistes et écrivains russes, croates ou chèques - possède la même signification(1).

En comparaison de l’Europe, les Etats-Unis, bien qu’étant un pays fort sécularisé, restent néanmoins très marqués par de « grands récits » moralistes issus de la Bible ; aucun autre pays sur terre n’a connu un tel degré d’hypermoralisme parabiblique, dans lequel Arnold Gehlen voit « une nouvelle religion humanitaire »(2). Cependant après la deuxième guerre mondiale, le langage puritain a subi une mutation profonde au contact du langage marxiste en usage en Europe, véhiculé par les intellectuels de l’Ecole de Francfort, ou inspirés par eux, réfugiés aux Etats-Unis et plus tard installés dans les grandes écoles et universités occidentales. Ce sont eux qui après la guerre ont commencé à agir dans les médias et dans l’éducation en Europe, et qui ont joué un rôle décisif dans l’établissement de la pensée unique. C’est donc de la conjonction entre l’hypermoralisme américain et les idées freudo-marxistes issues de ce milieu qu’est né le phénomène actuel du politiquement correct.
On sait que les Etats-Unis n’ont jamais eu comme seule raison la conquête militaire, mais ont cultivé le désir d’apporter aux mal-pensants, qu’ils fussent indiens, nazis, communistes, et aujourd’hui islamistes, l’heureux message du démocratisme à la mode américaine, même avec l’accompagnement du bombardement massif des populations civiles. Cet objectif s’est largement réalisé vers la fin de la deuxième guerre mondiale, quand l’Amérique, comme principale grande puissance, s’installa dans son rôle de rééducatrice de la vieille Europe. Et dans les années ultérieures, le lexique américain, dans sa version soft et libéralo-puritaine, jouera même un rôle beaucoup plus fort par le biais des médias occidentaux que la langue de bois utilisée par les communistes esteuropéens et leurs sympathisants. Au vingtième siècle cependant, l’héritage calviniste a perdu son contenu théologique pour se transformer en un moralisme pur et dur prônant l’évangile libéral des droits de l’homme et le multiculturalisme universel.

Dès la fin des hostilités, un grand nombre d’agents engagés par le gouvernement du président Harry Truman furent donc envoyés en Europe afin de rectifier les esprits, et notamment les tendances autoritaires supposées inhérentes au modèle familial européen. Parmi ces pédagogues figuraient un certain nombre d’intellectuels américains issus de la WASP et imprégnés d’esprit prédicateur, mais aussi des éléments de tendance marxiste dont les activités s’inscrivaient dans le sillage de l’Ecole de Francfort. Pour les uns et les autres, guérir les Allemands, et par extension tous les Européens, de leurs maux totalitaires fut le but principal(3). Tous se croyaient choisis par la providence divine - ou le déterminisme historique marxiste - pour apporter la bonne nouvelle démocratique à une Europe considérée comme une région à demi-sauvage semblable au Wilderness de l’Ouest américain du passé. Le rôle le plus important fut néanmoins joué par l’Ecole de Francfort, dont les deux chefs de file, Theodor Adorno et Max Horkheimer, avaient déjà jeté les bases d’une nouvelle notion de la décence politique. Dans un ouvrage important qu’il dirigea(4), Adorno donnait la typologie des différents caractères autoritaires, et introduisait les nouveaux concepts du langage politique. Il s’attaquait surtout aux faux démocrates et « pseudo conservateurs » et dénonçait leur tendance à cacher leur antisémitisme derrière les paroles démocratiques(5). D’après les rééducateurs américains, « la petite bourgeoisie allemande avait toujours montré son caractère sadomasochiste, marqué par la vénération de l’homme fort, la haine contre le faible, l’étroitesse de coeur, la mesquinerie, une parcimonie frisant l’avarice (dans les sentiments aussi bien que dans les affaires d’argent) »(6).

Dans les décennies qui suivirent, le seul fait d’exprimer un certain scepticisme envers la démocratie parlementaire pourra être assimilé au néonazisme et faire perdre ainsi le droit à la liberté de parole.
Lorsque le gouvernement militaire américain mit en oeuvre la dénazification(7), il employa une méthode policière de ce genre dans le domaine des lettres et de l’éducation allemande. Mais cette démarche de la part de ses nouveaux pédagogues n’a fait que contribuer à la montée rapide de l’hégémonie culturelle de la gauche marxiste en Europe. Des milliers de livres furent écartés des bibliothèques allemandes ; des milliers d’objets d’art jugés dangereux, s’ils n’avaient pas été détruits au préalable au cours des bombardements alliés, furent envoyés aux Etats-Unis et en Union soviétique. Les principes démocratiques de la liberté de parole ne furent guère appliqués aux Allemands puisqu’ils étaient en somme stigmatisés comme ennemis de classe de la démocratie. Particulièrement dur fut le traitement réservé aux professeurs et aux académiciens. Puisque l’Allemagne national-socialiste avait joui du soutien (bien que souvent momentané) de ces derniers, les autorités américaines de rééducation à peine installées se mirent à sonder les auteurs, les enseignants, les journalistes et les cinéastes afin de connaître leurs orientations politiques. Elles étaient persuadées que les universités et autres lieux de hautes études pourraient toujours se transformer en centres de révoltes. Pour elles, la principale tare des universités pendant le IIIe Reich avait été une spécialisation excessive, creusant un gouffre entre les étudiants comme élite, et le reste de la société allemande. L’éducation universitaire aurait donc transmis la compétence technique tout en négligeant la responsabilité sociale de l’élite vis-à-vis de la société(8). Les autorités américaines firent alors remplir aux intellectuels allemands des questionnaires restés fameux, qui consistaient en des feuilles de papiers contenant plus de cent demandes visant tous les aspects de la vie privée et sondant les tendances autoritaires des suspects. Les questions contenaient souvent des erreurs et leur message ultramoraliste était souvent difficile à comprendre pour des Allemands(9). Peu à peu les mots « nazisme » et « fascisme », subissant un glissement sémantique, se sont métamorphosés en simples synonymes du mal et ont été utilisés à tort et à travers. La « reductio ad hitlerum » est alors devenue un paradigme des sciences sociales et de l’éducation des masses. Tout intellectuel osant s’écarter du conformisme en quelque domaine que ce fût risquait de voir ses chances de promotion étouffées.

C’est donc dans ces conditions que les procédures de l’engineering social et l’apprentissage de l’autocensure sont peu à peu devenues la règle générale dans l’intelligentsia européenne. Bien que le fascisme, au début du troisième millénaire, ne représente plus aucune menace pour les démocraties occidentales, tout examen critique, aussi modeste soit-il, de la vulgate égalitaire, du multiculturalisme et de l’historiographie dominante risque d’être pointé comme « fasciste » ou « xénophobe ». Plus que jamais la diabolisation de l’adversaire intellectuel est la pratique courante du monde des lettres et des médias.

L’Allemagne forme certes un cas à part, dans la mesure où sa perception des Etats-Unis dépend toujours de celle que les Allemands sont obligés d’avoir d’eux-mêmes, comme des enfants auto-flagellants toujours à l’écoute de leurs maîtres d’outre-Atlantique. Jour après jour l’Allemagne doit faire la preuve au monde entier qu’elle accomplit sa tâche démocratique mieux que son précepteur américain. Elle est tenue d’être le disciple servile du maître, étant donné que la « transformation de l’esprit allemand (fut) la tâche principale du régime militaire »(10). Voilà pourquoi, si l’on veut étudier la généalogie du politiquement correct tel que nous le connaissons, on ne peut pas éviter d’étudier le cas de l’Allemagne traumatisée. Et cela d’autant plus qu’en raison de son passé qui ne passe pas, l’Allemagne applique rigoureusement ses lois contre les intellectuels mal-pensants. En outre, l’Allemagne exige de ses fonctionnaires, conformément à l’article 33, paragraphe 5 de sa Loi fondamentale, l’obéissance à la constitution, et non leur loyauté envers le peuple dont ils sont issus(11). Quant aux services de défense de la Constitution (Verfassungschutz), dont la tâche est la surveillance du respect de la Loi fondamentale, ils incluent dans leur mission de veiller à la pureté du langage politiquement correct : « Les agences pour la protection de la constitution sont au fond des services secrets internes dont le nombre s’élève à dix-sept (une au niveau de la fédération et seize autres pour chaque Land fédéral constitutif) et qui sont qualifiées pour détecter l’ennemi intérieur de l’Etat »(12).
Puisque toutes les formes d’attachement à la nation sont mal vues en Allemagne en raison de leur caractère jugé potentiellement non-démocratique et néonazi, le seul patriotisme permis aux Allemands est le « patriotisme constitutionnel ».

La nouvelle religion du politiquement correct est peu à peu devenue obligatoire dans toute l’Union européenne, et elle sous-entend la croyance dans l’Etat de droit et dans la « société ouverte ». Sous couvert de tolérance et de respect de la société civile, on pourrait imaginer qu’un jour un individu soit déclaré hérétique du fait, par exemple, d’exprimer des doutes sur la démocratie parlementaire. De plus, en raison de l’afflux des masses d’immigrés noneuropéens, la loi constitutionnelle est également sujette à des changements sémantiques. Le constitutionnalisme allemand est devenu « une religion civile » dans laquelle « le multiculturalisme est en train de remplacer le peuple allemand par le pays imaginaire de la Loi fondamentale »(13). Par le biais de cette nouvelle religion civique l’Allemagne, comme d’autres pays européens, s’est maintenant transformée en une théocratie séculière.

***

Sans cette brève excursion dans le climat du combat intellectuel d’après-guerre il est impossible de comprendre la signification actuelle du politiquement correct. La récente promulgation de la nouvelle législation européenne instituant un « crime de haine » est ainsi appelée à se substituer aux législations nationales pour devenir automatiquement la loi unique de tous les Etats de l’Union européenne. Rétrospectivement, cette loi supranationale pourrait être inspirée du code criminel de la défunte Union soviétique ou de celui l’ex-Yougoslavie communiste. Ainsi, le Code criminel yougoslave de 1974 comportait une disposition, dans son article 133, portant sur « la propagande hostile ». Exprimée en typique langue de bois, une telle abstraction sémantique pouvait s’appliquer à tout dissident - qu’il se soit livré à des actes de violence physique contre l’Etat communiste ou qu’il ait simplement proféré une plaisanterie contre le système.
D’après le même code, un citoyen croate, par exemple, se déclarant tel en public au lieu de se dire yougoslave pouvait se voir inculper d’« incitation à la haine interethnique », ou bien comme « personne tenant des propos oustachis », ce qui était passible de quatre ans de prison(14). Il faudra attendre 1990 pour que cette loi soit abrogée en Croatie.

A l’heure actuelle le Royaume-Uni témoigne du degré le plus élevé de liberté d’expression en Europe, l’Allemagne du plus bas. Le Parlement britannique a rejeté à plusieurs reprises la proposition de loi sur « le crime de haine », suggérée par divers groupes de pression - ce qui n’empêche pas les juges britanniques d’hésiter à prononcer de lourdes peines contre les résidents d’origine non-européenne par crainte d’être accusés eux-mêmes de cultiver un « préjugé racial ». Ainsi, indépendamment de l’absence de censure légale en Grande-Bretagne, un certain degré d’autocensure existe déjà. Depuis 1994, l’Allemagne, le Canada et l’Australie ont renforcé leur législation contre les malpensants.
En Allemagne, un néologisme bizarre (Volkshetze : « incitation aux ressentiments populaires »), relevant de l’article 130 du Code pénal, permet d’incriminer tout intellectuel ou journaliste s’écartant de la vulgate officielle. Vu le caractère général de ces dispositions, il devient facile de mettre n’importe quel journaliste ou écrivain en mauvaise posture, d’autant plus qu’en Allemagne il existe une longue tradition légale tendanciellement liberticide d’après laquelle tout ce qui n’est pas explicitement permis est interdit. Quant à la France, elle comporte un arsenal légal analogue, notamment depuis l’entrée en vigueur de la loi Fabius-Gayssot adoptée le 14 juillet 1990 - sur proposition d’un député communiste, mais renforcée à l’initiative du député de droite Pierre Lellouche en décembre 2002. Cette situation se généralise dans l’Union européenne(15), en comparaison de quoi, paradoxalement, les pays postcommunistes connaissent encore un plus grand degré de liberté d’expression, même si en raison de la pression croissante de Bruxelles et de Washington cela est en train de changer.

En Europe communiste, la censure de la pensée avait un gros avantage. La répression intellectuelle y était tellement vulgaire que sa violente transparence donnait à ses victimes l’aura des martyrs. La fameuse langue de bois utilisée par les communiste débordait d’adjectifs haineux au point que tout citoyen pouvait vite se rendre compte da la nature mensongère du communisme. En outre, comme la Guerre froide, vers la fin des années 1940, avait commencé à envenimer les rapports entre l’Est communiste et l’Ouest capitaliste, les élites occidentales se crurent moralement obligées de venir en aide aux dissidents esteuropéens, et cela moins en raison de leurs vues anticommunistes que pour prouver que le système libéral était plus tolérant que le communisme. Nul n’en sut profiter mieux que les architectes libéraux du langage politiquement correct.
En cachant leurs paroles démagogiques derrière les vocables de « démocratie », « tolérance » et « droits de l’homme » ils ont réussi à neutraliser sans aucune trace de sang tout opposant sérieux. Le langage médiatique a été également sujet à des règles hygiéniques imposées par les nouveaux princes de vertus. L’emploi châtré des structures verbales qui se sont propagés à travers toute l’Europe reflète des avatars puritains sécularisés si typiques autrefois des autorités militaires américaines dans l’Allemagne d’après-guerre. De nouveaux signifiants se font incessamment jour pour permettre à la classe dirigeante, ayant peur pour ses sinécures, de cacher ainsi ses propres signifiés privés. A-t-on jamais tant parlé en Amérique et en Europe de tolérance, a-t-on jamais tant prêché la convivialité raciale et l’égalitarisme de tous bords alors que le système entier déborde de toutes formes de violences souterraines et de haines mutuelles?
L’idéologie antifasciste doit rester un argument de légitimité pour tout l’Occident. Elle présuppose que même s’il n’y a plus aucun danger fasciste, son simulacre doit toujours être maintenu et brandi devant les masses.

Partout en Europe, depuis la fin de la Guerre froide, l’arène sociale doit fonctionner comme un prolongement du marché libre. L’efficacité économique est vue comme critère unique d’interaction sociale. Par conséquent, les individus qui se montrent critiques au sujet des mythes fondateurs du marché libre ou de l’historiographie officielle sont automatiquement perçus comme ennemis du système. Et à l’instar du communisme, la vérité politique en Occident risque d’être davantage établie par le code pénal que par la discussion académique. De plus, aux yeux de nouveaux inquisiteurs, l’hérétique intellectuel doit être surveillé - non seulement sur la base de ce qu’il dit ou écrit, mais sur celle des personnes qu’il rencontre. La « culpabilité par association » entrave gravement toute carrière, et ruine souvent la vie du diplomate ou du politicien. N’importe quelle idée qui vise à examiner d’une manière critique les bases de l’égalitarisme, de la démocratie et du multiculturalisme, devient suspecte. Même les formes les plus douces de conservatisme sont graduellement poussées dans la catégorie « de l’extrémisme de droite ». Et ce qualificatif est assez fort pour fermer la bouche même aux intellectuels qui font partie du système et qui ont eux-mêmes participé dans la passé à la police de la pensée. « Il y a une forme de political correctness typiquement européenne qui consiste à voir des fascistes partout » écrit ainsi Alain Finkielkraut(16). Le spectre d’un scénario catastrophique doit faire taire toutes les voix divergentes. Si le « fascisme » est décrété légalement comme le mal absolu, toutes les aberrations du libéralisme sont automatiquement regardées comme un moindre mal. Le système libéral moderne de provenance américaine est censé fonctionner à perpétuité, comme une perpetuum mobile(17).

L’Occident dans son ensemble, et paradoxalement l’Amérique elle-même, sont devenus des victimes de leur culpabilité collective, qui a comme origine non tant le terrorisme intellectuel que l’autocensure individuelle. Les anciens sympathisants communistes et les intellectuels marxistes continuent à exercer l’hégémonie culturelle dans les réseaux de fabrication de l’opinion publique.
Certes, ils ont abandonné l’essentiel de la scolastique freudo–marxiste, mais le multiculturalisme et le globalisme servent maintenant d’ersatz à leurs idées d’antan. La seule différence avec la veille est que le système libéralo-américain est beaucoup plus opérationnel puisqu’il ne détruit pas le corps, mais capture l’âme et cela d’une façon beaucoup plus efficace que le communisme. Tandis que le citoyen américain ou européen moyen doit supporter quotidiennement un déluge de slogans sur l’antiracisme et le multiculturalisme, qui ont acquis des proportions quasi-religieuses en Europe, les anciens intellectuels de tendance philo-communiste jadis adonnés au maoïsme, trotskisme, titisme, restent toujours bien ancrés dans les médias, l’éducation et la politique. L’Amérique et l’Europe s’y distinguent à peine. Elles fonctionnent d’une manière symbiotique et mimétique, chacune essayant de montrer à l’autre qu’elle n’accuse aucun retard dans la mise en place de la rhétorique et de la praxis politiquement correctes.
Autre ironie de l’histoire : pendant que l’Europe et l’Amérique s’éloignent chronologiquement de l’époque du fascisme et du national-socialisme, leur discours public évolue de plus en plus vers une thématique antifasciste.
Contrairement à la croyance répandue, le politiquement correct, en tant que base idéologique d’une terreur d’Etat, n’est pas seulement une arme aux mains d’une poignée de gangsters, comme nous l’avons vu en ex-Union Soviétique. La peur civile, la paresse intellectuelle créent un climat idéal pour la perte de liberté. Sous l’influence conjuguée du puritanisme américain et du multiculturalisme de tendance postmarxiste européen, le politiquement correct est devenu une croyance universelle. L’apathie sociale croissante et l’autocensure galopante ne nous annoncent pas de nouveaux lendemains qui chantent.

Notes :

1. Force est de constater que les Européens de l’Est semblent avoir fort bien appris à désigner les pièges de l’homo sovieticus. Voir James Gregor, Metascience and Politics: An Inquiry into the Conceptual Language of Political Science (New Brunswick: Transaction Publishers, 2004), pp. 282- 292, où se trouvent décrites les “locutions normatives” du langage protototalitaire.
2. Arnold Gehlen, Moral und Hypermoral (Vittorio Klostermann GmbH, Francfort 2004, p.78).
3. Cf. Paul Gottfried, The Strange Death of Marxism, University of Missouri Press, Columbia-Londres, 2005, p. 108. Voir également Frances Stonor Saunders, Qui mène la danse? La CIA et la guerre froide culturelle, Denoël 2003.
4. Theodor Adorno (with Else Frenkel-Brunswick, Daniel J. Levinson, R. N. Sanford), The Authoritarian Personality (Harper and Brothers, New York 1950, pp. 780-820).
5. Le langage déconstructiviste promu par l’École de Francfort a récemment été critiqué par Kevin McDonald qui observe dans les analyses d’Adorno une diffamation de la culture européenne, tout « ethnocentrisme européen étant interprété comme un signe de pathologie ». Kevin MacDonald, The Culture of Critique: An Evolutionary Analysis of Jewish Involvement in Twentieth Century Intellectual and Political Movement (Praeger Publications, Westport CT, 1998, repris par Authorhouse, Bloomington 2002, p. 193).
6. Caspar Schrenck-Notzing, Characterwäsche (Seewald Verlag, Stuttgart 1965, p. 120).
7. La dénazification (Entnazifizierung) avait été expressément décidée lors de la conférence de Yalta (février 1945). Elle fut menée selon un critère de classe en zone soviétique, rapidement confiée aux soins de juges allemands en zones française et britannique, mais directement exercée par des agents américains dans la zone relevant de leur responsabilité, de manière tellement étendue qu’elle finit par s’étouffer elle-même.
8. Manfred Heinemann, Ulrich Schneider, Hochschuloffiziere und Wiederaufbau des Hochschulwesens in Westdeutschland,1945 – 1952 (Bildung und Wissenschaft, Bonn 1990), pp. 2-3 and passim. Voir Die Entnazifizierung in Baden 1945-1949 (W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1991) concernant les épurations des enseignants allemands par les autorités françaises dans la région allemande de Baden. Entre 35 % et 50 % des enseignants dans la partie de l’Allemagne contrôlée par les Américains ont été suspendus d’enseignement. Le pourcentage des enseignants épurés par les autorités françaises s’élevait à 12-15 %. Voir Hermann–Josef Rupieper, Die Wurzeln der westdeutschen Nachkriegesdemokratie (Westdeutscher Verlag, 1992), p. 137.
9. Le romancier et ancien militant national-révolutionnaire Ernst von Salomon décrit cela dans son roman satirique Der Fragebogen, et montre comment les « nouveaux pédagogues » américains arrachaient parfois des confessions à leurs prisonniers avant de les bannir ou même de les expédier à l’échafaud.
10 . Caspar Schrenck-Notzing, op. cit., p 140.
11 . Cf. Josef Schüsslburner, Demokratie-Sonderweg Bundesrepublik, Lindenblatt Media Verlag, Künzell, 2004, p.631.
12 . Ibid., p. 233.
13 . Ibid., p. 591.
14 . Tomislav Sunic, Titoism and Dissidence, Peter Lang, Francfort, New York, 1995.
15. Ainsi, sur proposition initiale du conseiller spécial du gouvernement britannique Omar Faruk, l’Union européenne s’apprête-t-elle à éditer un lexique politiquement correct destiné aux dirigeants officiels européens impliquant de distinguer soigneusement entre islam et islamisme, et de ne jamais parler, par exemple, de « terrorisme islamique » (source : www.islamonline.net/English/News/2006-04/11/article02.shtml).
16. Alain Finkielkraut, « Résister au discours de la dénonciation » dans Journal du Sida, avril 1995. Voir « What sort of Frenchmen are they? », entrevue avec Alain Finkielkraut in Haaretz, le 18 novembre 2005. A. Finkielkraut fut interpellé suite à cet entretien par le MRAP, le 24 novembre, pour ses propos prétendument anti-arabes. Le 25 dans Le Monde, il présente ses excuses pour les propos en question.
17. Alain de Benoist, Schöne vernetzte Welt, « Die Methoden der Neuen Inquisition » (Hohenrain Verlag, Tübingen 2001, pp. 190-205).

mardi, 08 mai 2007

J. Thiriart in English - Biography and Responses

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Jean Thiriart:
Biography And Interview


Jean Thiriart: Biography
Jean Thiriart: Responses To 14 Questions
Submitted By Gene H. Hogberg
English translation by Dr. David Wainwright
http://home.alphalink.com.au/~radnat/thiriart/index.html...

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lundi, 07 mai 2007

Qui est Abdullah Gül?

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Qui est Abdullah Gül ?

Jusqu’aux péripéties les plus récentes de la politique turque, il semblait bien que le onzième président de la République allait être Abdullah Gül. Au troisième tour de l’élection présidentielle, prévu pour le 9 mai 2007, les voix du parti au pouvoir actuellement, l’AKP islamique, suffiraient amplement à le porter à la plus haute fonction de l’Etat turc. Pourtant, toutes les options sont à nouveau ouvertes : d’abord, l’opposition nationaliste de gauche, portée par le parti CHP, a fait appel au tribunal constitutionnel ; ensuite, l’état-major général de l’armée turque a agité l’épouvantail d’une « islamisation de la Turquie » et s’est ainsi opposé indirectement à l’élection de Gül. Sans ménagement, les cadres laïques de l’armée ont fait savoir urbi et orbi qu’ils n’assisteraient pas sans réagir à la liquidation de l’héritage de Mustafa Kemal Atatürk et que, le cas échéant, ils organiseraient un putsch.

Malgré cette levée de boucliers, Gül apparaissait comme le candidat du consensus. Dans ses fonctions de ministre des affaires étrangères, cet homme de 56 ans s’était abstenu de toute intervention dans les affaires intérieures du pays. Il a négocié des dossiers que l’on pourrait juger contradictoires : rapprocher la Turquie de l’UE, d’une part, améliorer les relations entre son pays, l’Iran et la Syrie, d’autre part. Tous les hommes politiques européens qui ont eu affaire à lui apprécient les qualités diplomatiques de Gül et sa capacité à cerner clairement les projets réalisables ; c’est un homme, disent-ils, qui ne considère pas les compromis, qu’il est amené à accepter, comme des défaites.

A l’instar de tous les membres de sa famille, il est cependant soucieux de respecter les préceptes de sa religion. Sa femme, Hayrünissa, porte le voile islamique avec ostentation. Le père de Gül avait déjà, en son temps, milité dans un parti à connotations islamisantes. Abdullah Gül, à l’âge de 19 ans, collait des affiches pour le parti islamique de l’époque et s’activait au sein d’une association étudiante nationaliste et islamiste. Plus tard, il est allé travailler en Arabie Saoudite, le pays sunnite le plus farouchement fondamentaliste du monde musulman. Pourtant, Gül, dans ses fonctions de ministre des affaires étrangères, n’a jamais cherché la confrontation avec les généraux kémalistes de Turquie, préférant jouer les médiateurs dans la querelle récurrente sur la séparation de la religion et de la politique.

Gül est issu de milieux modestes. Né le 29 octobre 1950 à Kayseri, en plein centre de l’Anatolie, il est le fils d’un petit artisan. La date de son anniversaire est symbolique : c’est aussi celle où Atatürk proclama, jadis, la République en Turquie. Il a étudié l’économie politique à Istanbul d’abord, à Exeter et à Londres en Angleterre ensuite. Il a obtenu finalement son diplôme à l’Université de Sakarya, où il a enseigné par la suite. En 1983, il s’installe à Djedda en Arabie Saoudite, où il travaille pour la « Banque Islamique du Développement ». Gül parle donc couramment l’anglais et l’arabe.

En 1991, Necmettin Erbakan l’appelle et il quitte l’Arabie Saoudite. Gül gagne un mandat dans sa ville natale de Kayseri pour le parti d’Erbakan, le RP, le « parti du bien-être islamique » ou, en abrégé, le « Refah ». Deux ans plus tard, Gül devient le vice-président du RP. Mais Erbakan, trop dogmatique, n’a pas pu retenir longtemps Gül et son ami Recep Tayyip Erdogan dans le parti. En août 2001, les deux hommes fondent l’AKP qui n’est plus qualifiable d’ « islamiste » au sens habituel du terme mais de « démocrate-islamique ». Après leur victoire électorale, Erdogan, sous le coup d’une interdiction encore en vigueur de se livrer à toutes activités politiques, n’a pu immédiatement exercer le mandat de chef de gouvernement. Pendant six mois, Gül l’a remplacé. Aux Européens, sceptiques, Gül déclarait que le gouvernement AKP et son programme de réformes choqueraient « légèrement » l’UE. Aujourd’hui, le choc qui frappe les Eurocrates est d’une toute autre nature et vient de milieux bien différents : c’est le risque d’un putsch militaire.

Günther DESCHNER.

(article paru dans « Junge Freiheit », n°19/2007).

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Situation politique en Turquie

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Bernhard TOMASCHITZ :

Situation politique actuelle en Turquie : querelle sur la présidence, menace sur le Kurdistan irakien

« Va-t-il accéder à la Présidence ou non ? ». Telle est la question que se posaient les Turcs quant au Premier ministre Recep Tayyip Erdogan. Avait-il l’intention de remplacer l’actuel Président Ahmet Necdet Sezer ? Depuis fin avril, les choses sont claires : ce sera le Ministre des Affaires Etrangères, Abdullah Gül, qui se portera candidat de l’AKP à la Présidence. La perspective est donc la suivante : le 16 mai prochain, le nouveau Président prêtera serment pour accéder de facto à la plus haute fonction de l’Etat turc ; ce Président sera-t-il un « islamiste » ? Pour la plupart des Turcs, cette prestation de serment risque bien de déclencher la pire crise politique depuis la fondation de la république laïque de 1923.

Dans les semaines qui viennent de s’écouler, nous avons assisté à une succession ininterrompue de manifestations contre la candidature d’Erdogan. Sur la Place Tandogan à Ankara, au pied du mausolée dédié à Mustafa Kemal Atatürk, le fondateur de la République, une foule immense de plus de 300.000 personnes s’est rassemblée. Sur une banderole agitée par des manifestants, on pouvait lire : « Demain, il sera trop tard ». Et sur une autre : « Respect pour la religion mais NON à l’islamisme ». Les simples citoyens turcs qui composaient cette masse impressionnante ne sont pas les seuls à s’inquiéter : avec eux, le Président sortant Sezer et le chef suprême des armées turques, Yasar Büyükanit, voient d’un mauvais œil la perspective qui se dessine. En effet, le parti au pouvoir d’Erdogan, soit le « Parti de la Justice et du Développement », est prêt à s’emparer des postes les plus importants de la République. Sezer a déclaré dans son discours d’adieu dans les locaux de l’Académie militaire : « Jamais auparavant l’ordre politique de la Turquie n’a couru un danger aussi grave qu’aujourd’hui ». Et il précisait, sur un ton mobilisateur : « Parce que les principes de la République sont ouvertement remis en question, tous les citoyens doivent prendre le parti de l’idéologie de l’Etat ». Ce discours s’adresse tant à Erdogan qu’à Gül. En effet, l’épouse de ce dernier, qui prendra la place de Président que l’on avait d’abord voulu attribuer à Erdogan, fait partie du groupe d’une centaine de citoyennes turques qui naguère avaient tenté en vain de faire abroger par la Cour Européenne des Droits de l’Homme l’interdiction de porter le voile dans les bâtiments officiels.

Bruits de putsch

Le chef de l’état-major Büyükanit est un ennemi déclaré des islamistes. Avec un langage dépourvu de toute ambiguïté, il a déclaré que l’Armée attendait l’élection d’un Président « pour qui les principes de la République ne sont pas de simples idées désincarnées et non suivies d’effets, mais des principes qu’il devra s’engager à défendre par des actes ». Entre-temps, les bruits de putsch circulent à Ankara. Dans le passé, l’Armée s’est emparé trois fois du pouvoir par la force (la dernière fois, c’était en 1980), parce qu’elle se pose comme la gardienne de l’héritage d’Atatürk et parce qu’elle entendait mettre un terme aux crises politiques. Dans un tel contexte, bien des émois ont été suscités ces dernières semaines par la publication d’extraits du journal personnel d’un ancien général, où celui-ci évoque des plans de putsch contre le gouvernement d’Erdogan, plans ourdis dès 2004, au moment où le premier gouvernement de l’AKP s’apprêtait à exercer le pouvoir après avoir gagné les élections haut la main. Or ce général est actuellement le président de l’association qui vient d’organiser les gigantesques manifestations d’Ankara contre Erdogan !

La politique islamisante d’Erdogan  -on prétend que le « Département des affaires religieuses » est noyauté par les islamistes-  a surchauffé le climat politique du pays, comme on s’en est aperçu il y a une bonne dizaine de jours, lors d’une attaque sauvage contre une maison d’édition publiant des Bibles à Malatya, une ville au Sud-Est de la Turquie. Trois personnes y ont été assassinées de la manière la plus bestiale. Les assassins leur ont tranché la gorge. Parmi les victimes, un citoyen allemand. Dix jeunes hommes, âgés de 19 à 20 ans, ont été arrêtés pour avoir commis cet acte barbare. Ils ont avoué n’avoir pas commis ces assassinats « pour eux, mais pour leur foi ». Ces assassinats, précisaient-ils, « devaient servir de leçon aux ennemis de notre religion ».

Le bain de sang de Malatya a suscité un grand émoi médiatique en Europe. En Turquie, après décision du gouvernement, on a étouffé l’affaire, qui dé montre pourtant à l’évidence la persécution des chrétiens en Turquie. Et il y a d’autres indices : les sbires d’Erdogan ont finalement refusé qu’une croix soit installée sur la coupole de la cathédrale arménienne de la Sainte-Croix d’Akhmatar, récemment restaurée sur une île située au milieu du Lac de Van, à l’Est du pays. Motif : l’Eglise a été restaurée parce qu’elle est un monument culturel mais ne doit pas servir de lieu de culte ; par conséquent, disent les tenants de l’AKP, le symbole de la religion chrétienne ne peut y figurer.

Les Kurdes et le référendum sur Kirkuk

La minorité chrétienne ne compte plus qu’une petite centaine de milliers d’âmes en Turquie et ne crée guère de soucis aux officiels turcs. En revanche, les Kurdes musulmans, qui forment environ le quart des 72 millions d’habitants du pays, créent beaucoup de problèmes. Nous sommes au printemps, les neiges des montagnes fondent et les combattants du PKK, le « Parti des Travailleurs Kurdes », reprennent leurs activités. Lors de l’offensive de ce printemps, déclenchée par l’armée turque contre les rebelles kurdes, des dizaines de personnes ont d’ores et déjà trouvé la mort. L’armée turque est surtout agacée parce que les rebelles du PKK s’infiltrent en territoire turc au départ de leurs bases de repli, dans le Kurdistan irakien. Cette situation nouvelle, depuis la guerre en Irak, envenime évidemment ce vieux conflit civil et frontalier ; c’est la raison officielle pour laquelle le ton monte, plus sérieusement que jamais, entre Ankara et les Kurdes d’Irak. La Turquie essaie par tous les moyens d’empêcher l’annexion de la ville de Kirkuk à la zone kurde de l’Irak fédéralisé, annexion que devrait sanctionner le référendum prévu cette année dans la région. Si le référendum s’avère favorable au gouvernement de la région autonome kurde du nouvel Irak, ce qui est parfaitement prévisible, les conditions seraient créées, ipso facto, pour que s’institue un Etat kurde économiquement viable dans les confins septentrionaux de l’Irak. Immanquablement, la consolidation du Kurdistan autonome du nouvel Irak fédéralisé aurait des effets « boosteurs » sur les Kurdes de Turquie. Les territoires autour de Kirkuk regorgent effectivement de pétrole.

Büyükanit veut passer à l’offensive

Büyükanit, chef de l’état-major général des armées turques, ne cesse plus de demander au gouvernement et au parlement un mandat lui permettant de faire entrer ses troupes en Irak septentrional : l’intervention, précise-t-il, est nécessaire sur le plan militaire. D’après certaines dépêches, des unités spéciales de l’armée turque ont déjà pénétré jusqu’à 40 km à l’intérieur du territoire irakien. Le long de la frontière, de nouvelles troupes auraient été massées. Le « Conseil National de Sécurité », à Ankara, menace l’Irak de « mesures politiques, économiques et autres » si les autorités de Bagdad ne mettent pas fin aux activités des bandes du PKK qui opèrent à partir des régions du nord de l’Irak. En fomentant ouvertement des plans pour une guerre offensive contre son voisin, Ankara se réclame du droit international qui, y prétend-on, autoriserait les manœuvres de franchissement de frontières pour mettre un terme à des activités terroristes ; vu que le PKK est considéré comme « terroriste », l’armée turque interviendrait de plein droit sur le territoire irakien. Ankara et ses généraux ont donc choisi le sentier de la guerre, ce que pense également l’observateur Sedat Laciner, directeur d’un centre de réflexion politique dans la capitale turque : « La Turquie ne bluffe pas. Nous nous acheminons pas à pas vers une invasion militaire du Nord de l’Irak ».

Massoud Barzani, chef des Kurdes d’Irak, ne s’est nullement laissé impressionner par les menaces turques. Dans un entretien accordé à la télévision, il a annoncé qu’en cas d’intervention turque, les Kurdes, eux, « interviendraient à Diyarbakir et dans d’autres villes turques à forte population kurde ». L’ « intervention », annoncée dans la menace de Barzani, aurait donc pour résultat de créer de terribles désordres dans le Kurdistan turc. Erdogan a répliqué et a menacé à son tour les Kurdes d’Irak, en affirmant qu’ils paieraient « un prix très fort » et que le système de Barzani « s’écroulerait ».

Washington face à un dilemme

Les Etats-Unis menacent de s’interposer dans le conflit qui se dessine à l’horizon. Pour eux, c’est véritablement un dilemme : d’une part, la Turquie, membre de l’OTAN, est un de leurs principaux alliés dans la région ; d’autre part, les Kurdes sont leurs seuls alliés fiables en Irak. Un affrontement turco-kurde dans les régions du Nord de l’Irak, qui sont restées relativement tranquilles jusqu’ici, ruinerait définitivement la politique irakienne du gouvernement Bush, en la conduisant tout droit au désastre.

L’attitude de la Turquie   -qui, ne l’oublions pas, avait refusé, lors des préparatifs américains pour l’invasion de l’Irak, de prêter son territoire afin qu’il serve de base d’attaque aux troupes américaines-   prouve qu’Ankara et ses généraux privilégient, de manière absolue, les intérêts propres de leur pays et subordonnent à ceux-ci tous les principes de fidélité à leurs alliés du Pacte atlantique. Un exemple à méditer, avec toute la sérénité voulue : pour nous, Européens, c’est une attitude positive d’intransigeance nationale que nous devrions, nous aussi, adopter vis-à-vis de la relique de la Guerre Froide qu’est l’OTAN ; mais, en cas d’adhésion de la Turquie à l’UE, c’est une attitude qui ne laisse rien augurer de bon quant à la fidélité sur le long terme d’Ankara à l’égard de l’idée européenne.

Bernhard TOMASCHITZ.

(Article tiré de « Zur Zeit », n°17/2007 ; trad. franç. : R. Steuckers).

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vendredi, 04 mai 2007

Islam/Amerika: vrienden of vijanden?

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De islam en Amerika... vrienden of vijanden?

Gevonden op: http://www.vonk.org/CallReadOnly.asp?artikelID=1320&s...

De blinde woede waarmee de imperialistische agressie losbarstte na 11 september 2001 is niets nieuws en ook niet de laatste in zijn soort. Zolang de crisis van het kapitalisme blijft bestaan, zal deze afgrijselijke kruistocht aanhouden in verschillende gedaanten en in verschillende delen van de wereld. Dit gaat gepaard met een ideologisch verval en achteruitgang van menselijke waarden.

De kleurrijke verpakking en analyse waarmee deze imperialistische agressie wordt voorgesteld is niet alleen totaal misleidend, maar ook uiterst fout. Twee vooraanstaande imperialistische ‘intellectuelen’ hebben geprobeerd de vernieuwde imperialistische agressie van een ideologische basis te voorzien. Een van hen is Francis Fukuyama en de andere heet Samuel P. Huntington. Beiden werkten vroeger voor het Amerikaanse ministerie van Buitenlandse Zaken. Na de terugtrekking van het Sovjetleger uit Afghanistan in 1989 gaf Francis Fukuyama zijn schandelijke thesis ‘The End of History’ (Het einde van de geschiedenis) uit in boekvorm.

Huntington, die adviseur is geweest voor het Amerikaanse Vietnambeleid onder president Johnson en later directeur werd van het instituut voor strategische studies aan de Harvard-universiteit, bracht in de zomer van 1993 zijn essay ‘The Clash of Civilizations’ (Botsende beschavingen) naar buiten in het magazine Foreign Affairs. Blijkbaar werd dit essay geschreven in de vorm van een polemiek met Fukuyama’s stelling ‘The End of History’. Als we Huntingtons stelling echter van dichtbij bekijken, zien we dat de doelstellingen van deze stelling dezelfde zijn als bij de stelling van Fukuyama, namelijk het rechtvaardigen van de agressieve dominantie van het Amerikaanse imperialisme.

Maar door de gebeurtenissen sinds 2001 kreeg Huntingtons thesis over botsende beschavingen meer bijval. Niet enkel het Amerikaanse imperialisme maakte er gebruik van, maar ook islamitische fundamentalisten profiteerden er volop van. Huntington argumenteert tegen Fukuyama’s thesis dat “hoewel de val van het communisme een eind maakte aan de ideologische tegenstellingen, dat niet het einde van de geschiedenis betekent. In plaats van politiek en economie zal nu cultuur heersen op aarde en ze blijven verdelen.”

Botsende beschavingen

De culturen die Huntington in zijn thesis ‘The Clash Of Civilizations’ aanhaalt zijn: westerse beschaving, confucianisme (zowel Chinees als Japans), islamitische, hindoe, Slavisch-orthodoxe (Russisch), Latijns-Amerikaanse beschavingen en waarschijnlijk Afrikaanse beschaving. In het geval van Afrika heeft hij ‘waarschijnlijk’ als bijvoeglijk naamwoord gebruikt omdat hij niet gelooft dat Afrikanen beschaafde menselijke wezens zijn! Hij beweert dat religie het symbool van de sociale waarde van deze samenlevingen is. Huntington argumenteert dat “religie de centrale kracht is die de mensen behendig en actief houdt”. Volgens hem is de centrale tegenstelling die van “het Westen tegen de rest”. Hieruit concludeert hij dat het Westen, “in werkelijkheid Amerika”, klaar moet staan om de beschavingen waarmee ze oog in oog komen te staan, met militaire onderdrukking te verbrijzelen. Hij zegt ook dat de gevaarlijkste beschavingen de islam en het confucianisme zijn (dat is dus olie en Chinese export). Hij sluit zijn thesis af met de woorden: “De wereld is niet één geheel. Beschavingen verenigen mensen en verdelen ze. Bloed en geloof zijn de basis waardoor mensen herkend worden en voor die dingen zullen ze vechten en sterven.”

Deze ideeën en analyses zijn niet enkel een krachtbron voor het agressieve beleid van de Amerikaanse heersers, maar zijn ook een bron van vermaak voor fundamentalisten en reactionaire politici en generaals. Beide ‘strijdende’ fracties willen ze ten volle benutten. De vernieling en miserie die hieruit voortkomt, maakt echter slachtoffers van miljarden werkende en onder de knoet gehouden mensen.

Aan de andere kant was Francis Fukuyama woedend op degenen die hem bekritiseerden omdat ze uit zijn thesis concludeerden dat hij de mogelijkheid van botsingen voor altijd uitsloot. Hij zei dat wie hem bekritiseerde niet eens in staat was zijn filosofie te begrijpen, die hij geleend had van Hegel. Hij publiceerde zijn werkelijke doelstellingen in de vorm van een brief. Op 12 september 2001 schreef hij samen met andere intellectuelen zoals William Crystal, Jean Kirkpatrick, Richard Pearl, Martin Prayers, Norman Podorize en wat andere verdedigers van de imperialistische cultuur een ‘open brief’ aan Bush.

In de brief “werd er op aangedrongen dat Osama Bin Laden moet worden gearresteerd of vermoord”. De brief waarschuwde president Bush dat hij Irak moest bezetten en Saddam Hoessein omverwerpen en dit niet doen zou “een snelle en beslissende nederlaag en overgave aan het wereldwijde terrorisme” tot gevolg hebben. Dit was nodig zelfs indien er geen bewijs van Irakese betrokkenheid bij de aanval van 9/11 gevonden zou worden. Deze open brief, geschreven door de professor van ‘The End of History’, is een blijk van de uiterste intellectuele ontaarding van de burgerlijke denkers en intellectuelen, die gepaard gaat met het economisch en sociaal verval van het imperialisme.

Grond van de islamitische heropleving

Als we de geschiedenis analyseren, merken we op dat er geen volledige harmonie bestaat tussen de beschavingen die opgroeiden in de wieg van de drie belangrijkste monotheïstische religies. Ondanks de verschillen die er onder hen bestonden, hadden ze een dominante invloed op de wereld in die bepaalde periode. Door de eeuwen heen kwam er verandering en de beschavingen veranderden verder hun ontwikkelingspatronen. Het is tragisch en tekenend voor de huidige periode dat geen enkele grote politieke partij zelfs maar het idee naar voren brengt van een radicale verandering of een sociale transformatie.

Het resultaat is een oppervlakkige stilte van hopeloosheid, radeloosheid, desillusie en een neiging om de realiteit te ontlopen. In zo’n atmosfeer groeien en vermenigvuldigen de bacteriën zich die achterlijkheid en irrationaliteit verspreiden. Gedurende de laatste vijftig jaar vinden we neigingen van religieuze heropleving met economische en politiek doelstellingen. De belangrijkste redenen van deze heropleving zijn de volgende.

Er heeft zich een ontaarding voorgedaan van de zogenaamde linkse partijen en hun leiders als gevolg van de ineenstorting van de Sovjetunie en het verraad van de traditionele massapartijen en de vakbondsleiding. De groeiende sociale en economische kloof in de maatschappij en de toenemende economische crisis hebben samen met het ontbreken van een duidelijke uitweg aan de politieke horizon geleid tot een toename van de politieke crisis, die onvermijdelijk extremisme en terreur voortbrengt. Het is een reactionaire poging licht te vinden in de tombes van het verleden uit angst en desillusie in de toekomst.

De grootschalige migratie van mensen uit dorpen naar steden heeft de crisis verergerd. De onzekerheid, miserie en bitterheid van het leven in de getto’s en sloppenwijken doen frustratie en radeloosheid ontstaan. De geestelijke teloorgang en de daaruit voortkomende misdaadgolf ontstaan door uitsluiting en het contrast tussen het miserabele leven van de jongeren uit de lagere en middenklassen en die van de geprivilegieerde klassen. De religieuze partijen betrekken jongeren in deze misdaden vanwege de politieke bescherming. Door gebrek aan enige uitweg uit deze miserie en gewetenswroeging over hun misdaden verdwalen zovele jonge mensen in religieus mysticisme als een vlucht in de vergetelheid.

Een andere belangrijke factor waarom deze religieuze partijen tot de verbeelding van deze achtergebleven lagen van jongeren en de gewone mensen spreken was de extreme haat tegen de immense corruptie, ijdelheid, arrogantie en een vernederende houding van de traditionele burgerlijk-liberale politici. Ondertussen prediken de religieuze politici hypocriet over sociale rechtvaardigheid, het einde van de corruptie, culturele zuiverheid en vroomheid. De propaganda over het einde van het communisme en het historisch verval van het nationalisme maakten dogmatisme en islamisme vrij aantrekkelijk.

De ouders van de tienduizenden kinderen die verstikt worden in de religieuze scholen in verschillende islamitische landen, konden het zich niet veroorloven hun kinderen te laten opgroeien. Deze kinderen hadden maar twee keuzes voor hun toekomst: aan de ene kant konden ze aas voor de kinderarbeidsmarkt worden, anderzijds konden ze in de gevangenschap van deze religieuze scholen (madrassas) gestuurd worden waar ze tenminste wat kruimels en onderdak konden krijgen. In deze scholen heerst een regime van aanhoudende onderdrukking, foltering, intimidatie, seksueel geweld en theocratische indoctrinatie.

Het onderwijs is eentonig en gebaseerd op metafysische zedenpreken. Dit leidt tot fanatisme, groepshaat, achterlijkheid en terroristische tendensen. In deze scholen in Pakistan bijvoorbeeld staat het onderwezen Urdu-alfabet symbool voor hun reactionaire denken. Zo staat ‘Jeem’ (J) voor Jihad; ‘Tay’ (T) voor ‘Tope’ (kanon); ‘Kaf’ (Q) voor ‘Kalashnikov’ en ‘Khay’ (K) voor ‘Khoon’ (bloed’).

In een later stadium wordt hun verstand ondergedompeld in de duisternis van oorlogen, mythes, gewoonten en waarden uit voor-Middeleeuwse tijden door hen de geschiedenis van een ver verleden aan te leren. Zulke in het verleden verzonken geesten kunnen in deze moderne tijd eindigen in wat we de laatste tientallen jaren meemaakten in de vorm van het virulente islamitisch fundamentalisme, de hysterie die een uitgestrekte generatie jongeren van moslimachtergrond heeft kapotgemaakt. Het terrorisme, de barbaarsheid en het bloedvergieten veroorzaakt door dit fanatisme zijn het product van een gestagneerde samenleving en een rottend systeem.

Fundamentalistisch geloof in het kapitalisme

Een ander belangrijk element dat een bron is geworden van financiële en sociale steun aan religieus fundamentalisme is de globalisering en de verpletterende dominantie van de imperialistische monopolies die de belangen van de lokale industriëlen, handelaars, zakenmannen en drugbaronnen op de tocht zetten.

In Iran geloven de beide fracties van de mullahs in het kapitalisme. De sterkte van de Iraanse mullahs was en is gebaseerd op de ‘bazaris’ (handelaars en zakenmannen). Zelfs vandaag weerspiegelen de tijdelijke tegenstellingen die ontstaan zijn tussen de zogenaamde liberale fractie van Khatami en de conservatieve fractie van Khamenei de botsing van deze belangen. De fractie van Khamenei wordt gedomineerd door de lokale Iraanse kapitalisten en de ‘bazaris’ die de Iraanse economie niet willen openstellen voor de grote monopolies. Maar de Iraanse economie, gebaseerd op dit ‘nationaal kapitalisme’, verkeert in crisis. En vanwege de groeiende sociale, politieke en internationale druk wil Khatami het monopoliekapitalisme Iran laten betreden. Aangezien Khatami de zogenaamde liberale fractie van de Iraanse kapitalisten vertegenwoordigt, wil hij dit recept proberen. Nochtans heeft van Rusland tot Chili, wie ook probeerde de economische crisis op te lossen door investeringen van kapitalistische aasgiermonopolies, vernieling en miserie gebracht. Beide methoden om het kapitalisme in stand te houden zijn er niet in geslaagd enige positieve rol te spelen in het wegnemen van armoede of in de sociale ontwikkeling.

Ook in Pakistan komt de grootste steun voor de religieuze partijen van de drugbaronnen, kapitalisten, zakenmannen en de middenstand. De steun die de Jamat-e-Islami en andere religieuze partijen krijgen van deze klassen dient voor de verdediging van hun gevestigde belangen ten opzichte van andere delen van het nationale en internationale kapitaal.

Om van deze angst af te komen krijgen ‘de nationale gedachte en emoties’ die in hen tot ontwikkeling komen, een islamitische bijsmaak. De islamitische fundamentalisten hebben de laatste drie decennia even goed gebruik gemaakt van criminele methoden, waaronder drugsmokkel, om hun buit te vergroten. Gedurende de jaren ‘80 sponsorde en moedigde Amerika deze handel aan om de Afghaanse Jihad te financieren. Met deze handel hebben drugbaronnen miljarden verdiend. Het budget van de meeste leiders van deze islamitische partijen, de onkosten voor hun personeel en instituten, inclusief hun religieuze scholen, komen bijna volledig uit dit zwart kapitaal.

In de clandestiene video’s van Osama Bin Laden, die wijd verspreid worden in de islamitische landen, benadrukt hij dat de olie het gezamenlijke bezit is van de Moslim Ummah (Natie). Hij eist dat de olie zou worden geprivatiseerd en overhandigd aan kleine regionale kapitalisten. Het diep ingebakken psychologisch concept van en de toewijding aan het privaat eigendom komt kristalhelder tot uiting in de geschriften en preken van fundamentalistische ideologen en fanatiekelingen zoals Abul-ala-Moudoodi en Osama Bin Laden.

De realiteit is dat de economische en financiële basis van alle religieuze staten, of het nu Israël, Pakistan, Iran, Saoedi-Arabië of het Afghanistan van de vroegere Taliban is, van kapitalistische aard is. Daarom is het verschil tussen de westerse en oosterse beschaving kunstmatig en van secundair belang. Veelal zijn het de sociale, culturele en traditionele verschillen die de kop opsteken ten gevolge van verschillende fases en gradaties van historische evolutie waarin deze samenlevingen zijn verwikkeld.

Deze heersers en hun agenten zijn gedwongen te volgen en dit systeem te aanvaarden – in welke vorm het ook tot uiting komt – omdat het islamitische economische systeem dat ze welbespraakt prediken niet samengaat met de huidige economie en primitiever is dan kapitalisme. In werkelijkheid zijn ze de meest vurige verdedigers van het kapitalisme. Hun eigen politieke en sociale bestaan steunt op het financiekapitaal. Dat is de reden waarom hun verschillen en overeenkomsten, vriendschap en vijandschap, zo kunstmatig, tijdelijk en hypocriet zijn.Vandaar dat imperialisten en fundamentalisten voortdurend hun loyaliteiten en relaties veranderen in overeenstemming met hun veranderende belangen en voorkeuren. Dat is de reden waarom ze op een gegeven moment vrienden zijn en op een ander weer vijanden.

De zwarte economie is een kanker in de zogenaamde formele economie en is in grote mate een deel van het kapitalistisch systeem zoals een tumor deel uitmaakt van een menselijk lichaam. De toename van de zwarte economie en religieus fundamentalisme zijn de kwaadaardige uitdrukkingen van de intense economische, sociale en politieke crisis van dit voorbijgestreefde systeem. Historisch afgewezen economische systemen worden echter in hun meest ontwikkelde vormen de prooi van sociale verstikking, sociale crisis en teruggang. Net zoals er fundamentalisme bestaat in islamitische landen is er in Amerika geen schaarste aan christelijk fundamentalisme. Negentig procent van de Amerikaanse bevolking belijdt regelmatig zijn religieuze overtuiging en gelooft in God. Zestig procent gelooft in engelen. In Amerika zijn meer gelovigen dan in heel Europa. De christelijke fundamentalisten in Amerika hadden de gebeurtenissen van 9/11 verklaard als de straf van God omdat in Amerika toenemende losbandigheid, moreel verval en sociale corruptie een piek hebben bereikt. De groepen ‘herboren christenen’ in Amerika zijn zelfs niet tevreden met hun vertegenwoordiger (Bush) in het Witte Huis. Dat terwijl Bush en Blair zeggen dat ze ingevingen en dromen uit de hemel krijgen als openbaring voor hun monsterachtigheden. Christelijke fundamentalisten doen bommen ontploffen bij abortuscentra en vermoorden voortdurend de dokters die er werken.

Op een gelijkaardige manier willen de joodse religieuze fundamentalisten Israël niet aanvaarden als een echt model van hun fundamentalisme. Ze zijn geïndoctrineerd met de achterlijke wens de dominantie van het zionisme over de wereld te vestigen. Ze zien het vermoorden van Palestijnen als het vermoorden van ongelovigen. Onder deze dekmantel van fundamentalisme begaan Israëlische heersers de ergste vormen van onderdrukking en barbarij. En dan rechtvaardigen ze deze barbaarse handelingen op basis van religie. Het resultaat is dat religieuze achterlijkheid, terrorisme, barbarij en haat mekaar voeden. Het vergieten van onschuldig menselijk bloed gaat onverminderd door.

Islam als instrument in Pakistan

In Pakistan en in vele andere landen maakt de staat gebruik van religie in bepaalde perioden waarin ze te lijden hebben onder crisis of sociale revolten. In Pakistan gebruikte generaal Zia-ul-Haq de islam om de arbeiders verschrikkelijk te onderdrukken. Langs de andere kant keren ook zogenaamde seculiere heersers als Benazir, en nu Musharraf, steeds weer terug naar het gebruik van religie wanneer ze geconfronteerd worden met socio-economische crisissen, politieke onrust en massale verbolgenheid. Wanneer de rotte politiek van de heersers en hun verouderde systeem niet meer in staat zijn de maatschappij te ontwikkelen, gebruiken ze religie om via de achtergebleven lagen van de samenleving de beweging van de arbeiders te verdelen en te saboteren. Pelgrimstochten ondernemen, gebedsplaatsen bezoeken, boodschappen brengen op verschillende religieuze ceremonies en religieuze programma’s uitzenden maken een onvermijdelijk onderdeel uit van dit proces.

In de recente opkomst van het islamistisch fundamentalisme is de anti-imperialistische retoriek echter heel bruikbaar gebleken. Niet enkel het MMA (een alliantie van de islamitische partijen) kreeg relatief meer stemmen dan in het verleden, door deze slogan te gebruiken zijn ze in staat geweest regeringen te vormen in het noord-westen en Baluchistan. De wederzijdse allianties van de mullahs en sommige delen van het leger zijn ook gebaseerd op het gevoel bedrogen te zijn door Amerika omdat ze hun hulp stopzetten en deze religieuze en militaire bondgenoten hun rijkdom ontnemen die ze hen tijdens de Jihad hadden gegeven. Onlangs drukte een Pakistaanse generaal op rust het uit in de volgende woorden: “Pakistan was het condoom dat de Amerikanen nodig hadden om Irak binnen te geraken. We werden gebruikt en nu denken ze dat we in het toilet kunnen worden doorgespoeld.”

Dit zijn de gedachten van lagere en middenrangsofficieren van het Pakistaanse leger, die niet in die mate van de buit hebben kunnen profiteren als het hoger bevel van het leger en de bureaucratie. Ook dit voedt hun toenemende frustratie en woede. In het Pakistaanse leger zijn er maar een handvol toegewijde fundamentalisten van de harde lijn. Op dit moment zijn de interne conflicten tussen de liberale en conservatieve religieuze officieren vanwege financieel gewin en materiële belangen veel groter dan welke ideologische confrontatie dan ook.

Dit voorbeeld vinden we in Zia’s persoonlijkheid. Hij was een officier van het gewapende korps dat opgeleid was in het hoogste Amerikaanse trainingscenter, Fort Bragg. Hij bad tot God, maar in de praktijk waren zijn daden uiteindelijk onderdanig aan zijn echte meester – Amerika. In 1970 leidde hij bijvoorbeeld een militaire operatie in Amman waarbij 18.000 Palestijnen werden afgeslacht. Nooit werden er waar ook ter wereld zoveel Palestijnen tegelijk martelaar. Deze operatie werd ondernomen om de Amerikaanse en Israëlische agent, koning Hussein van Jordanië, te redden van de Palestijnse revolutionaire opstand in Amman. De bloeddorstige Amerikaanse en Israëlische specialisten planden de operatie. Hij aarzelde niet om de moslims daar af te slachten. Het ging ook niet tegen zijn islamitische idealen in. In die periode was de islamitische beweging sterk verbonden met het Amerikaanse imperialisme. Vandaag hebben er velen illusies in verschillende islamitische partijen. Het menselijk geheugen is kort.

Hun falen om een massa-aanhang te verwerven en een nationale kracht te worden in hun hypocriete beweging tegen de Amerikaanse agressie in Afghanistan en Irak, bewijst evenwel dat het menselijk geheugen niet eindigt met elke generatie. En zelfs in deze periode van stagnatie kennen en realiseren mensen zich de werkelijke aard van en hun werkelijke relatie met het financiekapitaal en de imperialisten.

Islamitische beschaving

Als we de islamitische geschiedenis analyseren, vinden we langs de ene kant vele militaire overwinningen gedurende de 8e, 9e en 10e eeuw, en anderzijds een immense uitbreiding en ontwikkeling op het gebied van wetenschap, cultuur, politiek en vele andere domeinen. De centra van kennis en studie zoals Cordoba, Bagdad, Caïro, Damascus en vele andere openden nieuwe horizonten in de ontwikkeling van kennis en intellect.

Wat vandaag de dag islamitische ‘beschaving’ genoemd wordt, ging in verval omdat de bezetters weigerden zich aan te passen aan de overwonnen gebieden en regio’s. Het is het samengaan van de rijke en oude beschavingen zoals Syrië en Iran met Spanje en anderen, die in eerste plaats de verspreiding en grootsheid van deze islamitische vooruitgang teweegbracht. De verhoudingen tussen verschillende religies waren ook niet dezelfde als wat vandaag gepropageerd wordt. Toen de christelijke milities als onderdeel van de kruisvaarten in 1099 na een belegering van veertig dagen Jeruzalem bezetten, werd het grootste deel van de bevolking, inclusief vrouwen en kinderen, vermoord. Twee dagen lang stroomde het bloed door de straten, maar de moslims en de joden vochten zij aan zij tegen de kruisvaarders.

Op eenzelfde manier vormden zaken zoals het recht op open discussie en het recht om van mening te verschillen een belangrijk element in de ontwikkeling van deze beschaving, die bloeide tijdens de laatste eeuw van het laatste millennium. Wanneer we de geschriften van religieuze geleerden uit de 8e, de 9e en de 10e eeuw n. Chr. analyseren, zien we dat die veel moderner en volwassener zijn dan de onzin die we vandaag uit de mond van de islamitische geleerden horen komen. Ironisch genoeg zouden die oude geleerden vandaag de dag vervolgd worden onder de draconische islamitische wetgeving van verschillende landen. Een of andere religieuze sekte zou hun dood wel als een religieuze plicht stellen.

De geschiedenis is er getuige van dat Al-Mamoon en de drie kaliefen die hem opvolgden, niet alleen hun gedachten volgden maar eveneens die gedachten lieten bloeien door discussie over zulke kwesties aan te moedigen. Een van de belangrijkste oorzaken van het verval van het islamitische rijk was de opgang van reactie, onbuigzaamheid en de honger naar macht en rijkdom, die het huidige fundamentalisme ook zo kenmerken. Dit verval veroorzaakte niet alleen de ineenstorting van een volledige beschaving, maar houdt tevens de geesten verstikt in religieuze ketenen, bekrompen gedachten, en veranderde hele samenlevingen in een brakke poel.

Een ander belangrijk kenmerk van het reactionaire fundamentalisme is zijn extreme opportunisme. Enerzijds staan zij voor terreur die gepaard gaat met dogmatisme, onbuigzaamheid en repressie; anderzijds zien we veel opportunisme, zwakheid, wraakzucht en lafheid onder hen. Keer op keer hebben zij laten zien hun zaak te verkopen bij de eerste de beste gelegenheid. Daarom is het belangrijkste kenmerk van het religieuze fundamentalisme, ongeacht uit welke religie het voortkomt, zijn hypocrisie. In die maatschappijen waar fundamentalisme een bepaalde sociale basis heeft, wordt hypocrisie een norm. Dit wordt al te meer duidelijk in de verhouding van het religieus fundamentalisme tot het kapitalisme en het imperialisme.

Historische verstrengeling van imperialisme en fundamentalisme

Dat het imperialisme gebruik maakt van religie om uitbuiting te vergemakkelijken, is geen nieuw fenomeen. In de 15e, 16e en 17e eeuw ontwikkelden de productiemiddelen zich snel na het doorvoeren van de burgerlijke revoluties. Om hun winsten te vergroten gingen de westerse imperialisten op zoek naar achtergestelde regio’s om leeg te roven. De Kerk en het christelijke fundamentalisme leverden hiervoor maar al te graag een religieuze rechtvaardiging. De katholieke priesters en missionarissen die naar Latijns-Amerika, Afrika en Azië werden gezonden, moesten in de eerste plaats imperialistische missieposten opzetten, net zoals Vasco da Gamma, Cristoffel Colombus en de andere ontdekkingsreizigers op hun zoektocht naar nieuw land eigenlijk op zoek gingen naar nieuwe markten, mineralen en andere grondstoffen om te plunderen.

De verhouding van het westerse imperialisme met het islamitische fundamentalisme gaat dan ook al ver terug. Islamitisch fundamentalisme werd gebruikt voor imperialistische overheersing, vooral in de Arabische wereld. De huidige bewegingen van religieuze opleving zijn dan ook als van nature reactionair en verderfelijk. Een van de eerste bewegingen die de islam deden opleven was de Wahabi-beweging in Saoedi-Arabië. De stichter van die beweging was Mohammed Ibn-e-Wahab (1703-1792). In 1744 bereikte Ibn-e-Wahab de stad Darya in de provincie Najad. Daar legde hij samen met een gangster uit die tijd, Mir Mohammed Ibn-e-Saoed, de basis voor een hardleers puriteins islamitisch koninkrijk. Na een revolte tegen de Ottomaanse kaliefen begon deze Saoedische staat, die gebaseerd was op voortdurende Jihad en interne repressie, te groeien door roof en plunderingen. Om hun onderlinge relatie nog te versterken nam Ibn-e-Saoed de dochter van Wahab op in zijn harem en zo werd een echtelijke relatie ook een politiek bondgenootschap. Het familiale koninkrijk dat werd opgezet door religieus dogmatisme, militaire repressie, politiek gemanoeuvreer en het uitbouwen van relaties via vrouwen, bestaat vandaag nog steeds in Saoedi-Arabië. In 1792 versloegen de Saoedische Wahabi’s hun buren en bezetten zij de steden Riyadh, Khurj en Qasim. In 1801 bezetten zij Karbala en doodden de bevolking. Ze vernielden huizen en heiligdommen omdat het wahabisme pelgrimstochten naar heiligdommen verbood. In 1802 bezetten ze Taif en in 1803 namen ze ook Makkah in.

Na de Eerste Wereldoorlog begonnen de geallieerden verschillende gebieden in de wereld onder hen te verdelen op basis van het Verdrag van Versailles. Groot-Brittannië kreeg Palestina, Irak en Egypte en Frankrijk kreeg Syrië en Libanon. De Britten verstigden hun heerschappij over het ‘oosten’ en Frankrijk plunderde het ‘westen’. Dit was het startsein voor de Britse agent St. John Philby om relaties aan te knopen met kroonprins Amir Abdul Aziz Ibn-e-Saoed, die deel uitmaakte van Najad. Ibn-e-Saoed moest in die nieuwe situatie helemaal niet overtuigd worden van zijn rol, hij had zelf de steun van de imperialisten nodig. Philby legde Ibn-e-Saoed een plan voor waarin hij hem voorstelde om verschillende andere stammen te veroveren en zo zijn koninkrijk uit te breiden over het gehele Arabische schiereiland. Hiervoor zou hij de nodige steun krijgen van de imperialisten. Op deze wijze lagen Philby en Belfore, de twee imperialistische agenten die deze plannen onderhandelden, aan de basis van een reactionair tijdperk in het Midden-Oosten. Philby stond aan de wieg van het fundamentalistische koninkrijk Saoedi-Arabië en Belfore stichtte mee de reactionaire zionistische staat Israël. Net als zijn voorvaders huwde Ibn-e-Saoed de vrouwen van zijn verslagen vijanden om zijn harem uit te breiden.

Wat de economische belangen in het Midden-Oosten betreft, wilden de Amerikanen echter niet dat de olie beperkt zou blijven tot Groot-Brittannië alleen. Amerikaanse oliemultinationals hadden daarom al in de jaren 1930 relaties aangeknoopt met Ibn-e-Saoed. In 1933 verkreeg Standard Oil belangrijke contracten door Ibn-e-Saoed zo’n 50.000 dollar aan goud te betalen. Om met Groot-Brittannië te wedijveren zorgden de Amerikanen voor een fusie van Standard Oil met Esso, Texaco en Mobil om daarna een Amerikaans-Arabisch oliebedrijf op te richten, ARMCO. Het oppompen van olie begon in 1938 en tot op vandaag manipuleert dit bedrijf de olie-industrie in Saoedi-Arabië. Om zijn economische belangen te verdedigen negeert de VS al jaren de misdaden van de Saoedische monarchie, de schending van de mensenrechten, het autocratische bewind en de enorme repressie.

Op eenzelfde manier maakten de westerse imperialisten gebruik van verschillende fundamentalistische partijen om progressieve leiders en de arbeidersbeweging neer te slaan. In 1928 werd Ikhwan-ul-Muslemeen opgericht in Egypte. De basis van die organisatie verschilde niet veel van de basis van het wahabisme. In hun manifest vinden we veel dezelfde zaken terug als in die van lokale partijen: “God is onze doelstelling! De profeet is onze leider! De koran is onze grondwet! De Jihad is ons motto!” Onder deze slogans werd in 1941 de Jammat-e-Islami opgericht op het Indiase subcontinent. De oprichter ervan, Maulana Abul Ala Moudoodi, was tegen de Pakistaanse opdeling en tegen Muhammed Ali Jinnah. Hij stelde dat de seculiere nationalisten de naam van de islam misbruikten om een seculiere staat op te richten. In vroegere perioden had Moudoodi van dichtbij de communistische beweging in Hyderabad Deccan geobserveerd, vooral dan hun organisatorische methoden. Hij wilde een partij oprichten op basis van de ideologie van het islamitisch fundamentalisme maar met de organisatorische structuur en methode van de communistische beweging.

Jamaat-e-Islami werd opgericht op 26 augustus 1941 tijdens een bijeekomst waarop 75 mensen aanwezig waren. Een van de discussiepunten waarover meningsverschillen bestonden, betrof de eigendomsrelaties binnen de islamitische ideologie. Moudoodi verdedigde hier met zeer veel emotie en overtuigingskracht het privé-eigendom. Ook de latere leiders van Jamaat-e-Islami verdedigden de vrije markt. Politiek gezien betekent dit dat deze organisatie een trouwe bondgenoot van het imperialisme is en een bolwerk van reactie, vooral in Pakistan.

In de jaren 1940 reeds had Moudoodi een beroep gedaan op de diensten van een Arabische vertaler om zijn geschriften te verspreiden in de Arabische wereld. In het overgrote deel van de landen waar de moslims in de meerderheid zijn, coördineerde de CIA de relaties tussen die verschillende stromingen die de islam wilden doen herleven op de agressieve manier van Moudoodi. Na de jaren ‘50 gebruikte het Amerikaanse imperialisme deze groepen in verschillende landen voor de verdediging van de eigen belangen. In Egypte was de grootste bondgenoot van het moudoodisme Syed Qutab, na Hasan-al-Bana de leider van Ikhwan-ul-Muslemeen. Het Amerikaanse imperialisme stond ook mee aan de wieg van verschillende islamitische fundamentalistische partijen in andere landen. Hierbij deed het een beroep op de Saoedische en Pakistaanse staat. Of het nu over Laskar-e-Taiba, Harkut-ul-Ansar, Hizb-e-Islami, Gulbadin Hikmatyar of de Taliban gaat, de CIA was steeds direct of indirect betrokken bij de oprichting en de financiering ervan.

Toen de Pakistaanse generaals tijdens de Afghaanse Jihad tegen de Russische bezetting aan de Arabische landen vroegen om een belangrijk lid van de koninklijke familie te zenden om rekrutering voor de Jihad te vergemakkelijken, stuurde men Osama Bin Laden naar Afghanistan. Toen Osama Bin Laden in Pakistan aankwam, was de Amerikaanse nationale veiligheidsadviseur Zbignew Brzezinski op officieel bezoek in Pakistan om de Jihad te promoten. Tijdens een bezoek aan de Khyber-pas sprak Brzezinsky een publiek toe waaronder ook Osama Bin Laden en hij zei hen: “God is met u”. Een van de eerste acties die Osama ondernam als pro-westerse vrijheidsstrijder was een aanval op een gemengde school, die tot de grond werd platgebrand en waarvan het schoolhoofd werd gedood.

Vandaag is het een publiek geheim dat ook Israël betrokken was in deze islamitische Jihad in Afghanistan. In 1985 stootte een jonge Pakistaanse journalist, Ahmed Mansoor, die werkte voor een Engelse krant uit Islamabad, The Muslim, toevallig op een aantal Israëlische adviseurs in de bar van het Pearl Continental Hotel in Peshawar. Goed wetend dat dit nieuws een bedreiging vormde voor de islamitische dictatuur van Zia, bediscussieerde hij de feiten met zijn redacteur en de correspondent van WTN. Enkele dagen later, na een tip van de veiligheidsdiensten, hadden de mujahideen hem te pakken en werd hij vermoord.

Om de financiële activiteiten van de Afghaanse Jihad te regelen werd een nieuwe bank opgericht. Het betreft de beruchte Bank of Commerce and Credit International (BCCI). Geld dat werd vergaard door drugs- en wapensmokkel geraakte via die bank tot bij de fundamentalisten en werd gebruikt voor de ‘Jihad’. De bedoeling van de bank was het witwassen van zwart geld en de bescherming van criminele rijkdom. De oprichter van de bank was de beruchte bankier Agha Hasan Abidi en hij genoot de volledige steun van de CIA. Het is via deze bank dat de Pakistaanse generaals en andere leiders multimiljonair werden. Dat verklaart waarom de families van generaal Zia ul Haq en generaal Akhtar Abdur Rehman (tijdens de dictatuur de baas van het ISI, de Pakistaanse geheime dienst) vandaag bij de rijkste Pakistanen behoren. Die nieuwe rijken hebben genoten van dezelfde Afghaanse Jihad die ook vocht tegen ‘ontrouw’, in de naam van de islam maar ten dienste van het Amerikaanse imperialisme.

De laatste vijftig jaar van de 20e eeuw zitten vol met voorbeelden waarbij het Amerikaanse imperialisme gebruik maakte van islamitisch fundamentalisme tegen progressieve bewegingen en leiders die over socialisme praatten. De belangrijkste architect van de huidige heropleving van de islam was de Amerikaanse minister van Buitenlandse Zaken onder president Eisenhower, John Foster Dules. Na de nederlaag van het imperialisme in de Suez-oorlog van 1956 en het opkomen van populistische en linkse regeringen in verschillende moslimlanden ging men het religieus dogmatisme gebruiken om de massa’s te verwarren en revoluties neer te slaan. Amerikaanse strategen hebben hier bewust de beslissing genomen om het islamitische fundamentalisme te gebruiken als een sterke reactionaire kracht tegen linkse bewegingen en arbeidersstrijd.

In Egypte werd de Ikhwan-ul-Muslemeen gebruikt tegen Jamal Abdul Nasir, in Indonesië werd Masyumi gebruikt voor de genocide op miljoenen arbeiders van de Communistische Partij in 1965 en in Pakistan werd de Jammat-e-Islami ingezet tegen Bhutto, de PPP en de linkerzijde. In Bangladesh werden Al Badar en Al Shams, de neofascistische frontorganisaties van Jamaat-e-Islami, als civiele helpers van het Pakistaans leger ingezet tegen de massaprotesten. In 1996, toen de Taliban Kaboel bezetten, hebben zij Najeeb Ullah uit zijn kantoor van de VN gesleurd en vermoord. Nadien werd zijn lichaam en dat van zijn broer Ahmed Zaie aan een paal gehangen op het centrale plein van Kaboel en werden zij verschrikkelijk verminkt. Toen nam geen enkele westerse intellectueel, politicus of regering aanstoot aan deze overtreding van de mensenrechten. Zelfs na het aanschouwen van dergelijke horror is er geen enkel protest geweest.

Vandaag is het openlijk geweten dat het Amerikaanse imperialisme en zijn oliemagnaten de Taliban altijd hebben gesteund. De Amerikaanse oliegigant Unocal betaalde hen 30 miljoen dollar voor de militaire bezetting van Kaboel. Een rechtse Amerikaanse intellectueel schreef in een essay (Time Magazine, 28 maart 1999):

“Omdat de VS een wereldmacht is, moeten we geen schrik hebben om activiteiten te ondernemen om globalisering te implementeren. De onzichtbare hand van de vrije markt kan immers niet werken zonder de onzichtbare vuist. MacDonalds is er niet zonder MacDonald Douglas (een groot wapenbedrijf dat o.a. de F-15 maakt). Het rotte departement dat de technologie van Silicon Valley veiligstelt is het Amerikaanse leger, de luchtmacht en de mariniers.”

Marxisten hebben dit kenmerk van het imperialisme reeds lang geleden uitgelegd. Trotski schreef in een van zijn teksten (Izvestia, 15 augustus 1924):

“Olie speelt nu een veel grotere rol in de industrie en het militaire domein. Tweederde ervan wordt opgepompt en verbruikt door de VS. In 1923 was dit 72 procent. Zij klagen erover dat ze aan het einde van hun reserves zitten. Na de Eerste Wereldoorlog dacht ik dat die klachten een goed excuus waren om de olie van andere landen in te pikken. Vandaag schatten geologen echter dat met de huidige graad van consumptie de Amerikaanse olievoorraden nog maar voor 25 jaar zullen volstaan. Anderen schatten de voorraden op veertig jaar. We zullen echter zien dat binnen 25 tot veertig jaar de VS meer dan tien keer zoveel olie zullen krijgen via hun industrie en hun oorlogsschepen.”

Amerikanen verliezen greep

Olie is echter maar één reden voor de Amerikaanse agressie en terreur. Naast de economische en financiële redenen zijn er ook politieke en sociale redenen. Het is nodig om ook die factoren dialectisch te vatten, te analyseren en te begrijpen. Een van de belangrijkste redenen voor de imperialistische terreur is de diepe crisis van het Amerikaanse kapitalisme. Hierdoor ontstond politieke chaos die het vertrouwen in de Amerikaanse heerschappij ondermijnde. Sinds 9/11 werden 3 miljoen Amerikanen werkloos. Vijfendertig procent van de Amerikanen leeft onder de armoedegrens van de ontwikkelde landen. De criminaliteit neemt almaar toe. De Amerikaanse heersende klasse propageert zodoende de ‘oorlog tegen de terreur’ om zo de aandacht van de crisis af te leiden, de arbeidersklasse schrik aan te jagen en het zout van de dreiging van het terrorisme op hun wonden van armoede en werkloosheid te strooien.

Om hun economische heerschappij te behouden op wereldschaal waarschuwen zij andere landen met deze militaire terreur. Ook de arbeiders uit de hele wereld worden gewaarschuwd dat indien ook maar iemand iets zou ondernemen tegen het kapitalisme, zij hetzelfde lot beschoren zullen zijn als Afghanistan en Irak. Doordat de crisis echter dieper en dieper wordt, verliezen de Amerikanen echter steeds meer hun greep op de situatie. Zelfs zonder een revolutionaire leiding stapelen de tegenstellingen zich op en worden landen, mensen en leiders ertoe aangezet om de Amerikaanse repressie af te wijzen.

Uit schrik dat uit de huidige crisis een beweging van arbeiders op een klassenbasis zou ontstaan, geven ze anderzijds een vals en reactionair tintje aan dit conflict: de botsing van de beschavingen. Toch is de meerderheid van de huidige islamitische leiders nog steeds een agent van de VS of staan zij onder hun invloed door hun eigen zwakheid en hebzucht. De mullahs en de fundamentalisten hebben immers net zoveel schrik van klassenstrijd als de Amerikaanse imperialisten. Ze zijn in het verleden door het imperialisme gebruikt en dat zal in de toekomst nog gebeuren. Onlangs nog in Pakistan was Maulana Fazl-ur-Rehman kandidaat eerste minister en toen hem gevraagd werd of de Amerikanen zich niet zouden verzetten tegen zijn kandidatuur, antwoordde hij: “We hebben in het verleden met hen samengewerkt, dus waarom in de toekomst niet?”

De belangrijkste verklaring voor dit alles is dat de economische belangen van de VS en de fundamentalisten dezelfde zijn, namelijk het kapitalisme. Omdat het kapitalisme in crisis verkeert, komen de verschillende fracties van het kapitaal in conflict met elkaar. Beide fracties noemen dat conflict een ‘botsing van beschavingen’, omdat zij de arbeidersklasse willen winnen voor hun zaak en zij kanonnenvoer nodig hebben. Indien dit een oorlog tussen de islam en de VS is, waarom zijn de meeste van de landen die worden bedreigd door de VS dan geen moslimlanden? Chili, Granada, Vietnam, Mexico, Honduras, Korea, Venezuela enzovoort. Na de Tweede Wereldoorlog werden de grootste imperialistische oorlogen uitgevochten in Vietnam, Korea, Cambodja en Laos. Vandaag is het Amerikaanse imperialisme betrokken in Venezuela, Colombia, Zuid-Korea en vele andere landen in Afrika, Azië en Latijns-Amerika. Geen van die landen zijn moslimlanden.

Daarnaast is het ook een feit dat religie niet het enige kenmerk van een bepaalde beschaving is. Tijdens de laatste duizend jaar is de zogenaamde islamitische wereld nooit dezelfde geweest. De cultuur, de maatschappij en de beschaving van de moslims in Senegal, China, Arabië en het Indiase subcontinent hebben weinig gemeen met elkaar. De moslims hebben er meer gemeen met de lokale niet-moslims uit hun eigen regio dan met moslims uit andere gebieden. Tijdens de laatste honderd jaar zijn er in die gebieden oorlogen en revoluties geweest, net zoals in andere landen in de wereld. Hoeveel moslimlanden zijn er niet geweest waar communistische partijen waren gevormd en waar de strijd voor socialistische revolutie heeft plaatsgevonden? Afghanistan, Yemen, Syrië, Ethiopië, Somalië en andere moslimlanden zijn landen waar revoluties zijn doorgevoerd, weliswaar op een vervormde manier, maar het feodalisme en kapitalisme werden omvergeworpen en deze landen werden tenminste ‘socialistische’ landen genoemd. De grootste communistische partij die ooit gevormd is buiten het Oostblok was in een moslimland, in Indonesië. In 1963 had zij een kader van 3 miljoen leden. Wanneer we de leden van de vakbonden, de boeren-, studenten- en jongerenorganisatie daar bijtellen, bedroeg het ledenaantal van de Indonesische Communistische Partij ongeveer 10 miljoen leden. Dergelijke bewegingen zullen opnieuw opkomen. Om dergelijke revoluties te stoppen, stellen het Amerikaanse imperialisme en de fundamentalisten ons het absurde idee voor van een botsing van beschavingen.

De socialistische revolutie, die zich verspreidt over de hele wereld nadat ze overwint in één land, is de enige kracht die een nieuwe beschaving op een hoger niveau kan doen ontstaan, door de ketens van de private eigendom en de natiestaat af te werpen, door de haat en vooroordelen van het verleden te vernietigen via de moderne technologie en ontwikkeling. Historisch wordt de samenstelling van een maatschappij bepaald door de ontwikkeling van de productiemiddelen en de technologie. Op die economische structuur ontstaan naties, samenlevingen en beschavingen. De samenstelling van een beschaving uit het verleden kan dus nooit de toekomst uitdrukken.

Daarom is de theorie van de botsing der beschavingen historisch verkeerd, verrot, reactionair, desoriënterend en zeer misleidend. De beschaving die zal ontstaan uit de egalitaire internationalisering van de productiemiddelen en de technologie zal gebaseerd zijn op de universele broederschap van alle mensen. Alleen de arbeidersklasse kan vorm geven aan een dergelijke beschaving door alle religieuze en andere vooroordelen van het verleden te vernietigen via een revolutionaire strijd en een socialistische overwinning. Dat zal een beschaving zijn vrij van verdrukking, uitbuiting, barbarij, armoede en ontbering. Dan zal de echte geschiedenis van de mensheid beginnen.

Lal Khan, 22 juni 2004

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mardi, 01 mai 2007

Yazidis killed since US invasion

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Tuesday 24 April 2007 - http://www.fravahr.org/spip.php?breve214

192 Yazidis killed since US invasion of Iraq 

Iraqi Yazidis are paying a heavy price for their tenacious adherence to their religious practices which do not appeal to armed fundamentalist factions and groups in the country.

Attacks on Yazidis have surged recently and almost all Yazidi families living outside the autonomous Kurdish region have fled the country.

According to a statement issued by the League of Yazidi intellectuals 192 Yazidis have been killed in the past four years since U.S. troops invaded Iraq.

Most of the killings were perpetrated on religious grounds as fundamentalist and Islamist groups see them as infidels who either have to convert or be killed.

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The Yazidi religion is a reminiscence of Zorastrianism and includes traces of Christianity, and Islam. They have their main sanctuaries in Iraq close to the northern city of Mosul but currently are situated within the semi-independent territory Iraqi Kurds have carved up for themselves.

There are nearly half a million Yazidis in Iraq and most of them live in two major localities — in Shaikhan north of Mosul and Sinjar to the west.

Ethnically they are Kurds and speak Kurdish as their mother tongue. Officially, they are treated on equal footing like other citizens in the Kurdish north but many members complain of discriminating behaviour.

Yazidis have three deputies in the Kurdish parliament and two in the national parliament in Baghdad.

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Violences: racines du mal

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Sur les travaux de Lucienne Bui Trong:

http://ecotez.free.fr/article.php3?id_article=60...

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lundi, 30 avril 2007

About www.fravahr.org

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About Us

http://www.fravahr.org/

The task of Fravahr.org is bringing the artifacts of the Perso-Aryan vision in a state close to their original and living condition. It would be difficult to say what comprises the Aryan memory and or tradition — what questions, views, and general areas cover the field in a comprehensive way. We find how many open questions are concealed behind the apparently simple word. We do not approach the expressions of the Aryan vision with a preconceived thesis, or view them exclusively within the context of the Mazdaean ideology.

Research in any branch of the Perso-Aryan memory and tradition depends not only on good institutional surrondings, but even more so the availibility of personal help in the form of experienced researches and colleagues showing an interest in the work under research.

The object of Fravahr is double: one, to facilitate the study of the Aryan History ; the other, to stimulate interest in the emergence of the Aryan Ideas and Visions in the formative period.

Here we begin the process of writing a history of Aryan ideas. The works of the Fravahr can justly be regarded as paragraphs, even chapters of the future “History”, as more or less finished blocks of the building being erected. It is hoped that the reconstruction makes an obscure and difficult topic less obscure and less difficult.

11:25 Publié dans anthropologie, Eurasisme, Histoire, Politique, Traditions | Lien permanent | Commentaires (0) | |  del.icio.us | | Digg! Digg |  Facebook

La gauche contre le peuple !

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Sécurité : La Gauche contre le peuple 
Présentation de l'éditeur
La gauche a un problème avec les questions de sécurité... Frappée d'une maladie endémique, l'angélisme, elle a tout simplement oublié que les premières victimes de la montée de l'insécurité dans les banlieues étaient les milieux populaires. Ecrit par un grand journaliste de gauche, rédacteur en chef adjoint au service politique du Nouvel Observateur, cet essai bouscule les idées reçues.

Quatrième de couverture
Depuis toujours la gauche préfère un désordre à une injustice. Charles Pasqua aime à dire que la principale différence entre la droite et la gauche c’est que "Nous, à droite, quand on attrape un délinquant, on est content. La gauche, elle, est malheureuse". Privilégier, dans l’explication de la délinquance, les causes sociales, est une chose. Négliger de la combattre en est une autre. Depuis trente ans, dans la foulée de Mai 68, est apparue une nouvelle culture, l’angélisme, qui a fait du délinquant la première victime de la société. Délégitimant l’idée même de répression. Les idées de Mai ont façonné un "politiquement correct" auquel chacun a dû se soumettre. Car quiconque s’y oppose est aussitôt dénoncé comme lepéniste. Dans l’intelligentsia de gauche en particulier, le thème de la sécurité est considéré comme foncièrement de droite, pour ne pas dire d’extrême droite. Un constat : jusqu’à ces derniers mois, la gauche n’a pas fait de la lutte contre l’insécurité une priorité. Alors même que ce sont les quartiers les plus défavorisés qui sont les plus touchés.
Ce livre, au ton résolument polémique, vise à expliquer comment, sur le terrain des libertés, le PS et le PCF ont peu à peu capitulé devant le parti informel, le parti des Droits de l’homme, qui regroupe tous les enfants de Mai, défroqués ou non. Une trahison aux conséquences électorales explosives !


Détails
  • Broché: 151 pages
  • Editeur : Robert Laffont (11 mars 2002) 
  • ISBN-10: 2221096479
  • ISBN-13: 978-2221096475
Une recension trouvée sur "ALTERMEDIA BELGIQUE":

Publié sur penseeunique.com, ce texte est extrait du livre “SECURITE: La gauche contre le peuple” d’Hervé Algalarrondo. L’auteur est Rédacteur en chef adjoint au Nouvel Observateur, il a publié un essai propre à désespérer une partie de la gauche: “Sécurité: la gauche contre le peuple” (Robert Laffont), un essai «très politiquement incorrect» sur la trahison dans ce domaine des élites socialistes à l’encontre du peuple.
Il est cependant nécessaire de préciser qu’il n’y a plus de “droite” en France (si ce n’est la “droite nationale”) ou en Belgique. Tous les partis dits “démocratiques” mènent une politique pire que soviétoïde et contraire à l’intérêt de la population qui les a mis au pouvoir.

(Hervé Algalarrondo) La gauche a renoncé à protéger les plus faibles contre la montée des insécurités. La “culture de l’excuse” a conduit l’intelligentsia à ignorer le parti de la victime pour prendre trop souvent le parti du délinquant. Mai 68 est passé par là : “CRS = SS.”

Ici, il faut nous arrêter sur l’un des grands non-dits de la société française : la délinquance immigrée.

Elle existe, et une seule donnée suffit à l’attester : le taux élevé d’étrangers dans les prisons. Nous n’insinuons nullement que tous les immigrés seraient des délinquants en puissance. Tous les délinquants ne sont pas davantage d’origine étrangère.

Et pourtant cette délinquance immigré existe, et il n’y a pas lieu de s’en offusquer tant elle est naturelle : nul besoin d’invoquer des raisons ethniques pour l’expliquer. Depuis toujours, la délinquance fleurit davantage chez les pauvres que chez les riches. Et, les immigrés ne sont pas précisément tous des nantis. Mais pourquoi le nier ? L’évoquer, c’est briser l’un des principaux tabous du “politiquement correct”.

Le politiquement correct modèle également le langage. Pour désigner les jeunes immigrés, on évoque souvent ” les jeunes ” sans autre précision.
Rejeton de Mai, Libération se livre régulièrement à de vertueux escamotages. Quand, dans un fait divers, l’agresseur est un immigré, il est souvent désigné par ses seules initiales. Pour masquer son origine. Naturellement, lorsqu’un immigré est au contraire la victime d’un fait divers, Libé n’a aucun scrupule à livrer son nom en pâture…

C’est l’un des points obscurs de la pensée de l’intelligentsia : elle veut se persuader que la souffrance immigrée est tout entière engendrée par la société blanche.

L’immigré valorisé est celui qui a “la haine”, comme l’a illustré le film de Mathieu Kassovitz justement intitulé La Haine. Cette oeuvre est post-soixante-huitarde dans toutes ses dimensions : casser du flic est présenté comme une entreprise de salut public. Les jeunes issus de l’immigration seraient en état de légitime défense. Agressés, ostracisés, rejetés par la société française, ils se voient accorder un droit si ce n’est à la délinquance, du moins à la “résistance”.

C’est un élément fondamental : la violence des immigrés est perçue par le “parti des droits de l’homme” comme aussi légitime que la violence des colonisés hier. Ce serait une contreviolence, de nature politique, en réponse à la violence d’État que la France exercerait à leur endroit, notamment à travers la police.

Le “parti des droits de l’homme” ne se mobilise pas en faveur d’immigrés réels, mais en faveur d’immigrés rêvés, qui seraient à l’image des enragés de 68, c’est-à-dire rebelles.

Or, la délinquance immigrée est, comme toutes les autres, essentiellement une délinquance de droit commun. Agressions contre les personnes, viols, cambriolages, rackets, trafic de drogue… Rien de très original, rien de très exaltant. D’autant que cette délinquance s’exerce principalement, là aussi pour une raison banale, géographique, contre d’autres immigrés. L’insécurité dans les transports ou dans les collèges des quartiers sensibles touche d’abord ceux qui y vivent. De la même façon qu’aux États-Ünis tous les Noirs assassinés ne sont pas victimes de Yankees bornés membres du Ku Klux Klan. Cinéaste black, John Singleton a mis cette phrase en exergue d’un de ses films : 95 % des Noirs américains victimes de mort violente sont tués par d’autres Noirs.

L’autre grand combat mené par les associations de défense des étrangers concerne les “sanspapiers”, c’est-à-dire l’immigration clandestine. Une telle attitude serait justifiée si les immigrés en situation régulière étaient sortis d’affaire. Or, depuis vingt ans, ils sont frappés de plein fouet par la crise. Chez les jeunes d’origine maghrébine ou africaine, le chômage connaît une ampleur proprement effrayante : un jeune sur deux, ou presque, est sans emploi. Voilà, du point de vue des droits de l’homme, le vrai scandale dans le traitement que la France réserve à ses étrangers : elle interdit pratiquement l’intégration de leurs enfants en les condamnant à aller pointer à l’ANPE.

Sur ce terrain, les élites culturelles sont muettes.


Article printed from AMIBe: http://be.altermedia.info

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vendredi, 27 avril 2007

Sortons de l'Etat-Nounou !

SORTONS DE L'ÉTAT NOUNOU!

par Mathieu Laine

La France est-elle devenue une Grande Nurserie? Obésité, alcool, cigarette, grippe aviaire, vidéosurveillance, CPE, logement, retour du protectionnisme économique, discrimination positive: sur tous les sujets, l’État nounou nous borde et nous protège. Il nous promet un monde propre, sans risque, tolérant et solidaire et ne cesse de nous donner la conduite à tenir.

Dans notre pays, on croit en effet un peut trop que l’État peut tout. Souvenons-nous de nos propres réactions au coeur de la canicule, et écoutons ce que l’on dit aujourd’hui du virus du chikungunya: « Que fait le gouvernement? ». Idem sur le terrain économique: des entreprises étrangères osent s’intéresser à nos plus beaux fleurons, le plombier polonais ou le patron italien font peur? « Allo État bobo! » Courrons vite sous les jupes de Big Mother réclamer de belles lignes Maginot derrière lesquelles nous protéger. Bercés par l’illusion de l’État sauveur, nous sommes bel et bien entrés dans une spirale de la peur et de la défiance aux risques, alimentant le désir d’État et l’infantilisation des Français.

SUITE :
http://www.quebecoislibre.org/06/060326-2.htm...

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La Grande Nurserie : En finir avec l'infantilisation des Français (Broché)
de
Mathieu Laine (Auteur), Charles de Croisset (Préface)  

Prix éditeur: EUR 17,00
 
 

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samedi, 21 avril 2007

K. Herbin: j'accuse la jeunesse d'extrême-gauche...

J’accuse la jeunesse d’extrême-gauche

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Une tribune libre de Kavin Herbin, président de la Gauche Nationale.

Selon les penseurs marxistes, la classe prolétarienne est liée aux formes les plus modernes de la production, elle est la plus exploitée et elle n’a rien à perdre d’autre que ses chaînes, elle est la plus nombreuse et elle n’a aucune chance d’être « récupérée » par la classe dirigeante. C’est en ce sens qu’elle est révolutionnaire. Ne trouvez-vous pas cette définition intéressante ? Je n’évoquerais pas l’immigration car je sais par avance qu’un gauchiste qui lit ses lignes n’acceptera pas qu’on lui dise que le patriote combat l’immigration, non l’immigré. Et pourtant… Mais en l’état actuel des choses, c’est le patriote qui est le seul à combattre le capitalisme. Lui seul dénonce ce système qui se sert de la main d’œuvre étrangère (bon marché) pour faire pression sur les salaires français. Il est très certainement plus anticapitaliste qu’un gauchiste. Il sait par instinct que, toujours suivant les définitions de Marx, la main d’œuvre étrangère sert de lumpen prolétariat au grand capital. Quant à la politique de tensions communautaires savamment orchestré par les possédants (apatrides par vocation), elle permet de soumettre durablement le travailleur français.

On l’aura compris, l’auteur de ses lignes ne se targue pas d’être marxiste (bien au contraire), mais il ne peut s’empêcher de voir combien la définition de la classe prolétarienne correspond au Français… et pour cause ! Le Français n’a plus rien à perdre d’autre que ses chaînes. Est-ce normal qu’aujourd’hui le moindre « rappel à l’ordre national » soit punit par de violentes agressions et une exclusion sociale de l’auteur ? C’est l’antifascisme me diront certains. Comment peuvent-ils continuer à tenir ce discours, eux qui devraient connaître cette exhortation de Jean Jaurès : « Un peu d’internationalisme éloigne de la patrie, beaucoup d’internationalisme y ramène. » Comment cette jeunesse d’extrême gauche peut-elle continuer à voir un grand élan révolutionnaire dans une tendance représentée par des étudiants nantis, des professeurs (préposés à la propagande d’Etat) et des intellectuels conformistes ?!

Contrairement à la gaucherie actuelle le patriote ne cède pas à cette perfidie de Sartre à propos de Mai 68 : « les fils des Bourgeois ont mis la C.G.T. (sous-entendre le pouvoir ouvrier… ) en position de suivisme. » Ce racisme social est insupportable ! Il est évident qu’une fois passé la révolte « tendance crise d’ado », l’étudiant est appelé à réintégrer le milieu social de ses parents. Au pire il finira au R.M.I., mais sûrement pas en travailleur manuel, sinon il aurait déjà choisi cette voie. Compte tenu de l’origine social de la jeunesse marxiste et anarcho-trotskarde, elle ne peut que subir l’influence du milieu dans lequel elle vit. Que connaît-elle des malheurs réels du travailleur, elle qui est parfois née sans racines, elle qui profite de ses vacances, elle qui possède un modèle familial réel, elle enfin, qui a accepté les mensonges scolaires comme des acquis alors que toute formation léniniste aurait du les lui faire rejeter comme un corps sain rejette le parasite. Et vous, qui continuez à les suivre, avez-vous oublié que le pouvoir est d’abord un pouvoir culturel ? Autrefois on pillait les biens de l’ouvrier, il subissait de plein fouet cette injustice et était le premier à réagir, aujourd’hui on le dépouille de son identité, agression plus profonde encore ! C’est en tant que patriote qu’il dénonce la faillite éducative du gouvernement, c’est à ce titre qu’il remet en cause la nature oligarchique du pouvoir actuel. Aujourd’hui, défendre son identité est devenu un acte révolutionnaire. Seul une personne qui a abandonné l’idéal de révolution peut-être scandalisé par une telle évidence. Quel révolutionnaire pourrait accepter d’être en accord constant avec l’intelligentsia médiatique d’un Etat oppresseur ?

Une chose reste choquante chez les jeunes extrémistes de gauche : Il ne s’agit pas de leurs idées, mais de leur absence d’idées ! Curieusement, ils s’inquiètent de leur aspect vestimentaire (tee-shirts à l’effigie du « Che »… ) ; de leur style musical (chansons ska qui n’ont de « rebelles » que leurs paroles pornographiques ou vantant la drogue…) ; et de leur bien-être (la marque de bière ou la drogue, le dernier produit capitaliste à la mode… ). Et leurs « crânes rasées », dites moi ce qu’ils ont de si différent de ceux de la dite « extrême droite » ? On ne peut s’inspirer impunément de ce que l’on dénonce ! En servant continuellement les intérêts de Big Brother, la jeunesse d’extrême gauche ne se rend pas compte qu’elle se trompe d’adversaire. Pourquoi s’acharner sur un hypothétique « spectre d’extrême droite » créé de toute pièce par les médias ? Pourquoi imaginer que la « bête immonde » règne sur les 18% de la population se réclamant du Front national ? Il est certes plus facile d’insulter et d’agresser en groupe, les patriotes sans défense, pendant leurs manifestations pacifiques ; que de s’en prendre directement au patronat protégé par les CRS ! Ah… certains font les fiers quand ils balancent des œufs sur une petite de 4 ans en crachant au visage de la mère de famille nombreuse, elle qui a infiniment plus de courage que le cracheur, puisqu’elle a osé assumer de nombreux enfants et garder la tête haute. Mais pendant ce temps, qu’a-t-il fait contre le capital, contre le système, contre Big Brother ? Rien, strictement rien ! Cette femme et sa grande famille sont autant victimes du grand capital exploiteur que quiconque dans la société, et ce quotidiennement. Lui a passé son temps à approuver ce que dit cet État-Léviathan et ce, au nom d’une liberté pourtant toujours plus en recul !

Toujours et encore selon les mots de Marx, si l’on regarde qui joue le rôle actuel de réactionnaire, de gardien de la justice libérale, de bras armé du système capitaliste, c’est « Cette jeunesse qui emmerde le Front National…  » que l’on retrouve. Combien de temps, encore, va-t-elle accepter de se laisser manipuler ? Et le pire dans tout ça, c’est que si autrefois l’ennemi n’était qu’un simple bourgeois qui vivait sur le dos des autres, et bien actuellement l’ennemi, le capitaliste apatride, c’est un tueur, un partouzeur issu de la matrice néo-libérale et un monstre. Vous qui reconnaissez l’Enfer (toujours pour vos ennemis) mais pas le paradis : Ne voyez-vous pas que l’Enfer c’est le système actuel ? Cet État d’anormaux sans frontières pourrait sans hésiter donner des leçons d’immoralité à un Caligula et à un Tibère. De toute façon nous ne sommes plus en 1793 mais sous le Bas-Empire. Voilà, désormais vous ne pouvez plus dire que vous n’étiez pas au courant, vous voici prévenu : Ou vous répondez présent au sein du véritable élan révolutionnaire qui est le nôtre, ou vous continuez de combattre au côté du grand patronat ! Mais en ce cas, le grand soir venu, ne venez pas pleurer ! Après le chaos, c’est à nous de jouer.

Kavan Herbin
http://www.unf-francesocial.com/
Président de la Gauche Nationale – Front du Travail


Article printed from AMI France: http://fr.altermedia.info

URL to article: http://fr.altermedia.info/general/jaccuse-la-jeunesse-dextreme-gauche_10682.html

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jeudi, 19 avril 2007

De vele gezichten van het Belgische fascisme

De vele gezichten van het Belgische fascisme

22-08-2006 - Bret Stephens -
Brussels journal - Gevonden op:
http://vl.altermedia.info

Hierna volgt een Nederlandse vertaling van een opinie-artikel van Bret Stephens in The Wall Street Journal van 22 augustus. Het Engelstalige orgineel kunt u zonder abonnement nog tot 29 augustus via deze link lezen.

De vele gezichten van het Belgische fascisme

België is de geboorteplaats van René Magritte. Daarom is het wellicht niet verwonderlijk dat in de politiek zelfs het fascisme er surrealistisch is.

Neem nu de Belgische socialisten, de Vlaamse of de Waalse. Het kenmerk van bijna elke Europese socialistische partij is al lange tijd de vijandigheid tegen religie. De jongste jaren heeft België’s regerende socialistisch-liberale coalitie de katholieken op stang gejaagd door het legaliseren van het homohuwelijk en euthanasie, het bannen van kruisbeelden uit overheidsgebouwen en het afschaffen van het traditionele Te Deum die vroeger door de regering werd gehouden ter nagedachtenis van de kroning van Leopold I, de eerste koning der Belgen. Maar dan begonnen de socialisten de ongeveer half miljoen moslims op te merken in België. Zoals Joël Rubinfield van de Brusselse denktankt Atlantis Institute opmerkt, bestaat de helft van de 26 leden tellende socialistische fractie in het 75-koppige parlement van de stad uit moslims. In de gemeente Molenbeek heeft de socialistische burgemeester Philippe Moureaux voor halal-maaltijden gezorgd in alle scholen; politiemensen mogen tijdens de Ramadan niet eten of drinken op straat. De socialistische partij was ook, onwaarschijnlijk, de belangrijkste tegenstander van een wet die het ontkennen van de Armeense genocide strafbaar zou maken. Ook dit is een product van de groeiende alliantie tussen moslims en socialisten, net zoals de routinematige afkeuringen van de partij aan het adres van Israël.

Neem nu het Vlaams Belang (Flemish Interest), de secessionistische Vlaamse partij, voorheen bekend als het Vlaams Blok, tot een gerechtelijke uitspraak de partij buiten de wet stelde in 2004. Het Blok heeft historische banden met nazi-collaborateurs. Eén van de stichtende leden van de partij is Karel Dillen, die in 1951 een Frans essay dat de Holocaust ontkent (mogelijks de enige Franse tekst waarvoor een lid van het Vlaams Blok ooit sympathie getoond heeft). Vele jaren lang was de belangrijkste leuze van de partij haar oproep om immigranten die weigerden om zich aan te passen, onder dwang te deporteren. De partij maakte ook geen geheim van haar banden met andere extreem-rechtse Europese partijen, zoals het Front National van Jean-Marie Le Pen in Frankrijk.

Maar dat is aan het veranderen. Jongere partijleiders realiseerden zich dat hun anti-semitische trekjes vergif waren, en begonnen pro-Israëlische standpunten te vertolken. De harde standpunten van de partij over criminaliteit en moslims begonnen een aanzienlijk deel van de Joodse stemmen aan te trekken, in het bijzonder bij de orthodoxe Antwerpse Joden, die zich steeds kwetsbaarder begonnen te voelen tegenover de vijandige moslimgemeenschap in de stad. Vandaag is Vlaams Belang de grootste partij van het land.

En dan is er het eigenlijke beleid van het land. In april waren de Belgen geschokt door de moord op een tiener, Joe Van Holsbeeck, die door twee zigeuners neergestoken werd in het Brusselse centraal station tijdens de avondspits, terwijl tientallen voorbijgangers toekeken (blijkbaar wilden de moordenaars zijn MP3-speler).

Te midden van een groeiend besef van wetteloosheid - het aantal moorden per inwoner ligt in België met 9,1 per 100.000 dubbel zo hoog als in de VS - werd de moord een aanleiding tot een nationaal gewetensonderzoek. Toen Jean-Marie Dedecker, een senator van de liberale partij, in een opiniestuk schreef dat “politiemensen de andere kant opkijken om te vermijden dat men hen van racisme beschuldigt”, werd hij teruggefloten door eerste minister Guy Verhofstadt wegens het “aansporen tot vijandigheid”.

En dan is er ook het merkwaardige geval van journalist Paul Belien, die hoofdredacteur is van The Brussels Journal, een pro-Amerikaanse, euroskeptische, anti-islamistische weblog. In februari was de blog één van de weinige nieuwsbronnen die de beruchte Deense cartoons van de profeet Mohammed, wat twee miljoen unieke bezoekers opleverde. Het leidde ook tot een buitengewoon onderzoek van het Vlaamse weekblad Knack. Opmerkend dat de blog van Belien geciteerd was door Midden-Oosten-kenner Daniel Pipes, beschreef Knack die connectie als “geen toeval”, maar eerder “een bewuste provocatie door de neocons”, waarvan het uiteindelijke doel was om Amerikanen en Europeanen te laten geloven dat “alle moslims gewelddadig en gevaarlijk zijn, waarna het conflict in Palestina, Iran en Syrië echt van start kan gaan”.

Maar dat was nog niets vergeleken met de reactie die Belien uitlokte met een artikel na de moord op Van Holsbeeck, waarin hij de moordenaars beschreef als “roofdieren” en België opriep om het bezit van zelfverdedigingswapens uit het strafrecht te halen (hij had vooral pepperspray in gedachten). Twee weken na de publicatie van het artikel ontving Belien een brief van het Centrum voor Gelijke Kansen en voor Racismebestrijding, een organisatie in dienst van de overheid die als taak heeft om “slachtoffers van discriminatie bij te staan” en “het grote publiek bewust te maken van anti-discriminatie”. (België heeft één van de strengste antidiscriminatieregimes ter wereld). Het artikel van Belien kwam volgens het CGKR neer op “aanzetten tot geweld”, en hij kreeg het bevel om het artikel te verwijderen van zijn blog op straffe van vervolging door de staat. Hij stemde toe. Intussen kreeg hij naar eigen zeggen emails met beelden van verbrande lichamen en boodschappen met “dit is wat er met u zal gebeuren”.

Belien werd sindsdien ondervraagd door de politie wegens het verstrekken van thuisonderwijs aan zijn vijf kinderen, waarvan er intussen vier aan de universiteit studeren of al afgestudeerd zijn. Een deel van Belien’s probleem is ongetwijfeld dat zijn vrouw parlementslid is voor Vlaams Belang. Maar wat haar politieke strekking ook is, Belien zelf is geen lid van de partij, en niets in The Brussels Journal suggereert dat het een partijpublicatie is. Zijn belangrijkste misdaad lijkt te zijn dat hij voor een Engelstalig publiek de minder bekende charmes van de Belgische staat heeft blootgelegd.

Intussen winnen de echte fascisten in België aan kracht, en zij worden grotendeels beschermd tegen de anti-racismewetgeving van het land. In de Brusselse Imam Reza-moskee herdacht een geestelijke de zeventiende verjaardag van het overlijden van Ayatollah Khomeini: “De vijand kan het licht van de Islamitische Revolutie niet doven”. En in Molenbeek publiceerde de krant het Volk een studie over de plaatselijke moslimbevolking. Redacteur Gunther Vanpraet beschreef de gemeente als “een kweekvijver voor duizenden kandidaten voor de jihad”.

De Belgische regering kan ervoor kiezen om er geen aandacht aan te besteden. Maar zoals Magritte zou gezegd hebben: ceci n’est pas une pipe.

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mardi, 17 avril 2007

Critiques des droits de l'homme

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Bertrand BINOCHE : Critiques des droits de l'homme, PUF, 1989, ISBN 2-13-042491-0, 32 FF.

L'inquisition médiatique imagine que toute critique des droits de l'homme est de facture récente, est un produit dérivé des mouvements identitaires ou populistes, qui ont émergé au cours de la décennie 80. Faux! Archi-faux! La vulgate des droits de l'homme, qui fige dangereusement toutes les notions de droit et ridiculise par ses outrances le juste refus de l'arbitraire, obtenant ainsi orwelliennement une idéologie des droits de l'homme qui jugule la liberté d'expression et installe dans nos sociétés un arbitraire plus diffus que jamais. Le petit ouvrage de Binoche repose sur une méthodologie généalogique et archéologique. Elle nous permet de remonter dans le temps et de voir comment la critique, non pas des droits de l'homme en tant que tels, mais des dérives possibles d'une utilisation propagandiste de ces droits de l'homme à des fins de pouvoir. Binoche récapitule tous les arguments énoncés au cours de l'histoire depuis 1789: il nous reparle de la critique de Burke (qui est empiriste), de celle de Bentham (qui est utilitariste), de celle de Joseph de Maistre (qui est providentialiste), celle de l'historicisme rationaliste de Benjamin Constant et d'Auguste Comte, celle de l'historicisme organiciste de Karl von Savigny et de Hegel, celle de l'historicisme matérialiste de Marx (qui s'opposait aux droits de l'homme parce qu'ils ne respectaient pas les droits du peuple). La critique marxiste des droits de l'homme rejoint très exactement la critique actuelle des populistes qui se déclarent, curieusement, sans doute par inculture politique,"anti-marxistes", alors que les points forts du marxisme ne se retrouvent plus du tout chez ceux qui se proclament encore "marxistes". Un ouvrage bref mais exceptionnel, qui permet de critiquer tous azimuts la vulgate qu'impose la pensée unique, en avançant des batteries d'arguments venus d'école diverses, mais que nous sommes appelés à synthétiser.

dimanche, 08 avril 2007

Europese en Amerikaanse transnationale imperialisten tegen Rusland

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Europese en Amerikaanse transnationale imperialisten tegen Rusland

Eddy HERMIE
Na de ineenstorting van het communisme in Rusland hadden de wereldwijde transnationale kapitalisten gedacht dat ze de grondstoffen van de voormalige Sovjet-Unie makkelijk in handen zouden krijgen. De rijkdommen van het Russische volk moesten weggepikt worden zodat dit volk, net zoals alle andere volkeren arm en machteloos in de armen van de consumptiemaffia zou achterblijven. En inderdaad, kort na de ineenstorting van het communisme leek het erop dat de nationale krachten in Rusland dood waren en niet bij machte om weerwerk te kunnen bieden tegen het internationale roofkapitalisme. Dit roofkapitalisme dat gesteund wordt door de meesters van het internationalistisch kapitaal, namelijk de zionisten die overal in het systeem waren geïnfiltreerd, waren erop uit Rusland totaal leeg te roven, en het tegelijkertijd te laten koloniseren. Verder zou het als een afzetmarkt dienen voor de productieoverschotten van de transnationale imperialisten.

In de Eurozone en in de USA zijn er namelijk gigantische productieoverschotten zodat we gerust kunnen spreken van een crisis door overproductie. De kapitalistische internationalisten zouden door de kolonisatie van Rusland proberen af te raken van hun rommel en tegelijkertijd zo de crisis van de overproductie in de eigen handelszone oplossen. Met andere woorden, de Russen zouden als volk onderworpen worden door de krachten die elk autonoom land en volk in de wereld willen knechten, de monopolys en het internationale geldwezen. Daarom heeft men geprobeerd om de opkomst van een nieuwe politieke klasse tegen te werken, want de politieke vertegenwoordigers van het volk en de politieke instellingen zijn een belangrijke hinderpaal voor de geldmachten om een totale macht te krijgen over een volk en zijn staat. Zelf als de politieke instellingen nog zo slecht werken dan nog willen de transnationalisten er alles aan doen om de vertegenwoordiging van het volk te herleiden tot nul. De destructieve krachten hebben liever een maffia aan de macht die ze kunnen inzetten tegen de bevolking dan een legitieme volksvertegenwoordiging.

Onder druk van nationalisten is er echter in Rusland een halt toegeroepen aan de tomeloze hebzucht en is er een restauratie van de politieke instellingen aan de gang. Dit kan alleen maar toegejuicht worden door de volkeren die in de euroregio wonen. Het fenomeen van nationale heropstanding van Rusland kan alleen maar als voorbeeld dienen voor onze volkeren. Het zou een ramp geweest zijn voor onze volkeren indien Rusland effectief in handen gevallen zou zijn van internationale criminelen. Rusland zou een vrijhaven geworden zijn voor het meest rouwe en meedogenloze marktkapitalisme, met gigantisch verpauperde mensenmassa’s die als goedkope werkreserves zouden gediend hebben voor de Eurokapitalisten, die men overal had kunnen inzetten waar volgens het marktdenken de loonkost te hoog wordt bevonden. Het Russische volk heeft echter een halt toegeroepen aan de kolonisatie van zijn grondgebied en de rooftocht op de bodemschatten.

In het licht van deze ontwikkeling is het niet te verwonderen dat de transnationale moloch van het grootkapitaal zich bedient van de Amerikaanse imperialistische krachten om Rusland af te dreigen. Daarom het voorstel om een rakettenschild op te stellen in de buurtstaten van Rusland. Buurtstaten die voor een groot gedeelte behoren tot de Eurozone of een aanvraag lopen hebben om tot die zone toegelaten te worden. De grotere staten, zoals Duitsland, protesteren zwak tegen het Amerikaanse voornemen om Rusland op die manier af te dreigen, maar we mogen niet vergeten dat Duitsland nog steeds een bezet land is. Het wordt wel eens vaker vergeten, en zeker sinds Duitsland de motor heet te zijn van de Eurostaatsgedachte wordt er stil voorbijgegaan aan het feit, dat de enorme invloed en macht van de Amerikaanse multinationals nog steeds als een wurggreep om de nek van de Bondsrepubliek hangt. De Bondsrepubliek is geen vrije staat, het is een staat die nog steeds onder curatele staat van de USA. Als voorbeeld kunnen we aanhalen dat er nog steeds geen vredesverdrag, in de klassieke betekenis van het woord, is afgesloten tussen de USA en de Bondsrepubliek Duitsland. Voor een groot deel zijn de overeenkomsten van Potsdam nog van kracht en werd de grondwet opgesteld door de geallieerden, of juister gezegd werden de richtlijnen van de geallieerden met dwang in de grondwet opgenomen. Ook is er nog steeds een grote Amerikaanse bezettingsmacht aanwezig in de BRD. In 2004 bedroeg hun aantal nog 71000 duizend manschappen. Het is wel zo dat de Amerikanen plannen om de helft van die troepen weg te trekken uit Duitsland zelf, maar die zouden ze dan stationeren in andere Europese staten, bedoeld wordt de Oost-Europese staten die nu lid zijn van de Eurozone. Staten die beduidend dichter bij de grens van Rusland liggen.

Het is dus naïef te denken dat Duitsland een volledig vrije koers kan varen. Duitsland is niet de voortrekker van een Europa dat onafhankelijk is van de USA-geldmacht. Integendeel, Duitsland is op dit ogenblik de poort waardoor het US-kapitaal en de US-goederen massaal kunnen toestromen in de Eurozone. De Duitse kameraden van de NPD hebben deze toestand reeds meerdere malen aangeklaagd en de nationalisten zijn ook hier weer de garantie dat deze toestand veranderd. Met deze feiten in het achterhoofd moeten de nationalisten en de volkeren van Europa uiterst bezorgd zijn over de plaatsing van een rakettenschild aan de Russische grenzen. Wij nationalisten mogen ons niet laten meesleuren in een, door de Amerikanen aangewakkerd, vijandbeeld tegen de bevolking van Rusland. De toekomst van onze volkeren en onze staat Vlaanderen ligt niet in een hernieuwde koude oorlog. De ideologische gronden voor een heruitgave van de koude oorlog zijn trouwens niet meer aanwezig vermits er geen communistische dictatuur meer bestaat in Rusland. Nationalisten moeten ijveren om de betrekkingen met het Russische volk nauwer aan te halen, we hebben veel meer gemeen met de Russen dan met de multiraciale consumptiestaat Amerika. Het Amerikaanse model kan niet het onze zijn. Het is trouwens Amerika dat dit multiraciale, multiculturele mengmodel overal in de wereld wil opleggen. Het laatste voorbeeld van deze gedwongen volks- en cultuurvermenging is Irak, waar de USA met geweld probeert zijn model op te dringen. We kunnen alle dagen op tv zien tot welk bloedvergieten zo een eenheidsworst leidt.

Ook wat betreft onze invoer van grondstoffen moeten we de Russische kaart trekken vermits de afhankelijkheid van andere leveranciers steeds samenhangt met de het feit dat er rekening moet worden gehouden met de standpunten van Amerika. Als Amerika morgen weer een ander land wil binnenvallen, zullen wij meebetalen voor hun oorlog en hun imperialisme. Een bevoorrecht partnerschap met Rusland kan ons echter behoeden voor de negatieve gevolgen van de Amerikaanse avonturen. Ook wat betreft afzetmarkten kunnen de Europese volkeren, en zeker Vlaanderen, terecht bij onze oosterburen. Het is een gigantische markt die, als er rechtvaardige handelsverdragen worden afgesloten, een enorme groei kunnen betekenen voor onze industrie en dus voor onze welvaart.

Laatst, maar niet in het minst, is er de strategische ligging van Rusland met betrekking tot China. Rusland kan de buffer zijn als de Chinezen ooit imperialistische ambities krijgen en Europa willen aanvallen. Dit scenario is op termijn niet ondenkbaar. Als China ooit de dumping van zijn (door de staat gesubsidieerde) goedkope consumptiegoederen moet stoppen en het in een financiële en economische crisis zou terechtkomen dan is een oorlog niet uitgesloten. China heeft bijna geen eigen grondstoffen en juist dit gebrek is een explosief gegeven.

Kortom er zijn talloze redenen te bedenken waarom we ons moeten verzetten tegen vijandige daden tegenover één van onze grootste buren in de regio. In plaats van een rakettenschild moet er een vriendschapsband gesmeed worden. Diegenen die in Vlaanderen en Europa wel opteren om Rusland met wapengeweld te isoleren en af te dreigen en die daardoor de belangen van Amerika behartigen, zij moeten aan de kaak gesteld worden als oorlogstokers.

 

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samedi, 07 avril 2007

Les maîtres censeurs

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Elizabeth LÉVY : Les maîtres censeurs,

J. C. Lattès ( www.editions-jclattes.fr ), ISBN 2-7096-2132-0, Paris, 2002, 18,50 Euro.

Pour Elizabeth Lévy, la France est devenue la plus provinciale de "bien-pensances", est entrée dans une "décennie de plomb" où les "maîtres penseurs" ont laissé la place aux "maîtres censeurs". Evolution que les francolâtres, ivres de leurs trahisons, ont introduit en Belgique francophone, ruinant tout débat et parisianisant le ton de la presse, notamment du "Soir" à Bruxelles. Elizabeth Lévy dénonce dans son ouvrage l'inculpation du passé (marotte qui vise l'effacement des legs historiques et institutionnels), la judiciarisation des moeurs (où des juges se hissent sans vergogne au-dessus de la démocratie), le climat de délation (pratique qui permet l'élimination préventive de toute contestation), la hantise de la vigilance (avec la camarilla qui tourne notamment autour d'un hurluberlu nommé Olender qui s'est attaqué sans raison à la revue Vouloir), le manichéisme accusateur (or tout manichéisme est un simplisme dangereux), la diabolisation des dissidences (car on ne peut plus faire dissidence par rapport à la "pensée unique", posée comme phase terminale de l'aventure intellectuelle de l'humanité). Son analyse est à mettre en parallèle avec celle de Debord, dans la mesure où elle dénonce la "propagande-spectacle" et le mépris du sens commun dont font montre les médias (et la RTBF tout particulièrement, surtout depuis l'avènement au pouvoir de l'écoeurante majorité "arc-en-ciel"). A noter dans ce livre une analyse très fine du fameux débat des "rouges-bruns" de 1993, où avait oeuvré le pitre Olender. Elizabeth Lévy y défend notamment Alain de Benoist, avec une courtoisie qui mérite nos hommages, bien que le chef de file de la ND (canal historique) ait eu, vu de notre côté, un comportement lamentable de froussard et de trouillard, en particulier face à la jactance d'un certain Spire, qui, comme les roquets, avait senti suinter les humeurs de trouille chez son adversaire et, bavant comme un bouledogue privé de nonos, lui avait aboyé ses sornettes à la face. En entendant les glapissements stridents du Spire, molosse imaginaire, le héros-malgré-lui du "rouge-brunisme parisien" s'est enfui, piteux, à c....... rabattues... Faux facho de vrai carton pâte... Garde de fer en paroles, garde de guimauve en actes...

 

lundi, 02 avril 2007

"Cordon sanitaire" of "besmetting"?

Ellen Van Den Block

Cordon sanitaire of “besmetting”?

Een onderzoek naar de invloed van regeringsdeelname op rechts-populistische en extreem-rechtse partijen

http://www.ethesis.net/cordon_sanitaire/cordon_sanitaire.htm

 

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dimanche, 01 avril 2007

Oppositions à Roosevelt

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Robert STEUCKERS:

Les oppositions américaines à la guerre de Roosevelt

 Analyse : Ronald RADOSH, Prophets on the Right. Profiles of Conservative Critics of American Globalism, Free Life Editions, New York, 1975 (ISBN : 0-914156-22-5).

L’histoire des oppositions américaines à la seconde guerre mondiale est très intéressante. Elle nous initie aux idées des isolationnistes et neutralistes des Etats-Unis, seuls alliés objectifs et fidèles que nous pouvons avoir Outre-Atlantique, mis à part, bien en­tendu, les patriotes d’Amérique hispanique.

Aborder ce sujet implique de formuler quelques remarques préliminaires.

-          L’histoire contemporaine est é­valuée sous l’angle d’une propa­gande. Laquelle ? Celle qui a été orchestrée par les bellicistes a­mé­ricains, regrou­pés autour du Président Roosevelt. La tâche de l’his­toire est donc de retrouver la réalité au-delà du rideau de fumée propagandiste.

-          L’histoire contemporaine est dé­terminée par la perspective roose­veltienne où

a)       les Etats-Unis sont l’avant-gar­de, la terre d’élection de la liber­té et de la démocratie ;

b)       les Etats-Unis doivent agir de fa­çon à ce que le monde s’ali­gne sur eux.

c)       Via leur idéologie messianique, interventionniste et mondialiste, les Etats-Unis se posent comme le bras armé de Yahvé, sont appelés à unir le monde sous l’au­torité de Dieu. Leur président est le vicaire de Yahvé sur la Terre (et non plus le Pape de Rome).

Mais, pour s’imposer, cette idéologie messianique, interventionniste et mon­dia­liste a eu des ennemis inté­rieurs, des adversaires isolationnistes, neutralistes et différentialistes. En effet, dans les années 30, 40 et 50, deux camps s’affron­taient aux Etats-Unis. En langage actualisé, on pourrait dire que les partisans du « village universel » se heurtaient aux partisans de l’ « au­to-centrage ».

Quels ont été les adversaires du mon­­dialisme de Roosevelt, outre le plus célèbre d’entre eux, le pilote Lind­­bergh, vainqueur de l’Atlan­tique. Nous en étudierons cinq :

1)       Oswald Garrison VILLARD, é­di­teur du journal Nation, ancré à gauche, libéral et pacifiste.

2)       John T. FLYNN, économiste et éditorialiste de New Republic, é­galement ancré à gauche.

3)       Le Sénateur Robert A. TAFT de l’Ohio, chef du Parti Républicain, surnommé « Mr. Republican».

4)       Charles A. BEARD, historien pro­­gressiste.

5)       Lawrence DENNIS, intellectuel éti­queté « fasciste », ancien di­plo­mate en Amérique latine, no­tamment au Nicaragua et au Pérou.

Tous ces hommes avaient une biographie, un passé très différent. Dans les années 38-41, ils étaient tous iso­lationnistes. Dans les années 43-50, ils sont considérés com­me « con­ser­vateurs » (c’est-à-dire adversaires de Roosevelt et de l’al­liance avec l’URSS) ; de 1948 à 1953, ils refusent la logique de la Guerr­e Froide (dé­fendue par la gauche sociale-dé­mo­crate après guerre).

Pourquoi cette évolution, qu’on ne comprend plus guère aujourd’hui ?

-          D’abord parce que la gauche est favorable au « globa­lis­me » ; à ses yeux les isolation­nistes sont passéistes et les interventionnistes sont inter­natio­nalistes et « progres­sis­tes ».

-          Dans le sillage de la Guerre du Vietnam (autre guerre interventionniste), la gauche a changé de point de vue.

En effet, l’interventionnisme est synonyme d’impérialisme (ce qui est moralement condamnable pour la gauche hostile à la Guerre du Vietnam). L’isolationnisme relève du non-impérialisme américain, de l’anti-colonialisme officiel des USA, ce qui, dans le contexte de la Guerre du Vietnam, est moralement acceptable. D’où la gauche militante doit renouer avec une pensée anti-impérialiste. La morale est du côté des isolationnistes, même si un Flynn, par exemple, est devenu macchartyste et si Dennis a fait l’apologie du fascisme. Examinons les idées et les arguments de chacun de ces cinq isolationnistes.

Charles A. BEARD 

Charles A. Beard est un historien qui a écrit 33 livres et 14 essais importants. Sa thèse centrale est celle du « déterminisme économique » ; elle prouve qu’il est un homme de gauche dans la tradition britannique de Mill, Bentham et du marxisme modéré. La structure politique et juridique, pour Beard, dérive de la stratégie économique. La complexification de l’éco­nomie implique une complexification du jeu politique par multiplication des acteurs. La Constitution et l’appareil légal sont donc le reflet des desidera­ta des classes dirigeantes. La complexification postule ensuite l’in­tro­duc­tion du suffrage universel, pour que la complexité réelle de la société puisse se refléter correcte­ment dans les re­pré­sentations.

Beard sera dégoûté par la guerre de 1914-18.

1.        Les résultats de cette guerre sont contraires à l’idéalisme wilsonien, qui avait poussé les Etats-Unis à intervenir. Après 1918, il y a davantage de totalitarisme et d’autoritarisme dans le monde qu’auparavant. La première guerre mondiale se solde par un recul de la démocratie.

2.        Ce sont les investissements à l’étranger (principalement en France et en Grande-Bre­ta­gne) qui ont poussé les Etats-Unis à intervenir (pour sauver leurs clients de la défaite).

3.        D’où le véritable remède est celui de l’autarcie continentale (continentalism).

4.        Aux investissements à l’étran­ger, il faut opposer, dit Beard, des investissements intérieurs. Il faut une planification natio­nale. Il faut construire une bonne infrastructure routière aux Etats-Unis, il faut aug­menter les budgets pour les écoles et les universités. Pour Beard, le planisme s’oppose au militarisme. Le militarisme est un messianisme, essen­tiel­le­ment porté par la Navy League, appuyée jadis par l’Amiral Mahan, théoricien de la thalassocratie. Pour Beard, l’US Army ne doit être qu’un instrument défensif.

Beard est donc un économiste et un théoricien politique qui annonce le New Deal de Roosevelt. Il est donc favorable au Président américain dans un premier temps, parce que celui-ci lance un gigantesque plan de travaux d’intérêt public. Le New Deal, aux yeux de Beard est une restructuration complète de l’économie domestique américaine. Beard raisonne comme les continentalistes et les autarcistes européens et japonais (notamment Tojo, qui parle très tôt de « sphère de co-prospérité est-asiatique »). En Allemagne, cette restructuration autarcisante préconisée par le pre­mier Roosevelt suscite des enthousiasmes et apporte de l’eau au mou­lin des partisans d’un nouveau dialogue germano-américain après 1933.

Le programme « Big Navy » 

Mais Roosevelt ne va pas pouvoir appliquer son programme, parce qu’il rencontrera l’opposition des milieux bancaires (qui tirent plus de dividendes des investissements à l’étranger), du complexe militaro-in­dustriel (né pendant la première guerre mondiale) et de la Ligue Na­vale. Pour Beard, le programme « Big Navy » trahit l’autarcie promise par le New Deal.

Le programme « Big Navy » provoquera une répétition de l’histoire. Roosevelt prépare la guerre et la militarisation des Etats-Unis, déplo­re Beard. En 1934, éclate le scandale Nye. Une enquête menée par le Sénateur Gerald Nye prouve que le Président Wilson, le Secrétaire d’Etat Lansing et le Secrétaire d’Etat au Trésor Gibbs McAdoo, le Colonel House et les milieux bancaires (notamment la J.P. Morgan & Co) ont délibérément poussé à la guerre pour éviter une crise, une dépression. Résultat : cette dépres­sion n’a été postposée que de dix ans (1929). Donc la politique raison­nable serait de décréter un em­bargo général à chaque guerre pour que les Etats-Unis ne soient pas entraînés aux côtés d’un des belligérants.

En 1937, Roosevelt prononce son fameux « Discours de Quarantai­ne », où il annonce que Washington mettra les « agresseurs » en quarantaine. En appliquant pré­ventivement cette mesure de ré­torsion aux seuls agresseurs, Roo­sevelt opère un choix et quitte le terrain de la neutralité, constate Beard. En 1941, quand les Japonais attaquent Pearl Harbour, le matin du 7 décembre 1941, Beard révèle dans la presse que Roosevelt a délibérément obligé le Japon à commettre cet irréparable acte de guerre. De 1941 à 1945, Beard ad­mettra la nature « expansion­niste » de l’Allemagne, de l’Italie et du Ja­pon, mais ne cessera d’exhorter les Etats-Unis à ne pas suivre cet ex­emple, parce que les Etats-Unis sont « self-suffisant » et que l’a­gressivité de ces Etats n’est pas directement dirigée contre eux. Ensuite, deuxième batterie d’argu­ments, la guerre désintègre les institutions démocratiques améri­cai­nes. On passe d’une démocratie à un césarisme à façade dé­mo­cratique.

Beard accuse le gouvernement américain de Roosevelt de chercher à entrer en guerre à tout prix contre le Japon et l’Allemagne. Son accusation porte notamment sur quatre faits importants :

1.        Il dénonce l’échange de destroyers de fabrication américaine contre des bases militaires et navales anglaises dans les Caraïbes et à Terre-Neuve (New Foundland).

2.        Il dénonce la « Conférence de l’Atlantique », tenue entre le 9 et le 12 août 1941 entre Churchill et Roosevelt. Elles ont débouché sur un acte de guerre au détriment du Portugal neutre : l’occupation des Açores par les Américains et les Britanniques.

3.        Il dénonce l’incident de septembre 1941, où des navires allemands ripostent aux tirs de l’USS Greer. Beard prétend que Roosevelt monte l’incident en épingle et il appuie son argumentation sur le rapport de l’Amiral Stark, prouvant l’inter­vention du navire aux côtés des Anglais.

4.        En octobre 1941, un incident similaire oppose des bâtiments de la Kriegsmarine à l’USS Kearny. Roosevelt amplifie l’événement avec l’appui des médias. Beard rétorque en s’appuyant sur le rapport du Secrétaire de la Navy Knox, qui révèle que le navire américain a pris une part active aux combats opposants bâtiments anglais et allemands.

Une stratégie de  provocation

Beard conclut que la stratégie de Roosevelt cherche à provoquer dé­libérément un incident, un casus belli. Cette attitude montre que le Président ne respecte pas les institutions américaines et ne suit pas la voie hiérarchique normale, qui passe par le Congrès. La dé­mo­cratie américaine n’est plus qu’une façade : l’Etat US est devenu cé­sa­riste et ne respecte plus le Con­grès, organe légitime de la nation.

Il est intéressant de noter que la gauche américaine récupèrera Beard contre Johnson pendant la guerre du Vietnam. De Roosevelt à Johnson, la gauche américaine a en effet changé du tout au tout, modifié de fond en comble son argumentation ; elle était favorable à Roosevelt parce qu’il était l’im­pulseur du New Deal, avec toutes ses facettes sociales et dirigistes, et qu’il fut le leader de la grande guerre « anti-fasciste ». Elle cesse de soutenir l’option présidentialiste contre le démocrate Johnson, redevient favorable au Con­grès, parce qu’elle s’oppose à la guerre du Vietnam et à l’emprise des lob­bies militaro-industriels. En fait, la gauche américaine avouait dans les années 60 qu’elle avait été autoritaire, bouclier de l’autocratie rooseveltienne et anti-parlemen­taire (tout en reprochant aux fas­cistes de l’être !). Pire, la gauche avouait qu’elle avait été « fasciste » par « anti-fascisme » !

Dans une première phase donc, la gauche américaine avait été interventionniste. Dans une seconde, elle devient isolationniste. Cette contradiction s’est (très) partiellement exportée vers l’Europe. Cette mutation, typiquement américaine, fait la spécificité du paysage politique d’Outre-Atlantique.

Mettre le Japon au pied du mur…

Intéressantes à étudier sont également les positions de Beard sur la guerre américaine contre le Japon. Beard commence par constater que le Japon voulait une « sphère de co-prospérité est-asiatique », incluant la Chine et étendant l’in­fluence japonaise profondément dans le territoire de l’ex-Céleste Empire. Pour cette raison, croyant contrarier l’expansion nippone, Roo­sevelt organise l’embargo con­tre le Japon, visant ainsi son asphyxie. En pratiquant une telle politique, le Président américain a mis le Japon au pied du mur : ou périr lentement ou tenter le tout pour le tout. Le Japon, à Pearl Harbour, a choisi le deuxième terme de l’alternative. L’enjeu de la guerre américano-japonaise est donc le marché chinois, auquel les Etats-Unis ont toujours voulu avoir un accès direct. Les Etats-Unis veulent une politique de la « porte ouverte » dans toute l’Asie, comme ils avaient voulu une politique iden­tique en Allemagne sous Weimar. Dans la polémique qui l’op­pose à Roosevelt, Beard se range du côté de Hoover, dont la critique à du poids. Beard et Hoover pensent que l’action du Japon en Chine n’enfreint nullement la sou­veraineté nationale américaine, ni ne nuit aux intérêts des Etats-Unis. Ceux-ci n’ont pas à s’inquié­ter : ja­mais les Japonais ne par­viendront à japoniser la Chine.

Après la deuxième guerre mondia­le, Beard ne cessera de s’opposer aux manifestations de bellicisme de son pays. Il critique la politique de Truman. Il refuse la bipolarisation, telle qu’elle s’incruste dans les ma­chines propagandistes. Il critique l’intervention américaine et britanni­que en Grèce et en Turquie. Il critique la recherche d’incidents en Méditerranée. Il rejette l’esprit de « croisade », y compris quand il vise le monde communiste.

En conclusion, Beard est resté pen­dant toute sa vie politique un par­tisan de l’autarcie continentale amé­ricaine et un adversaire résolu du messianisme idéologique. Beard n’était ni anti-fasciste ni anti-com­muniste : il était un autarciste amé­ricain. L’anti-fascisme et l’anti-com­munisme sont des idées internationalistes, donc désincarnées et ir­réalistes.

Oswald Garrison VILLARD

Né en 1872, Oswald Garrison Vil­lard est un journaliste new-yorkais très célèbre, offrant sa prose pré­cise et claire à deux journaux, Post et Nation, propriétés de son père. L’arrière-plan idéologique de Villard est le pacifisme. Il se fait membre de la Ligue anti-impérialiste dès 1897. En 1898, il s’oppose à la guerre contre l’Espagne (où celle-ci perd Cuba et les Philippines). Il estime que la guerre est incom­patible avec l’idéal libéral de gau­che. En 1914, il est l’un des prin­cipaux avocats de la neutralité. De 1915 à 1918, il exprime sa déception à l’égard de Wilson. En 1919, il s’insurge contre les clauses du Trai­té de Versailles : la paix est in­ju­ste donc fragile, car elle sanction­ne le droit du plus fort, ne cesse-t-il de répéter dans ses colonnes. Il s’oppose à l’inter­ven­tion américaine contre la Russie so­viétique, au mo­ment où Wa­shing­ton débarque des troupes à Arkhan­gelsk. De 1919 à 1920, il se félicite de l’éviction de Wilson, de la non-adhésion des Etats-Unis à la SdN. Il apporte son soutien au néo-isolationnisme.

De 1920 à 1930, Villard modifie sa philosophie économique. Il évolue vers le dirigisme. En 1924, il soutient les initiatives du populiste La­Follette, qui voulait que soit inscrite dans la constitution américaine l’obligation de procéder à un réfé­ren­dum avant toute guerre voire avant toute opération militaire à l’étranger. Villard souhaite également la création d’un « Third Par­ty », sans l’étiquette socialiste, mais dont le but serait d’unir tous les progressistes.

En 1932, Franklin Delano Roosevelt arrive au pouvoir. Villard salue cette accession à la présidence, tout comme Beard. Et comme Beard, il rompra plus tard avec Roo­sevelt car il refusera sa politique extérieure. Pour Villard, la neutralité est un principe cardinal. Elle doit être une obligation (compulsory neutrality). Pendant la Guerre d’Espagne, la gauche (dont son journal Nation, où il devient une exception) soutient les Républicains espagnols (comme Vandervelde au POB). Lui, imperturbable, plaide pour une neutralité absolue (comme Spaak et De Man au POB). La gauche et Roosevelt veu­lent décréter un embargo contre les « agresseurs ». Villard, à l’instar de Beard, rejette cette position qui in­terdit toute neutralité absolue.

Plus de pouvoir au Congrès 

Les positions de Villard permettent d’étudier les divergences au sein de la gauche américaine. En effet, dans les années 30, le New Deal s’avère un échec. Pourquoi ? Parce que Roosevelt doit subir l’oppo­si­tion de la « Cour Suprême » (CS), qui est conservatrice. Villard, lui, veut donner plus de pouvoir au Congrès. Comment réagit Roosevelt ? Il augmente le nombre de juges dans la CS et y introduit ainsi ses créatures. La gauche applaudit, croyant ainsi pouvoir réaliser les promesses du New Deal. Villard refuse cet expédient car il conduit au césarisme. La gauche reproche à Villard de s’allier aux conservateurs de la CS, ce qui est faux puisque Villard avait suggéré d’aug­menter les prérogatives du Con­grès.

Dans cette polémique, la gauche se révèle « césariste » et hostile au Con­grès. Villard reste fidèle à une gauche démocratique et parlemen­taire, pacifiste et autarciste. Villard ne « trahit » pas. Ce clivage conduit à une rupture entre Villard et la ré­daction de Nation, désormais dirigée par Freda Kirchwey. En 1940, Villard quitte Nation après 46 ans et demi de bons et loyaux services, accusant Kirchwey de « pro­stituer » le journal. Cette « pro­stitution » con­siste à rejeter le principe autarcique et à adhérer à l’universalisme (messianique). Villard va alors con­tre-attaquer :

1.        Il va rappeler qu’il est un avo­cat du Congrès, donc qu’il est démocrate et non philo-fasci­ste.

2.        Il va également rappeler qu’il s’est opposé aux conservateurs de la CS.

3.        Il va affirmer que c’est l’ama­teurisme de Roosevelt qui a conduit le New Deal à l’échec.

4.        Il démontre qu’en soutenant Roosevelt, la gauche devient « fasciste » parce qu’elle con­tribue à museler le Congrès.

Ni le Japon ni l’Allemagne n’en veulent aux Etats-Unis, écrit-il, donc nul besoin de leur faire la guerre. L’objectif raisonnable à pour­suivre, répète-t-il, est de juxtaposer sur la planète trois blocs modernes autarciques et hermétiques : l’Asie sous la direction du Japon, l’Europe et l’Amérique. Il re­joint l’America-First-Committee qui affirme que si les Etats-Unis interviennent en Asie et en Europe, le chaos s’étendra sur la Terre et les problèmes non résolus s’ac­cu­mu­leront.

Villard n’épargnera pas la politique de Truman et la criblera de ses cri­ti­ques. Dans ses éditoriaux, Tru­man est décrit comme un « po­li­ti­cien de petite ville incompétent », monté en épingle par Roosevelt et sa « clique ». Villard critiquera le bom­bardement atomique de Hiro­shima et de Nagasaki. Il s’opposera au Tribunal de Nuremberg, aux Amé­ricains cherchant à favoriser la mainmise de la France sur la Sarre, à tous ceux qui veulent morceler l’Allemagne. Villard sera ensuite un adversaire de la Guerre Froide, s’in­surgera contre la partition de la Corée et contre la création de l’OTAN.

Robert A. TAFT 

Le père de Robert A. Taft fut pendant un moment de sa vie Président de la CS. Le milieu familial était celui des Républicains de vieil­le tradition. Robert A. Taft exerce ses premières activités po­litiques dans le sillage de Herbert Hoover et collabore à son « Food Programm ». En 1918, il est élu en Ohio. En 1938, il devient Sénateur de cet Etat. Dès cette année, il s’engage à fond dans le combat pour la « non-intervention ». Toute politique, selon lui, doit être défensive. Il fustige les positions « idéa­listes » (c’est-à-dire irréalistes), des messianistes démocrates. « Il faut défendre du concret et non des abstractions », tel est son leitmotiv. La guerre, dit-il, conduirait à museler le Congrès, à faire reculer les gouvernements locaux, à renforcer le gouvernement central. Même si l’Allemagne gagne, argumente-t-il, elle n’attaquera pas les Etats-Unis et la victoire éventuelle du Reich n’arrêterait pas les flux commerciaux. D’où, affirme Taft, il faut à tout prix renforcer le « Neutrality Act », empêcher les navires américains d’entrer dans les zones de combat, éviter les incidents et décréter un embargo général, mais qui permet toutefois le système de vente « cash-and-carry » (« payer et emporter »), à appliquer à tous les belligérants sans restriction. Taft est réaliste : il faut vendre tous les produits sans exception. Nye, Sénateur du North Dakota, et Whee­ler, Sénateur du Montana, veulent un embargo sur les munitions, les armes et le coton.

« Lend-Lease » et « cash-and-carry »

Taft ne sera pas candidat républicain aux élections présidentielles car l’Est vote contre lui ; il ne bénéficie que de l’appui de l’Ouest, hostile à la guerre en Europe. Il s’opposera à la pratique commerciale du « Lend-Lease », car cela implique d’envoyer des convois dans l’Atlantique et provoque immanquablement des incidents. En juillet 1941, la nécessité de protéger les convois aboutit à l’occu­pation de l’Islande. Taft formule une contre-proposition : au « Lend-Lea­se », il faut substituer le « cash-and-carry », ce qui n’empêche nul­le­ment de produire des avions pour la Grande-Bretagne. En juin 1941, la gauche adhère à une sorte de front international anti-fasciste, à l’instigation des communistes (vi­sibles et camouflés). Taft maintient sa volonté de neutralité et constate que la majorité est hostile à la guerre. Seule une minorité de financiers est favorable au conflit. Taft martèle alors son idée-force : le peuple travailleur de l’Ouest est manipulé par l’oligarchie financière de l’Est.

Dans le cadre du parti Républicain, Taft lutte également contre la fraction interventionniste. Son adversaire principal est Schlesinger qui prétend que les isolationnistes provoquent un schisme à l’intérieur du parti, qui risque de disparaître ou d’être exclu du pouvoir pendant longtemps. Dans cette lutte, que s’est-il passé ? Les interventionnistes républicains, rangés derrière Wendell Willkie, chercheront l’al­lian­ce avec la droite démocratique de Roosevelt, pour empêcher les Républicains de revenir au pouvoir. De 1932 à 1948, les Républicains seront marginalisés. Une telle con­figuration avait déjà marqué l’his­toire américaine : le schisme des Whigs en 1858 sur la question de l’esclavage (qui a débouché ensuite sur la Guerre de Sécession).

Pour Schlesinger, les capitalistes, les conservateurs et la CS sont hostiles à Roosevelt et au New Deal, qu’ils estiment être une forme de socialisme. Taft rétorque que les ploutocrates et les financiers se sont alliés aux révolutionnaires, hostiles à la CS, car celle-ci est un principe étatique éternel, servant la cause du peuple, celui de la majorité généralement silencieuse. Les ploutocrates sont favorables au bel­licisme de Roosevelt, parce qu’ils espèrent conquérir des marchés en Europe, en Asie et en Amé­rique la­tine. Telle est la raison de leur bell­i­cisme.

Tant Schlesinger que Taft rejettent la responsabilité sur les capitalistes ou les financiers (les « plouto­cra­tes » comme on disait à l’époque). La différence, c’est que Schlesinger dénonce comme capitalisme le ca­pital producteur enraciné (investis­se­ments), alors que Taft dénonce le capital financier et vagabond (non-investissement).

Contre l’idée de « Croisade » 

Quand les Japonais bombardent Pearl Harbour le 7 décembre 1941 et y détruisent les bâtiments de guerre qui s’y trouvent, la presse, unanime, se moque de Taft et de ses principes neutralistes. La stratégie japonaise a été de frapper le port hawaïen, où ne stationnaient que de vieux navires pour empêcher la flotte de porter secours aux Philippines, que les Japonais s’apprêtaient à envahir, avant de foncer vers les pétroles et le caoutchouc indonésiens. Taft rétorque qu’il aurait fallu négocier et accuse Roosevelt de négligence tant aux Iles Hawaï qu’aux Philippines. Il ne cesse de critiquer l’idée de croisade. Pourquoi les Etats-Unis se­raient-ils les seuls à pouvoir dé­clencher des croisades ? Pourquoi pas Staline ? Ou Hitler ? L’idée et la pratique de la « croisade » con­duit à la guerre perpétuelle, donc au chaos. Taft dénonce ensuite comme aberration l’alliance entre les Etats-Unis, la Grande-Bretagne et l’URSS (chère à Walter Lipp­mann). A cette alliance, il faut sub­stituer des plans régionaux, regrou­per autour de puissances hé­gé­mo­niques les petits Etats trop faibles pour survivre harmonieusement dans un monde en pleine mutation d’échelle.

Taft s’opposera à Bretton Woods (1944), aux investissements massifs à l’étranger et à la création du FMI. Il manifestera son scepticisme à l’endroit de l’ONU (Dumbarton Oaks, 1944). Il y est favorable à condition que cette instance devienne une cour d’arbitrage, mais refuse tout renforcement de l’idéo­logie utopiste. Après la guerre Taft s’opposera à la Doctrine Truman, à la création de l’OTAN, au Plan Marshall et à la Guerre de Corée. En 1946, Churchill prononce sa phrase célèbre (« Nous avons tué le mauvais cochon », celui-ci étant Hitler, le « bon cochon » sous-entendu et à tuer étant Staline) et déplore qu’un « rideau de fer » soit tombé de Stettin à l’Adriatique, plongeant l’Ostmitteleuropa dans des « régimes policiers ». Taft, conservateur « vieux-républicain », admet les arguments anti-com­mu­nistes, mais cette hostilité légitime sur le plan des principes ne doit pas conduire à la guerre dans les faits.

Taft s’oppose à l’OTAN parce qu’elle est une structure interventionniste, contraire aux intérêts du peuple américain et aux principes d’arbitrage qui devraient être ceux de l’ONU. En outre, elle sera un gouffre d’argent. Vis-à-vis de l’URSS, il modifie quelque peu son jugement dès que Moscou se dote de la Bombe A. Il appuie toutefois Joe Kennedy (père de John, Robert/Bob et Ted) quand celui-ci réclame le retrait des troupes américaines hors de Corée, de Berlin et d’Europe. Taft est immédiatement accusé de « faire le jeu de Moscou », mais il reste anti-com­muniste. En réalité, il demeure fi­dè­le à ses positions de départ : il est un isolationniste américain, il con­sta­te que le Nouveau Monde est sé­paré de l’Ancien et que cette sé­paration est une donnée naturelle, dont il faut tenir compte.

John T. FLYNN 

John T. Flynn peut être décrit com­me un « New Dealer » déçu. Beard et Villard avaient également ex­pri­mé leurs déceptions face à l’échec de la restructuration par Roosevelt de l’économie nord-américaine. Flynn dénonce très tôt la démarche du Président consistant à se don­ner des « ennemis mythique » pour dévier l’attention des échecs du New Deal. Il critique la mutation des communistes américains, qui deviennent bellicistes à partir de 1941. Les communistes, dit-il, tra­hissent leurs idéaux et utilisent les Etats-Unis pour faire avancer la politique soviétique.

Flynn était proche malgré lui des milieux fascisants (et folkloriques) américains (Christian Front, German-American Bund, l’American Destiny Party de Joseph McWilliams, un antisémite). Mais le succès de Lindbergh et de son America-First-Committee l’intéresse. Après la guerre, il critiquera les positions de la Fabian Society (qu’il qualifie de « socialisme fascisant ») et plai­dera pour un gouvernement po­pulaire, ce qui l’amène dans le silla­ge de McCarthy. Dans cette opti­que, il fait souvent l’équation « com­­munisme = administration », arguant que l’organisation de l’ad­ministration aux Etats-Unis a été introduite par Roosevelt et para­chevée par Truman. Mais, malgré cette proximité avec l’anti-commu­nisme le plus radical, Flynn reste hostile à la guerre de Corée et à toute intervention en Indochine, con­tre les communistes locaux.

Lawrence DENNIS 

Né en 1893 à Atlanta en Géorgie, Lawrence Dennis étudie à la Philips Exeter Academy et à Harvard. Il sert son pays en France en 1918, où il accède au grade de lieutenant. Après la guerre, il entame une carrière de diplomate qui l’emmène en Roumanie, au Honduras, au Ni­caragua (où il observe la rébellion de Sandino) et au Pérou (au moment où émerge l’indigénisme pé­ru­vien). Entre 1930 et 1940, il joue un rôle intellectuel majeur. En 1932, paraît son livre Is Capitalism Doomed ? C’est un plaidoyer planiste, contre l’extension démesurée des crédits, contre l’exportation de capitaux, contre le non-investis­se­ment qui préfère louer l’argent que l’investir sur place et génère ainsi le chômage. Le programme de Dennis est de forger une fiscalité cohérente, de poursuivre une politique d'investissements créateurs d’em­ploi et de développer une autarcie américaine. En 1936, un autre ou­vra­ge suscite le débat : The Coming American Fascism. Ce livre con­state l’échec du New Deal, à cause d’une planification déficiente. Il constate également le succès des fascismes italien et allemand qui, dit Dennis, tirent les bonnes con­clusions des théories de Keynes. Le fascisme s’oppose au communisme car il n’est pas égalitaire et le non-égalitarisme favorise les bons techniciens et les bons gestionnaires (les « directeurs », dira Burnham).

Il y a une différence entre le « fas­cis­me » (planiste) tel que le définit Den­nis et le « fascisme » roose­vel­tien que dénoncent Beard, Villard, Flynn, etc. Ce césaris­me/fas­­cisme roo­seveltien se dé­ploie au nom de l’anti-fascisme et agresse les fascismes européens.

En 1940, un troisième ouvrage de Dennis fait la une : The Dynamics of War and Revolution. Dans cet ouvrage, Dennis prévoit la guerre, qui sera une « guerre réactionnaire ». Dennis reprend la distinction des Corradini, Sombart, Haushofer et Niekisch, entre « nations prolétariennes » et « nations capita­listes » (haves/havenots). La guer­re, écrit Dennis, est la réaction des nations capitalistes. Les Etats-Unis et la Grande-Bretagne, nations ca­pi­talistes, s’opposeront à l’Alle­magne, l’Italie et l’URSS, nations prolétariennes (le Pacte germano-soviétique est encore en vigueur et Dennis ignore encore qu’il sera dissous en juin 1941). Mais The Dynamics of War and Revolution constitue surtout une autopsie du monde capitaliste américain et occi­dental. La logique capitaliste, explique Dennis, est expansive, elle cherche à s’étendre et, si elle n’a pas ou plus la possibilité de s’é­ten­dre, elle s’étiole et meurt. D’où le capitalisme cherche constamment des marchés, mais cette recherche ne peut pas être éternelle, la Terre n’étant pas extensible à l’infini. Le capitalisme n’est possible que lors­qu’il y a expansion territoriale. De là, naît la logique de la « frontière ». Le territoire s’agrandit et la population augmente. Les courbes de profit peuvent s’accroître, vu la né­ces­sité d’investir pour occuper ou coloniser ces territoires, de les équiper, de leur donner une infrastructure, et la nécessité de nourrir une population en phase d’explo­sion démographique. Historiquement parlant, cette expansion a eu lieu entre 1600 et 1900 : les peuples blancs d’Europe et d’Amérique avaient une frontière, un but à at­teindre, des territoires à défricher et à organiser. En 1600, l’Europe in­vestit le Nouveau Mon­de ; de 1800 à 1900, les Etats-Unis ont leur Ouest ; l’Europe s’étend en Afrique.

L’ère capitaliste est terminée

Conclusion de Dennis : l’ère capitaliste est terminée. Il n’y aura plus de guerres faciles possibles, plus d’injection de conjoncture par des expéditions coloniales dotées de faibles moyens, peu coûteuses en matières d’investissements, mais rapportant énormément de dividendes. Cette impossibilité de nouvelles expansions territoriales explique la stagnation et la dépression. Dès lors, quatre possibilités s’offrent aux gouvernants :

1.        Accepter passivement la sta­gnation ;

2.        Opter pour le mode communis­te, c’est-à-dire pour la dicta­ture des intellectuels bourgeois qui n’ont plus pu accé­der au capitalisme ;

3.        Créer un régime directorial, corporatiste et collectiviste, sans supprimer l’initiative pri­vée et où la fonction de con­trôle politique-étatique con­siste à donner des directives efficaces ;

4.        Faire la guerre à grande é­chelle, à titre de palliatif.

Dennis est favorable à la troisième solution et craint la quatrième (pour laquelle opte Roosevelt). Dennis s’oppose à la seconde guerre mon­diale, tant dans le Pacifique que sur le théâtre européen. Plus tard, il s’opposera aux guerres de Corée et du Vietnam, injections de con­jonc­ture semblables, visant à dé­truire des matériels pour pouvoir en reconstruire ou pour amasser des dividendes, sur lesquels on spéculera et que l’on n’investira pas. Pour avoir pris de telles positions, Dennis sera injurié bassement par la presse du système de 1945 à 1955, mais il continue imperturbablement à affiner ses thèses. Il commence par réfuter l’idée de « péché » dans la pratique politique internationale : pour Dennis, il n’y a pas de « péché fasciste » ou de « péché communiste ». L’obsession américaine de pratiquer des politiques de « portes ouvertes » (open doors policy) est un euphémisme pour désigner le plus implacable des impérialismes. La guerre froide implique des risques énormes pour le monde en­tier. La guerre du Vietnam, son en­lisement et son échec, montrent l’inutilité de la quatrième solution. Par cette analyse, Dennis a un impact incontestable sur la pensée contestatrice de gauche et sur la gauche populiste, en dépit de son étiquette de « fasciste ».

En 1969, dans Operational Thinking for Survival, Dennis offre à ses lecteurs sa somme finale. Elle con­siste en une critique radicale de l’A­merican Way of Life.

Conclusion 

Nous avons évoqué cinq figures d’opposants américains à Roosevelt. Leurs arguments sont similaires, en dépit de leurs diverses provenances idéologiques et politiques. Nous aurions pu comparer leurs positions à celles de dissidents américains plus connus en Europe comme Lindbergh ou Ezra Pound, ou moins connus comme Hamilton Fish. Nous aurions pu également analyser les travaux de Hoggan, historien contemporain non conformiste, soulignant les res­ponsabilités britanniques et américaines dans le deuxième conflit mon­dial et exposant minutieux des positions de Robert LaFollette. En­fin, nous aurions pu analyser plus en profondeur l’a­venture politique de cet homme politique populiste des années 20, leader des « pro­gres­sistes ». Leur point commun à tous : la volonté de maintenir une ligne isolationniste, de ne pas inter­venir hors du Nouveau Monde, de maximiser le dé­veloppement du territoire des Etats-Unis. 80% de la population les a suivis. Les intellectuels étaient partagés.

L’aventure de ces hommes nous montre la puissance de la manipulation médiatique, capable de re­tour­ner  rapidement l’opinion de 80% de la population américaine et de les entraîner dans une guerre qui ne les concernait nullement. Elle démontre aussi l’impact des principes autarciques, devant con­duire à une juxtaposition dans la paix de grands espaces autonomi­sés et auto-suffisants. En Europe, ce type de débat est délibérément ignoré en dépit de son ampleur et de sa profondeur, l’aventure intellectuelle et politique de ces Américains non conformistes est désormais inconnue et reste inexplorée.

Une étude de cette problématique interdit toute approche manichéen­ne. On constate que dans la gauche américaine (comme dans une certaine droite, celle de Taft, p. ex.), l’hostilité à la guerre contre Hitler et le Japon implique, par une logique implacable et constante, l’hostilité ultérieure à la guerre con­tre Staline, l’URSS, la Corée du Nord ou le Vietnam d’Ho Chi Minh. Dans l’espace linguistique francophone, il semble que les non-con­formismes (de droite comme de gau­che) n’aient jamais tenu compte de l’opposition intérieure à Roosevelt, dont la logique est d’une clarté et d’une limpidité admirables. Navrante myopie politique…

Robert STEUCKERS.

(Conférence prononcée à Ixelles à la Tribune de l’EROE en 1986, sous le patronage de Jean E. van der Taelen ; texte non publié jusqu’ici).

vendredi, 30 mars 2007

Papel simbolico del petroleo en la crisis de la civilizacion

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Ernesto Mila / http://infokrisis.blogia.com/ :

El papel simbolico del petroleo en la crisis de la civilizacion

Infokrisis.- Hay algo en el oro negro que lo hace particularmente inquietante. Pocas veces, la realidad ha estado tan próxima del símbolo y pocas veces el símbolo ha tenido una importante real en la vida de todo el planeta. En las líneas que siguen vamos a realizar una interpretación simbólica de la crisis del petróleo, pero no nos detendremos en el "mundo mágico" de los símbolos, sino que descenderemos, en apoyo de nuestra tesis, a la realidad cotidiana, objetiva y racional.
 

La primera “crisis del petróleo” digna de tal nombre, se produjo en 1859, tras la perforación del famoso pozo del coronel Drake Titusville en Pennsilvania. Poco después estalló la guerra civil americana y el precio del petróleo se elevó hasta 15 dólares el barril. Bastó con aumentar la producción a 3000 barriles por día para que el precio volviera a caer a siete dólares. Desde entonces, el mismo remedio se ha aplicado en cada nueva crisis petrolera. Pero ahora las cosas son sensiblemente más complejas. A partir de 1999, el precio del petróleo no deja de aumentar, como consecuencia de que la demanda de crudo ha ido aumentando, pero la oferta ya no puede crecer más.

Hemos alcanzado un punto de confluencia de distintos factores: después de treinta años de mejorarse los sistemas de extracción de petróleo y alcanzarse a perforar profundidades que antes parecían inalcanzables, tras veinte años de realizar constantes prospecciones en busca de nuevas cuencas petrolíferas y de aumentos constantes en la producción, se ha alcanzado el punto de inflexión en el que las necesidades petroleras mundiales (la demanda) siguen creciendo, mientras que la oferta empieza, inevitablemente, a disminuir.

Esta tendencia compromete el proceso de globalización mundial iniciado desde principios de los años noventa. La era del combustible barato ha concluido y el precio de los transportes encarece el traslado de las manufacturas de un lado a otro del planeta. Así pues, el petróleo ha apuntillado la era de la globalización. Nuestra civilización se alimenta de energía; si ésta falla, los pilares del desarrollo se desintegran. El fin de la era del petróleo es, en definitiva, va a tener, sin duda, mucho que ver con el fin del mundo moderno.

Cuando las realidades se convierten en símbolos

El universo simbólico no podía haber proporcionado un elemento tan característico del mundo moderno como es el petróleo. Se tiene a nuestra época por decadente y terminal, acaso la más alejada de la mítica Edad de Oro originaria, hasta el punto de que cabría llamar a nuestra era, la Edad del Petróleo, no en vano, este mineral se sitúa en las antípodas del oro.

Habitualmente, se asocia el oro, con su resplandor característico a la naturaleza solar, igualmente brillante, pura y resplandeciente, que luce en las alturas. A este respecto, es significativo que el petróleo se extraiga de las profundidades de la Tierra, allí en donde las viejas tradiciones clásicas consideraban al mundo telúrico y al subsuelo como algo siniestro, el reino de Vulcano, en donde el fuego que existe no es el procedente del sol, sino que se asocia a los infiernos.

La limpieza del oro tiene su contrapartida en el tizne oleaginoso y untoso del petróleo, que para acentuar estas características, además, al arder, produce una densa humareda negra. No en vano, el petróleo es el principal contaminante del planeta. Y, en cuanto a su color, difícilmente podríamos encontrar otro mineral que estuviera tan alejado del brillo solar, como éste mineral, denso, oscuro y opaco, casi como si se tratara de un plomo líquido.

Sin embargo, es frecuente que se llame al petróleo, “oro negro”, lo cual, hace más fácil su asociación y su inversión con el oro.

El petróleo fue llamado en la Edad Media, “aceite de piedra” (petrus-oleos), se le conocía pero, ni siquiera se le utilizaba para encender lámparas. Se le tenía como “acqua infernales” y, por tanto, se le alejaba de la sociedad. Hoy, sin embargo, es el centro de la civilización y nuestro bienestar depende de este mineral líquido, cuyos derivados están presentes, no sólo en carburantes, sino en plásticos, incluso en alimentos. Su valor central en nuestra civilización, sella, así mismo nuestro destino problemático en el momento en que se agote.

El petróleo procede de la descomposición de masas de materia orgánica, sometidas a presión durante milenios. Así pues, cuando consumimos petróleo, estamos agotando algo más que las reservas de este mineral: estamos consumiendo nuestro pasado.

Hay algo infernal en el petróleo. Si lo consideramos como la antítesis del Oro y su inversión, si valoramos su ubicación en el mundo subterráneo, nos sugerirá la misma condición que el “Ángel Caído”: lo contrario de la solidez y brillantez del oro. Además, se añade el hecho de que, así como el oro en su reflejo, encerraba para los antiguos, la naturaleza del Sol, el petróleo, en su opacidad, es simplemente, su negación. Ahora bien, en tanto que el oro se asocia al sol y el petróleo a la combustión, resulta evidente que ambos tienen, en su esencia, una relación con el elemento fuego. El oro es el fuego solar y el petróleo, el fuego destructor. El oro es el material con el que, simbólicamente, están hechos los dioses, el petróleo, por el contrario, es el material de los infiernos.

No puede extrañar, pues, que la crisis que tenemos ante la vista en las dos próximas décadas, tenga que ver con el “oro negro”. Sin el petróleo sería incomprensible el mundo moderno, el maquinismo y la misma globalización. En realidad, la ausencia de petróleo antes de que se haya logrado encontrarle un sustituto, generará el fin de la civilización moderna, del maquinismo y ya hoy está poniendo en aprietos la globalización del mercado de manufacturas.

Las viejas tradiciones ancestrales de Oriente y Occidente, sostenían que en la Edad de Oro (en nuestro ámbito religioso-cultural, en el mito del Paraíso edénico primordial), existía una comunicación directa entre los seres humanos y la trascendencia. Este tema está presente en el mito edénico cuando, antes de la Caída, la pareja originaria no experimentaban sensación de vergüenza y pudor por su desnudez. En la Edad de Oro, los seres humanos no eran trascendencia pura, pero se aproximaban a ella. Es la Caída (presente en todas las tradiciones) la que retrae esa trascendencia a su mínima expresión en un estado de latencia en el ser humano. La “luz” se ha retirado del Mundo. La “luz” ha abandonado a los seres humanos que ni siquiera son conscientes de que aún resta en ellos un reflejo de la trascendencia, aun en forma latente.

A esta primera “Caída”, se suceden otras que llevan hasta nuestro desgraciado siglo. El petróleo está constituido por restos muertos de materia orgánica, plurimilenariamente pútridos, su opacidad absoluta lo hace impenetrable a cualquier rastro de luz superior. Para colmo, el modelo de civilización que se ha creado sobre la base del consumo petrolífero, supone una etapa de despersonalización y masificación traída por las cadenas de producción y montaje, los ritmos de trabajo frenéticos que ya advirtió y denunció Fritz Lang en “Metrópolis”. Gracias al petróleo –aunque no solamente a causa del petróleo- el ser humano ha conquistado la condición, dudosamente honrosa y digna, de productor alienado y consumidor integrado.

Por todo ello, resulta evidente que, en el inicio de nuestro ciclo, el Oro era el símbolo que convenía a una naturaleza capaz de experimentar la atracción y la sintonía con la trascendencia, de la misma forma que, en este fin de ciclo, el petróleo protagoniza, no solamente la antítesis del oro en el terreno simbólico, sino que encarna en sí mismo, los procesos terminales de un ciclo de civilización.

Una reflexión sobre el fin del ciclo

Las guerras de Afganistán e Irak, los conflictos que están asolando África, la inestabilidad de algunos países iberoamericanos, tiene mucho que ver con el petróleo, de la misma forma que la creciente escasez de crudo generará tensiones geopolíticas y geoestratégicos insoportables que culminarán en nuevas y asoladoras “guerras del petróleo”.

Y, en este terreno, no cabe lugar para el optimismo. Cada vez la demanda energética es mayor. El petróleo existente en el planeta, es finito. Cada día se consumo, por tanto, las reservas disminuyen inexorablemente. A pesar de que muchos países tercermundistas, para lograr créditos fáciles del Banco Mundial y del FMI, falsearon sus cifras de reservas petrolíferas adulterándolas al alza, ahora se tiene la completa seguridad de que los hallazgos de nuevos pozos se están ralentizando cada vez más y los ya existentes, no están en condiciones de abastecer a una demanda creciente. Para colmo, las energías de sustitución todavía están en pañales (la fusión en frío no estará disponible antes de 30 años... si llega a estarlo) o bien, no responden a las necesidades globales (energía eólica, energía solar, etc. o bien resultan peligrosas y limitadas a algunos sectores (energía nuclear) o bien caras, sucias e, igualmente, limitadas (carbón o pizarras bituminosas).

Así pues, no debemos forjarnos vanas ilusiones, ni esperanzas carentes de base científica. La realidad es que nuestro modelo de civilización solamente es sostenible mediante altos consumos energéticos; si no están a nuestro alcance, la civilización se para; si se para, muere.

De ahí que los próximos años vayan a ser decisivos y recuerden en dramatismo el escenario pintado en la serie “Mad Max”. Entonces, el cuadro dantesco de una civilización quebrada por falta de carburante parecía una exageración. Eran todavía los tiempos del “combustible barato”. Esos tiempos ya han terminado. A medida que se vaya acercando el colapso de la civilización del petróleo, su precio se irá encareciendo. Resultará dramático, ver como algunos países pobres –e, incluso, productores de petróleo- no están en condiciones de hacerse con stoks situados en los mercados a un precio superior a sus posibilidades. Veremos como otros países en los que aparecen bolsas de petróleo significativas, se convierten en presas para otros países, ávidos de combustible.

Este futuro no es ciencia ficción. Está ya entre nosotros. Todos los grandes acontecimientos que ocurren en el mundo desde mediados de los años 90, están relacionados con el petróleo y con su control. No se dice en voz alta, no se reconoce, pero es así. La guerra de Irak (para controlar las primeras reservas mundiales de petróleo), la guerra de Afganistán (para disponer de una salida al mar para el petróleo del Caspio), la guerra de Chechenia (para obstaculizar el acceso del petróleo del Caspio a Europa Occidental), la presencia norteamericana en el Magreb y en toda la costa de África Occidental, en pugna con Francia, los intentos de desestabilización en Venezuela, el naciente conflicto en Bolivia, la próxima destrucción de amplios sectores naturales en Alaska, la guerra de Putin contra los “oligarcas”, por el control de Yukos la gran petrolera rusa, etc, son muestras de lo que decimos: las “las guerras del petróleo” ya han comenzado. El fin de nuestro ciclo de civilización, también.

© Ernesto Milà – infokrisis – infokrisis@yahoo.es

Miércoles, 01 de Marzo de 2006 16:10 #.

mardi, 27 mars 2007

Eurorus-Congres: Boodschap uit Duitsland

Boodschap uit Duitsland

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door David Pattyn

Geachte aanwezenden,

Het streven naar eenheid der Europese volkeren is een natuurlijke ontwikkeling, die de konsekwentie is van een gemeenschappelijke oorsprong. Noord-Europa was zowat de wieg van de Europese kultuurvolkeren. Door volksverhuizingen vond een verspreiding van noordse mensen over gans Europa plaats, waardoor hun kultuur de grondslag legde voor alle Europese kulturen.
De verschillende omstandigheden van de omgeving in Europa, alsook de gebeurtenissen in de geschiedenis, leidden tot ver schillende ontwikkeling van deze kulturen, die steeds duidelijkere scheidingslijnen tussen de verschillende kultuurvolkeren teweeg bracht. Deze verschillen zorgden ervoor, dat ze zich afwisselend vriendschappelijk, dan weer vijandelijk tegenover elkaar stonden, nog tot in de jongste geschiedenis. De oorlogen, die in Europa plaats vonden, waren steeds broederoorlogen.
En net zoals in een familie broers, in hun jeugdige zelfverwerkelijkingsdrang, ruzie maken, brengt de volwassenheid de broers weer eendrachtig samen. De wens van de Europese volkeren om zich te verenigen, zonder dat ze daarbij hun identiteit verliezen, toont aan dat de rijpheid der volwassenheid weldra bereikt is.

Het streven naar de eenheid van Europa wordt heden sterk tegengewerkt. Er wordt door de media en lobbies gemanipuleerd en geïntrigeerd. Wanneer we echter willen vaststellen, wie daar achter steekt, is het maar al te makkelijk, de USA met hun Britse partner de schuld te geven. Op het eerste gezicht mag het wel zo lijken, alsof de USA en Groot-Brittannië de vijanden van Europa zijn, daadwerkelijk zijn ze echter enkel middelen, die gebruikt worden – misbruikt worden – door die krachten die niet op de voorgrond werken, maar steeds overal hun hand in ’t spel hebben, en in feite de werkelijke draadtrekkers achter de koelissen zijn.
Al te vaak stelt men vast, dat de USA en Groot-Brittannië als vijandbeeld gebruikt worden. Daardoor worden we van de werkelijke vijand afgeleid, verspillen daarbij niet enkel onze energie, maar doen zelfs het werk voor hun.
Sommigen stellen dan weer hun verwachtingen in de UNO, omdat ze de UNO als het geschikte instrument aanzien, in de hoop met hun hulp de zogenaamde oorlogsophitsers te kunnen stoppen. Echter wordt precies de UNO helemaal door die krachten gekontroleerd, die juist hun interesses daarin zien, de staten tegen elkaar uit te spelen, om ze dan te kunnen beheersen.
Het is die verborgen internationaal opererende groep die we niet uit het oog mogen verliezen. Hun grootste angst is de eenheid van de Europese volkeren. Zij kennen namelijk het potentiaal dat dan daardoor zou worden vrijgezet. Nog eens scheiding tussen de Europese volkeren, of zelfs een broederoorlog, kunnen we niet toestaan. Reeds meermaals werden de Europese Volkeren in oorlogen tegen elkaar gestort, werden daarbij sterk gedecimeerd, wat de ontwikkeling van Europa zeer benadeeld heeft. Nog altijd lijden we onder de naweeën van de laatste wereldoorlog, en het zal nog een lange weg zijn, voordat ook deze overwonnen zijn.

De eenheid van Europa betekent een sterke soevereine macht, die de internationale hoogfinans het hoofd kan bieden, en evenzo de Europese volkeren een vrije geestelijk-kulturele ontwikkeling mogelijk maakt. Daarom kan de “As Parijs – Berlijn – Moskou” niet enkel een op ekonomische en militaire samenwerking berusten, maar is er een overkoepelende gemeenschappelijke geestelijk-kulturele en politieke basis nodig waarop deze gemeenschap gebouwd wordt. Deze geestelijk-kulturele en politieke basis waar de Europese volkeren zich samen kunnen in vinden is de “Rijksgedachte”.
De “Rijksgedachte” heeft niets te maken met imperialisme. En het is precies deze “Rijksgedachte”, die vandaag de dag in het Duitse volk weer opbloeit. Sinds meer als 60 jaar wordt het woord “rijk” met een negatieve betekenis bedekt, want het establishment had ingezien, welke geweldige krachten kunnen worden vrij gezet, wanneer de Europese volkeren in één Rijk verenigd zijn. Doch de leugen valt uiteen en het Duitse volk begint de Rijksgedachte opnieuw te ontdekken.
Om deze ontwikkeling in het Duitse volk te kunnen begrijpen, moet men voor ogen houden, dat aan het einde van de Tweede Wereldoorlog het Duitse Rijk niet gekapituleerd heeft. Het Duitse Rijk werd zelfs in haar bestaan bevestigd door de geallieerden. Er werd een bezettingskonstruktie opgericht, die het Duitse Rijk opdeelde in de BRD (Bondsrepubliek Duitsland), de DDR (Duitse Demokratische Republiek) – die in het jaar 1990 door de BRD geannexeerd werd – en de BRO (Bondsrepubliek Oostenrijk). Oost-Duitsland bleef tot op heden onder Pools en Russisch bestuur, evenals het Sudetenland onder Tsjechisch bestuur.
De voortbestaan volgens het volkerenrecht werd zelfs door het zogenaamde “Bundesverfassungsgericht” bevestigd. Deze kennis verbreidt zich meer en meer in Duitsland, dit niet enkel in politieke kringen, maar zelfs ver daarbuiten. Strijders voor burgerrechten en zelfs eenvoudige private personen, zonder enige politieke binding, houden zich met dit onderwerp bezig.
Na jarenlange onderdrukking heeft zich nu sinds enkele jaren een geestelijke vrijheidsstrijd ontwikkeld, die niet meer te stoppen is.
Het Duitse Rijk zal werkelijkheid worden, want het is de wil van het Duitse volk.
Ontelbare groeperingen in Duitsland houden zich met de Rijksgedachte bezig, en verlangen daarnaar de Duitse geestelijkheid en kultuur weer te laten opbloeien.

Maar wat is nu deze Duitse geestelijkheid? Het gaat hier om het bewustzijn van vrijheid en waarheid. De ziel van een volk kan enkel haar opdracht vervullen, wanneer zij zich in vrijheid en waarheid kan ontwikkelen. Het tijdperk der dogma’s en leugens moet een einde gezet worden. Ideologieën en werkelijkheidsvreemde fantasieën moeten verdwijnen, we moeten terugvinden tot waarhaftige Europese geestesprinzipes en ware wetmatigheden, die het leven en de openbare gemeenschap als basis dienen.
Deze geestelijke ontwikkeling is reeds volop aan de gang. De internationale hoogfinans weet dat zeer goed. Zij heeft daarom reeds maatregelen getroffen, om dat proces op te houden. Het is aan ons, het nieuwe bewustzijn van vrijheid en waarheid werkelijkheid te laten worden. Enkel met deze geestelijkheid kan het ons lukken de moeilijkheden en problemen op te lossen, die momenteel Europa en de mensheid bedreigen. Gezien het sterk aangetaste milieu, het tekort aan energie en grondstoffen, de massa-immigratie, kultuurvernietiging en andere problemen, kunnen vele mensen de hoop verliezen. We moeten er echter van bewust zijn, dat voor al deze problemen een oplossing bestaat. De kennis, om deze problemen op te lossen, is reeds veelvuldig aanwezig, deze wordt echter onderdrukt, om angst en hopeloosheid op te wekken.
Daarom is het evenzo noodzakelijk, naast het samenbrengen der Europese volkeren, ook de leugens, waar de volkeren mee gemanipuleerd en onderdrukt worden, bloot de leggen. We zijn allen opgegroeid in een wereld van de leugen, dit moeten we erkennen. De leugen is zeer uiteenlopend en doordringt verschillende gebieden van de maatschappij, zij is in de geschiedschrijving, de wetenschap, de politiek enz. De volledige hedendaagse westerse maatschappij is op de leugen opgebouwd, en wie dit in de kern niet inziet, zal samen met dit leugengedrocht ten ondergaan. Pas als de grote leugens en leugenaars, die heden het maatschappelijk leven bepalen en deze chaos veroorzaakt hebben, ontmaskerd zijn, kunnen we de ware en noodzakelijke wijzen erkennen, die de Europese volkeren weer kulturele soevereiniteit en een levenswaardige toekomst in vrede en vrijheid mogelijk maken.

Pas wanneer we aan de alomtegenwoordige leugen een einde brengen, komen we tot waarheid en tot vrijheid.
Enkel in het bewustzijn van vrijheid en waarheid kunnen de Europese kultuurvolkeren wederom opbloeien. En dit is de ware zin van de As Parijs-Berlijn-Moskou.

Het Duitse volk groet haar broedervolkeren zeer hartelijk.

Eurorus-Kongress: Botschaft aus Deutschland

Botschaft aus Deutschland

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David Pattyn

Sehr geehrte Anwesende,

das Streben nach Einigkeit der europäischen Völker ist eine natürliche Entwicklung, welche die Konsequenz einer gemeinsamer Herkunft ist. Der nordeuropäische Raum war sozusagen die Wiege der europäischen Kulturvölker. Durch Auswanderungen fand eine Verbreitung der nordischen Menschen über ganz Europa statt, womit ihre Kultur zur Grundlage aller europäischen Kulturen wurde.
Die unterschiedlichen Umweltverhältnisse Europas, sowie die geschichtlichen Ereignisse, bewirkten eine unterschiedliche Entwicklung dieser Kulturen, welche immer deutlichere Trennlinien der verschiedenen europäischen Kulturvölker hervorbrachte. Diese Unterschiede sorgten dafür, daß sie sich einmal einander freundlich dann wieder feindlich gegenüberstanden, noch bis in die jüngste Geschichte. Die Kriege, die in Europa stattfanden, waren nichts anderes als Bruderkriege.
Und so, wie in einer Familie Brüder sich im jugendlichen Selbstverwirklichungsstreben streiten, so führt die Erwachsenheit die Brüder wieder einträchtig zusammen. Der Wunsch der europäischen Völker zu einer Einigkeit zu gelangen, ohne ihre Identität dabei zu verlieren, zeigt daß die erwachsene Reife nahe ist.

Dem Streben nach der Einigkeit Europas wird aber heute energisch gegengearbeitet. Es wird durch Medien und Lobbies manipuliert und intrigiert. Wenn wir aber feststellen möchten, wer dahinter steckt, ist es nur all zu leicht, den USA mit ihrem Britischen Partner die Schuld zuzuschieben. Vordergründig mag es zwar so erscheinen, als seien die USA und Groß-Britanien die Feinde Europas, doch tatsächlich sind sie nur Mittel, welche benutzt werden - ausgenutzt werden - durch jene Kräfte die nicht in den Vordergrund treten, aber überall ihre Hand mit im Spiel haben und die wahren Drahtzieher hinter den Kulissen sind.
All zu oft stellt man fest, daß die USA und Groß-Britanien zum Feindbild gemacht werden. Dadurch werden wir vom wirklichen Feind abgelenkt, verschwenden dabei nicht nur unsere Energie, sondern tun sogar die Arbeit für sie.
Manche setzen dann wieder ihre Erwartungen in die UNO, weil sie die UNO als geeignetes Instrument ansehen, in der Hoffnung, den sogenannten Kriegstreibern mit ihrer Hilfe das Handwerk legen zu können. Doch wird gerade die UNO voll und ganz von jenen Kräfte kontrolliert, deren Interesse es ist, die Staaten gegeneinander auszuspielen, um sie dann beherrschen zu können.
Es ist jene verborgene international operierende Gruppe, welche wir nicht aus dem Auge verlieren dürfen. Ihre größte Angst ist die Einigkeit der europäischen Völker. Sie kennen nämlich das Potential, das dadurch entstehen würde. Doch eine erneute Spaltung der europäischen Völker, oder gar einen neuen Bruderkrieg, dürfen wir nicht zulassen. Schon öfters wurden die europäischen Völker gegeneinander in Kriege geführt und stark dezimiert, was die Entwicklung Europas stark beeinträchtigt hat. Noch immer leiden wir unter den Nachwehen des letztes Weltkrieges, und es wird noch ein langer Weg sein, bevor wir diese überwunden haben.

Die Einigkeit Europas bedeutet eine starke souveräne Macht, welche der internationalen Hochfinanz die Stirn bieten und den europäischen Völkern eine freie geistig-kulturelle Entwicklung gewährleisten kann. Daher sollte eine Achse Paris-Berlin-Moskau nicht nur auf ökonomischer und militärer Zusammenarbeit beruhen, sondern es bedarf einer übergeordneten gemeinschaftlichen geistig-kulturellen und politischen Grundlage auf der diese Gemeinschaft gründet.
Diese geistig-kulturelle und politischen Grundlage auf der die europäischen Völker zusammenfinden können, ist der Reichsgedanke.
Der Reichsgedanke steht fern vom Imperialismus. Und es ist gerade jener Reichsgedanke, welcher im Deutschen Volke heute wieder aufblüht. Über mehr als 60 Jahre wurde das Wort „Reich“ mit einer negativen Bedeutung versehen, denn das Establishment hatte erkannt, wie gewaltig die Kräfte sind, die frei kommen könnten, wenn die europäischen Völker in einem Reich vereinigt sind. Doch die Lüge zerbröckelt und das deutsche Volk beginnt den Reichsgedanken neu zu entdecken.
Um diese Entwicklung im Deutschen Volk verstehen zu können, gilt es auch zu beachten, daß am Ende des Zweiten Weltkrieges das Deutsche Reich nicht kapituliert hat. Das Deutsche Reich wurde sogar in seiner Existenz durch die Alliierten bestätigt. Es wurde ein Besatzungskonstrukt hergerichtet, welches das Deutsche Reich aufteilte in die BRD (Bundes Republik Deutschland), die DDR (Deutsche Demokratische Republik) – welche 1990 durch die BRD annektiert wurde – und die BRÖ (Bundesrepublik Österreich). Ost-Deutschland blieb bis heute unter polnischer und russischer Verwaltung sowie das Sudetenland unter tschechischer Verwaltung.
Der völkerrechtliche Fortbestand des Deutschen Reiches wurde sogar durch das sogenannte Bundesverfassungericht mehrmals bestätigt. Dieses Wissen findet immer mehr Verbreitung in Deutschland. Dies nicht nur in politischen Kreisen, sondern weit darüber hinaus. Bürgerrechtler und einfache Privatpersonen ohne jegliche politische Bindung greifen dieses Thema auf.
Nach jahrzehntelanger Unterdrückung hat sich nun seit einigen Jahren ein geistiger Freiheitskampf entwickelt, der nicht mehr aufzuhalten ist.
Das Deutsche Reich wird Wirklichkeit werden, denn es ist die Wille des deutschen Volkes.
Unzählige Gruppen in Deutschland beschäftigen sich mit dem Reichsgedanken und sehnen sich danach die deutsche Geistigkeit und Kultur wieder aufleben zu lassen.

Doch was ist denn diese deutsche Geistigkeit? Es geht hier um das Bewußtsein der Freiheit und der Wahrheit. Die Seele eines Volkes kann nur ihrer Aufgabe gerecht werden, wenn sie sich in Freiheit und Wahrheit entwickeln kann. Der Ära der Dogmen und Lügen muß ein Ende gesetzt werden. Ideologien und wirklichkeitsfremde Traumtänzereien müssen verschwinden, wir müssen zurückfinden zu wahrhaftigen europäischen Geistesprinzipien und den wahren Gesetzmäßigkeiten, die dem Leben und dem Gemeinwesen zugrunde liegen. Diese geistige Entwicklung ist bereits voll im Gange. Die internationale Hochfinanz weiß das ganz genau. Sie hat deswegen schon Maßnahmen eingeleitet, diesen Prozeß aufzuhalten. Es liegt an uns, das neue Bewustsein der Freiheit und der Wahrheit Wirklichkeit werden zu lassen. Nur mit dieser Geistigkeit kann es uns gelingen die Schwierigkeiten und Probleme zu bewältigen, welche jetzt Europa und die Menschheit bedrohen. Angesichts der stark geschädigten Umwelt, dem Mangel an Energie und Rohstoffen, der Masseneinwanderung, Kulturzerstörung und anderer Probleme mag bei vielen Menschen die Hoffnung schwinden. Jedoch dürfen wir gewiß sein, daß für all diese Probleme eine Lösung besteht. Das Wissen, diese Probleme zu bewältigen, ist schon vielfach da, es wird nur unterdrückt, um Angst und Hoffnungslosigkeit zu schüren.
Daher ist es ebenso notwendig, neben der Zusammenführung der europäischen Völker, auch die Lügen, mit denen die Völker manipuliert und unterdrückt werden, aufzudecken. Wir sind alle aufgewachsen in einer Welt der Lüge, das müssen wir erkennen. Die Lüge ist vielfältiger Natur und durchdringt sämtliche Lebensbereiche, sie ist in der Geschichtsschreibung, der Wissenschaft, der Politik, usw. Die gesamte heutige und gerade die westliche Gesellschaft ist auf der Lüge aufgebaut, und wer das nicht tiefgründig erkennt, wird zusammen mit diesem Lügengebäude untergehen. Erst wenn die großen Lügen und Lügner, die heute das gesellschaftliche Leben bestimmen und das Chaos herbeigeführt haben, entlarvt sind, können wir die wahren und notwendigen Lösungswege erkennen, die den europäischen Völkern wieder kulturelle Selbstbestimmung und eine lebenswerte Zukunft in Frieden und Freiheit ermöglichen.

Erst wenn wir der allgegenwärtigen Lüge ein Ende bereiten, kommen wir zur Wahrheit und zur Freiheit.
Nur im Bewußtsein der Freiheit und Wahrheit können die europäischen Kulturvölker wieder zur Blüte kommen. Und das ist der wahre Sinn der Achse Paris-Berlin-Moskau.

Das Deutsche Volk grüßt seine Brudervölker ganz herzlich.

vendredi, 16 février 2007

Begin van een "Poetindoctrine"?

medium_poutine.jpg Harde toespraak in München kan begin zijn van een ‘Poetindoctrine’

Poetin kiest voor ‘continentale driehoek’

cf.: http://eurorus.altermedia.info/

Niet te heet, niet te koud: precies goed. De Russische president Poetin gaf zichzelf gisteren een schouderklopje voor zijn anti-Amerikaanse toespraak, zaterdag in München. Ik druk slechts uit wat de wereld denkt, vindt hij. „Sommige landen doen dat grof, contraproductief en onacceptabel, elders fluisteren ze het alleen in de wandelgangen.”

Poetin sprak helder en didactisch. Maar gezien de Amerikaanse reacties had hij evengoed onder het roepen van ‘wij zullen u begraven’ met zijn schoen op het katheder kunnen hameren, zoals ooit partijchef Chroesjtsjov. Amerikaanse politici en columnisten reageerden zeer gebelgd.

De Amerikaanse woede is begrijpelijk, want Poetin beschreef - terecht - het streven van de VS naar hegemonie, naar een ‘unipolaire wereld’, als wortel van alle kwaad. Amerika ‘expandeert over zijn nationale grenzen heen’ met ‘bijna onbeperkt hypergebruik van geweld’ maar ook „door zijn economische, politieke, culture en educatieve model aan de wereld op te leggen”. Dat staten naar massavernietigingswapens streven, is gezien die agressie best begrijpelijk. Poetin liet niet éénmaal ‘de strijd tegen het terrorisme’ vallen, wat gebruik was geworden in het ritueel van het ‘partnerschap’. Hij beschreef Ruslands rol op het wereldtoneel louter in termen van oppositie tegen het Westen.

De vraag is vooral wat Poetin met zijn harde woorden wil bereiken. Mogelijk wilde hij zich aan de vooravond van een tournee door het Midden-Oosten profileren. Hij presenteert Rusland daar als opkomende grootmacht, alternatief voor de VS, leverancier van geavanceerd wapentuig en kerntechnologie en partner in een toekomstig kartel van gasproducenten.

Maar een belangrijker motief lijken de radarstations en raketbases die Amerika in het kader van zijn raketschild in Tsjechië en Polen wil plaatsen. Die zijn op dit moment een Russische obsessie. Poetin zei eerder niet te geloven dat de installaties gericht zijn tegen Iraanse of Noord-Koreaanse raketten.

De afgelopen weken wijdden Poetin, zijn minister van Defensie Sergej Ivanov, toppolitici en generaals uit over die dreiging van het Amerikaanse raketschild. Rusland twijfelt aan de waarde van zijn nucleaire afschrikking. Het vervaardigt per jaar hooguit vier moderne intercontinentale Topol-M raketten. Komend jaar wil het leger er achttien te bestellen, maar Ivanov betwijfelde hardop of de wapenindustrie die kan leveren. Proeven met een van onderzeeërs gelanceerde, geavanceerde Topol-raket, de Boelava (Strijdknots), mislukten driemaal op rij.

Rusland vreest ook dat het verstrikt raakt een onbetaalbare wapenwedloop. Poetin zinspeelde eerder op ‘effectieve, asymmetrische oplossingen’. Hij doelt daarbij op het schrappen van het INF-akkoord uit 1987, dat raketten voor de korte en middellange afstand in Europa verbiedt. Als Rusland de VS niet langer kan treffen, kan het in elk geval nog Europa in as leggen. Dat vooruitzicht kan een bres tussen Amerika en Europa slaan, net als in de jaren tachtig, zo hoopt Moskou.

De harde retoriek zet tevens zijn kroonprins, minister van Defensie Ivanov, in het zonnetje. Poetin treedt in 2008 af. Hij schoof twee kroonprinsen naar voren. Recent ging veel aandacht uit naar vicepremier Medvedev, die tientallen miljarden mag steken in nationale projecten (onderwijs, gezondheid, landbouw en infrastructuur). Rivaal Ivanov heeft een vijand nodig om zich te profileren. Nu de Tsjetsjeense dreiging verleden tijd is, kan hij weer terugvallen op Amerika.

Weer anderen zien in Poetins toespraak iets anders: de grondvesten van een Poetindoctrine. Na zeven jaar lijkt hij definitief te kiezen voor wat premier Primakov eind jaren negentig de ‘continentale driehoek’ noemde. De Aziatische grootmachten Rusland, China en India moeten een tegenwicht vormen tegen veronderstelde westerse overheersing. Die driehoek krijgt gestalte in organisaties als de ‘Shanghai Cooperation Agreement’ (China, Rusland, Centraal-Aziatische staten), maar ook in bijeenkomsten als vandaag in New Delhi, waar de ministers van Buitenlandse Zaken van Rusland, China en India over veiligheid praten. In Rusland is het ‘neo-Eurasianisme’ van de politieke filosoof Alekandr Doegin naar het politieke centrum verschoven. Doegin ziet de wereldgeschiedenis als een botsing tussen continentaal (productie, idealisme, eenheid) versus maritiem (handel, relativisme, verdeeldheid).

M. Shpak: Defenders of "Western Civilization"

Max SHPAK :

Defenders of "Western Civilization"

http://www.originaldissent.com/shpak072402.html

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