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dimanche, 11 octobre 2015

Der deutsche Dämon

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Der deutsche Dämon

von Johannes Jung

Ex: http://www.blauenarzisse.de

Wie läßt sich die „German Angst“ bezwingen? Oder anders: An welcher Herkulesaufgabe könnte der deutsche Dämon zerbrechen? Ein Essay von Johannes Jung.

auteur-emmanuel-kant.jpgAufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ (aus Immanuel Kant: „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“)

Aber Ideale sind nur so stark, wie sie viral sind, und wenn die geistigen Vorreiter den Weg alles Irdischen gehen, droht, wenn niemand die Fackel weiterträgt, auch ein Schatten auf das Licht zu fallen. Es beginnt zu verblassen und existiert schließlich nur noch in der Latenz. Und so befinden wir uns heute im Großen und Ganzen in demselben geistigen Siechtum wie die Menschen, nicht nur zu Kants, sondern zu beinahe allen Zeiten. Der Unterschied liegt allein in den immer effektiver werdenden Methoden der Nutznießer, den Status quo geistiger Unmündigkeit und damit das Fundament der Herrschaft der Wenigen über die Vielen zu zementieren.

Brot und Spiele für die Indifferenten, Angst für die Aufrührer

Die Vernunft muß also in tolerierbaren, und das heißt kontrollierbaren, Grenzen gehalten werden. Dazu bedient man sich dem probatesten aller Mittel: Brot und Spiele für die Indifferenten, Angst für die Aufrührer. Das Brot wird dargereicht, die Spiele beizeiten nachjustiert – allerdings, der Einsatz der Angst will gelernt sein. Denn wie keine andere Emotion taugt sie einerseits dazu, gefügig zu machen, kann aber andererseits, hat sie erst einmal den Grad realer Existenzfurcht erreicht, Herrschaftskompetenz und –anspruch in Frage stellen. Droht ein solches Szenario, so muß mit diffusen Ängsten gegengesteuert werden, die sich aus dem reichen Fundus der Sorge um soziale Akzeptanz schöpfen. In Deutschland ist die so wichtige soziale Akzeptanz eng verknüpft mit einem Dämon, der sich vor 70 Jahren des deutschen Gewissens bemächtigt hat.

Der Dämon und die Schädigung der deutschen Seele

Nach dem kataklystischen Ende des Dritten Reiches hatte sich ein dunkler Schatten des Zweifels auf die deutsche Seele gelegt. Offiziell hatte man seitens der Alliierten zwar versucht, den nationalsozialistischen Dämon in einem Massenexorzismus auszutreiben; die unrühmliche Folge von Entnazifizierung und Reeducation war jedoch eine umso nachhaltigere Schädigung der deutschen Seele, die der später reüssierende linke Antifaschismus in einem geistigen Bildersturm noch ausweiten sollte.

Mit einigem historischen Abstand, körperlich gestärkt durch wirtschaftliche Prosperität, geistig durch ein dynamisiertes, jugendlich-​narzißtisches Rebellentum und schließlich im Kielwasser der länderübergreifenden Studentenrevolten, hatte sich die postfaschistische Intelligenz des Dämons längst bemächtigt, um ihn in Form des ewigen Selbstzweifels und der unbedingt singulären historischen Schuld umso tiefer im kollektiven Unbewußten zu verankern und so ein neues System geistiger Knechtschaft zu etablieren.

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Die schwächliche Passivität der Bürger

Nicht eigentlich während der „Zwölf Jahre“, erst hinterher wurde er den Deutschen zur zweiten Seele, zum verborgenen Sein des Daseins. Die deutsche Erbsünde wurde zum soliden Fundament, worauf man einen neuen Glauben aus der Taufe hob, der bis heute eine gesunde Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte untergräbt und so ein ganzes Volk um seine Zukunft betrügt. Dabei ist die so entstandene Religion ein unvollendeter Dualismus, der keinen Himmel verspricht, sondern, in seiner strengen Fokussierung auf das zu überwindende Böse, allenfalls eine Vermeidung der Hölle in Aussicht stellt. Es gibt kein Streben nach dem Guten, sondern ein nimmermüdes Wühlen und Graben nach den letzten Resten des verschütteten Bösen. Der einfache Bürger wird indes von der implementierten Angst vor dem Offenbarwerden der eigenen Befleckung kontrolliert und verharrt in einem Zustand schwächlicher Passivität. Dulden, Abnicken, Katzbuckeln – das sind die Früchte des Dämons, das ist die „German Angst“.

Den Dämon reiten

Um sich Dämonen dienstbar zu machen, weiß man, muß man ihre Namen kennen. Und so vergeben die Lenker der politischen Agenda und ihre Paladine in den Medienbetrieben sie kurzerhand selbst. So läßt sich jeder Apostat, ob Euro-​, Klima– oder Asylkritiker, bei Bedarf als Nazi entlarven – doch das ist nur die Pflicht. Die Kür: in allen übrigen Selbstzweifel und Schuldgefühl festigen und sie zu schlafwandelnden Geißlern voller Selbsthaß erziehen. Zugegeben entbehrt es nicht einer gewissen Eleganz, den alten Traum vom Volkstod in die willfährigen Hände des Volkes selbst zu legen.

Und so lautet das Programm: mediale Dauerberieselung. Kaum einen Tag läßt man verstreichen, ohne wenigstens in einem Artikel oder einer TV-​Dokumentation mit erhobenem Zeigefinger von Hitler zu reden und deutsche Schuld und Verantwortung anzumahnen. Das Risiko einer durch Überangebot neu erwachenden Faszination am Dritten Reich ist dabei ein kalkuliertes – denn die große Masse reagiert wie gewünscht.

Die weltweit größte Selbsthilfegruppe

Die Bedrohung durch den Nazismus (den äußeren wie auch den, gefährlicheren, inneren) ist fest in den Köpfen und hat erheblichen Anteil an Denken und Handeln. Immerzu ist die Sorge präsent, es könne durch eine übereilt-​unüberlegte Äußerung das Kainsmal der Besessenheit auf der Stirne brennen. Und so entstand die vielleicht weltgrößte Selbsthilfegruppe, die unablässig den prophylaktischen Exorzismus besorgt. Man spricht oder postet das neue Tedeum (gegen Nazis; sonst für alles) – schon ist man dabei, hat Teil am euphorisierenden Massenablaß und darf moralinsauer auf das Schandmal der Unreuigen zeigen. Millionen Bundesbürger, ganze Konzerne, Medienbetriebe, Politiker und Vereine stehen zusammen – ein gewaltiges Aufgebot der Bußfertigen, den Aufschrei im Munde: Vade retro satana!

So hält man ein ganzes Volk fest an den Zügeln, indem man ihm die unlösbare Lebensaufgabe mitgibt, gegen einen Dämon zu kämpfen, der nicht mehr ist, als ein Schatten der Angst, den man mit chirurgischer Präzision in die Herzen gelegt hat.

Der Dämon an seiner Grenze

Aber heute steht dieser Dämon vor seiner Herkulesaufgabe: den weitestgehend reibungslosen Ablauf einer forcierten Masseneinwanderung aus fremden Kulturkreisen gewährleisten. Hier muß sich seine Macht erweisen. Ist er stark genug, ein Volk im Zaum zu halten, dem es langsam dämmert, daß es abgeschafft werden soll? Bis zuletzt sah es ganz danach aus. Der Pegida-​Bewegung, der ersten ernst zu nehmenden Demonstrationskultur seit 1989, hatte man, nach unzähligen Anläufen, sie zu diskreditieren, schließlich die Öffentlichkeit entzogen.

Eine kritische Gegenöffentlichkeit konnte man auch nicht dulden, jetzt, da durchzusickern begann, welches Ausmaß die sogenannte Flüchtlingswelle erreichen würde. Stattdessen verlegte man sich ganz auf die mediale Befeuerung eines Phänomens, das den seelisch geplagten Deutschen genau das geben konnte, was sie brauchten; und das gerade jetzt, nachdem man ihnen mit einer verzerrten Berichterstattung wieder den Nazischrecken in die Herzen gelegt hatte: das schöne Gefühl nämlich, gut zu sein.

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Nach Pegida, oder wenigstens nach dem, was die Medien daraus gemacht hatten, dürfte es für viele einer innerlichen Befreiung gleichgekommen sein, öffentlich zeigen zu können, daß man eben nicht zu denen gehört, denen man ja, wie die Kanzlerin gemahnt hatte, nicht folgen solle. Und so gebar sich eine Gesellschaft im Dauerzustand seelischer Pein und Verunsicherung den eigenen Erlöser: den Flüchtling. Name, Hashtag und Logo waren schnell parat, und, euphorisiert von so viel eigener Herzensgüte, wagte niemand mehr einen zweiten Blick. Kein Hinterfragen, warum man den „Flüchtling“ begrüßte, wie den verloren geglaubten Sohn; auch kein Thema war das allgegenwärtige „Vater-​Mutter-​Kind-​Logo“, das der Migrationsrealität Hohn spricht; und erst recht schien sich niemand Gedanken darüber zu machen, wer nach der ausgelassenen Feier aufräumen wird.

Refugees Welcome als kategorischer Imperativ

Längst war „Refugees Welcome“ zum neuen Kategorischen Imperativ geworden. Die bis zum Äußersten überdehnte Nächstenliebe hatte religiöse Züge angenommen und den Pilgerfahrten zu den überquellenden Bahnhöfen und Erstaufnahmeeinrichtungen haftete der unheimliche Nimbus einer Massentaufe an. Und wer sich nicht taufen ließ, oder wenigstens anderweitig Zustimmung signalisierte, der mußte zum Ketzer werden und es drohte die Inquisition – das zumindest war die unterschwellige Botschaft, die mit einigem Erfolg vermittelt wurde.

Und doch gab es die Ketzer, und sie blieben und ihre Zahl wächst. Zusehends schwindet die Bereitschaft, sich den alten Sauerteig, in der massenhaften Einwanderung ausschließlich notleidende Flüchtlinge zu sehen, und, wo nicht, sie doch immerhin als Bereicherung zu begreifen, vorsetzen zu lassen – er schmeckt nicht mehr. Längst spricht sich herum, daß vielen Helfern anstelle von Dankbarkeit, Forderungen und Unverschämtheiten entgegenschlagen; längst häufen sich die Berichte über Unruhen, Massenschlägereien und Gewalt gegen Minderheiten innerhalb der Lager, und längst dämmert es den Bürgern, daß die Zahl der Kommenden sich durch Familiennachzug leicht vervierfachen wird.

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Der Protest im Netz schießt übers Ziel hinaus

Die kritischen Stimmen werden lauter, die Wahrnehmung verändert sich und die beunruhigenden Begriffe Völkerwanderung, Invasion und Landnahme machen die Runde. Die Brisanz der Lage, die absehbare Folge dieser quasiverordneten Selbstlosigkeit, nämlich die irreparable Umwälzung der Lebenswirklichkeit, provoziert mehr und mehr Widerstand; und der wandert zunehmend in die sozialen Netzwerke ab, wo die kritische Gegenöffentlichkeit noch einen Raum findet. Daß hier, in der Mittelbarkeit der virtuellen Welt, mit härteren Bandagen gekämpft wird, überrascht nicht. Insbesondere wenn immer offensichtlicher wird, daß das Recht auf freie Meinungsäußerung zusehends ausgehöhlt wird.

Daß hierbei nicht nur die Grenze des guten Geschmacks, sondern auch die der Legalität bisweilen überschritten wird, ist der unangenehme Nebeneffekt eines onlinetypischen Dynamismus, der weder auf die aktuelle Situation, noch auf bestimmte politische Lager begrenzt ist. Dennoch ruft er nicht nur die staatlichen Befürworter der Zensur auf den Plan, sondern auch viele der neuen Exorzisten, die in bester DDR-​Manier schnüffeln und denunzieren und so schon den einen oder anderen vermeintlichen Nazi um seinen Job gebracht haben. (Was die Web-​Islamisten so alles treiben, danach kräht freilich kein Hahn.)

Vereinheitlichte Berichterstattung

Doch nicht nur in den Zensurbemühungen zeigt sich eine wachsende Hilflosigkeit der Regierenden. Gerade die derben Beschimpfungen großer Teile des eigenen, trotzig gewordenen Volkes offenbaren den zunehmenden Kontrollverlust einer Politkaste, die durch Lügen und Mißachtung des Amtseides jede Bindung ans Volk verloren hat und deren dauernde Mahnungen nicht nur unglaubwürdig, sondern anmaßend wirken. Diskreditiert sind auch die Journalisten, die ihren Auftrag der Gewährleistung einer freien Meinungs– und Willensbildung aufgegeben haben zugunsten einer großen vereinheitlichten Berichterstattung.

Die wichtigsten Stützen des gesellschaftlichen Paradigmas sind morsch geworden. Die Speerspitze der Anständigen müssen nun die verbleibenden Idole der Jugend bilden: Sport und Popkultur. Während die Fußballbundesliga einen beharrlichen Kampf gegen einen vermeintlich deutschlandweit grassierenden Rassismus führt (anders lassen sich die beständigen Bekundungen für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit nicht lesen), übt sich eine Riege von Künstlern (sowohl echte als auch solche aus der Zoten-​Sparte) an der süffisanten Dekonstruktion der Ängste und Sorgen einer, als „Pack“ definierten Volksmenge. Daß moralische Keulen von Prominenten wie Til Schweiger und von derben Komikern wie Joko & Klaas, daß das schmissige Spottlied der ebenso attraktiven wie vulgären Parodistin Carolin Kebekus und vor allem auch die Wiederauflage des frühen Ärzte-​Schlagers „Arschloch“ gerade bei den Jüngeren verfangen, verwundert nicht. Ob diese die vermittelte Botschaft aber auch auf Dauer verinnerlichen werden, bleibt abzuwarten.

Der Wille, Gutes zu tun, wird pervertiert

Das Land ist zweifellos gespalten, und die wirkliche Tragik liegt wohl darin, daß, im medialen Kreuzfeuer und der, oben erwähnten, Fokussierung auf das „Böse“, der persönliche Wille, Gutes zu tun, pervertiert wird. Nächstenliebe wird verordnet und dadurch unecht. Die ehrliche Hilfsbereitschaft für wirklich Notleidende wird ad absurdum geführt in einem wahnhaften Zusammenmischen aller Einwandernden unter der Losung der „Willkommenskultur“. Dabei wird das Unbehagen, das viele Bürger angesichts der unkontrollierten Einwanderung empfinden, gerne als irrationale und durch Vorurteile katalysierte Angst abgetan – doch das Gegenteil ist richtig.

Da der Großteil der Kommenden jung, männlich und muslimisch ist und man in der jüngeren Vergangenheit wiederholt gravierende Probleme mit eben dieser ethnisch-​sozialen Gruppe zu beklagen hatte (zumeist vereinfacht als „Jugendgewalt“ verschlagwortet) und man darüber hinaus das Erstarken eines Radikal-​Islams sehenden Auges verfolgen kann, handelt es sich um eine auf Erfahrungsurteile gegründete, rationale Furcht. Es braucht keine Propheten und es braucht keine Experten, um vorauszusehen, daß sich die deutschen salafistischen Gruppierungen um die muslimischen „Flüchtlinge“ bemühen werden – und sie werden die besseren Argumente haben, als der Staat. Und eben diese Furcht, zunächst unterschwellig, nun, angesichts einer sich immer deutlicher abzeichnenden Bedrohungslage, deutlich heraustretend, läßt sich weder mit beruhigenden Worten und frommen Reden, noch mit dem Vorwurf irgendwelcher Phobien kontrollieren.

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Die Kanzlerin drückt sich umso fester in den Sattel, wenn das Pferd mit ihr durchgeht

Zulange haben Regierung und Medien getäuscht, haben Sedativa verabreicht; und nun droht das Lügengebäude ihrer Politik zu bersten unter seinem eigenen Gewicht und die Herrschenden müssen mit ansehen, wie sie das Volk an ihren schlimmsten Feind verlieren, der nun mit der Wucht der Stauung hervorbricht: das kritische Bewußtsein.

Nun ist Schadensbegrenzung das Gebot der Stunde und der eben noch so hart gefahrene Kurs gegen kritische Stimmen wird plötzlich weicher – beinahe zahm, und (mit Ausnahme der Kanzlerin, die sich, so scheint’s, umso fester in den Sattel drückt, wenn das Pferd mit ihr durchgeht) man macht sich wieder gemein mit den Ängsten und Sorgen der Bürger. Gewiß, es ist eine Solidarisierung auf Zeit. Man wartet ab, man hofft, daß die Waberlohe der Kritik früher oder später ausbrennen wird. Aber besser früher als später, denn spätestens, wenn der Winter kommt, müssen die Herzen der Bürger, müssen die Tore Deutschlands wieder weit sein.

Bis dahin wiegt man das Volk in Sicherheit, redet ihm nach dem Munde. Unsägliche Begriffe finden wieder den Weg in die öffentliche Debatte: Unveräußerlichkeit abendländischer Werte, Leitkultur. Freilich sind die über die Jahre bis zur Unkenntlichkeit erodiert und so zerfällt dieser letzte Hoffnungsschimmer, das Ganze zu einem guten Ende zu führen, zu Staub.

Es ist an der Zeit, sich bewußt zu machen, daß wir nichts mehr haben (abgesehen von Sozialleistungen), worein sich die Millionen, die kommen, integrieren können. Nun liegt es an uns. Finden wir wieder zu uns, nehmen wir Abstand von ungesunder Unterwürfigkeit und Selbstverachtung und gewinnen so eine neue Attraktivität, oder verharren wir in der pathologischen Sehnsucht, um jeden Preis und von allen geliebt zu werden? Allerdings – in welche Ironie des Schicksals das münden kann, hat Patrick Süskind ganz hervorragend in seinem Parfum beschrieben: Jean Baptiste Grenouille wird am Ende aus lauter Liebe aufgefressen.

Den Dämon besiegen

„Dämonen, weiß ich, wird man schwerlich los, /​Das geistig-​strenge Band ist nicht zu trennen.“ Das sind die Worte des todesnahen Faust, und es scheint beinahe, als hätte Goethe sie den Deutschen ins Stammbuch geschrieben. Das geistig-​strenge Band ist nicht zu trennen! Aber eben diese unheimliche Macht des Dämons gilt es zu brechen. Anders als wir, die wir gelernt haben, ihn zu hüten und als Teil unseres Selbst anzuerkennen, stellt sich Faust seinem Dämon und überwindet ihn in einem finalen Akt titanischer Selbstbehauptung (Doch deine Macht, o Sorge, schleichend groß, /​Ich werde sie nicht anerkennen).

Final sollte es für uns nicht sein, noch nicht; dennoch – was ihn dazu befähigt, stünde auch uns gut zu Gesicht. Es ist das, was den vergangenheitsgeschädigten Deutschen abgeht: eine ungebrochene Seelenkraft, die unablässig treibt, das Niederziehende zu überwinden und zu Höherem zu streben. Aber diese innere Verfaßtheit, das Faustische, hat man uns ausgetrieben. Es war verdächtig geworden und man sah nur noch die verderblichen Nebenwirkungen: Hybris, Amoral und nietzscheanisches Übermenschentum; und Faust selbst mußte (in vielen Exegesen) zum tragischen Verlierer werden. – Aber dazu muß es nicht kommen und wir sollten uns daran erinnern, daß auch gerade hohe Geisteskraft und Willensstärke im Faustischen liegen. Es darf nicht mehr ausnahmslos als die Krankheit gelten, die direkt ins Dritte Reich geführt hat – Erkenntnis und Freiheitsstreben und unbedingten Willen gilt es zu kultivieren, dann kann das Faustische die Heilung sein für eine am Boden liegende Seele. Nur ein freies, selbstbestimmtes und selbstbewußtes Volk kann dazu in der Lage sein, eine überwältigende Masse von Fremden, wo sie nicht abgewehrt werden kann, zum Vorteil aller zu integrieren.

Wir haben es in der Hand. Wir müssen aufwachen aus dem Dornröschenschlaf, wir müssen die rosarote Brille ablegen, wir müssen den Dämon besiegen, wir müssen Ketzer sein – und wir müssen wieder lernen, unseren Verstand zu gebrauchen. Sapere aude!

La politique russe est la seule intelligente

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La politique russe est la seule intelligente

par Guillaume Faye

Ex: http://www.gfaye.com

La politique étrangère de Vladimir Poutine, appliquée par Sergueï Lavrov (ministre des Affaires étrangères de la F.R.), est la seule à être constante et cohérente. Elle contraste avec les choix occidentaux. Dans l’actuel chaos guerrier du Moyen-Orient, face à la barbarie islamique, la Russie mène une politique fondée sur trois axes : 1) l’élimination du ”califat” totalitaire de l’EI Dae’ch qui exporte le terrorisme et le djihad partout dans le monde ; 2) le rétablissement d’un État syrien sur de nouvelles bases ; 3) la protection des chrétiens d’Orient, ou ce qu’il en reste. La différence fondamentale entre la politique de Vladimir Poutine et celle de ses homologues occidentaux est qu’elle possède un axe et un projet. 

Washington est plus anti-russe qu’anti-islamiste…

L’arrivée de militaires et de matériels russes en Syrie et les interventions aériennes de Moscou suscitent l’ « inquiétude » des Etats-Unis. À juste titre, les Russes (comme des membres de l’état-major français) mettent en doute l’efficacité et surtout les objectifs de la coalition menée par Washington contre Dae’ch. Le Pentagone ne fournit volontairement aucun renseignement fiable à ses alliés pour les frappes aériennes (au point que la France a dû décider, après une nouvelle volte-face, de faire des vols de reconnaissance au dessus de la Syrie et d’aller y faire des bombardements, par ailleurs désordonnés et inutiles), des gesticulations qui n’ont aucune efficacité, comme le confirment les conquêtes territoriales de l’État islamique. Tout se passe comme si les Américains, sous la direction d’un Obama qui joue un double jeu, ne voulaient pas réellement détruire Dae’ch.

Disons les choses comme elles sont : Washington et le Pentagone, dans cette stratégie catastrophique dont ils ont le secret depuis longtemps dans la région, veulent d’abord éliminer le régime de Bachar el-Assad allié des Russes. La stratégie anti-russe et anti-Poutine (et non pas anti islamiste) prime sur toutes les autres, comme on l’a vu en Ukraine. Il s’agit d’expulser les Russes de Syrie et notamment de leur base navale de Tartous, la seule qu’ils possèdent en Méditerranée, ce qui est inadmissible pour les gouvernants américains.

Le Pentagone a dépensé 500 millions de dollars pour former des troupes syriennes ”alternatives”, rebelles luttant contre Bachar el-Assad : ce fut un fiasco total. Les armes US et les combattants sont passés aux islamistes ! L’échec, l’impuissance et l’improvisation des Occidentaux au Proche-Orient contraste avec l’efficacité de l’engagement russe. Poutine s’est engouffré dans la brèche de ce désordre américano-occidental. La présence russe en Syrie date des années 60.

Les chancelleries occidentales accusent le Kremlin de n’avoir comme seul objectif que le sauvetage du régime d’Assad en frappant les ”rebelles” et non pas de vouloir éradiquer Dae’ch. C’est stupide car l’aviation de Moscou frappe aussi Dae’ch qui a, ne l’oublions pas, incorporé dans ses rangs des milliers de musulmans caucasiens russes qui constituent un danger terroriste pour la Russie. Et surtout, lesdits ”rebelles” (Front Al-Nosra, proche d’Al-Qaida ou l’organisation Ahrar Al-Sham) que ciblent Moscou sont des milices terroristes islamiques au même titre que Dae’ch, qui ont – scandale international soigneusement dissimulé – été armées, entrainées, financées par la CIA ! 

Voilà pourquoi l’influent sénateur russophobe John Mac Cain s’est montré furieux contre les « provocations de Poutine » qui osait bombarder les protégés de Washington. Il faut retourner l’argument et dire : la ”coalition” aérienne  dirigée par les USA depuis une base de l’US Air Force près de Doha, au Qatar, n’a pas pour but principal la destruction de L’EI Dae’ch mais l’éradication du régime de Bachar el-Assad. Projet partagé par l’inconsistant M. Hollande. Ce qui aboutirait automatiquement à la création d’un État islamique fanatique en Syrie, d’où disparaitraient les derniers chrétiens.  

Objectifs géostratégiques de la Russie

Quels sont les objectifs de Moscou ? Le premier est la destruction de l’État islamique Dae’ch, d’autant que ce dernier incorpore des contingents caucasiens très nombreux qui peuvent revenir frapper la Russie. Le second est de contester la catastrophique hégémonie unilatérale américaine (déclinante) qui viole les règles de l’ONU sous prétexte de bons sentiments. Le troisième est de rétablir un monde multipolaire respectueux du droit international dans lequel la Russie retrouverait sa place de grande puissance mais non pas de puissance hégémonique, (leader of the world) ce qui a toujours été impossible dans l’histoire de l’humanité. Ce que les stratèges de Washington n’ont jamais compris. 

En proposant à la tribune de l’ONU une coalition mondiale contre Dae’ch, seule solution viable, Vladimir Poutine a été accusé par l’administration US et par tous les lobbies russophobes français et occidentaux de soutenir le ”criminel de guerre” Bachar el-Assad et de vouloir implanter un impérialisme russe au Levant. On a aussi accusé Poutine d’être un tyran qui soutiendrait un de ses amis tyran, Assad. Ces arguments relèvent d’une russophobie obsessionnelle, inopérante en politique. 

Les Russes ont bien joué contre les Américains, ce qui rend furieux ces derniers, dont la stratégie est versatile et impuissante. D’abord en 2013, en proposant et en initiant la destruction des armes chimiques de Bachar el-Assad, la diplomatie russe a tué dans l’œuf les promesses de bombardement des présidents Obama et Hollande. Moscou a démontré au monde que Washington avait perdu la main : importante revanche sur l’humiliation des années 90 Eltsine post-communistes. En renforçant sa présence militaire en Syrie et en proposant d’organiser une coalition contre Dae’ch, la Russie de Poutine humilie les USA et leur coupe l’herbe sous le pied. ”La Russie est de retour” : ce message de Poutine est d’autant plus crédible que les hôtes de la Maison Blanche, de la famille Bush à Obama (et bien avant…) n’ont jamais été capables de jouer leur rôle imaginaire de ”gendarmes du monde”. Ils ont créé le désordre à chacune de leurs interventions. On le voit dans la dramatique situation de l’Afghanistan et de l’Irak aujourd’hui.

Poutine dans les pas de Churchill et de De Gaulle?

La politique étrangère russe vise au contraire à réinstaurer une stabilité géopolitique mondiale. Le gouvernement chancelant de Bachar el–Assad n’est pas une solution à terme. Mais éliminer d’un coup cet autocrate, comme on l’a fait avec Ben Ali, Kadhafi, Saddam Hussein et Moubarak  reviendrait à augmenter encore le chaos actuel et le djihad mondial. La solution, comme l’a dit Poutine, est d’abord de battre militairement et d’éradiquer Dae’ch et ses alliés (éteindre l’incendie) et ensuite de résoudre le problème du régime syrien.

Dans son discours à l’ONU, Vladimir Poutine a comparé la lutte contre la barbarie de Dae’ch à la coalition contre Hitler. Ni Churchill ni De Gaulle n’aimaient l’autocrate communiste Staline, mais ils furent obligés de s’allier avec lui pour combattre le nazisme, l’ennemi principal. M. Poutine fait le même raisonnement avec le régime syrien : il faut d’abord abattre Dae’ch avec l’aide de Bachar el-Assad, et ensuite, on discutera.

Les frappes aériennes russes depuis le 29 septembre (Moscou a positionné 28 chasseurs-bombardiers Sukhoï) visent les milices islamistes et Dae’ch qui menacent Damas et la zone côtière syrienne où est la base navale de Tartous. Les Russes ont parfaitement compris que si Damas et cette zone tombaient aux mains des islamistes, ce serait une énorme catastrophe géopolitique, la Syrie devenant alors leur butin. Immédiatement beaucoup de médias et de gouvernements occidentaux ont accusé les Russes de ne chercher qu’à protéger le régime d’Assad contre les ”rebelles”, prétendus ”démocratiques” et de pas frapper Dae’ch. C’est un mensonge : les milices ”rebelles” (armées et financées par les gouvernements occidentaux, voir plus haut) et Dae’ch sont objectivement complices. Les Russes ne visent qu’à empêcher la pieuvre islamiste (Dae’ch et les ”rebelles”) de s’emparer du cœur de la Syrie.     

Ivan Rioufol  souligne «  le choix des États–Unis et de la France de rallier la Russie à reculons pour affronter l’EI en Syrie par des raids aériens » (Le Figaro, 02/10/2015). Il ajoute : « le retour en force de Vladimir Poutine, imperméable aux subtilités du ”soft power ”, signe l’échec de la stratégie de Barack Obama et de François Hollande. Leur humiliation se devine dans la mise en scène de leur défiance sur l’efficacité des premières frappes de Moscou. Cette réaction, puérile, est celle des leaders occidentaux ayant perdu la face pour s’être montrés incapables de désigner l’islamisme comme leur ennemi prioritaire. Non seulement le Syrien Bachar el-Assad, bête noire d’Obama et Hollande, est consolidé, mais c’est l’ancien ”kagébiste” qui prend la tête de la lutte contre le totalitarisme et de la défense des chrétiens d’Orient. Les démocraties sont à la remorque ». C’est le moins qu’on puisse dire…

Ancienne membre du Conseil de sécurité national américain et responsable de la stratégie au ”Center for a New American Security”, Mme Julianne Smith, qui exprime la position officielle de Washington, a déclaré le 1er octobre que « la Russie ne résoudra pas le conflit en Syrie ». CQFD. Elle reflète la frustration américaine devant le retour en force de Moscou dans le concert international mais elle avoue aussi une volte-face de la diplomatie américaine – et de la diplomatie française qui lui obéit : «  il faut laisser Assad en place pour le moment, le temps qu’on se mette d’accord sur la suite et une sortie de pouvoir honorable pour lui ». Autrement dit : les Russes avaient raison. Intéressant de l’avouer…     

Indispensable alliance avec la Russie

Les frappes aériennes françaises en Syrie, soi-disant ”indépendantes” des Américains”, contre des ”camps d’entrainement de terroristes djihadistes” de Dae’ch au nom d’une ”légitime défense” n’auront aucune efficacité militaire. C’est une gesticulation  de M. Hollande, à usage électoral interne. Il veut se vendre (marketing politicien) en vue de la prochaine élection présidentielle de 2017 comme ”petit De Gaulle”. C’est assez pathétique…Il n’est pris au sérieux ni par les Américains ni par les Russes.  

Comme l’écrit Frédéric Pons (Valeurs actuelles, 01–07/10/2015) : « Au Moyen-Orient, l’Amérique avance en tête du cortège des ”aveugles”. Sa responsabilité dans le chaos actuel est écrasante. Elle fit naître les Talibans, Al-Qaïda et détruisit tant de pays, de la Libye à l’Irak, aidée par ses alliés soumis jusqu’à l’absurde. En Syrie, notre ennemi est–il Assad ou les islamistes ? » Bon sens.

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Jean-Pierre Chevènement l’a reconnu : « l’élimination d’Assad ouvrirait les portes de Damas à Dae’ch ». Avec lucidité, d’accord avec les analyses de Poutine et de Lavrov, Chevènement estime que les frappes de la ”coalition internationale” dirigées par les É-U sont inopérantes et que les ”alliés” modérés n’existent pas. Les Russes sont les seuls à avoir compris le problème en bombardant à la fois l’ ”Armée de la conquête”, al-Nosra (émanation d’Al-Qaida) et l’EI Dae’ch, trois têtes de la même structure islamiste terroriste.  

Pour éradiquer efficacement Dae’ch, il faudrait, évidemment, dans l’absolu, s’allier aux Russes et leur donner des gages, c’est-à-dire lever les sanctions absurdes contre la Russie, prises sur ordres américains. Renaud Girard suggère  (Le Figaro, 22/09/2015) : « suivons la politique de nos intérêts et suspendons les sanctions commerciales contre la Russie. Faisons-le, sans demander leur avis aux Américains. Attendons de recueillir les fruits d’un geste diplomatique aussi fort que celui d’une suspension unilatérale des sanctions. […] A-t-on imposé la moindre sanction à l’Amérique pour avoir envahi illégalement l’Irak, en mars 2003 ? » Vœux pieux. MM. Hollande et Fabius qui ont fait le choix de l’obéissance à l’Otan, à l’UE et aux USA, ignorent que les alliances franco-russes ont toujours été égalitaires et que les alliances avec les USA (politiques, militaires, commerciales) ont toujours été d’allégeance. Les gouvernants européens sont les seuls responsables de leur double soumission à Washington (1) et à l’islam invasif, deux forces conjointes.

La Russie, relevée, régénérée, redevenue grâce à M. Poutine une puissance internationale et non plus régionale – en dépit de ses faiblesses économiques volontairement accentuées par les sanctions occidentales bien peu légales – s’impose comme une force de stabilité. Les accords de Minsk (sur la question ukrainienne) ont été parfaitement respectés par Moscou. Bien sûr, la Russie n’est pas parfaite. Mais qui l’est ? Et de quel droit nous mêlons-nous de son niveau de ”démocratie” et de ”droit-de-l’hommisme” intérieurs alors que nous tolérons tout, y compris l’esclavagisme, dans les monarchies autocratiques de la péninsule arabique ? La Russie est une grande puissance qui est notre premier allié naturel. La considérer comme un ennemi potentiel, un danger, une menace est une erreur d’analyse extrêmement grave.

Note:

(1) Mes critiques n’ont jamais visé les Américains en tant que tels, comme nation, mais la politique étrangère de l’oligarchie de Washington qui, depuis le début de ce siècle, est d’abord nuisible aux USA eux-mêmes.   

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L’Alliance occidentale s’effrite

Dans cet éditorial, Eric Zuesse nous informe que l’exploitation du monde par Washington rencontre de l’opposition. Un parlementaire irakien demande à Washington « de laisser tomber son hypocrisie ». Le Secrétaire d’Etat français aux Affaires Européennes rejette le Partenariat Transatlantique de Commerce et d’Investissement (PTCI ou en anglais TTIP) pour tenter de placer les multinationales américaines aux commandes de la France et les mettre hors d’atteinte du droit français. Le PTCI, comme le ministre l’affirme avec raison, élimine la souveraineté des pays signataires.

Obama ne peut vaincre Assad (Syrie) sans l’aide de l’UE. L’UE rejette également les exigences d’Obama concernant le PTCI et l’ACS (Accord sur le commerce des Services – en anglais TISA). L’héritage de la présidence d’Obama semble voué à l’échec.

L’Europe est envahie de réfugiés provenant des campagnes de bombardement en Libye et en Syrie, qui ont créé un état fantoche en Libye, et qui menacent de provoquer la même chose en Syrie. L’Europe est de ce fait obligée de se désolidariser de la campagne de bombardement américaine qui vise les forces gouvernementales syriennes du président chiite Bachar el-Assad, au lieu de ses opposants sunnites des groupes djihadistes (tous sunnites) de l’EIIL (Etat Islamique) et d’Al Qaida en Syrie (al Nusra).

Un membre du parlement irakien a déclaré :

« La pression exercée sur le régime syrien qui combat l’Etat Islamique doit être éliminée. Ils ne devraient pas essayer de renforcer la petite Armée syrienne libre (ASL). Il n’y a pas d’ASL. Il y a un Etat Islamique en Syrie et en Irak. Vous ne pouvez pas combattre l’EI en Irak, et le soutenir en Syrie. Il n’y a qu’une seule guerre et un seul ennemi. Les Etats-Unis devraient abandonner leur position hypocrite. Les gens ne sont pas bêtes ».

Le public européen est opposé aux frappes américaines, qui ont provoqué l’exode de réfugiés vers l’Europe. Les dirigeants européens commencent à se désolidariser de leur alliance avec les Etats-Unis.

Le Sénateur américain John McCain, qui, depuis qu’il était pilote de bombardier au Vietnam, a toujours détesté la Russie bien plus que le Président américain Barack Obama (qui la déteste pour d’autres raisons), pousse Obama à une guerre contre la Russie en Syrie ; il déclare : « Nous devons créer une zone d’interdiction aérienne », où nous empêcherons les avions russes de bombarder des zones qui sont contrôlées par des djihadistes soutenus par les Américains (que le gouvernement américain appelle par euphémisme « l’Armée syrienne libre »).

En fait, comme l’a annoncé l’Agence France Presse le 12 septembre 2014, « les rebelles syriens et les djihadistes de l’Etat Islamique ont conclu pour la première fois un pacte de non-agression dans une  banlieue de la capitale Damas, a déclaré un groupe de surveillance vendredi dernier. « L’Etat Islamique et l’ASL ont toujours été proches ; mais maintenant ils sont essentiellement une seule et même entité ; c’est juste que ce n’est pas relayé par la presse américaine. Les distinctions subtiles du gouvernement américain sont de ce fait trompeuses ; le but essentiel d’Obama en Syrie est évidemment de remplacer l’allié de la Russie, Assad, et non de vaincre l’Etat Islamique (avec les vestiges de l’Armée syrienne libre). McCain veut juste qu’Obama aille jusqu’au bout de la logique de guerre nucléaire avec la Russie, pour renverser Assad. (Peut-être pense-t-il qu’Obama va « reculer » pour ensuite l’accuser d’abandonner à son sort le peuple syrien, qui a tellement bénéficié des bombardements américains qu’il a fui la Syrie par millions. McCain et d’autres Républicains sont tellement « pro pour la vie» –  des zygotes de toute façon. Lorsque le parlementaire irakien a déclaré que les gens n’étaient pas bêtes il ne pensait pas à des gens comme eux).

Le 1er octobre, NPR (National Public Radio) présentait McCain disant : « Je peux vous confirmer avec une absolue certitude qu’ils (les bombardements aériens russes) ont visé Notre Armée Syrienne libre ou des groupes qui ont été armés et entraînés par la CIA parce que nous sommes en communication avec ces gens-là. » (Oh, donc il en reste même après qu’ils aient été absorbés par le mouvement de la Guerre Sainte ? Et la CIA continue à les financer ? Vraiment ? Ouah !)

La Russie a annoncé le 2 octobre que leur série de bombardements contre les alliés de l’Amérique en Syrie visant l’Etat Islamique et Al Nusra (ce dernier étant Al Qaïda en Syrie) – allait s’intensifier et durera « trois ou quatre mois ». Le Président américain Barack Obama insiste pour exclure la Russie de toutes les négociations de paix sur la Syrie ; les Etats-Unis n’avanceront pas sur les pourparlers de paix avant que le Président syrien Bachar el-Assad ne démissionne. Mais la Russie est la seule puissance militaire qui s’oppose aux djihadistes qui tentent de vaincre Assad, et la Russie se propose également de fournir au Liban des armes pour lutter contre les djihadistes, qui sont également les alliés de l’Amérique au Liban.

Les Etats-Unis prétendent que le renversement d’Assad profiterait à la « démocratie ». Mais lorsque le régime du Qatar, qui finance al Nusra, a demandé une étude à un institut de sondage pour interroger les Syriens en 2012, le résultat a indiqué que 55% des Syriens voulaient qu’il reste Président.

Puis, comme je l’ai mentionné le 18 septembre 2015, « les sondages montrent que les Syriens tiennent en majorité les Américains pour responsables pour leur soutien de l’Etat Islamique », et ces récents sondages émanent d’un Institut Britannique qui est liée à Gallup. Il n’y a pas eu de question à propos du maintien au pouvoir d’Assad ; mais il est clair qu’il bénéficie d’un soutien qui s’est renforcé entre 2012 et 2015, car le peuple Syrien perçoit maintenant avec plus de clarté qu’auparavant que le régime des Etats-Unis est pour lui un ennemi, non un ami. Les prétentions d’apparences d’Obama et des Républicains, souhaitant favoriser la démocratie sont un mensonge flagrant.

Ce n’est pas le seul problème de succession de la politique Obama : sa guerre contre la Russie, en renversant Kadhafi, puis Ianoukovytch, puis sa tentative de renversement d’Assad – provoque maintenant la rupture de l’Alliance Occidentale, à propos de la crise des réfugiés qui en découle. Un conflit plus important au sein de l’Alliance s’annonce avec la proposition du traité soumis aux pays européens par Obama : le PTCI, qui donnerait aux sociétés multinationales le droit de poursuivre en justice des gouvernements nationaux devant des tribunaux arbitraux privés non susceptibles de recours en appel, et dont les décisions superviseraient des lois de tous les états signataires. Les dirigeants des gouvernements élus n’auraient aucun contrôle sur elles. Cette tentative de créer une entité multinationale privée supranationale fait partie d’un plan similaire à celui proposé aux nations asiatiques avec le traité du PTP en Asie (Partenariat Trans-Pacifique), tous deux étant accessoirement destinés à isoler du commerce international non seulement la Russie, mais également la Chine, ce qui permettrait aux grandes multinationales américaines de contrôler potentiellement le monde entier.

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Telles que les choses se présentent actuellement concernant ces « accords » commerciaux, Obama devra soit renoncer à certaines de ses exigences, ou la Commission européenne sera dans l’incapacité d’obtenir l’accord de suffisamment de membres pour soutenir le traité qu’Obama propose à l’UE, le PTCI (Partenariat Transatlantique de Commerce et d’Investissement). Certaines nations européennes importantes, pourraient également rejeter le traité proposé par Obama sur la réglementation des services financiers et divers : l’ACS (Accord sur le Commerce des Services). Les trois accords « commerciaux » proposés par Obama, y compris le PTP (Partenariat Trans-Pacifique) entre les Etats-Unis et les pays asiatiques sont l’apothéose de la présidence d’Obama, et leurs prérogatives vont tous bien au-delà du commerce et de l’économie. Le principal accord proposé à l’Europe pourrait bien être mort et enterré à présent.

Le 27 septembre, le journal français Sud-Ouest publiait une interview exclusive avec Matthias Fekl, Secrétaire d’état français chargé du commerce, dans laquelle il déclarait que « la France examinait toutes les options, y compris la rupture définitive des négociations » à propos du PTCI. Il expliquait que, depuis le début des négociations en 2013, « ces pourparlers ont été menés dans un manque de transparence total » et que la France n’avait, à ce jour, reçu « aucune proposition sérieuse des Américains ».

Les raisons de cet étonnant rejet public avaient probablement déjà été définies avec précision il y a plus d’un an. Après tout, la France n’a, au cours de toutes ces négociations, reçu « aucune proposition sérieuse des Américains » ; ni maintenant, ni depuis le début des négociations en 2013.

Les Etats-Unis sont restés fermes. Jean Arthuis, un membre du Parlement Européen, et ancien Ministre français de l’Economie et des Finances, annonçait à la une du Figaro le 10 avril 2014 : « 7 bonnes raisons pour s’opposer au traité transatlantique ».

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Il n’y a rien qui laisse à penser que la situation pourrait avoir changé depuis, sur les exigences fondamentales exprimées par le Président Obama. Arthuis déclarait à l’époque :

Premièrement, je m’oppose à un arbitrage privé des litiges entre les Etats et les entreprises. (Cela instaurerait une cour d’arbitrage indépendante bien établie au dessus du droit national ne permettant pas de recourir à une cour d’appel dans le cas où une grande entreprise lésée poursuivrait une nation où des dommages et intérêts devraient être versés à une entreprise multinationale et, dans le cadre d’une violation de ses droits nationaux, reliant ce traité au commerce). Ce genre de procédure est rigoureusement contraire à l’idée que je me fais de la souveraineté des Etats.

Deuxièmement, je m’oppose à toute remise en cause du système européen des appellations d’origine contrôlée. Demain, suivant la proposition des Etats-Unis, il n’y aurait plus qu’un registre non contraignant, et uniquement pour les vins et spiritueux. Une telle réforme tuerait nombre de productions locales européennes dont la valeur repose sur leur authenticité d’origine contrôlée.

Troisièmement, je m’oppose à la signature d’un accord avec une puissance (étrangère) qui espionne massivement et systématiquement mes concitoyens européens, ainsi que les entreprises européennes. Les révélations d’Edward Snowden sont à cet égard édifiantes. Aussi longtemps que l’accord ne protège pas les données personnelles des citoyens européens et américains, il ne saurait être signé.

Quatrièmement, les Etats-Unis proposent un espace financier commun transatlantique, mais ils refusent catégoriquement une réglementation commune de la finance, de même qu’ils refusent d’abolir les discriminations systématiques par les places financières américaines à l’encontre des services financiers européens. C’est vouloir le beurre et l’argent du beurre: je m’oppose à cette idée d’un espace commun sans règles communes et qui maintiendrait des discriminations commerciales.

Cinquièmement, je m’oppose à la remise en cause de la protection de la santé sanitaire européenne. Washington doit comprendre une fois pour toutes que nonobstant son insistance, nous ne voulons dans nos assiettes ni des animaux traités aux hormones de croissance, ni de produits dérivées d’OGM, ni de la viande décontaminée chimiquement, ni de semences génétiquement modifiées, ni d’antibiotiques non thérapeutiques contenus dans l’alimentation animale.

Sixièmement, je m’oppose à la signature d’un accord s’il n’inclut pas la fin du dumping monétaire américain. Depuis la suppression de la convertibilité-or sur le dollar US et le passage au système des changes flottants, le dollar est à la fois monnaie nationale étasunienne, et l’unité principale de réserve et d’échanges dans le monde.

La Banque de la Réserve Fédérale pratique donc sans cesse le dumping monétaire, en agissant sur l’émission de dollars disponible pour favoriser ses exportations. La suppression de cet avantage déloyal suppose, comme l’a indiqué la Chine, de faire des «Droits de Tirage Spéciaux» du FMI, une nouvelle monnaie mondiale de référence plus représentative. En termes de compétitivité, l’arme monétaire (la devise) a le même impact que les droits de douane contre toutes les autres nations. (Et nous ne le signerons pas tant que cette disposition ne sera pas supprimée).

Septièmement, au-delà du seul secteur audiovisuel, étendard de l’actuel gouvernement qui sert de cache-sexe à sa lâcheté sur tous les autres intérêts européens dans le cadre de la négociation, je veux que toute l’exception culturelle soit défendue. Notamment, il est inacceptable de laisser les services numériques naissants d’Europe se faire balayer par les géants américains tels que Google, Amazon ou Netflix. Des géants, et maîtres absolus de l’optimisation fiscale, (et de l’évasion fiscale pour certains) qui font de l’Europe une «colonie numérique».

Le négociateur du Président Obama est son ami personnel, Michael Froman, un homme qui tente même de forcer l’Europe à abaisser ses normes écologiques de carburant contre le réchauffement climatique mondial et dont les agissements en arrière plan, vont exactement à l’encontre de la rhétorique publique d’Obama. Froman et Obama sont copains depuis qu’ils ont collaboré tous deux comme rédacteurs à la Harvard Law Review. Il connaît les objectifs réels d’Obama. « Froman a également présenté M. Obama à Robert E. Rubin, l’ancien Secrétaire d’Etat au Trésor » qui avait fait entrer dans l’Administration Clinton Timothy Geithner et Larry Summers, et s’était fait le champion (avec eux) de la fin de la réglementation des banques (Glass Steagall Act voté en 1933) que l’ancien Président Démocrate Franklin D. Roosevelt, avait mise en place. (Le Président Clinton a signé une loi juste avant de quitter ses fonctions le 12/11/1999, et cela a permis de commencer le long processus menant aux Titres adossés à des créances hypothécaires et aux produits dérivés spéculatifs CDS SWAP) dont le point culminant a été le crack des marchés en 2008, et cette même législation a également permis aux méga-banques d’être sauvées de la faillite par les contribuables américains via TAARP– exactement sur le fondement que la loi de Roosevelt avait rendue illégale. (pour séparer la banque de dépôt, et la banque d’investissement Ndt).

 

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Froman a toujours été un partisan des grosses multinationales, un champion des méga-banques, qui ne favorise que la réglementation qui bénéficie aux très riches américains, pas celle qui profite au grand public. La présentation du roi de Wall Street Robert Rubin au Sénateur (à l’époque) Obama, a été cruciale pour permettre à Obama d’être en position de gagner la course à la Présidence des Etats-Unis ; les contacts de Robert Rubin parmi les très riches étaient essentiels pour que Obama ait une réelle chance de remporter les présidentielles. Cela a permis à Obama de gagner la compétition contre la candidate Hillary Clinton. Autrement, il n’aurait pas pu y arriver. Le fait qu’il ait bénéficié du soutien de Robert Rubin était crucial pour devenir Président.

Les chances que le Président Obama soit maintenant apte à obtenir le soutien d’une quelconque entité politique, hormis le Congrès américain, pour sa proposition de traité PTCI, se réduisent de jour en jour. Après tout, l’Europe semble être moins corrompue que les Etats-Unis.

La seule analyse économique indépendante qui ait été faite sur la proposition du PTCI conclut que les seuls bénéficiaires seraient les grandes entreprises multinationales, particulièrement celles qui sont basées aux Etats-Unis. Les employés, les consommateurs, et tous les autres, seraient les perdants, s’il était signé.

Apparemment, il y a suffisamment de dirigeants européens qui s’en préoccupent, pour être capables de le bloquer. Ou alors, Obama va céder sur le fond, à tous les sept points qui font que l’Europe dit non. A ce stade, cela semble extrêmement improbable.

Par Eric Zuesse, le 3 octobre 2015

L’historien-chercheur Eric Zuesse est l’auteur, récemment, de They’re Not Even Close: The Democratic vs. Republican Economic Records, 1910-2010 (Elles sont loin d’être proches: les annales économiques des Démocrates et des Républicains, 1910-2010).

Article original: http://www.globalresearch.ca/the-western-alliance-is-crumbling-eu-is-abandoning-u-s-on-overthrowing-assad/5479566

Traduction Patrick Trev Isabelle

Source: http://paulcraigrobertstranslations.blogspot.ch/2015/10/francais-lalliance-occidentale-seffrite.html

Islamism, Violence, & Global Theocracy

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Islamism, Violence, & Global Theocracy

k9067.gifRoxanne L. Euben and Muhammad Qasim Zaman, eds.
Princeton Readings in Islamist Thought: Texts and Contexts from al-Banna to Bin Laden [2]
Princeton: Princeton University Press, 2009

There is a tendency among people concerned one way or another with Islam to resort to various cherry-picked Quranic teachings and quotes in order to demonstrate that Islam is either “good” or “bad.” But just as the Bible cannot provide a complete picture of what the Catholic Church practices today and why it does so, the Quran cannot provide a complete picture of the contemporary practice of Islam. For this we need to turn to the writings and teachings of more recent serious Islamic thinkers, in particular those of the Islamist variety.[1] It is they who have set the political philosophical tone of contemporary Islam. Upon familiarizing oneself with this body of literature, one realizes that the problem of Muslims in white societies is far greater than most people even realize.

As more and more Muslims invade the West, there is a greater need to understand them as they are now. A knowledge of early Islamic history is necessary and valuable but it cannot serve as one’s main source of critique. Nor, for that matter, can footage of brown hordes rampaging across white lands provide us with anything deeper than visceral disgust, however justified and strategically animating that feeling may be. Knowing that Muhammad was a pedophile and watching the latest videos of “refugees” angrily tossing away non-halal food donations and complaining about bad internet connections still leaves a vast historical middle ground of highly relevant and often untapped knowledge. Within this historical space, the 20th century is the most important focal point because it is during this time that Islam became the highly politicized force with which we are currently dealing.[2]

Understanding Islamism is not, in fact, particularly hard. There has only been a relatively small number of influential Islamist intellectuals and they, more often than not, simply stole their ideas from European philosophers and placed them in an Islamic context. However, these few intellectuals have been so influential in the past century or so within the ever-encroaching Islamic world that it is well worth becoming acquainted with them. An excellent way to do this is with the book Princeton Readings in Islamist Thought, a collection of various Islamist texts, edited and with introductions by Roxanne Euben, a political scientist at Wellesley College, and Muhammad Qasim Zaman, a professor of Near Eastern studies at Princeton University.

The book begins with an introduction that is typical of modern academic writing on any controversial subject. It gives the reader an impression of the current intellectual climate as much as it does of the subject matter itself. For example, the editors attempt to “situate” Islamism (p.5). When an academic proclaims his desire to “situate” anything, the critical reader should be especially alert because it usually means that the author is about to whitewash his subject, drowning it in contemporary dogma and intellectual fashion. Unsurprisingly, Drs. Euben and Zaman do just that. For example, they state at one point in a section entitled “Islamism and Violence,” that the “fact that some Islamist thinkers sanctify violent struggle . . . does not mean, of course, that all those who advocate or engage in jihad endorse violence” (p. 45). This is followed by: “. . . for true believers, jihad is no less than an enactment of a divine imperative to remake the foundations of collective life. In this respect, Islamist views of jihad can be seen as part of a long-standing association between violence and political foundings upon which no particular culture or historical epoch has a monopoly” (pp. 45-46). Such a condescendingly childish qualification would not need to be made in a university press publication on most other subjects. Even so, one must question their logic. If “true believers” associate jihad with the violence of “political foundings” does that not mean that Islamism is, at its very core, violent? Wouldn’t an Islamist who explicitly opposed all violent jihad (if one could be found) then cease to be an Islamist? Despite such efforts at careerist diplomacy, the texts that make up the bulk of the book make quite clear that violent jihad is not only a major concern of Islamist thought generally but that it is the central political concern. To be sure, the editorial content is not without merit but, for our purposes, the value of this book is in the Islamist texts themselves.

Princeton Readings in Islamist Thought is organized into five parts. The first part, entitled “Islamism: An Emergent Worldview,” deals with early Islamist thinkers who rose to prominence during the various anti-colonial struggles across the Muslim world in the early to mid-20th century: Hasan al-Banna (1906-1949), an Egyptian who formed the Muslim Brotherhood; Sayyid Abu’l-a’la Mawdudi (1903-1979), an Indian/Pakistani Muslim who founded the Jam’at-i Islami; Sayyid Abu’l-Hasan ‘Ali Nadwi (1914-1999), an Indian Muslim member of the Tablighi Jama’at; and Sayyid Qutb (1906-1966), an Egyptian member of the Muslim Brotherhood who has since been referred to by Jewish journalist Paul Berman as “The Philosopher of Islamic Terror” (p. 129).[3] The work of these men has had a tremendous impact on the Muslim world, setting in place what would be common themes within Islamist thought in the years to follow. The most important conceptual development common to these early Islamists, one that essentially frames all others, is the idea of Islam as a world system, a complete and perfect global theocracy. This is the key to understanding all that follows and to realizing the true extent of the Muslim threat.

Traditionally, the ulama (Muslim religious scholars) tended to separate religion from politics. Under colonial rule, this became an increasingly unsatisfactory position for many Muslims, and new politically-oriented Islamist thinkers began to gain prominence in the Muslim world. It seemed obvious to them that the political was inseparable from the religious. Indeed, as the political is an inescapable phenomenon of any human community, Muslims were duty-bound to steer politics in an Islamic direction. Thus the Quran became not only a religious text but a political program for the colonial and post-colonial Muslim world. In the words of Mr. Banna: “No regime in the world will supply the renascent nation with what it requires in the way of institutions, principles, objectives, and sensibilities to the same extent that Islam supplies every one of its renascent nations” (pp. 59-60). Mr. Qutb goes even further when he states that Muslims must “assume the leadership of humankind” (p. 138). This is, quite obviously, distinctly political language. The notions of an Islamic “regime” and Muslim “leadership” were exciting and appealingly modern to disaffected Muslims, who were, in this period, often torn between the obvious material benefits of white modernity, the anti-imperialism of Marxism, and the somewhat old-fashioned and tame, but deeply ingrained and comfortable, Islam of the ulama.

By the late colonial period of the 20th century, not only was the West physically dominating Muslim lands but, certainly in the eyes of the Islamists, it was also culturally dominating them. Much has been written about the psychological effects of colonialism on the colonized — the retreat into fantasies of past glory, the tension between the longing for Western material success and the desire for cultural sovereignty among the subordinated autochthonous populations — but nowhere is this more clear than in the Muslim world at this time. The reconciliation of the stagnation of Islamic civilization with the obvious technological, scientific, and economic superiority of the West was of utmost importance to those trying to build an Islamic global empire. If Islam was correct in all ways — as it had to be for believers — then why were Muslim lands under foreign rule and why were Muslims being outpaced in every single measure of material and organizational success? There were two possible answers: “bad Muslims” or the notion that the West was lacking some spiritual truth that only Islam could provide.

In order to begin the process of realizing the Islamic world system, a newly energized and committed Muslim had to be created. This was the primary project of Mr. Mawdudi, who perhaps more than any other, made a compelling case for this new breed. A learned man, deeply knowledgeable of Islam as well as European philosophy, he devoted his life to promulgating a radical Islamic faith through personal spiritual transformation, which would, he believed, necessarily lead to political activism. The future required first a revamping of the individual’s relation to his faith. The degraded state of the Islamic world was at root the result of what he perceived as a collective historical drift away from Islamic truth. He explained Muslim cultural degeneration in terms familiar to post-colonialists: “Political slavery gave birth to an inferiority complex, and the resultant intellectual serfdom eventually swept the entire Muslim world off its feet. . . The ultimate consequence of this evil situation was that when Muslims woke up again to the call of progress, they were incapable of looking at things except through the colored glasses of Western thought” (pp. 86-87). This inferiority complex caused them to doubt their own value, leading them to gradually succumb to the insidiousness of foreign cultural norms, a phenomenon that crossed class and educational barriers. Indeed, for Mr. Mawdudi, the Muslim elites, especially the ulama, were largely to blame and remained a special target for him throughout his life. They had failed to tend to their flock, failed to live by and enforce shari’a law, and for this the entire Muslim world was now suffering.

Mr. Qutb tended to emphasize what he saw as the spiritual bankruptcy of the West in his efforts to counter its painfully clear material dominance. For him, the West was superior only in superficial areas of human existence. In his last book Signposts Along the Road, published in 1964 and excerpted in this reader, he wrote: “It is not easy to disregard such achievements and blame those who invented them, especially as the so-called Islamic world is almost devoid of such accomplishments. Yet in spite of all these considerations, it is still essential to “revive” Islam” (p. 138). He goes on to say:

. . . we must clearly understand — in exact terms — this umma’s [the greater Muslim community] qualifications for the leadership of humankind. The Muslim community now is not capable — nor required — to present evidence of extraordinary material achievements in order for humankind to bow down before its supremacy and appoint it to world leadership . . . To assume the leadership of humankind, then, it is essential to have a quality other than material creativity. This is none other than the “faith” and “way of life,” which both enable humanity to preserve the fruits of material progress and fulfill the needs of human nature. This faith and program must then be actualized in a human collectivity — that is, a Muslim society (p. 138).

The qualifications possessed by the Muslim community, according to Islamists, are simply the complete acceptance of, and obedience to, the divine law contained in the Quran, the necessarily perfect plan for the entirety of humanity.[4]

For Islamists, anything that is not explicitly Islamic is, to use Mr. Mawdudi’s term, “un-Islam.” They believe that all who deviate from their interpretation of the basic tenets of Islam, including other Muslims, are enemies. Islam is the word of God and the word of God cannot be challenged except by evil men. In a Hegelian sense, Islam is the end of history — a state of perfection for which no antithesis can rationally exist. The enemies of Islam are the enemies of man, of history, of the universe itself. Indeed, to hold this rigid position and not believe in the validity of violent jihad would require conceptual contortions and obfuscations the likes of which are usually absent outside of the Judaized world.

It is true that jihad is not necessarily violent. The word only means “struggle.” And the word “struggle” connotes as many things for Muslims as it does for anyone else. However, in the context of the larger Islamist worldview and, crucially, in the words of the Islamists themselves it is quite clear that opinions on the use of violence range only from “acceptable in certain situations” to “required.” We see this train of thought developing in early Islamist writings. It is again worth quoting the “philosopher of terror,” Mr. Qutb, at length:

Jihad is essential for the Islamic message if it is to be taken seriously as a declaration of the liberation of man, because it cannot confine itself to theoretical and philosophical arguments. It must confront existing situations with effective means, whether the land of Islam is secure or under threat from neighboring powers. As Islam works for peace, it is not satisfied with a cheap peace that applies only to the area where people of the Muslim faith happen to live. Islam aims to achieve the sort of peace that ensures that all submission is made to God, and none of them take others for their lord (p. 150).

And here is Mr. Nadwi on jihad:

There can be nothing more noble for a Muslim than the earning of God’s pleasure through complete submission to His will. For this, a long and sustained inner struggle is required against the false deities that may lay claim to his spiritual allegiance, as well as against all those whims and desires that may try to lure him away from goodness and piety. When this has been attained, it becomes his moral responsibility to exert himself for the improvement of his fellow beings and the establishment of Divine sovereignty over the world around him (pp. 112-13).

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The concept of jihad as an amalgamation of personal internal struggle and collective political struggle was a marked shift in understanding. This shift was to be further refined by the next generation of Islamists.

The second part of the book, “Remaking the Islamic State,” deals with this second generation: Ayatollah Ruhollah Khomeini (1902-1989), the very well-known leader of the Iranian Revolution; Muhammad Baqir al-Sadr (1934-1980), the Iraqi Shi’i leader who was executed by Saddam Hussein and whose name will forever remain etched in the minds of many in the name of Sadr City, the infamous Shi’a slum in Baghdad; Hasan al-Turabi (1932- ), the Sudanese religious leader; and Yusuf al-Qaradwi (1926- ), an Egyptian with close ties to the Muslim Brotherhood. By the time these men appeared on the scene, the basic Islamist positions — “revivalist” spiritual reform and collective political struggle towards an Islamic empire — had been set. It was now up to them to continue the work towards Islamic global dominance and doing this required a bit of intellectual and political finesse.

Earlier Islamist thinkers had rejected nationalism as a politically and spiritually limiting Western construct. The nation-state was not a social unit that concerned them because the larger Muslim community itself was not limited to particular nations, and the desired Islamic world system was necessarily supranational. Still, practical politics had to be taken into account and so Islamists worked within national political parameters even while ultimately rejecting the concept. Mr. Khomeini argued that:

No one can say it is no longer necessary to defend the frontiers and the territorial integrity of the Islamic homeland. . . Any person who claims that the formation of an Islamic government is not necessary implicitly denies the necessity for the implementation of Islamic law, the universality and comprehensiveness of that law, and the eternal validity of the faith itself (p. 165).

Dr. Turabi clarified this seemingly un-Islamist position:

. . . an Islamic state is not a nationalistic state because allegiance is owed to God and thereby to the community of all believers . . . [the Islamic state] would work toward the eventual unity of the umma and beyond. Ultimately there is nothing final even about the so-called Muslim world or Muslim nation, because Islam is open to humanity, is universal . . . The state is only the political dimension of the collective endeavor of Muslims (pp. 214-15).

The efficacy of 20th century nationalist movements in overcoming colonialism coupled with the unavoidable reality of the global state system forced these Islamists to be realistic in ways that the earlier generation had often resisted. The nation-state began to be seen as a manageable, albeit ultimately temporary, political unit through which to accomplish their long-term goals. By accepting the usefulness of national politics, Islamists began to think realistically about how their states were to be organized. Questions of law, democracy, and economics had to be dealt with more explicitly than they had been previously. There is a great deal of information in this volume regarding the Islamist vision of the state but the important general point is that, for Islamists, the state is a mere stepping stone on the path to global theocracy.

The third part of the book, entitled “Islamism and Gender,” contains writings by various Islamists on the role of women in Islamic societies: Murtaza Mutahhari (1920-1979), a key figure in the Iranian Revolution; Zaynab al-Ghazali (1917-2005), an Egyptian woman, characterized by the editors as Islamism’s “largely unsung mother” (p. 275); and Nadia Yassine (1958- ), “the highly visible if unofficial spokeswoman for the most popular Islamist group in Morocco, Jama’at al-‘Adl wa-l-Ihsan” (p. 302). Unless one is living in a Muslim society or is a student of feminism, these chapters offer little in the way of intellectual stimulation. Mr. Mutahhari spends much time articulating the difference between equality and identicalness and Miss Ghazali describes her work alongside the Muslim Brotherhood and her fond memories of spending time group-reading and group-studying the Quran. There is little here of interest for the New Rightist reader. But if any have ever wondered whether or not there were social justice warriors in Islamist circles, Miss Yassine provides the answer in stilted, tedious prose. She writes: “. . . reviving the Islamic faith consists in denouncing the rerouting of history by regimes that have imposed patriarchy and autocracy on our societies” (p. 314). And: “Our reading of the sacred texts is at odds with the ossifying ideology built up over the course of time by a body of exegetes who sapped all dynamic from Islamic Law” (p. 315). She also defends the hijab in similar style: “When a woman wears the Islamic scarf, she reclaims her spirituality, reconquers the public sphere (because the Islamic scarf is a projection of the private sphere within the public space), and finally makes a political declaration of dissidence against the established order, be it national or international” (pp. 316-17).

The fourth part of the book is entitled “Violence, Action, and Jihad.” It includes writings by Muhammad ‘abd al-Salam Faraj (1954-1982), an Egyptian electrical engineer and member of the Jama’at al-Jihad, the group that assassinated Egyptian president Anwar al-Sadat in 1981, as well as by ‘Umar ‘abd al’Rahman (1938- ), an Egyptian sheik involved with the 1993 bombing of the World Trade Center in New York and the assassination of Rabbi Meir Kahane. Also included is the Hamas charter, writings by Muhammad Husayn Fadlallah (1935- ), an Iraqi religious scholar based in Lebanon who has been referred to as the “spiritual leader of the Hizbullah” (p. 390), as well as a Taliban rule book and an interview with a Taliban leader.

As the section title would indicate, the concept of jihad is dealt with in more detail here. Every page contains some insight into exactly how important it is to Islamists. Mr. Faraj, dealing with those who suggest that jihad does not have to be violent, responds that this type of person “is not interested in Islam or is a coward who does not wish to stand up for the Rule of God with firmness” (p. 330). He rejects entryism, propaganda, scholarship, traditional politics, and, interestingly, emigration. All of these things he argues are a move away from God and only serve to prolong the existence of the “pagan state.” This position directly reflects the attitudes of earlier Islamists but there is a greater sense of urgency in his writings, something common among the more recent generation of Islamists. Simply put, violence is essential. Commenting on a Quranic verse in which Muhammad states that if his followers fight the infidel “God will punish them . . . will humiliate them and aid you against them, and will bring healing to the breasts of people who are believers” (p. 335), Mr. Faraj writes that “a Muslim has first of all the duty to execute the command to fight with his hands” (p. 335). Over the course of Islamic history there have been various religious scholars who tried to dampen the obvious inherent violence in such famous Quranic passages as the “Verse of the Sword,” arguing that jihad was primarily an internal struggle of the soul, but Mr. Faraj accuses them — in common Islamist fashion — of belonging to the category of “bad Muslims.”[5] He writes: “The only reason for inventing this tradition is to reduce the value of fighting with the sword, so as to distract the Muslims from fighting the infidels and the hypocrites” (p. 342). And he even offers advice to young, aspiring jihadists: “Know that when jihad is an individual duty, there is no (need to) ask permission of (your) parents to leave to wage jihad . . .” (p. 341).

20120627_islamist_koran_terrorist.jpgMr. ‘Abd al-Rahman holds similar positions. He writes: “The very existence of a threat to the social order is in itself justification for the overthrow of the regime” (p. 350). It is important to bear in mind that the word “regime” is not qualified. The “regime” could thus be any regime under which Muslims live. One must always keep in mind the basic fact that Islamists are intent on world domination, on implementing theocracy wherever they reside, even when it seems as if they are engaged in purely nationalist struggle, as is the case with Hamas, an organization that devotes itself to the Palestinian cause and freely uses nationalist rhetoric. Article 5 of the Hamas Charter states:

The historical dimension of the Islamic Resistance Movement originates from its adoption of Islam as a system of life. It reaches far back to the birth of the Islamic Message and to the Pious Predecessors. Therefore, Allah is its goal, the Messenger its leader, and the Qu’ran its constitution. . . As for its geographic dimension, it is wherever Muslims — those who adopt Islam as a system of life — are found, in any region on the face of the earth . . . (p. 367)

In Article 8, these notions are reiterated in more dramatic fashion with an addendum stating that jihad is Hamas’s “methodology” and that death “for the sake of Allah is its most coveted desire” (p. 369). One might support the Palestinian cause as a legitimate nationalist movement, but when understood in the grand Islamist context, the language used by Hamas clearly indicates that it has much in common with the transnational ideology preached by earlier Islamists. There is absolutely nothing in Islamist literature to indicate that, once political sovereignty has been acquired, the Islamists will content themselves with local rule. Indeed, the opposite is the case.

This fourth section also contains a reprint of an interview with Mr. Fadlallah which, while also dealing with jihad, contains some interesting commentary on Islamist ethics that reveals the deep similarity between Muslim and Jewish thought. The rupture between endogenous and exogenous ethics is made readily apparent. He states:

A negative value may be transformed into a positive value if it serves the public good. Lying is wrong. However, if speaking the truth means betraying one’s umma, then telling the truth would be wrong and lying would be right. Speaking ill of someone behind his back is wrong, but when doing so means warning others of his vices so as to help them avoid problems that could arise from contact with him, it could be a duty. When the welfare of mankind is served by a negative value, it is transformed into a positive value (p. 398).

Concerned as he is with ethics, however foreign to white Western minds his version may be, he does see a difference between, for example, the September 11th attacks and blowing up Jewish civilians in Israel. He argues that the World Trade Center attack was unjustified because most Americans “are generally uninterested in their country’s foreign policy” and so ignorant Americans are not legitimate targets. Israelis, however, consider Palestinian deaths part of the cost of war, and so Palestinians are justified in killing Israeli civilians. The logic is not quite sound, but he, perhaps unwittingly, reveals his true position a bit later. It becomes clear as the interview progresses that Mr. Fadlallah simply believes that the World Trade Center attacks did not benefit the Islamist cause — which, as it so happens, turns out to be the main reason why he condemns it. He states that “what happened has opened wide the gates of the world to America, making the whole world subject to it. . . . This is why I say to those who think that such acts can be justified for the sake of the larger goal, that no larger goal can be achieved using such methods, which can actually bring about the opposite outcome” (p. 406).

The fourth part of the book ends with a short discussion of the Taliban, including a reprint of a Taliban laheya (program or rule book). Most of it is just basic run-of-the-mill paramilitary organizational strategy. But it is humorous at times. Some of the more comical rules include: “Taliban may not use jihad equipment or property for personal use” (p. 415); “Mujahidin are not allowed to take young boys with no facial hair into the battlefield or into their private quarters” (p. 416); “Anyone who works as a teacher for the current puppet regime must receive a warning. If he nevertheless refuses to give up his job, he must be beaten. If the teacher still continues to instruct contrary to the principles of Islam, the district commander or a group leader must kill him” (p. 417). In an interview with Taliban leader Mullah Sabir regarding the release of the above referenced laheya, he is asked about the efficacy of and reason behind the Taliban campaign of suicide bombings. He responds by saying that the “suicide bombings are a tactic with which we drive the enemy to panic. Without this miracle weapon [italics mine] we would never accomplish our goal of reconquering all of Afghanistan” (p. 420).

In the fifth and final part of the book, “Globalizing Jihad,” the editors include Usama Bin Laden’s (1957-2011) “Declaration of War Against the Americans Occupying the Land of the Two Holy Places” and the final instructions to the World Trade Center attackers written by Muhammad ‘Ata al-Sayyid (1968-2001). Mr. Bin Laden’s writing hits all of the major points covered by previous Islamists: the failure of the ulama to adequately enforce Islamic law; the duty of Muslims to wage jihad; the tremendous Zionist problem; a healthy dose of post-colonial rhetoric; a smattering of historical anecdotes interspersed with Quranic verses; and the communal unity of all Muslims across the globe. Like Mr. Faraj, he too believes that the children are the future. He writes of the new generation of radical Muslim youths: “Those youths know that their reward in fighting you, the United States, is double the reward for fighting someone not from the People of the Book [Jews and Christians]. They have no intent other than to enter Paradise by killing you. An infidel and enemy of God like you cannot be in the same hell with his righteous executioner. . . The youths you call cowards are competing among themselves to fight and kill you” (p. 453). He adds: “Terrorizing you, while you are carrying arms on our land, is a legitimate and moral duty” (p. 457). And before ending with a prayer to Allah, he writes: “O you [soldiers] of Allah, ride and march on. This is the time of hardship, so be tough. And know that your gathering and cooperation to liberate the sanctuaries of Islam is the right step toward unifying the word of the umma under the banner of ‘No God but Allah’” (p. 458). One could argue that Mr. Bin Laden is the quintessential Islamist, not only in terms of face and name recognition, but in terms of ideological and political comprehensiveness.

One of the problems in dealing with Islamism is that it contains ideas that are, to varying degrees, appealing to racially-aware whites, particularly those in the New Right: tribal loyalty, social conservatism, the willingness to make sacrifices for a greater cause, and the fearless combating of Jewish political and cultural hegemony. Admirable and appealing as these qualities may be to whites who desire the awakening of similar qualities in their own people, they are precisely the qualities that make Islamism (and any Muslim presence in white lands) such a tremendous practical threat to whites. There are those who argue that Islam is a problem that can be contained, that it can act to foil Jewish influence, that because some of their values overlap with those of the New Right they are natural allies. These beliefs are, however, terribly misguided and naive. There can be no compromise with those who desire to remake one’s civilization by force, to assert their ideological dominance in every facet of human existence, and who preach universalist ideas that would contribute to the destruction of the white race.

Much like the Jew, the Islamist hides in plain sight. Under the nauseatingly ubiquitous protecting veil of tolerance, humanitarianism, and anti-racism, these enemies conspire against whites while enjoying — and developing ravenous appetites for — the benefits of white civilization. If given the chance to be implemented, their theocratic “end of history” would spell the end of our history. The texts in this book make this crystal clear.

Notes 

1. Though I believe that the term “Islamist” is, in part, a way to shield Islam itself from criticism, it is commonly used and accepted and for the sake of ease I will use it here.

2. There will be no discussion here of Jewish influence on Middle Eastern politics and its role in Muslim political radicalization, not because I feel it is irrelevant–quite the contrary–but because it is outside the scope of this review.

3. Paul Berman, “The Philosopher of Islamic Terror,” New York Times, March 23, 2003, http://www.nytimes.com/2003/03/23/magazine/the-philosopher-of-islamic-terror.html [3] (accessed September 28, 2015).

4. Mr. Mawdudi, quoted in a different source, makes the universality of Islam even more clear:

This powerful law which governs and controls all that comprises the Universe, from the largest stars to the tiniest particle in the earth, is made and enacted by the Great Governor, whom the whole Creation obeys. The universe, therefore, literally, follows the religion of Islam, as Islam signifies nothing but obedience and submission to God, the Lord of the Universe. The sun, the moon, and the stars are thus all ‘Muslims’. The earth is also Muslim, and so are air, water, and heat. Trees, stones and animals are all “Muslims.”

Sayyid Abu’l-a-la Mawdudi, quoted in: Eran Lerman, “Mawdudi’s Concept of Islam.” Middle Eastern Studies Vol.17, No.4 (Oct.,1981): 497.

5. The Verse of the Sword: “Then when the sacred months have slipped away, slay the polytheists wherever ye find them, seize them, beset them, lie in ambush for them everywhere.” Q 9:5 (p. 337).

Article printed from Counter-Currents Publishing: http://www.counter-currents.com

URL to article: http://www.counter-currents.com/2015/10/islamism-violence-and-global-theocracy/

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[1] Image: http://www.counter-currents.com/wp-content/uploads/2015/10/Islamism.gif

[2] Princeton Readings in Islamist Thought: Texts and Contexts from al-Banna to Bin Laden: http://www.amazon.com/gp/product/0691135886/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1789&creative=390957&creativeASIN=0691135886&linkCode=as2&tag=thesavdevarc-20&linkId=QWOVADBH7BCEBHHZ

[3] http://www.nytimes.com/2003/03/23/magazine/the-philosopher-of-islamic-terror.html: http://www.nytimes.com/2003/03/23/magazine/the-philosopher-of-islamic-terror.html

samedi, 10 octobre 2015

Le nouveau suicide allemand

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Le nouveau suicide allemand

par Philippe Simonnot

Ex: http://www.ndf.fr

A propos de l’entretien de Markus Kerber avec Ernst Nolte [1]

On ose espérer que cet entretien entre les deux éminents citoyens allemands n’est pas le dernier. Car, après avoir pris connaissance des réponses que fait le célèbre historien Ernst Nolte aux intéressantes questions du professeur Markus Kerber, on serait très curieux de savoir ce qu’il pense des récents développements de ce que l’on pourrait appeler le nouveau suicide de l’Allemagne, c’est-à-dire la porte grande-ouverte par Mme Merkel, ne serait-ce que le temps d’un week-end, à des centaines de milliers de migrant. Au cours de cet entretien, en effet, Nolte se livre à un petit calcul statistique en ces termes : « Parmi un millier d’immigrés, probablement 999 sont des gens paisibles et capables d’intégration. Mais on doit supposer que, parmi eux, il y a au moins un fanatique pour mille, qu’on a du mal à repérer par son origine. Sur un million d’immigrants, vous auriez donc déjà mille fanatiques qui pourraient profiter de la compréhension et de la sympathie envers les autres croyants »[2]. Eh bien ! Le million nous y sommes grâce à la follement généreuse Chancelière, et l’Allemagne va donc importer en quelques semaines un millier de fanatiques supplémentaires. « Or, nous dit, Ernst Nolte, cela suffit amplement à une islamisation radicale »[3].

On n’emploie pas ici le terme de suicide au hasard. Ne serait-ce que parce qu’il émane de la bouche même d’Ernst Nolte évoquant les « tendances suicidaires de l’Occident »[4]. L’historien s’imagine « facilement » que, dans nos sociétés, disparaîtra complètement ce qui existe encore sous forme de liens traditionnels. « Par exemple, confie-t-il, le mariage disparaîtra et sera remplacé par des partenariats temporaires ». Comment ne pas évoquer ici l’introduction du « mariage pour tous » qui aboutit en fait à une dissolution de cette institution millénaire de l’Europe. Le résultat, Nolte le déduit lui-même : « Ce qui était encore inimaginable il y a quelques temps – à savoir qu’un grand nombre d’individus en Occident se rangent du côté de l’islam et s’y convertissent – deviendra réalité. » Dans le même paragraphe, on est passé du facilement imaginable à l’inimaginable devenu réel !

Markus Kerber s’interroge par ailleurs sur la « renonciation volontaire » de son pays à la force armée. Et se demande ce qu’il devrait se passer pour que l’Allemagne y recoure ? Ernst Nolte de répondre : « L’expérience de l’affirmation et de l’effondrement du très militariste Troisième Reich s’est enracinée profondément et durablement en Allemagne. Cette expérience est tellement forte que la comparaison avec d’autres Etats qui ne l’ont pas subie est impossible. Voilà pourquoi je dirais : si jamais en Allemagne notre relation avec le militaire devenait comparable à celle qui prévaut en France et en Angleterre, on pourrait dire, ‘ça y est’. Mais pour l’instant rien ne se passe. ». Kerber insiste pour dire que les dirigeants allemands actuels s’abritent dans l’ombre de ce passé pour échapper à ce qui pourrait les déranger le plus : une pris de décision militaire (une question très schmittienne), mais son interlocuteur se dérobe : pour lui, il ne s’agit pas d’un simple prétexte.[5] Du reste, il semble toujours hanté par l’ombre d’Hitler. Le nom maudit est prononcé par lui pas moins de six fois – ce qui est beaucoup pour ces quelques pages.

Si l’on ne peut défendre ses frontières, ne reste-t-il pas à les ouvrir largement ?

La question du déclin démographique allemand est évidemment présente ici, même si elle n’est ni explicitée, ni hélas ! questionnée. Kerber fait très justement allusion, cependant, aux travaux de Gunnar Heinsohn qui estime que la guerre n’est plus faisable en Occident tout simplement parce qu’il n’y a plus assez de jeunes hommes[6]. Par contre, l’islam en regorge… Mais cette surabondance de jeunes hommes « agressifs et belliqueux » n’inquiète pas Ernst Nolte puisque, selon lui, ils ne disposent pas de capacités techniques suffisantes. Là, Nolte se trompe. Paul Valéry a dit quelque part, au début du 20ème siècle que nous avons commis la folie de rendre les forces proportionnelles aux masses – je cite de mémoire. Quelle que soit l’avance technique de l’Occident, elle ne pourra rien contre la force du nombre.

L’Europe, soit dit en passant, aurait pu conserver le contrôle entier de la Méditerranée, au moins dans sa partie occidentale – qui n’en rêve aujourd’hui ? – si la France avait accepté de partager l’Afrique du Nord avec l’Espagne, l’Italie, l’Allemagne, l’Angleterre et les autres pays européens, au lieu de la garder pour elle toute seule, obnubilée qu’elle était par l’humiliation de 1870 – alors qu’elle était incapable de conserver cette rive de la Méditerranée du fait de sa démographie, anémiée à l’époque. Les seuls Européens qui aient jamais accepté de s’appeler européens, ce sont précisément les colons nord-africains, parce que, précisément, ils venaient de toute l’Europe. Mais ils étaient déjà en trop petit nombre pour faire jeu égal avec les masses arabes qui ne cessaient de grossir – en partie grâce à la « civilisation » qu’ils leur apportaient ! Certes, le suicide de l’Europe ne date pas d’aujourd’hui.

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Le terme de suicide apparaît dans le propre questionnement de Kerber, et cette fois concernant directement l’Allemagne : « le manque de confiance en soi, l’absence de fierté nationale, ou ce qu’on peut appeler de façon plus dure le ‘suicide allemand’ »[7] Aujourd’hui, encore, ajouterais-je, les Allemands se ressentent coupables même des crimes que leurs pères n’ont pas commis – j’en trouve la démonstration dans le très faible écho qu’a eu mon petit livre sur les Origines de la Première guerre mondiale que les Editions Europolis ont bien voulu publier et traduire en allemand[8], où je crois avoir prouvé que la France est pleinement responsable de cette immense tragédie et a tout fait pour falsifier son histoire. Le magnifique accueil que le peuple allemand offre au réfugiés – accueil qui, peut-on prévoir, sera sans lendemain – ne relève-t-elle pas elle aussi de cette culpabilité pour un passé qui ne passe pas ?

En réponse à l’interrogation de Markus Kerber sur le suicide de son pays, Ernst Nolte se prend à rêver : « si les musulmans assimilés éprouvent un beau jour pour ce que l’histoire allemande a de beau et de grand, disons la classique de Weimar, plus de compréhension, plus d’affection, plus d’amour que la population allemande de souche, et bien, le problème de l’immigration sera résolu. » Néanmoins, ajoute-t-il immédiatement, j’ai du mal à imaginer que la grande masse des musulmans évoluera dans ce sens. »

Ernst Nolte, semble-t-il, a en tête le modèle d’intégration des juifs allemands jusqu’à l’arrivée du nazisme au pouvoir. Pour beaucoup d’entre eux, l’Allemagne du 19ème et du début du 20ème siècle était devenue une sorte de nouvel Israël (la plupart des juifs allemands étaient anti-sionistes). On a même pu dire, du temps de l’Empire wilhelmien, que seuls les juifs étaient allemands, les autres citoyens étant d’abord Bavarois, Hessois, Saxons, Brandebourgeois, Rhénans, etc… Pendant la Première guerre mondiale, les Munichois accusaient le Grand Etat-Major d’avoir toujours réservé aux troupes bavaroises les secteurs les plus dangereux. « Plutôt mourir Bavarois que pourrir Prussien ! » s’était écrié un député de Munich au Reichstag. Jamais un juif allemand ne se serait permis une telle apostrophe. Mais l’arrivée massive des Juifs de l’Est par centaines de milliers fuyant les pogroms russes a profondément déséquilibré et finalement détruit une relation judéo-allemande qu’on avait pourtant qualifiée de « symbiose »[9].

On oublie très souvent, en effet, de mentionner dans les débats sur ce sujet, l’incidence d’une immigration, quand elle est massive et inopinée (c’était le cas des migrations de la fin du 19ème siècle comme c’est le cas de celles d’aujourd’hui), sur les étrangers déjà naturalisés, assimilés ou en voie d’assimilation.

Nous disposons ici de multiples témoignages en Allemagne comme dans d’autres pays touchés par ce type de mouvements de population. On n’en citerai ici qu’un, à la fois éloquent et poignant, celui de Jacques Helbronner, qui se trouvait être président du Consistoire israélite français en 1940. Issu d’une vieille famille juive d’Alsace, Helbronner était le modèle du juif français, grand serviteur de l’Etat et fervent patriote. A l’automne 1940, après la promulgation de l’ignominieux statut des Juif concocté à Vichy, Helbronner adresse à Pétain une « Note sur la question juive en France » qui mérite ici d’être longuement citée :

« Dès la fin du 19ème siècle, rappelle Helbronner au chef de l’Etat français, un danger apparaissait aux yeux des Français israélites qui ne voyaient pas sans inquiétude les gouvernements qui se succédaient ouvrir, aux étrangers persécutés dans leur pays, les frontières de la France et leur donner des facilités de plus en plus grandes pour accéder à la nationalité française. Or, dans ces réfugiés chassés de leur pays par un nationalisme ombrageux, les Juifs constituaient la majeure partie de ceux qui se réfugiaient en France […] L’invasion [sic] a pris des proportions de plus en plus inquiétantes au fur et à mesure du développement et des conquêtes du nazisme en Europe. Malgré les avertissements du judaïsme français, les gouvernements de la France n’ont rien fait (au contraire), pour parer au danger. La réaction contre l’invasion [sic] des étrangers s’est traduite par un normal antisémitisme [sic] dont les victimes sont aujourd’hui les vieilles familles françaises de religion israélite ». De fait, Helbronner sera déporté avec sa femme […] le 20 novembre 1943 au Camp de Drancy, puis à Auschwitz où l’un et l’autre meurent le 23 novembre 1943 le jour de leur arrivée.

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Si l’on replace juifs par musulmans, ce texte redevient d’une brûlante actualité – d’autant plus brûlante qu’à l’époque d’Helbronner, l’« invasion » en France ne concernait que quelques milliers d’émigrés juifs, alors qu’aujourd’hui il s’agit pour l’Allemagne de centaines de milliers de musulmans. Ce changement massif d’échelle indique qu’aucune « solution finale » n’est concevable, si jamais elle l’a été, sauf par des fous criminels. Sans compter que l’islam n’a pas le même amour pour la culture européenne que le judaïsme de cette époque.

Nul n’est prophète en son pays (Genèse 21, 8-21 ; Marc 6, 1-6), et Ernst Nolte se garde bien de prophétiser. Tout au long de cet entretien, il laisse ouvert l’avenir avec une louable prudence. On attendait peut-être plus d’audace de la part de celui qui avait déclenché en 1986 une véritable tempête médiatique en Allemagne autour de la fameuse Historikerstreit, pour avoir fait des horreurs nazies une suite – pas seulement chronologique – de la terreur stalinienne. Mais son analyse nous permet de nous attendre avec plus de lucidité encore à la nouvelle tragédie sanglante qui s’annonce pour l’Allemagne, et donc pour l’Europe.

Voici donc quelques réflexions qu’inspire au débotté la lecture de l’entretien de Markus Kerber avec Ernst Nolte – publié avec l’élégance qui caractérise les Editions Europolis.

Philippe Simonnot

Notes :
1. Ich bin kein Prophet / Je ne suis pas un prophète, Un entretien avec Ernst Nolte sur l’Islam et l’Europe, Préface de Dominique Bourel, Editions Europolis.
2. P. 30
3. Ibidem.
4. P. 18
5. P. 23
6. Heinsohn a écrit en mars 2006 dans le Wall Street Journal un article qui traitait déjà de ces thèmes, et qui a été traduit en français par Objectif-Info.com : « Ce sont les bébés qui gagnent les guerres »
7. P. 29
8. Non, L’Allemagne n’était pas coupable, Notes sur les Origines de la Première guerre mondiale, Editions Europolis (2014)
9. J’ai étudié ce point dans Juifs et Allemands : Préhistoire du génocide (Éd. PUF, 1999)

La société française est-elle un grand parc d’attraction?

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La société française est-elle un grand parc d’attraction?

Auteur : Drapher
Ex: http://zejournal.mobi

Une forme de dérive médiatico-politique faite de polémiques absconses, de petites phrases, de scandales de personnes, de lynchages ou de mise en avant de personnalités et d’opinions souvent binaires est devenue prégnante en cette rentrée 2015. Des affirmations délirantes de Nadine Morano aux tribunes dichotomiques de Michel Onfray — en passant par les commentaires sur sondages les plus absurdes — la société semble rythmée par des « histoires » de cour de récréation, poussant à l’indignation ou au soutien. Comme si le monde qui nous entourait se réduisait à un grand parc d’attraction. Parfaitement bien huilé pour que les spectateurs en aient pour leur argent ?

Imaginons la France en parc d’attraction. Les gérants du parc seraient les politiques, et les intermittents du spectacle, les journalistes, intellectuels, chefs d’entreprises et autres personnalités médiatiques et économiques de poids. Les citoyens — n’ayant pas accès aux grands médias — seraient donc le public. La gérance serait tournante, avec vote du public pour renouveler ou non ceux qui gèrent le parc.

Que peut-on faire pour occuper le public, le distraire ? Puisque l’objectif d’un parc d’attraction est… la distraction, il faut bien occuper les esprits. Le principe est toujours le même : amuser, ou faire peur (le frisson),  pour au final, délasser, mais surtout pousser par ce biais à la consommation de produits dérivés, car les entrées pour les spectacles, animations seules ne suffisent pas à financer le parc.

Pour y parvenir, avec un parc qui accueille un public de plus de 60 millions d’individus, l’outil le plus efficace, le moins cher, reste l’écran de télévision (un peu couplé aux récepteurs radio et à quelques bribes d’Internet). Les scènes de spectacle vivant sont trop onéreuses, tout comme les lieux de rencontres populaires, qui peuvent créer des espaces de remise en cause de la qualité du parc d’attraction — et par ricochet de ses gérants et animateurs. Laisser ces lieux à l’abandon, les financer de moins en moins, tenter de faire qu’ils ferment est donc un objectif important pour les gérants. Une fois ces éléments mis en place, reste la problématique du renouvellement des spectacles, de la captation d’attention du public, qui bien que très captif (partir de ce parc d’attraction pour un autre, reste possible, mais est onéreux et demande un certain nombre de critères qu’une faible fraction de la population réunit) peut mettre en cause les gérants, voire les intermittents.

Gouverner, c’est occuper (la foule)

clowalls-Cirque-délirius.jpgLe parc d’attraction France est un vieux parc, avec de vieux gérants qui n’ont pas beaucoup d’idées neuves pour changer la programmation, les acteurs, les spectacles, ou même seulement prendre en compte la demande du public. C’est un problème, et le public n’est pas très content. Les spectacles récurrents agacent ce public, qui aimerait bien aussi, pourquoi pas, parfois participer. Ou bien ne pas regarder un spectacle qu’il trouve affligeant, mais tellement conditionné à le faire, qu’il ne peut s’empêcher de le faire, tout en regrettant de se trouver comme… forcé de le faire. Il faut bien s’occuper, semble-t-il. Et quand on vit dans un grand parc d’attraction, que faire d’autre que regarder les spectacles une fois que l’on a acheté les produits dérivés et qu’on est allé contribuer — plus ou moins — au maintien en état du parc, que ce soit techniquement, administrativement, financièrement, etc ?

Les animateurs, intermittents du spectacle sont toujours très inquiets de connaître l’avis du public, et lorsqu’ils voient que la qualité ne satisfait plus, ils se sentent obligés d’inventer de nouveaux concepts, de nouvelles manières d’occuper la foule qui vient en masse les voir. C’est tout de même leur gagne-pain qui est en jeu. Il y eut la télé-réalité qui fut une étape importante dans la modernisation du spectacle : quelques membres du public deviennent eux-mêmes l’attraction et gagnent le droit d’être célèbres, de sortir de l’anonymat, qui par essence définit le public. Il y eut les rencontres entre les gérants et le public, avec débat : le gérant joue à se mettre en danger face au public qui est censé le mettre en cause, le piéger sur sa gestion. Et puis l’infotainment a pris le pas sur le reste. Un concept très intéressant, qui peut se renouveler quasiment à l’infini.

L’infotainment ou l’art de parler du sordide avec un nez de clown

Quand le parc d’attraction est déclaré en guerre, que ses gérants martèlent tous les jours qu’il va devoir fermer alors qu’une grand part du public perd de son confort, il est difficile de continuer avec des programmations soit trop légères (téléréalités), soit trop sérieuses (débats, actualité sinistres). C’est mauvais pour le moral du public, ou pire, cela peut être pris pour une provocation. Une solution a donc été récupérée d’un autre parc d’attraction (le grand parc américain), et elle s’appelle l’Infotainment.

Le principe est simple, efficace et ne fonctionne pas si mal que ça : parler du monde en rigolant, en n’effleurant que la surface des choses, en allant très vite et en faisant parler plein de gens différents qui s’esclaffent toutes les 30 secondes. Allier l’amusement, la distraction avec l’information, l’actualité est une méthode pour cliver le spectateur entre l’impression de s’informer, d’apprendre quelque chose, d’être tenu au courant, d’avoir une vraie valeur ajoutée dans ce qu’il consomme (l’info), et de s’amuser, se délasser, se distraire, de ne pas se « prendre la tête », d’être au spectacle (entertainment, le divertissement), ce pourquoi il paye, puisqu’il vit dans un grand parc d’attraction.

Ce principe de spectacle est redoutable, mais il peut s’essouffler, s’il ne se renouvelle pas un tant soit peu. Viennent alors les déclinaisons possibles de cette animation : opposer des gens célèbres, déclarés compétents pour réfléchir sur un plateau, avec des paillettes, des animateurs à nez rouge, et faire qu’il en sorte un scandale. Les gens sont captivés par le décalage entre le sérieux des invités et le cirque dans lequel on les accueille, la violence des propos qu’on peut leur faire échanger et les blagues qui fusent autour. Le lendemain, tout le public ne parle plus que de ça, et peut même devenir acteur de l’histoire : ceux qui sont indignés par les propos, ceux qui soutiennent l’un des belligérants, ceux qui les renvoient dos-à-dos… Tout est affaire d’opinion, puisque la téléréalité mixée au débat, puis à l’infotainment, mène à un spectacle complet, presque total, où le public est juge et peut donner son avis, voire peut croire participer au spectacle via les réseaux sociaux.

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Donner son avis sur tout, même sur la mort des gens

Quand un parc d’attraction à grande échelle en est arrivé à créer le spectacle total et permanent de sa propre décadence, de ses propres erreurs ou défauts, en laissant croire au public qu’il peut s’en mêler ou jouer avec les animations du parc, vient le moment un peu fatal du spectacle de la mort des autres. Tout comme à l’époque de l’Empire romain, il est organisé une arène dans laquelle sont jetés des êtres humains qui peuvent perdre la vie ou non. Le public en décidera en levant le pouce ou en le baissant. C’est aujourd’hui dans le parc d’attraction France, l’arène des demandeurs d’asile, les réfugiés des guerres de Libye, Irak, Syrie…

Le spectacle est donc simple : inviter des penseurs, des politiques, des analystes, journalistes, faire des sondages sur 1000 personnes à propos du sort des réfugiés et se demander en direct si l’on doit renvoyer crever dans leur pays ou bien en sauver quelques uns. Les chiffres, comme dans tout spectacle, sont importants : 1000, 10 000, 15 000, 20 000, 50 000 ? Le vote du public joue dans la balance, les invités argumentent dans le pour ou le contre : c’est passionnant. Vraiment. Surtout en buvant une bière industrielle de mauvaise qualité mais bien fraîche.

Les cohortes d’êtres humains dans le plus grand dénuement apparaissent à l’écran, aussi proches dans l’esprit du public que des images d’archives d’il y a 70 ans ou d’un film de fiction à petit budget. Pourquoi se priver de donner son avis sur le « oui » ou le « non » à propos d’aider ou non ces gens qui n’ont pas plus d’existence concrète que les personnages d’une série ? Sachant qu’il est possible de les faire disparaître en éteignant l’écran, et qu’ils ne sont que des figurants « rapportés » comme spectacle dans le parc d’attraction par les gérants, pour occuper la foule et lui faire baisser ou lever le pouce…Et puis avoir son avis, sur la vie ou la mort de femmes, d’enfants, d’hommes en déroute, ce n’est pas rien, ça fait jouer l’ego, on a son importance dans ce cas là. Et on peut montrer son attachement à son parc d’attraction, dans la qualité des programmes et du type de nouveau public que l’on veut accueillir ou non.

Pour autant, si ces réfugiés n’étaient pas une part d’un spectacle, mais considérés comme de vrais individus, avec la souffrance, la mort comme destinée tragique, les gérants ne chercheraient pas à savoir ce que pense le public. Ils agiraient dignement, de façon responsable et feraient tout pour que ces réfugiés soient accueillis, protégés.

Ce serait le cas…si nous n’étions pas dans un parc d’attraction.

 - Source : Drapher

The Impulsiveness of US Power

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The Impulsiveness of US Power

By

PaulCraigRoberts.org

& http://www.lewrockwell.com

Washington’s impulsive use of power is a danger to America and to the world. Arrogant Washington politicians and crazed neoconservatives are screaming that the US must shoot down Russian aircraft that are operating against the US-supplied forces that have brought death and destruction to Syria, unleashing millions of refugees on Europe, in Washington’s effort to overthrow the Syrian government.

Even my former CSIS colleague, Zbigniew Brzezinski, normally a sensible if sometimes misguided person, has written in the Financial Times that Washington should deliver an ultimatum to Russia to “cease and desist from military actions that directly affect American assets.” By “American assets,” Brzezinski means the jihadist forces that Washington has sicced on Syria.

Brzezinski’s claim that “Russia must work with, not against, the US in Syria” is false. The fact of the matter is that “the US must work with, not against Russia in Syria,” as Russia controls the situation, is in accordance with international law, and is doing the right thing.

Ash Carter, the US Secretary for War, repeats Brzezinski’s demand. He declared that Washington is not prepared to cooperate with Russia’s “tragically flawed” and “mistaken strategy” that frustrates Washington’s illegal attempt to overthrow the Syrian government with military violence.

Washington’s position is that only Washington decides and that Washington intends to unleash yet more chaos on the world in the hope that it reaches Russia.

I guess no one in hubristic and arrogant Washington was listening when Putin said in hisUN speech on September 28: “We can no longer tolerate the state of affairs in the world.”

The intolerable state of affairs is the chaos that Washington has brought to the Middle East, chaos that threatens to expand into all countries with Muslim populations, and chaos from which millions of refugees are flooding into Europe.

Not satisfied with threatening Russia with war, Washington is preparing to send US Navy ships inside the 12-nautical-mile territorial limit of islands created by China’s land reclamation project. The Navy Times reports that three Pentagon officials have said on background that “approval of the mission is imminent.”

So here we have the US government gratuitously and provocatively threatening two nuclear powers. The Washington warmongers try to pretend that land reclamation is “an act of regional aggression” and that Washington is just upholding international law by protecting “freedom of navigation.”

By “freedom of navigation,” Washington means Washington’s ability to control all sea lanes.After all of Washington’s violations of international law and war crimes during the last 14 years, Washington’s claim to be protecting international law is hilarious.

Lt. Gen. Michael Flynn, a former director of the US Defense Intelligence Agency, the Pentagon’s intelligence organization, said that Washington needs to understand that “Russia also has foreign policy; Russia also has a national security strategy” and stop crossing Russia’s “red lines.” Gen. Flynn thus joins with Patrick J. Buchanan as two voices of sense and sensibility in Washington. Together they stand against the arrogance and hubris that will destroy us.

Les rapports Turquie-Russie à la lumière de Daesh

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Les rapports Turquie-Russie à la lumière de Daesh
 
Ex: http://www.dedefensa.org

Le chroniqueur indien MK Bhadrakumar est un fin connaisseur de deux pays, où il a été ambassadeur de l’Inde : la Turquie et la Russie. Son avis sur les “tensions” entre ces deux pays, dans le cadre de l’intervention russe en Syrie est nécessairement intéressant, et il donne une image pondérée des “gesticulations” qui ont accompagné quelques incidents à la fin de la semaine dernière entre avions russes et avions turcs autour de la frontière syrienne. Les susdites gesticulation viennent en petite partie d’une tactique propre à Erdogan et n’engageant nullement sa stratégie, et en très grande partie de l’OTAN (dont fait partie la Turquie) qui tient un rôle confus et désorienté, et fort marginal, dans cette crise où elle n’a aucune stratégie ; l'OTAN a cru, avec cette incident russo-turc, retrouver une voix au chapitre et a surtout montré la faiblesse dériosoire de sa position. (L’OTAN est poussée dans cette voie, où elle dramatise sans grand effet ni risque un faux antagonisme turco-russe, par les USA qui sont grands adeptes de la confusion et de la désorientation pour eux-mêmes, et eux-mêmes relégués à un rôle mineur dans la crise.)

Dans un texte du 6 octobre sur son blog (Indian PunchLine), Bhadrakumar minimise la gravité que la communication a voulu donner à ces incidents. Il pense que les Turcs ont un rôle important à jouer dans la crise parce qu’ils en sont les protagonistes obligés ; ils auraient les moyens de transformer l’engagement russe en un bourbier type-Vietnam mais ils s’abstiendront au bout du compte à tenter de mettre les Russes, qui détiennent la “carte kurde”, en difficultés. Il pense que le but des Russes, avec ces incidents, est d’indiquer à la Turquie, comme ils le font avec Israël avec d’autres moyens, qu’il y a désormais de nouvelles règles en Syrie et que les interventions turques et israéliennes impunies en territoire syrien pour soutenir tel ou tel groupe font désormais partie du passé. Pour le reste, conclut Bhadrakumar, les rapports importants entre la Russie et la Turquie, symbolisés par les relations personnelles entre Erdogan et Poutine, ne seront pas affectés.

« The Turkish dictum had enabled Ankara up until now to ensure that the Syrian rebels could operate with impunity in a significant belt in northern Syria without fear of air attacks by Damascus. Russia is summarily terminating that privilege Ankara enjoyed. Russia is also simultaneously strengthening Syria’s air defence system and a point is reaching when the Turkish air force cannot any longer operate inside the Syrian airspace. In short, the weekend’s incidents have forced Ankara to contend with the new reality that its continued violations of Syria’s territorial integrity will come at a heavy price.

» By the way, Israel also is traveling in the same boat as Turkey – clandestinely supporting al-Qaeda affiliates operating in Syria, launching wanton air attacks on targets deep inside Syria, and systematically wearing down the Syrian state and its sovereignty. Israel too is livid that Russia will apply ‘red lines’ in Syria aimed at squashing Israeli interference in Syrian affairs. Israel is furious with Moscow – like Turkey – but has no option but to fall in line with the Russian ground rules. [...]

» In sum, an Afghanistan-type quagmire scenario is unlikely to develop in Syria for the Russians. During the Cold War, US brilliantly succeeded in pitting radical Islam against communism. Today, however, Russia enjoys diversified ties with the Muslim Middle East. The Russian diplomacy has been particularly active in Saudi Arabia and the UAE in the Gulf region as well as in Cairo and Amman. Egypt and Jordan have distinctly edged closer to Russia on the Syrian question.

» Conversely, Moscow’s close ties with the Syrian Kurdish leadership (which supports the PKK’s separatist movement inside Turkey) will act as a deterrent against Ankara setting up a bear trap in Syria. Suffice it to say, fueling insurgency is a game that both Turkey and Russia can play. [...] Simply put, if yet another Kurdistan takes shape in Syria (alongside the one already existing in northern Iraq), it would inevitably blur the sanctity and inviolability of Turkey’s established borders to the south and make them look somewhat like the Durand Line separating Pakistan from Afghanistan – a lawless no-man’s land that is condemned to remain a dagger forever aimed at Turkey’s heart.

» Erdogan’s priority will be to ensure that Turkey regains a place at the high table if a Syrian peace process picks up. Erdogan will try its best to forestall the emergence of yet another Kurdish entity in its neighborhood, which is a fast-emerging scenario already. Ankara’s main challenge lies in persuading Russia and the US to rein in the aspirations of the Syrian Kurds for regional autonomy in northern Syria as quid pro quo for their robust participation as Washington and Moscow’s foot soldiers in the war against the IS.

» At the end of the day, therefore, Erdogan will begin talking with the Kremlin. Actually, the conversation never really ended. His equation with the Russian leader at the personal level is something he can still count on. Vladimir Putin too has taken great pains to encourage Erdogan’s ‘Look East’ policies. Unlike the western powers, Russia has never been prescriptive about Turkey’s domestic politics. If Erdogan manages to win the November election and succeeds in switching Turkey to a presidential system, Putin will only congratulate him and possibly even draw satisfaction that he has a friend in Ankara who is likely to be a life-time executive president with whom he can do business to great mutual benefit. »

vendredi, 09 octobre 2015

Les médias occidentaux meurent, voici pourquoi

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Les médias occidentaux meurent, voici pourquoi

Par Tony Cartalucci

Source Information Clearing HouseNEO

Seymour Hersh a pris beaucoup de risques au cours de ses décennies de journalisme. C’est un vrai journaliste, qui a été attaqué, calomnié et boudé par tous les camps simplement parce qu’il semble résister à prendre parti. 

Quand il a enquêté sur les atrocités états-uniennes au Vietnam, il a d’abord été attaqué et dénoncé comme un traître, ou pire. A ce moment-là, la vérité et Hersh étaient justifiés et l’importance de ce qu’il réalisait en tant que journaliste, informer le public tout en servant à contrôler et à maintenir un équilibre contre les intérêts spéciaux du pouvoir en place, a été reconnue par un prix Pulitzer.

En 2007, quand il a décrit les projets de l’administration d’alors, celle de Bush, visant à utiliser les Frères musulmans et des groupes militants liés à al-Qaïda pour renverser le gouvernement syrien – dont le résultat se joue aujourd’hui – le New Yorker a volontiers accepté son travail comme un message dont il pensait qu’il aurait un écho auprès du public progressiste.

Mais ensuite, en 2013, lorsque Hersh a fourni une information contredisant le récit occidental officiel à propos d’une attaque chimique dans la banlieue de Damas, le New Yorker a décidé de ne pas la publier. Au lieu de cela, son article, Whose Sarin? [Le sarin de qui ?] a été publié par la London Review of Books.

L’histoire de Hersh fournissant cette information au public et comment les médias occidentaux ont tenté d’abord de la détourner puis de l’enterrer, avant de tenter de discréditer à la fois l’article et Hersh lui-même, est une expérience en laboratoire sur les médias occidentaux en train de mourir.

Le dernier clou du cercueil

L’article de Hersh abordait en détail les méthodes avec lesquelles les dirigeants occidentaux manipulaient intentionnellement ou même fabriquaient carrément des renseignements pour justifier une intervention armée en Syrie – étrangement semblable aux mensonges racontés pour justifier l’invasion et l’occupation de l’Irak et l’escalade de la guerre au Vietnam après l’incident du golfe du Tonkin.

L’article n’a pas fait que démolir le récit officiel, il a aussi contribué à entraver le peu d’élan restant en faveur d’une agression militaire occidentale contre la Syrie, basée sur les mensonges propagés par les États-Unis et leurs alliés à propos de l’attaque chimique.

Dans l’article de Hersh qui a suivi, The Red Line and the Rat Line [La ligne rouge et la ligne occulte], également publié par la London Review of Books, il a révélé des informations dénonçant non seulement d’autres mensonges des États-Unis et de leurs alliés, mais il a suggéré que la Turquie, membre de l’Otan, et le proche allié des États-Unis, l’Arabie saoudite, pourraient avoir joué un rôle en approvisionnant les responsables de l’attaque aux armes chimiques.

Si les articles de Hersh atteignaient une plus large audience et répandaient l’idée d’un Occident capable de concevoir, de réaliser puis de tenter d’exploiter un crime contre l’humanité pour justifier une guerre élargie, injuste, alors la politique étrangère occidentale serait irrévocablement mise à mal et commencerait peut-être à se défaire.

Faire confiance à d’autres sources

Les méthodes pour diffuser des médias occidentaux de plus en plus discrédités et suscitant la méfiance sont devenues très créatives. Avec l’arrivée d’internet et des réseaux sociaux, des tentatives de produire des contenus viraux et des sources apparemment externes pour faire revenir le public qui se détourne en masse des médias dominants ont effectivement fait l’objet d’un document politique complet rédigé par l’ancien administrateur du Service de l’information et des réglementations de la Maison Blanche, Cass Sunstein. Le document a été présenté dans un article du magazine Salon intitulé Obama confidant’s spine-chilling proposal [La proposition terrifiante de l’homme de confiance d’Obama], qui précisait (les passages en gras ont été soulignés par moi) :

Sunstein recommande que l’infiltration furtive du gouvernement soit assurée par l’envoi d’agents spécialisés en la matière dans les forums de discussion, les réseaux sociaux en ligne ou même dans des groupes réels. Il propose aussi que le gouvernement effectue des versements secrets à ce qu’on appelle des voix indépendantes crédibles pour renforcer les messages du gouvernement (partant du principe que ceux qui ne croient pas les sources gouvernementales seront plus enclins à écouter ceux qui apparaissent comme des indépendants tout en agissant secrètement pour le compte du gouvernement).

Ce seraient eux – qui sont principalement des menteurs financés par le gouvernement – vers lesquels l’Occident se tournerait dans une tentative d’enterrer Hersh et les vestiges du véritable journalisme occidental avec lui.

Les voix indépendantes crédibles

L’employé du gouvernement au chômage, domicilié au Royaume-Uni, Eliot Higgins a ouvert et tenu un blog populaire sur internet rassemblant des photos et des vidéos du conflit syrien. Des journalistes et des analystes de tous les horizons utilisaient cette ressource comme une sorte d’encyclopédie pour temps de guerre. Alors que Higgins ne possédait aucune qualification ou antécédent spécifiques en matière de guerre, de géopolitique ou d’armement, il disposait de beaucoup de temps. Dans ce temps, il était en mesure de rechercher et de répertorier soigneusement les médias sur son blog.

Il n’a cependant pas fallu beaucoup de temps avant que les médias occidentaux s’approchent de lui pour lui attribuer le rôle de voix indépendante crédible. Qu’Eliot Higgins ait reçu des versements secrets à cette époque ou non, il est évident aujourd’hui qu’il a été à la fois approché et recherché par ceux qui sont prêts à le payer pour ses services et qu’à partir de là, son travail a été résolument biaisé et malhonnête.

Higgins était alimenté par son propre expert en armement, Dan Kaszeta, propriétaire ou associé de nombreuses sociétés de consulting douteuses. Depuis le début, Higgins et Kaszeta ont tous deux soutenu le narratif occidental selon lequel le gouvernement syrien était responsable de l’usage de munitions remplies d’agents neurotoxiques, exactement sous le nez des inspecteurs de l’ONU à Damas.

En utilisant ce qu’ils appellent tous deux des renseignements provenant de sources librement accessibles – visionner des vidéos sur YouTube et regarder Google Earth – ils ont affirmé que le type d’obus et d’agent neurotoxique utilisé ne pouvait avoir été déployé que par le gouvernement syrien.

seymour-hersh-slams-media.jpgHersh a contesté cette affirmation dans deux de ses articles et dans de nouvelles interviews, soulignant que les missiles étaient sommaires et auraient tout aussi bien pu être de fabrication artisanale, tandis que la production d’agents neurotoxiques – certainement l’œuvre d’un agent étatique – aurait pu avoir été réalisée soit en Turquie soit en Arabie saoudite ou avec l’aide de l’un ou l’autre de ces pays, puis qu’ils auraient été utilisés par des militants en Syrie.

À ce jour, la conclusion officielle de l’ONU est qu’il y a une «preuve claire et convaincante» que des missiles contenant des agents neurotoxiques ont été lancés dans la banlieue de Damas – ne portant aucune accusation ni indication sur la provenance des missiles ou des agents neurotoxiques.

Higgins et Kaszeta, mis en vedettes dans le London Guardian et Foreign Policy Magazine, ont attaqué directement les affirmations de Hersh en citant des vidéos de YouTube et des rapports de l’ONU comme preuve que le gouvernement syrien possédait le type de missiles utilisé dans l’attaque et le type d’agent neurotoxique contenu dans les fusées – omettant une question très importante : et si l’attaque avait été conçue pour sembler être l’œuvre du gouvernement syrien?

En réalité, tout ce que Higgins et Kaszeta ont prouvé était que celui qui a commis l’attentat – conçu uniquement pour fournir aux États-Unis et à leurs alliés une justification pour une intervention armée directe – a consacré beaucoup de temps et d’efforts pour faire apparaître l’attentat comme si c’était le gouvernement syrien qui l’avait perpétré. Ils fondent toute leur argumentation sur l’affirmation que l’Occident ne fabriquerait pas – pour une raison quelconque – une attaque dans le but de justifier une guerre qu’ils cherchaient à mener mais pour laquelle ils manquaient de toute justification.

Parallèlement, la réfutation de Higgins et Kaszeta était un réquisitoire cinglant non seulement contre Hersh mais contre le journalisme traditionnel en général. Brian Whitaker, du London Guardian, a écrit un article intitulé Investigating chemical weapons in Syria – Seymour Hersh and Brown Moses go head to head [Enquête sur les armes chimiques en Syrie – Seymour Hersh et Brown Moses face à face], affirmant (j’ai souligné les passages en gras) :

Tout en cherchant à relancer le débat à suspense sur les armes chimiques, l’article de Hersh a révélé involontairement beaucoup de choses sur le journalisme d’investigation, actuellement en mutation. Hersh est de la vieille école. Il opère dans un monde de contacts restreints – souvent des sources anonymes bien placées fuitant des bribes d’information autour desquelles il construit un article qui conteste les idées reçues.

Le style de journalisme de Hersh a certainement sa place, mais à l’âge d’internet il se réduit – comme le montre constamment le travail basé sur le web de Higgins et d’autres.

C’est un thème que Higgins lui-même a ensuite développé à nouveau dans l’espace qui lui était offert par le magazine Foreign Policy – que le journalisme traditionnel fondé sur de véritables sources est out, et que l’armée des voix indépendantes crédibles stipendiées est in.

Justification

Un accord conclu par les Russes qui a entraîné le retrait du pays de la totalité des stocks d’armes chimiques de la Syrie sous le contrôle des Nations unies signifie qu’il n’y a plus ni armes chimiques à utiliser par le gouvernement syrien (ou à en être accusé), ni armes chimiques abandonnées à voler et à utiliser par les terroristes qui combattent le gouvernement syrien.

Pourtant maintenant, le long de la frontière turque – le pays dont Hersh a suggéré qu’il était derrière l’attaque au gaz de 2013 –, on dit que des terroristes de ce que l’on appelle État islamique (ISIS) emploient des armes chimiques.

Les premiers rapports signalent l’usage de gaz moutarde – un agent qui provoque des cloques sur la peau. Comme les agents neurotoxiques, la production et l’usage de ces armes nécessitent des ressources étatiques.

Les médias occidentaux, dans le but d’expliquer comment ISIS a acquis ces armes, ont commencé à échafauder des théories selon lesquelles les armes de la Syrie qui étaient sorties du pays avaient fini d’une manière ou d’une autre dans les mains d’ISIS. La présence d’armes chimiques dans le nord de la Syrie et en Irak indique, exactement comme Hersh l’a suggéré, que de telles armes sont passées aux terroristes opérant en Syrie à partir de la Turquie ou de l’Arabie saoudite, ou des deux.

Avec ce développement récent, littéralement, les mensonges répandus pendant des années par Higgins et Kaszeta ont été mis en évidence, justifiant le vétéran du journalisme primé Seymour Hersh et les méthodes traditionnelles du métier qu’il a utilisées pour tirer ses conclusions. Cela démasque aussi l’armée de voix indépendantes crédibles de Sunstein comme une nouvelle facette dans la chambre d’écho des mensonges des médias occidentaux discrédités et suscitant aujourd’hui une profonde méfiance.

Dans une tentative pour obtenir l’avis de Higgins et Kaszeta sur l’identité du pourvoyeur d’ISIS en armes chimiques, Kaszeta a répondu : «Des hommes-lézards». Higgins a refusé de commenter. Lorsqu’on lui a demandé s’il voudrait présenter des excuses à Hersh, Kaszeta aurait répondu, sans expliquer: « Hersh me doit des excuses, maintenant, tirez-vous, minable sac à merde.»

On pourrait s’attendre à un degré plus élevé de professionnalisme et de débat civilisé de la part des experts régulièrement convoqués par les médias occidentaux non seulement à propos du conflit en Syrie mais aussi en Ukraine, où Eliot Higgins apporte maintenant sa voix crédible indépendante au désastre du MH17. Cependant, même s’il est employé par les think tanks occidentaux et les agences de consultants, Higgins ne possède plus de voix indépendante et, vue sa tromperie intentionnelle et obstinée à propos de la Syrie, il ne possède plus non plus de voix crédible.

L’expérience ratée de Sunstein

L’usage d’armes chimiques n’a jamais été un moyen efficace de faire la guerre. Au-delà de leurs effets psychologiques, les armes conventionnelles ont prouvé qu’elles étaient des moyens largement supérieurs pour mener et gagner une guerre.

Durant les huit années meurtrières de la guerre entre l’Irak et l’Iran, les armes chimiques étaient utilisées, y compris des agents neurotoxiques. Pourtant, un document produit par le Corps des Marines états-uniennes, intitulé Lessons Learned: The Iran-Iraq War, sous Appendix B : Chemical Weapons, a révélé que moins de 2% à 3% de la totalité des victimes étaient dus aux armes chimiques. Le rapport concluait que même l’usage d’armes chimiques à large échelle offrait peu d’avantages à chaque camp et suggérait que les attaques menées avec de telles armes nécessitaient une météorologie presque parfaite et des conditions géographiques spécifiques pour apporter un bénéfice même limité. A plus petite échelle, l’usage d’armes chimiques serait tactiquement et stratégiquement inutile – à moins bien sûr qu’elles soient utilisées comme moyen de compromettre votre ennemi et de justifier une guerre plus vaste.

De même, abattre un avion civil au dessus de l’Ukraine n’apporte aucun bénéfice aux parties en conflit, à moins évidemment que cela n’intervienne pour compromettre ses ennemis et justifier une guerre plus vaste. Discerner cela est un produit de la pensée critique – celle qui a amené, en tout premier lieu, les gens à s’éloigner des médias occidentaux. La croyance erronée de Sunstein que, d’une manière ou d’une autre, ceux qui s’éloignaient des médias occidentaux étaient aussi faciles à berner que ceux qui les regardent encore est la raison pour laquelle les gens comme Higgins se sont retrouvés chassés des médias indépendants et avec lui, plus profondément, les gens du système qui l’ont choisi et utilisé.

Quant à Hersh, il prouve que se consacrer à la vérité lorsque c’est impopulaire est un petit prix à payer pour conserver sa dignité. Le ridicule et les accusations de ceux qui sont dénués de dignité disparaissent, mais la vérité est éternelle. Lorsque la vérité que Hersh a dévoilée sous les mensonges a finalement éclaté aux yeux de tous, la révélation a montré ce que valent les gens comme Higgins et Kaszeta.

Une fois les masques de leur légitimité et de leur professionnalisme arrachés, ils ont été réduits à des versions vulgaires, miniatures, du système en décomposition qui les a créés. Sans réaliser que leur intronisation comme consultants réside dans le déclin de ceux qui les ont embauchés, non en raison de leur talent, mais à cause de leur disposition à faire ce que refusent les gens dignes, et ils continueront probablement leur sale boulot. Mais de même que les maisons de presse avaient, à l’origine, désespérément besoin de leurs voix indépendantes crédibles, il y aura encore moins de gens pour les écouter et les lire.

Tony Cartalucci vit à Bangkok, il est chercheur en sciences politiques et rédacteur, en particulier pour le magazine New Eastern Outlook.

Traduit par Diane, relu par jj pour le Saker Francophone

La nouvelle illusion turque

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La nouvelle illusion turque

par Jean-Gilles Malliarakis

Ex: http://www.insolent.fr

Elle semble sur le point de s'installer dans les cercles de pouvoir de l'Europe institutionnelle. Il s'agit, de la part de MM. Jean-Claude Juncker, Donald Tusk et Martin Schulz, de supplier le gouvernement d'Ankara de contrôler les flux migratoires qui transitent actuellement par son territoire.

Une première rencontre s'est tenue le 5 octobre. On a déployé à Bruxelles le tapis rouge au président turc Erdogan. On a tout dégagé en vue du lèche-vitrines de son épouse Emine avenue Louise "n’hésitant pas, selon les clients, à faire bloquer par son service de sécurité l’entrée à certains magasins qu’elle visitait." (1)⇓

Les Européens ont absolument besoin de la Turquie, tel est le message que l'on veut faire passer. Le Monde parlait à l'avance, dès le 3 octobre, d'une sorte d'alliance "obligatoire". (2)⇓

Voilà, dès lors, comment le journal conservateur allemand Die Welt (3)⇓ évoque de tels pourparlers. "Beaucoup de paroles chaleureuses de la part des plus hauts représentants de l'Union européenne. Ceci est un jour important pour le président turc, Recep Tayyip Erdogan. "Nous avons besoin de la Turquie. Nous ne pouvons pas nous y prendre tous seuls" (toujours cette expression "wir schaffen das"…), a déclaré le président du Conseil européen, Donald Tusk, ayant en vue le nombre croissant de réfugiés en Europe. En outre au nom de l'Union européenne Tusk était même prêt à parler d'une "zone tampon" en Syrie le long de la frontière turque. Ceci est une vieille revendication que formule Ankara. Erdogan sourit : "Nous sommes prêts à toutes les formes de coopération." Et le journal conclut : "La Turquie est maintenant plus importante que jamais pour l'Union européenne".

Pour ce qui est de l'actualité fugace, cependant, il convient ici de rappeler aux gentils négociateurs bruxellois quelques données, sur lesquelles nos médias demeurent fort discrets.

La Turquie n'est pas seulement inondée de réfugiés et migrants. Elle se débat dans une grave crise monétaire. En un an, entre octobre 2014 et octobre 2015, la livre turque est passée de 2,21 pour un dollar à 3,02, soit un dévissage de 36 %.

Elle est en pleine campagne électorale. La guerre dans le sud-est anatolien a repris par la volonté d'Erdogan de ressembler le nationalisme turc contre le PKK.

Soulignons que sur c'est sur ce thème qu'il a organisé ce 4 octobre un énorme meeting de 12 000 personnes à Strasbourg, s'impliquant plus que jamais dans la campagne électorale, espérant rallier une partie de l'électorat nationaliste. Cette intervention la veille de sa visite d'État relève autant du mauvais goût que du mélange des genres.

Car la majorité AKP a été durablement ébranlée par divers scandales. Dès lors on dit s'inquiéter du fait que l'on négocie avec M. Erdogan dont le pouvoir constitutionnel reste encore, sur le papier, à peu près égal celui du grand-duc de Luxembourg quoique sa mégalomanie soit devenue grandissante depuis quelque temps.

Certes la diplomatie d'État de ce pays, la résilience de son peuple et, même, l'habileté de ses dirigeants au cours sa longue histoire permettent de préjuger de sa capacité à rebondir.

La part d'illusion consiste d’autre part, à faire l'impasse sur la politique étrangère de "chauve-souris" qui caractérise la diplomatie turque, tiraillée au moins entre trois identités contradictoires, dont l'islam sunnite et l'Asie centrale, qui l'éloignent de l'Europe. (4)⇓

Mais justement, il se révélera d'autant plus nécessaire de rappeler aussi quelques faits historiques dont la mémoire habite encore les peuples de l'est européens. Ils sont en général d'autant mieux passés sous silence que l'on a réduit à sa plus simple expression l'enseignement de l'Histoire aussi bien dans le secondaire, depuis la réforme Haby de 1975, ou par l'invasion des soixante-huitards ou dans des programmes comme ceux de l'Institut d'Études politiques sous la régence de feu Richard Descoings.

Après 40 ans de giscardo-chiraco-socialisme la mémoire nationale des Français n'existe plus, et leur conscience européenne semble s'être réduite à ce que peut en penser Cyril Hanouna.

Voilà qui permet de répandre, dans une opinion décérébrée, toutes les illusions, en général, et celles qui ont trait à la politique de l'Europe, en particulier.

JG Malliarakis

À lire en relation avec cette chronique

"La Question turque et l'Europe" par JG Malliarakis à commander aux Éditions du Trident, sur la page catalogue ou par correspondace en adressant un chèque de 20 euros aux Éditions du Trident, 39 rue du Cherche-Midi 75006 Paris.

Apostilles

  1. cf. sur le site "capitale.be" le 5 octobre 2015 à 15 h 51, et la protestation d'un conseiller communal.
  2. cf. "Le Monde" le 3 octobre 2015 à 10h43 "Erdogan, allié obligé de l’Europe"
  3. cf. "Die Welt" le 5 octobre, article "Flüchtlingskrise : Wir brauchen die Türkei" ("Crise des réfugiés: "Nous avons besoin de la Turquie").
  4. cf. notre chronique de 2009 "La chauve-souris turque sa propagande et sa diplomatie 
du pacte germano-soviétique jusqu'à nos jours", base d'un chapitre de mon petit livre "La Question turque et l'Europe" à commander aux Éditions du Trident, sur la page catalogue ou par correspondace en adressant un chèque de 20 euros aux Éditions du Trident, 39 rue du Cherche-Midi 75006 Paris.

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L’Union Européenne contre les libertés

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L’Union Européenne contre les libertés

Auteur : Nicolas Bourgoin
Ex: http://zejournal.mobi

Sous couvert de « guerre contre le terrorisme », en particulier djihadiste, se met en place à l’échelon européen un système de surveillance et de contrôle généralisé des populations. Alors que ce danger est largement surestimé et que l’efficacité de ces dispositifs est de toute façon douteuse en matière de lutte contre l’insécurité, leurs effets liberticides sont en revanche totalement avérés. Peu à peu, les droits du justiciable face à l’intrusion de l’État et le champ des libertés publiques se réduisent dans l’indifférence générale.

Cette véritable révolution sécuritaire est en réalité le versant obscur des politiques de libre-échange menées par l’Union Européenne. La crise du premier choc pétrolier marque de ce point de vue un tournant qui ouvre la voie au libéralisme économique et à l’autoritarisme politique. Ce double mouvement est encouragé par les États-Unis qui voient dans la construction européenne un levier pour défendre leurs intérêts.

L’édification d’un État sécuritaire européen, versant obscur des politiques de libre-échange.

L’Europe de la sécurité naît précisément en 1975, avec la fondation de la Communauté Européenne du Groupe de Trevi, et a progressé de concert avec la libéralisation des échanges et la création d’un marché unique : le traité de Maastricht, rédigé moins d’un an après l’effondrement du camp socialiste prévoyait, en complément de la construction économique et politique de l’Union Européenne (premier pilier), une politique étrangère et de sécurité commune (second pilier) ainsi qu’une coopération policière et judiciaire en matière pénale avec les agences Europol et Eurojust (troisième pilier). Ce processus libéral-autoritaire s’est poursuivi avec la signature du Traité d’Amsterdam en octobre 1997, dont l’objectif était de créer un « espace de liberté, de sécurité et de justice », puis avec le Conseil Européen de Tampere (octobre 1999) qui a institutionnalisé la coopération judiciaire entres États membres par l’instauration de l’extradition automatique et de la reconnaissance mutuelle des décisions juridiques, et enfin avec la mise en place du mandat d’arrêt européen qui remplace la procédure traditionnelle d’extradition. Créé par la décision-cadre du Conseil du 13 juin 2002, et transcrit en droit français en 2004, il permet une remise automatique, par un État membre, d’une personne demandée par une autorité judiciaire d’un autre État membre. Il raccourcit considérablement les délais d’extradition en supprimant les contrôles judiciaires, bafouant les principes de spécialité et de double incrimination. Enfin, la politique européenne de la sécurité dispose d’un Parquet européen depuis le Traité de Lisbonne de décembre 2007. Ces dispositifs, du point de vue de leurs promoteurs, doivent concourir à la création d’un espace de liberté, de sécurité et de justice au sein de l’Union Européenne à travers une procédure plus simple, plus efficace et plus démocratique. Mais en pratique, cela revient à étendre à toute l’Union Européenne le champ d’application des procédures d’exception et les lois liberticides spécifiques à chaque État-membre.

En parallèle à ce serrage de vis sécuritaire, le processus de libéralisation se poursuit : baisse des dépenses de l’État, affaiblissement ou privatisation des services publics, changement de statut des entreprises sous couvert de réformes et de modernisation de l’État sont désormais la feuille de route de la politique menée par les gouvernants de gauche comme de droite. Les politiques d’ajustement structurel prônées par l’OCDE visent une plus grande efficacité économique mais ne peuvent mener à terme qu’à une véritable tiers-mondisation des nations européennes en creusant les inégalités sociales :

« Quelle que soit la diversité des politiques d’ajustement structurel, une comparaison entre les programmes montre qu’ils s’inspirent d’une philosophie commune, à savoir l’intérêt d’une libéralisation des échanges, à l’intérieur comme à l’extérieur, et éventuellement l’intérêt d’une privatisation des entreprises parapubliques pour accroître l’efficacité de l’économie » (Cahier de politique économique n°1, p.11).

Big-brother-is-watching-you.jpgComment faire passer ces mesures impopulaires ? L’OCDE va jusqu’à donner des recettes clés en mains aux gouvernants : jouer la discrétion, faire les réformes les plus douloureuses juste après les élections, différer dans le temps l’application des mesures, les rendre indéchiffrables pour le commun des mortels, jouer sur le division entre salariés – notamment entre secteur public et secteur privé – et s’attaquer de front aux corporatismes. Et bien sûr gagner la bataille de l’opinion en s’appuyant sur les médias nationaux. Et si tout ça ne suffit pas, reste la bonne vieille politique de la matraque pour faire entendre raison aux récalcitrants. L’Union Européenne a pris soin de mettre sur pied une force de gendarmerie dont la mission première est de réprimer par la force les résistances populaires à sa politique : Eurogendfor. Créée en septembre 2004 et rendue opérationnelle en juillet 2006, cette unité d’intervention spéciale qui cumule les compétences de la police, de la police judiciaire, de l’armée et des services secrets est composée de 3.000 hommes déployables dans les 30 jours, y compris au-delà des frontières de l’Union, afin d’assurer des missions de maintien de l’ordre et de « gestion de crise ». Ses agents peuvent, lors de troubles sociaux ou de manifestations majeures de longue durée, utiliser des armes à feu contre les populations (grâce au Traité de Lisbonne qui permet aux forces de l’ordre d’infliger la mort aux émeutiers dans le cas où celle-ci résulte « d’un recours à la force rendu absolument  nécessaire » (article 2-2)), mettre des zones entières sous quarantaine militaire et retirer les meneurs de la circulation… sans êtres inquiétés pour d’éventuelles bavures, l’Eurogendfor ne pouvant être poursuivi en justice grâce à ses autorisations exceptionnelles, civiles et militaires. Ainsi, tous les bâtiments et tous les terrains qui sont pris par les troupes sont exterritorialisés et ne sont plus accessibles mêmes pour les autorités de l’Etat dans lequel la troupe intervient, ce qui revient de fait à suspendre le droit national en cas de lutte anti-émeute. Cette véritable armée supplétive paramilitaire est désormais prête à partir pour la Grèce, épicentre des politiques de libéralisation made in UE. Et cerise sur le gâteau, ces politiques sécuritaires répondent aux voeux du complexe militaro-industriel et de ses lobbys en favorisant le développement conjoint des industries de l’armement et du marché de la sécurité intérieure.

La construction européenne conjugue libéralisation de l’économie, recul accéléré des acquis sociaux, renforcement du pouvoir exécutif, centralisation de l’appareil répressif et criminalisation des mouvements contestataires.

Politiques austéritaires et dictature policière : l’Union européenne contre les peuples.

Les nouveaux dispositifs sécuritaires mis en place par l’UE servent aux États à mater la contestation populaire pour garantir le maintien les flux économiques, les mécanismes d’exploitation du travail et d’accumulation du capital visant le profit maximum et in fine protéger les intérêts de l’oligarchie financière. L’Espagne, l’un des pays les plus touchés par la crise de la dette, a augmenté son budget anti-émeutes de … 1900 % et va encore le tripler d’ici à 2016 ! Fusils laser (causant la cécité temporaire ou permanente), canons sonores testés lors de manifs aux Etats-Unis (ces canons génèrent des étourdissements et des nausées), et armes à micro-ondes provoquant des brûlures et des douleurs insoutenables seront, entre autres, utilisés contre les populations récalcitrantes. La Suisse, de son côté, se prépare activement à une intensification des révoltes populaires réactives aux politiques d’austérité et vient de former quatre nouveaux bataillons militaires. Elle est en passe de déployer ses troupes le long de ses frontières en vue d’anticiper tout désordre social qui pourrait découler de l’effondrement de la zone Euro.

En prévision de ces troubles, la surveillance des citoyens dans l’UE se renforce considérablement. En France une loi a été votée pour permettre au gouvernement de surveiller en temps réel les communications téléphoniques et les échanges sur les réseaux sociaux et de collecter des renseignements intéressant la sécurité nationale, la sauvegarde des éléments essentiels du potentiel scientifique et économique de la France, la criminalité et la délinquance organisées. La France procède annuellement à des centaines de milliers de demandes d’accès aux logs (qui a téléphoné ou envoyé un mail, à qui, quand, d’où et pendant combien de temps), avec l’éternel prétexte de « guerre contre le terrorisme » qui est, faut-il le rappeler, une guerre « à durée indéterminée contre un ennemi inconnu ».

Le projet INDECT lancé par l’Union Européenne et entièrement financé par la Commission Européenne vise à réaliser une détection automatique des menaces avérées et des comportements anormaux ou potentiellement dangereux se manifestant au sein des sites Web, des forums de discussion, des serveurs de données, des échanges peer to peer et même des PC individuels et permettra à terme un rapprochement de toutes les données personnelles (identité, goûts, opinions politiques, données bancaires, etc.). En France, il s’est traduit par les dernières lois qui placent Internet sous surveillance et ouvrent la voie à la pénalisation préventive de la contestation sociale. Il s’agit encore et toujours de détecter les attitudes d’opposition radicale et de les neutraliser préalablement.

Ce dernier dispositif vient s’ajouter au système ECHELON, réseau de surveillance généralisé des communications mondiales aux mains des États-Unis dont bon nombre de stations sont basées en Europe. Les déplacements font également l’objet de surveillance par le transfert transatlantique de données personnelles par lequel l’Union Européenne va systématiquement et durablement transférer aux agences de sécurité étasuniennes toute une série de données relatives aux passagers embarquant depuis l’Europe vers les États-Unis, sous couvert de guerre contre le terrorisme. Suite aux attentats de janvier dernier, l’actuel ministre de l’Intérieur souhaite généraliser ce dispositif en permettant à la police d’accéder aux données de réservation de tous les passagers aériens (Passenger Name Record). Le passeport biométrique, mis en place dès 2009 sous l’impulsion des États-Unis, facilite ce fichage en permettant la reconnaissance faciale aux fins de lutte contre le terrorisme et les migrations illégales.

L’espace public fait lui aussi l’objet d’une surveillance renforcée avec la multiplication des caméras de surveillance et la militarisation de l’espace public. Le plan Vigipirate est désormais permanent depuis plus de 8 ans, suite aux attentats de Londres, à la demande de l’Union Européenne.

L’Union Européenne, courroie de transmission de la politique américaine

La construction européenne a pour but essentiel de faire adopter sur le vieux continent des textes décidés aux États-Unis renforçant la surveillance des citoyens et le contrôle de leurs échanges téléphoniques ou numériques. Depuis la promulgation du Patriot Act étasunien de 2001 (qui s’est traduit par la création du mandat d’arrêt européen de 2002), les instances européennes répondent aux desiderata américains en imposant aux États nationaux les dérives liberticides et la généralisation des procédures d’exception qui rognent peu à peu nos droits constitutionnels et réduit le champ des libertés publiques en Europe.

Le renforcement du contrôle social sur les citoyens sert la défense des intérêts de l’oligarchie contre les résistances populaires. Le traité anti-contrefaçon dit ACTA, imposé et gravé dans le marbre par l’Union Européenne, visant à protéger les droits de la propriété intellectuelle oblige les Fournisseurs d’Accès à Internet à rendre inaccessibles certains sites sur simple demande par des parties privées hors contrôle d’un juge. Favorisant la privatisation des biens et des connaissances, il réduit ainsi les libertés quotidiennes des citoyens au profit du secteur privé. Le traité transatlantique en préparation s’inscrit totalement dans cette logique en soumettant les peuples européens aux intérêts des multinationales américaines. Il s’agit encore et toujours de rogner les libertés individuelles au profit des libertés des capitalistes.

- Source : Nicolas Bourgoin

jeudi, 08 octobre 2015

Médias: de la colère aux bâillements

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Médias: de la colère aux bâillements

Jan Marejko
Philosophe, écrivain, journaliste

Lorsque, rarement, je lis un article du Monde ou New York Times, je bâille. Autrefois je piquais une colère, mais j’ai arrêté parce que ça ne sert à rien.

Je piquais une colère parce que la prétention sous-jacente de tous les articles des soi-disant grands médias est de nous faire accéder à la réalité, à ce qui EST.

Personne ne peut nous donner accès à ce qui est, surtout lorsque ceux qu’on prend par la main pour les emmener au pays du réel s’attendent passivement à ce qu’on leur dévoile la réalité. Il n’y a pas de réalité pour un être qui accueille des informations comme une vache regarde passer un train, parce que la réalité ne se dévoile (un peu) qu’à ceux qui la cherchent.

Tout mouvement vers le réel exige un effort personnel, de la culture (surtout historique), de la réflexion. Ce mouvement ne s’achève jamais. Nous ne voyons jamais le réel que partiellement. Un bon journaliste le sait et reste donc humble. Hélas il n’y a pas beaucoup de journalistes humbles. Ils ne me semblent pas conscients qu’ils n’atteindront jamais LE réel.

Le plus étrange est qu’avoir conscience de nos limites lorsqu’on cherche le réel n’est pas difficile. Héraclite disait déjà au 6ème siècle avant J.C. que « tout passe ». La réalité ne cesse de nous filer entre les doigts, comme du sable. Comment, en dépit de cette évidence, la prétention de nous mettre en contact avec le réel a-t-elle pu s’imposer ?

Lorsque je vivais aux États-Unis, je publiais des articles dans le Wall Street Journal. J’étais tout content et je me disais que de retour en Suisse, une ou plusieurs portes allaient s’ouvrir devant moi grâce au crédit ainsi acquis. Ce fut tout juste le contraire. Je passais pour un horrible capitaliste. Ce journal était considéré partial, tandis que les « grands » journaux, eux, étaient objectifs. Ces soi-disant grands  journaux s’estimaient neutres, au-dessus de la mêlée et, à ce titre ne s’engageaient même pas dans un débat pour argumenter sur tel ou tel événement.

Quand j’évoquais le massacre d’officiers polonais à Katyn par les Soviets, massacre dissimulé, nié ou ignoré pendant une cinquantaine d’années , on ne me répondait même pas. Je ne m’étais pas hissé sur les hauteurs de la « grande » presse. Je croupissais dans l’émotionnel, le subjectif, la partialité.

Dans l’esprit du public et des journalistes, il ne s’agissait pas tant de distinguer entre droite et gauche qu’entre des « grands » journaux qui s’élevaient au-dessus de toutes les opinions et une presse d’opinion ne donnant accès qu’à des positions subjectives. Comme il n’y a pas d’informations objectives, la distinction entre « grands » journaux trônant souverainement au-dessus d’opinions partiales ne tient pas.

Pour quiconque s’intéresse à l’histoire du journalisme, cela saute aux yeux. Sur les régimes communistes il n’y a pratiquement pas eu d’informations. Deux journalistes resteront à jamais les symboles d’une presse pretendûment objective et en réalité pourrie par une idéologie, Walter Duranty et Patrice de Beer. Celui-ci parlait, dans Le Monde, de l’enthousiasme de la  population de Pnohm Penh à l’arrivée de Khmers rouges qui allaient exterminer cette population - celui-là, dans le New York Times, parlait d’Ukrainiens ayant seulement un peu faim alors qu’ils mouraient comme des mouches par millions dans une famine organisée par Staline.

En fait, la liste des occultations voulues ou non par une presse dite grande, est quasiment infinie. Je pense aux délires médiatiques sur Mao, aux diffamations lors du procès Kravchenko, à l’énorme écho médiatique donné au massacre d’une centaine d’innocents civils vietnamiens à My Lai, au moment même où la presse gardait un assourdissant silence sur l’exécution de 3000 personnes par les communistes à Hué.

Il n’y a aucune difficulté à montrer qu’un regard neutre et objectif sur le monde n’existe pas. Aucune difficulté non plus à montrer que le réel postulé au-delà des brisants du monde n’existe pas, parce ce n’est précisément qu’un postulat. Nécessaire, mais seulement un postulat.

Pourquoi donc tant de crédit accordé à la grande presse ? Il y a une réponse possible. Nous avons besoin d’un père au sens freudien du terme, c’est-à-dire de quelqu’un qui nous dise comment nous orienter dans la jungle du monde. Plus on s’attend passivement à voir la réalité dévoilée par les « grands » médias, plus on le cherche, ce père.

Les Suisses, pour l’instant, ne font pas exception puisqu’ils tiennent encore à Papa (et Maman) RTS. Mais heureusement pas pour longtemps si l’on examine les résultats du vote du 14 juin. Un jour prochain nous aurons de la diversité dans nos sources d’information et sortirons de cette oscillation perverse entre passivité et génuflexions devant quelque « père » médiatique.

Jan Marejko, 30 septembre 2015

 

L'accord Trans-Pacifique avant le Trans-Atlantique

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QUAND LE PACIFIQUE S'ÉVEILLERA....

L'accord Trans-Pacifique avant le Trans-Atlantique

Michel Lhomme
Ex: http://metamag.fr
 
Les élus du Congrès américain ont accueilli prudemment ce lundi l'annonce d'un accord sur un traité de libre-échange trans-pacifique (TPP), qu'ils devront ratifier en 2016. La majorité républicaine est a priori favorable au libre-échange mais ses chefs de file dans le dossier réservaient toujours leur jugement, ce qui présage d'un examen difficile pour le président Barack Obama qui ne pourra en outre bénéficier du soutien uni de tout son parti. 

Selon une loi adoptée en juin, le Congrès devra voter pour ou contre l'accord commercial, sans pouvoir l'amender, mais la procédure prendra plusieurs mois, décalant tout vote jusqu'en plein milieu des primaires présidentielles. L'opposition la plus stridente viendra de la gauche du parti du président, la plupart des démocrates craignant que l'accord n'affaiblisse certaines industries américaines. Ils s'étaient déjà rebellés en juin et avaient voté contre la procédure d'examen accélérée. Une fois n'est pas coutume, Barack Obama avait dû alors se reposer sur ses adversaires républicains. « Cet accord fait suite aux accords commerciaux ratés avec le Mexique, la Chine et d'autres pays à bas salaires, et qui ont coûté des millions d'emplois et fermé des dizaines de milliers d'usines aux Etats-Unis », a déclaré le sénateur indépendant Bernie Sanders, candidat aux primaires démocrates pour la présidentielle 2016. La représentante démocrate Louise Slaughter a déjà prévenu qu'elle travaillerait avec des élus des parlements canadien et australien pour faire échouer l'accord, qui, selon elle, permettra l'importation de nourriture dangereuse, et empêchera celle de médicaments bon marché, comme les versions génériques de médicaments biologiques.
 
Le traité sur le partenariat Trans-Pacifique concerne près de la moitié de l’économie mondiale (40%) et instaure de nouvelles règles pour les entreprises traditionnelles mais aussi pour les entreprises en ligne. Comme on le sait, l’objectif déclaré du Partenariat Trans-Pacifique est de créer un bloc économique unifié pour que les entreprises puissent faire des échanges commerciaux plus facilement. Ce bloc unifié affecte toutes les entreprises mais remet aussi en cause les principes de base d’Internet. 

Ainsi, les termes d’une partie controversée de cet accord criminalisent la révélation "par un système d’ordinateur" des méfaits des entreprises, c'est la fameuse question des lanceurs d’alerte sur laquelle débute mercredi en France l'examen d'une loi sur la déontologie des fonctionnaires. Les clauses du Traité trans-Pacifique pourraient ainsi empêcher des journalistes d’enquêter sur certains comportements des entreprises. De plus, les fournisseurs de contenu, tels que YouTube ou Facebook, auraient l’obligation de supprimer un contenu pour lequel ils recevraient une plainte. De telles exigences nuiraient aux startups ou à des sites internet en les obligeant à répondre à chaque plainte. 

Même si ce Partenariat Trans-Pacifique couvre 40% de l’économie globale et unifie des pays différents, il utilise les règles restrictives américaines, celles du Patriot Act qui ont cours depuis samedi en France ,telles que la saisie des ordinateurs et des équipements impliqués dans une infraction alléguée par le gouvernement, ou encore, l’interdiction de la violation des cryptages numériques des dispositifs ou des travaux de créateurs (même à des fins juridiques). L'un des aspects les plus préoccupants du partenariat Trans-Pacifique, c’est qu'il pourrait générer et amplifier ces nouvelles règles de surveillance. On pourrait ainsi demander aux fournisseurs d’accès ou de services sur Internet de surveiller les activités des utilisateurs, de supprimer certains contenus d’Internet et d’empêcher certaines personnes d’accéder à certains contenus sur la Toile, prévient Expose the TPP, un groupe militant qui s’oppose justement à l’entrée en vigueur de ce traité.

 

Partenariat Transpacifique. Que cherche Obama?

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Partenariat Transpacifique. Que cherche Obama?

par Jean-Paul Baquiast

Ex: http://www.europesolidaire.eu

Le Partenariat transpacifique (TPP) a reçu l'accord de principe, le 5 octobre, des représentants des douze pays concernés (Etats-Unis, Canada, Mexique, Chili, Pérou, Japon, Malaisie, Vietnam, Singapour, Brunei, Australie et Nouvelle-Zélande). Ce ne fut pas sans de multiples discussions, qui ont occupé plus de 5 jours.
 
Obama considère que ceci constitue pour lui un grand succès personnel. Il s'agit de l'aboutissement de discussions entamées en 2008, qui ouvre la porte à l'un des plus importants traités de libre-échange jamais signé. L'accord de principe doit maintenant être ratifié par les parlements de chacun des pays.

Sur un certain nombre de points, les oppositions entre pays étaient nombreuses. Il en a été ainsi de la protection des brevets dans le domaine des médicaments biotechnologiques. L'Australie, mais aussi le Chili et le Pérou, s'opposaient fermement à la protection dont dans le cadre du TPP jouiront les entreprises américaines du secteur. De même, l'ouverture du marché des produits laitiers canadien, japonais et américain aux exportations en provenance de Nouvelle-Zélande et d'Australie, plus compétitives, n'a pas été obtenue sans mal. Il en a été de même de l'ouverture du marché nord-américain dans le secteur des pièces détachées automobiles, où dominent les constructeurs japonais, très redoutés.

En définitive, l'accord prévoit la disparition de 18 000 droits de douane auxquels étaient assujetties les exportations américaines en direction de ses onze partenaires dans l'industrie mécanique, les technologies de l'information, la chimie ou les produits agricoles. Mais à l'inverse, il ouvrira le marché américain aux importations de milliers de produits de consommation courante, fabriqués dans les pays asiatiques à bas coût. Ceci entrainera nécessairement la disparition de milliers d'entreprises américaines dans ces domaines, déjà fortement éprouvées par la concurrence chinoise. Cela fait que le projet de TPP, censé bénéficier globalement aux Etats-Unis, a suscité l'opposition de nombreux parlementaires influents dans divers Etats de la fédération. Si Obama ne réussit pas à se faire reconnaître par le Congrès une procédure d'accord global (fast track), le TPP pourrait être rejeté.

Le libre échange, ruine des économies des pays développés ?

L'OCDE a récemment publié diverses études montrant que l'ouverture des frontières aux exportations des pays à bas coût, qu'il s'agisse des signataires du TPP ou de la Chine, non signataire, sera à terme insupportable pour les pays développés membres de l'OCDE, Europe mais aussi Etats-Unis. Il s'agira, selon le terme employé, d'un véritable tsunami. Comme l'a écrit Marc Antoine Rochet dans un article du 27 septembre publié par La Synthèse on line http://www.lasyntheseonline.fr/taux/banques_centrales/fed/la_fed_plus_proche_dun_qe4_que_dune_hausse_des_taux,31,4871.html

«  La vague actuelle de mondialisation invite schématiquement, à faire commercer, sans droits de douane, et en toute liberté, un nombre croissant de Pays : 161 membres de l'OMC. Les règles de cette organisation  aboutissent donc à mettre en compétition aujourd'hui 6,5 milliards d'êtres humains des Pays émergents face à un milliard dans les Pays matures. On ne peut imaginer une force déflationniste plus puissante. Les prix des produits fabriqués ou de services délivrés, et ainsi échangés mondialement,  ne peuvent qu'être moins chers que leurs équivalents produits dans les Pays de l'OCDE, vu l'écart des salaires et les dumpings fiscaux, sociaux et environnementaux pratiqués entre les mondes OCDE (34 Pays) et « non OCDE » (les 127 autres Membres de l'OMC). Cette progressive montée des eaux déflationniste engendre par ailleurs la création de classes moyennes dans les pays émergents et la diminution du pouvoir d'achat et du niveau de vie des classes moyennes dans les Pays de l'OCDE : voir à ce sujet la baisse du PIB par habitant dans de nombreux Pays de l'OCDE, ainsi que la baisse des revenus des classes moyennes, constatées depuis 2008. »
 
Quel objectif poursuit donc Obama dans sa volonté de faire accepter le TPP par le Congrès américain? Différentes raisons sont évoquées. La suppression des droits de douane bénéficiera non seulement aux entreprises des pays émergents mais aux nombreuses entreprise américaines délocalisées dans ces pays. Par ailleurs le TPP contrera les efforts de la Chine et de la Russie au sein du Brics et de l'OCS pour mettre en place des échanges entres ces pays libellées en yuan-rouble. Enfin et peut-être surtout, la référence du TPP pourra faire accepter plus facilement par les pays européens le TTIP outil d'une domination américaine renforcée sur l'Europe. Pour le moment, ces pays européens sont hésitants, malgré les multiples pressions américaines. Avec le TPP et le TTIP conjugués, ils seront alors doublement perdants, face aux exportations asiatiques et face aux exportations américaines. Ils seront en effet incapables de les concurrencer compte tenu des salaires et charges sociales pratiqués en Europe.

Plus généralement, le TPP permettra à Obama d'assurer à l'Amérique une vaste zone d'influence politique et militaire face à la Chine, considérée comme l'ennemi à abattre dans le Pacifique. Tout ceci vaut bien de sacrifier une grande partie des producteurs petits et moyens américains, qui ne se remettront pas de la suppression des droits de douanes et barrières réglementaires. Quand on veut dominer, comme le veut le Complexe-militaro-industriel relayé par Obama, il faut accepter d'en payer le prix, aux dépens de ses propres compatriotes.

Jean Paul Baquiast

mercredi, 07 octobre 2015

Une nouvelle vague d’immigration. Qui veut la peau de l’Europe?

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Qui veut la peau de l'Europe?...

par Pierre Le Vigan

Ex: http://metapoinfos.hautetfort.com

Nous reproduisons ci-dessous un point de vue de Pierre Le Vigan, cueilli sur le site de Polémia et consacré à la crise des "migrants". Urbaniste et collaborateur de nombreuses revues, Pierre le Vigan a publié plusieurs essais, dont dernièrement Soudain la postmodernité (La Barque d'or, 2015).

Une nouvelle vague d’immigration. Qui veut la peau de l’Europe?

Des dizaines de milliers d’immigrants arrivent en Europe et notamment en France. Certains jours, quelque 10.000 personnes passent la frontière de la Croatie (1). Sans parler d’autres frontières de l’UE. Moyenne annuelle à ce rythme : plus de 5 millions de nouveaux « entrants ».

Nos élites ne s’inquiètent pas. Mieux : elles se réjouissent. L’Europe a 500 millions d’habitants, rappelle Jean-Marie Colombani, de Slate.fr., un des piliers de l’idéologie dominante. Que sont 5 millions de plus ?

C’est négliger que beaucoup d’actuels habitants de l’Europe, déjà, ne se sentent pas du tout européens. L’optimisme d’Angela Merkel est à l’image de celui des autres dirigeants de l’UE. Voilà le déficit démographique, en Allemagne, qui sera comblé. Comme celui qu’aurait la France s’il n’était déjà comblé par… l’immigration. Mais l’immigration ne répond pas seulement à un souci de démographie purement quantitative qui prouve l’extraordinaire réduction de la raison, chez nos élites, au calcul arithmétique. L’immigration, c’est l’armée de réserve du capital. Marx parle de « surpopulation relative ou d’une armée industrielle de réserve » (2). L’immigration, après l’exode rural, en est la forme contemporaine.

A quoi sert cette armée de réserve du capitalisme ? A peser à la baisse sur les salaires, bien sûr, à disposer de travailleurs non déclarés à foison, permettant des économies bien supérieures au coût d’éventuelles amendes, à détourner la colère des travailleurs français – et de nombre d’immigrés en situation régulière – à juste titre excédés contre les passe-droits des clandestins (3) et l’impunité dont ils bénéficient dans bien des domaines (alors que rien de cela ne serait possible sans la complicité de toute la classe politique LR-PS-Verts).

Au final, quel est le sens de cette immigration ? Elle privatise les profits et socialise les coûts. Les difficultés d’intégration, l’effondrement du niveau à l’école, la délinquance, les squatts, l’américanisation des mœurs, le niqab, c’est-à-dire, rappelons-le, le voile ne laissant apparaître que les yeux (4), c’est pour le peuple de France. Les profits, ce sont pour les grandes entreprises pressurant leurs sous-traitants faisant eux-mêmes appel à de la main-d’œuvre immigrée, régulièrement régularisée de façon à générer un nouvel appel d’air migratoire.

Nos peuples, dans leur immense majorité, s’inquiètent : en Europe de l’Est d’abord, peu habituée, ayant connu le communisme protecteur, à sa façon, des identités nationales, aux vagues d’immigration ; et en Europe Occidentale, où, malgré la culpabilisation sur le crime que serait le non-accueil de « l’Autre », nouvelle icône, non-accueil qui rappellerait les « heures les plus sombres de notre histoire » – sans même parler de l’histoire allemande – nos peuples se demandent si les vagues actuelles d’immigration, s’ajoutant à 200.000 entrées légales par an, rien qu’en France, et à une démographie supérieure des immigrants en général, ne signifient pas la fin de notre pays. Droits de l’homme et vision économique des hommes comme aussi interchangeables que des pièces de machines se conjuguent pour générer une grande substitution de peuple ou un Grand Remplacement. « Dans une façon de voir “fonctionnelle” de l’être humain, qu’un jeune Syrien ou un Somalien remplace un Allemand de souche qui part à la retraite dans une chaîne de production au fin fond de la Saxe, ça ne pose aucun problème. “On est tous des êtres humains”, et tutti quanti… », écrit à juste titre Julien Rochedy (5). « Encore et toujours les frontières tuent… Liberté de circulation et d’installation ! », s’exclame le web journal d’extrême gauche La Horde. Le NPA dit à peu près la même chose : « Leur Europe des frontières tue ». Nigauds ou complices ? Quand on croit à la nécessaire uniformisation du monde et à l’absence de réelle différence entre les hommes, on se retrouve finalement toujours du côté du Capital (6).

L’idéologie des droits de l’homme sert à la classe dominante

Karl Marx avait pourtant parfaitement démontré, dans La Question juive, que l’argumentaire des droits de l’homme ne sert que les intérêts de la classe dominante. Dans la conception bourgeoise des droits de l’homme, Marx avait souligné que « Le citoyen est donc déclaré le serviteur de l’ “homme” égoïste, que la sphère, où l’homme se comporte en qualité d’être générique, est ravalée au-dessous de la sphère où il fonctionne en qualité d’être partiel, et qu’enfin c’est l’homme en tant que bourgeois, et non pas l’homme en tant que citoyen, qui est considéré comme l’homme vrai et authentique » (7). On pourrait remplacer l’ « homme bourgeois », qui avait encore une culture, par l’ « homme économique », qui n’en a plus, mais le constat de Marx n’a pas pris une ride.

Pourquoi tant d’immigrés arrivent-ils en Europe ? Parce que les USA et le bloc atlantique ont déstabilisé des pays qui maîtrisaient cette immigration : la Libye, la Syrie, l’Irak, pour ne citer que les principaux. Pourquoi cette déstabilisation (le « Nouveau Moyen-Orient », disent les doctrinaires américains) ? Pour des raisons géopolitiques : ne laisser qu’Israël comme forte puissance au Proche-Orient, mettre la main sur du pétrole, faire triompher à tout prix ses intérêts économiques, mais aussi par anti-russisme viscéral. En Libye et en Syrie, la France a même été en pointe dans la destruction des régimes existants. Bien sûr, les pays ainsi non seulement déstabilisés mais éclatés avaient des failles internes. Rien ne nécessitait, pour un gouvernement qui eût été soucieux des intérêts de la France, de les ouvrir plus encore, et de favoriser les plus islamistes parmi les rebelles. Rien ne nécessitait, sauf des intérêts multinationaux, de tribaliser des nations pour mieux les affaiblir et les manipuler.

Des nations affaiblies donnent des peuples qui se disloquent et des gens qui cherchent leur salut individuel. Ou en famille. Au-delà du rôle, généralement déplorable, de l’Otan, et de la France réintégrée dans cette machine de guerre contraire à nos intérêts et – ce qui est sans doute plus important encore – à notre honneur de libre peuple d’Europe, il y a autre chose. Quoi ? L’occidentalisation du monde et la mondialisation. La terre est devenue plate (8), il n’y a plus d’autre côté du monde, il n’y a que des degrés plus ou moins avancés de « développement ». C’est-à-dire d’oubli de soi. On trouve les mêmes buildings, et les mêmes « starbucks », partout dans le monde. Les immigrants de la dernière vague dite syrienne ont tous les mêmes T-shirts d’inspiration américaine. (En ce sens, le crime est signé). Les décalages de civilisation ont laissé place aux simples décalages horaires. La forme actuelle de la mondialisation, c’est l’uniformisation des modes de vie et des goûts, à mesure même que les écarts de revenus restent considérables et même s’accroissent. L’américanisation des esprits règne sur le monde. Aimé Césaire s’en inquiétait déjà : « L’américanisation est la seule domination dont on ne se relève pas. »

La mondialisation a pris le visage de l’occidentalisation

C’est ainsi que l’occidentalisation du monde, portée par l’Europe, l’Amérique mais aussi maintenant par d’autres puissances devenues « modernes » (la Chine aussi est un facteur d’occidentalisation, pour elle-même et pour les autres), pousse les gens à rêver du mode de vie occidental, accessible d’abord, par facilité, dans une Europe à côté de l’Afrique et aux portes de l’Asie. Là aussi, les avertissements n’ont pas manqué, y compris d’hommes vénérés sans jamais être écoutés ni lus. Ainsi, Pierre Mendès-France affirmait :

« Les fournitures et les prestations que nous pouvons mettre à la disposition des pays sous-développés, c’est à eux de les déterminer. Il ne s’agit pas d’américaniser ou d’européaniser telle république africaine ou d’organiser l’évolution des plus déshérités vers un modèle occidental unique ; il faut permettre à tous de progresser selon leurs conceptions, leur culture et leurs aspirations. Il en résultera une nouvelle sorte de rapports internationaux dans lesquels les pays en cause ne seraient plus complexés et aliénés, parce que maintenus sous la domination des plus forts, y compris la domination culturelle. (…) Pour en terminer avec le tiers-monde, je veux surtout réaffirmer que nous n’avons pas à imposer à deux milliards d’hommes de cette planète (et qui seront bientôt plus nombreux encore) nos principes et nos doctrines, comme le prétendent et les colonialistes (nouvelle manière) et les gauchistes, chacun à leur façon. Ces hommes ont le droit de décider eux-mêmes de ce que seront leur vie et leurs orientations » (9).

La mondialisation a pris le visage de l’occidentalisation : c’est la fascination pour la société de consommation, mêlée à des crispations identitaires qui sont des caricatures de l’identité des peuples. C’est ainsi que se développent des religions sans culture qui séduisent précisément les plus déracinés.

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Mais qui vient en Europe ? On nous disait : des « migrants ». On nous dit maintenant, depuis qu’ils commencent à arriver en masse, des « réfugiés », histoire de désamorcer les refus d’une nouvelle vague d’immigration, dans le seul continent à ce point submergé. Tous ne sont pourtant pas réfugiés de guerre (10). Migrants ? Ils ne sont pas nés gens migrateurs. On ne quittait guère l’Irak quand il était sous le régime rude mais stable de Saddam Hussein, où les enfants ne mouraient pas de faim et allaient à l’école, ni la Libye, qui avait le plus haut taux d’accès aux études supérieures de l’Afrique, avant l’organisation de l’éviction et par suite de l’assassinat de Kadhafi par l’Occident et le gouvernement de la France, tous partis dits « de gouvernement » confondus.

Il y a en vérité toutes sortes d’immigrations, du vrai réfugié, dont la demande d’asile devrait pouvoir être examinée (sans être imposée), au regard de critères comme la proximité de civilisation, à l’immigration économique et à l’immigration de confort (recherche de soins dentaires et autres), que l’on peut comprendre, bien entendu, mais certainement pas accepter (des milliers d’ouvriers français n’ont jamais pu, faute d’argent, se faire soigner correctement les dents sans que cela émeuve personne, mais c’est une réalité que l’on rencontre sur les chantiers du bâtiment, et non dans les couloirs des ministères).

La réalité des migrations actuelles, c’est que ce sont des immigrations de peuplement. Ce sont des transplantations massives de populations dans une Europe de moins en moins européenne (11)[5]. Or, on peut assimiler des gens (dans une certaine quantité et dans une certaine mesure en tout cas) mais pas des peuples. Les populations qui arrivent viennent de peuples. Deux cas de figure se produisent et tous deux sont inquiétants : soit ces populations reconstituent en Europe des peuples non européens, et d’une religion non issue de l’Europe, et l’Europe est alors dépossédée d’elle-même ; soit ces populations restent atomisées. Il n’y a, alors, pas à proprement parler de danger communautaire mais se profile un autre danger : c’est l’anomie sociale, c’est la zombification, le grand déracinement, le règne des « déshérités » (François Xavier Bellamy).

La désaffiliation, la rupture de la transmission ? Personne de sérieux ne dit que les Français (de « souche ») y échappent. Mais l’immigration accroît ce danger, pour les immigrés comme pour les Français de souche (12), car elle est un déracinement. Et il en entraîne d’autres. A côté de ces deux dangers, communautarisme et anomie, il se produit parfois l’assimilation. Quelle est la différence entre l’intégration et l’assimilation ? L’intégration est minimaliste ; il s’agit simplement pour un individu de prendre en compte les droits et les devoirs de chacun. L’assimilation va plus loin : elle consiste à participer à notre mode de vie et de civilisation, à faire siennes un certain nombre d’us et de coutumes du pays d’accueil ; il se crée ainsi une synthèse culturelle entre la culture d’origine et celle de la France. En ce sens, on peut, bien sûr, être musulman et français (tout comme juif et français, bouddhiste et français, etc). Et fort heureusement, cela se rencontre encore, même si cela ne doit rien au travail de nos élites et se fait même à l’encontre de tout ce qu’elles représentent et ce qu’elles font, tant en politique internationale qu’en politique sociétale.

Pour la relocalisation mentale

Nous en sommes là : la difficulté, pour que l’assimilation se produise, c’est que les élites politiques françaises elles-mêmes sont celles qui conduisent la défrancisation de notre pays (13). Elles ont cessé de croire en notre pays. Leur inculture leur tient lieu de ligne de conduite. Elles ont décidé de noyer notre pays dans le grand bain de la mondialisation libérale. Alors qu’ailleurs, les fiertés et les consciences nationales se réveillent (et s’accompagnent souvent de salutaires luttes sociales). Alors que, dans maints pays, les citoyens les plus patriotes résistent à la dislocation de leur peuple et se battent, sur place, pour sauver ce qui peut l’être et retrouver l’espérance. Dans ce même temps, nos élites trahissent.

Les vagues de transplantation et la perte de repères, dans le temps (l’histoire) et dans l’espace (les terres natales de chacun) rendent le réenracinement et la relocalisation économique, humaine, mentale nécessaires pour les hommes et les peuples de tous les continents, y compris l’Europe. De tous les pays, y compris la France. En termes politiques, cela veut dire que le patriotisme est une idée d’avenir. Ne l’oublions pas : nous n’avons pas de patrie de rechange.

Pierre Le Vigan  (Polémia, 26 septembre 2015

Notes :

1. Ainsi, 20.000 personnes en 2 jours ont passé la frontière croate : « Débordée, la Croatie ne souhaite plus accueillir de migrants », Le Monde, 18 septembre 2015.

2. Le Capital, livre I, chap. 25, 3. Parmi d’autres citations de Marx : « Il est notoire que l’excès de travail moissonne les raffineurs de Londres, et néanmoins le marché du travail à Londres regorge constamment de candidats pour la raffinerie, allemands la plupart, voués à une mort prématurée. »

3. Le monde étant décidément bien fait (et la France encore mieux), les associations qui se plaignaient du manque de places d’hébergement expliquent soudain que les nouveaux arrivants ont pu être logés dans des logements vides sans entrer le moins du monde en concurrence avec les pauvres déjà en recherche de logement. On découvre ainsi que la main invisible du marché est vraiment épatante et s’occupe même du social.

4. Disons-le tout net : Il n’est pas question de s’offusquer devant un foulard qui cache simplement les cheveux. Dans une société libre on doit avoir le droit aussi bien de montrer son string que de ne pas montrer ses cheveux. Personnellement j’aime bien voir des cheveux en liberté et ne suis pas demandeur de la vision de string qui dépassent mais c’est là un point de vue parmi d’autres.

5. Pravda.ch, 22 septembre 2015.

6. Le Capital est pour Marx un rapport social. C’est le mode de production capitaliste et l’idéologie qui va avec.

7. La Question juive, 1843.

8. Thomas Friedman, La Terre est plate, Tempus, 2006.

9. Choisir, entretiens avec Jean Bothorel, Stock, 1974. En italique : ce qui est souligné par nous.

10. N’oublions pas que l’Europe a connu des drames souvent pires que ceux aujourd’hui médiatisés. Dans les années 1939-45, rappelons la déportation et le massacre des juifs, l’extermination des élites polonaises, les viols de millions d’Allemandes en 1945, le « nettoyage ethnique » des Sudètes et d’ailleurs, etc. Voir par exemple Timothy Snyder, Terres de sang. L’Europe entre Hitler et Staline, Gallimard, 2012 ; les livres de Bernard George publiés dans les années 1960, R.M. Douglas, Les Expulsés, Flammarion, 2012, etc.

11. Il est évident que la force, c’est-à-dire la ferme reconduite sur les côtes de départ, sera un jour le seul moyen d’endiguer la violence inhérente à ces grandes vagues migratoires imposées aux peuples européens autochtones. « Un recours à la force sera à un moment ou à un autre inévitable», écrit Hubert Védrine (Le Monde, 13 mai 2015).

12. Jacques Dupâquier avait montré la constance du peuplement français depuis au moins 2000 ans.

13. Raoul Marc Jennar, Europe. La Trahison des élites, Fayard, 2004.

Neocons Want US to Ally Al-Qaeda Against Russia

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Neocons Want US to Ally Al-Qaeda Against Russia

By that we mean “ally openly” - US is de facto already using Al Qaeda as schock troops against Assad in Syria, just like against Gaddafi in Libya, Serbs in Bosnia and Soviets in Afghanistan

Originally appeared at Consortium News


The key sentence in The New York Times’ lead article about Russian airstrikes against Syrian rebel targets fell to the bottom of the story, five paragraphs from the end, where the Times noted in passing that the area north of Homs where the attacks occurred had been the site of an offensive by a coalition “including Nusra Front.”

What the Times didn’t say in that context was that Nusra Front is Al Qaeda’s affiliate in Syria, an omission perhaps explained because this additional information would disrupt the righteous tone of the article, accusing Russia of bad faith in attacking rebel groups other than the Islamic State.

But the Russians had made clear their intent was to engage in airstrikes against the mélange of rebel groups in which Al Qaeda as well as the Islamic State played prominent roles. The Times and the rest of the mainstream U.S. media are just playing games when they pretend otherwise.

Plus, the reality about Syria’s splintered rebel coalition is that it is virtually impossible to distinguish between the few “moderate” rebels and the many Sunni extremists. Indeed, many “moderates,” including some trained and armed by the CIA and Pentagon, have joined with Al Qaeda’s Nusra Front, even turning over U.S. weapons and equipment to this affiliate of the terrorist organization that attacked New York and Washington on Sept. 11, 2001. Lest we forget it was that event that prompted the direct U.S. military intervention in the Middle East.

However, in recent months, the Israeli government and its American neoconservative allies have been floating trial balloons regarding whether Al Qaeda could be repackaged as Sunni “moderates” and become a de facto U.S. ally in achieving a “regime change” in Syria, ousting President Bashar al-Assad who has been near the top of the Israeli/neocon hit list for years.

A key neocon propaganda theme has been to spin the conspiracy theory that Assad and the Islamic State are somehow in cahoots and thus Al Qaeda represents the lesser evil. Though there is no evidence to support this conspiracy theory, it was even raised by Charlie Rose in his “60 Minutes” interview last Sunday with Russian President Vladimir Putin. The reality is that the Islamic State and Al Qaeda have both been leading the fight to destroy the secular Assad government, which has fought back against both groups.

And, if these two leading terror groups saw a chance to raise their black flags over Damascus, they might well mend their tactical rifts. They would have much to gain by overthrowing Assad’s regime, which is the principal protector of Syria’s Christians, Alawites, Shiites and other “heretics.”

The primary dispute between Al Qaeda and the Islamic State, which began as “Al Qaeda in Iraq,” is when to start a fundamentalist caliphate. The Islamic State believes the caliphate can begin now while Al Qaeda says the priority should be mounting more terrorist attacks against the West.

Yet, if Damascus falls, the two groups could both get a measure of satisfaction: the Islamic State could busy itself beheadings the “heretics” while Al Qaeda could plot dramatic new terror attacks against Western targets, a grim win-win.

One might think that the U.S. government should focus on averting such an eventuality, but the hysterical anti-Russian bias of The New York Times and the rest of the mainstream media means that whatever Putin does must be cast in the most negative light.

The Anti-Putin Frenzy

On Thursday, one CNN anchor ranted about Putin’s air force attacking “our guys,” i.e., CIA-trained rebels, and demanded to know what could be done to stop the Russian attacks. This frenzy was fed by the Times’ article, co-written by neocon national security correspondent Michael R. Gordon, a leading promoter of the Iraq-WMD scam in 2002.

The Times’ article pushed the theme that Russians were attacking the white-hatted “moderate” rebels in violation of Russia’s supposed commitment to fight the Islamic State only. But Putin never restricted his military support for the Assad government to attacks on the Islamic State.

Indeed, even the Times began that part of the story by citing Putin’s quote that Russia was acting “preventatively to fight and destroy militants and terrorists on the territories that they already occupied.” Putin did not limit Russia’s actions to the Islamic State.

But the Times’ article acts as if the phrase “militants and terrorists” could only apply to the Islamic State, writing: “But American officials said the attack was not directed at the Islamic State but at other opposition groups fighting against the [Syrian] government.”

Unless The New York Times no longer believes that Al Qaeda is a terrorist group, the Times’ phrasing doesn’t make sense. Indeed, Al Qaeda’s Nusra Front has emerged as the lead element of the so-called Army of Conquest, a coalition of rebel forces which has been using sophisticated U.S. weaponry including TOW missiles to achieve major advances against the Syrian military around the city of Idlib.

The weaponry most likely comes from U.S. regional allies, since Saudi Arabia, Turkey, Qatar and other Sunni-led Gulf states have been supporting Al Qaeda, the Islamic State and other Sunni rebel groups in Syria. This reality was disclosed in a Defense Intelligence Agency report and was blurted out by Vice President Joe Biden.

On Oct. 2, 2014, Biden told an audience at Harvard’s Kennedy School: “our allies in the region were our largest problem in Syria … the Saudis, the emirates, etc., what were they doing? They were so determined to take down Assad and essentially have a proxy Sunni-Shia war, what did they do? They poured hundreds of millions of dollars and tens of thousands of tons of military weapons into anyone who would fight against Assad, except the people who were being supplied were Al Nusra and Al Qaeda and the extremist elements of jihadis coming from other parts of the world.” [Quote at 53:20 of clip.]

Al Qaeda’s Nusra Front also has benefited from a de facto alliance with Israel which has taken in wounded Nusra fighters for medical treatment and then returned them to the battlefield around the Golan Heights. Israel also has carried out airstrikes inside Syria in support of Nusra’s advances, including killing Hezbollah and Iranian advisers helping the Syrian government.

The Israeli airstrikes inside Syria, like those conducted by the United States and its allies, are in violation of international law because they do not have the permission of the Syrian government, but those Israeli and U.S. coalition attacks are treated as right and proper by the mainstream U.S. media in contrast to the Russian airstrikes, which are treated as illicit even though they are carried out at the invitation of Syria’s recognized government.

 

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Obama’s Choice

Ultimately, President Barack Obama will have to decide if he wants to cooperate with Russia and Iran in beating back Al Qaeda, the Islamic State and other jihadists – or realign U.S. policy in accord with Israel’s obsession with “regime change” in Syria, even if that means a victory by Al Qaeda. In other words, should the United States come full circle in the Middle East and help Al Qaeda win?

Preferring Al Qaeda over Assad is the Israeli position – embraced by many neocons, too. The priority for the Israeli/neocon strategy has been to seek “regime change” in Syria as a way to counter Iran and its support for Lebanon’s Hezbollah, both part of Shia Islam.

According to this thinking, if Assad, an Alawite, a branch of Shia Islam, can be removed, a new Sunni-dominated regime in Syria would disrupt Hezbollah’s supply lines from Iran and thus free up Israel to act more aggressively against both the Palestinians and Iran.

For instance, if Israel decides to crack down again on the Palestinians or bomb Iran’s nuclear sites, it now has to worry about Hezbollah in southern Lebanon raining down missiles on major Israeli cities. However, if Hezbollah’s source of Iranian missiles gets blocked by a new Sunni regime in Damascus, the worry of Hezbollah attacks would be lessened.

Israel’s preference for Al Qaeda over Assad has been acknowledged by senior Israeli officials for the past two years though never noted in the U.S. mainstream media. In September 2013, Israel’s Ambassador to the United States Michael Oren, then a close adviser to Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, told the Jerusalem Post that Israel favored the Sunni extremists over Assad.

“The greatest danger to Israel is by the strategic arc that extends from Tehran, to Damascus to Beirut. And we saw the Assad regime as the keystone in that arc,” Oren told the Jerusalem Post in an interview. “We always wanted Bashar Assad to go, we always preferred the bad guys who weren’t backed by Iran to the bad guys who were backed by Iran.” He said this was the case even if the “bad guys” were affiliated with Al Qaeda.

And, in June 2014, then speaking as a former ambassador at an Aspen Institute conference, Oren expanded on his position, saying Israel would even prefer a victory by the brutal Islamic State over continuation of the Iranian-backed Assad in Syria. “From Israel’s perspective, if there’s got to be an evil that’s got to prevail, let the Sunni evil prevail,” Oren said. [See Consortiumnews.com’s “Al-Qaeda, Saudi Arabia and Israel.”]

So, that is the choice facing President Obama and the American people. Despite the misleading reporting by The New York Times, CNN and other major U.S. news outlets, the realistic options are quite stark: either work with Russia, Iran and the Syrian military to beat back the Sunni jihadists in Syria (while seeking a power-sharing arrangement in Damascus that includes Assad and some of his U.S.-backed political rivals) — or take the side of Al Qaeda and other Sunni extremists, including the Islamic State, with the goal of removing Assad and hoping that the mythical “moderate” rebels might finally materialize and somehow wrest control of Damascus.

Though I’m told that Obama privately has made the first choice, he is so fearful of the political reaction from neocons and their “liberal interventionist” pals that he feels he must act like a tough guy ridiculing Putin and denouncing Assad.

The danger from this duplicitous approach is that Obama’s penchant for talking out of multiple sides of his mouth might end up touching off a confrontation between nuclear-armed America and nuclear-armed Russia, a crisis that his verbal trickery might not be able to control.

Putin Moves His Rook Into Syria

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Putin Moves His Rook Into Syria

By

Ex: http://www.lewrockwell.com

Frankfurt, Germany –Could anyone in the Obama administration have been so slow-witted to imagine that Russia wouldn’t move hard to counter US efforts to overthrow Moscow’s  ally, Syria?

The Syrian war began almost five years ago by the US, France, Britain and Saudi Arabia  to overthrow Syria’s Iranian and Russian-backed government. The result so far:  250,000 dead, 9.5 million refugees flooding Europe and  Syria shattered.

This is nothing new: the first CIA coup attempt to overthrow a Syrian ruler Gen. Husni Zaim was in 1949.

A combination of imperial hubris and ignorance has led Washington to believe it could overthrow any government that was disobedient or uncooperative.  Syria was chosen as the latest target of regime change because  the Assad regime – a recognized, legitimate government and UN member –was a close ally of America’s Great Satan, Iran.  Formerly it had been cooperating with Washington.

After watching Syria be slowly destroyed, Russia’s President, Vladimir Putin, moved his rook onto the Syrian chessboard.  For the first time since 1991, Moscow sent a small expeditionary  unit of 50 warplanes to Syria both to shore up the Assad regime and to reaffirm that  Russia has long-standing strategic interests in Syria.

Few of the  administration’s bumbling amateur strategists likely knew that Russia claimed during the 19th century to be the rightful protector of Mideast Christians.  Russia watched in dismay the destruction of Iraq’s ancient Christian communities caused by the overthrow of their protector, President Saddam Hussein.  Moscow has vowed not to let a similar crime happen again to Syria’s Christians.

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Russia is also clearly reasserting a degree of her former Mideast influence.  In 1970, Russian pilots tangled with Israeli warplanes over the Suez Canal during the “War of Attrition.”  The flying time from Moscow to Damascus is about the same as New York City to Miami. Syria is in Russia’s backyard, not America’s.

A highly effective propaganda war waged against Syria and Russia by the US, French and British media has so demonized Syria’s President Assad that Washington will find it very difficult to negotiate or include him in a peace deal.  The US made the same stupid mistake with Afghanistan’s Taliban and now is paying the price.

President Bashar Assad is no Great Satan. He was a British-trained eye specialist forced into the dynastic leadership of Syria by the car crash that killed his elder brother.  The Assad regime has plenty of nasty officials but in my long regional experience Syria is no worse than such brutal US allies as Egypt, Saudi Arabia, Morocco or Uzbekistan.

President Putin has long been calling for a negotiated settlement to end this destructive conflict that is quickly resembling Lebanon’s ghastly civil war from 1975-1990 whose horrors I saw firsthand.

Who rules Syria is not worth one more death or refugee.  Sadly, Syria may be beyond repair.  The crazies we created are now running large parts of Iraq and Syria.  Russia mutters about going into Iraq.

Vlad Putin keeps his game tightly under control.  I’m not so sure about the Obama White House and its confused advisors.  Better make a deal with Assad, a natural US ally, and end this crazy war before Sen. John McCain and his  Republican crusader pals really do start World War III.

Washington refuses Russia any legitimate sphere of influence in Syria, though Moscow has had a small base in Tartus on the coast for over 40 years.  This Russian logistics base is now being expanded and guarded by a ground force estimated at a reinforced company.

This week came reports that modest numbers of Iranian infantry have entered war-torn Syria.  Lebanon’s tough Hezbollah fighters are also in action in Syria.

Opposing them are a mixed bag of irregular forces and heavily armed religious fanatics trained and armed by US, French and British intelligence and financed by Washington and the Saudis.  This writer believes small numbers of US and French Special Forces and  British SAS are also aiding anti-Assad forces.

Israel and Turkey, hopping to profit from a possible break-up of Syria,  are also discreetly aiding the anti-Assad forces that include al-Qaida and everyone’s favorite bogeyman,  Islamic State.

Howls of protest are coming from Washington and its allies over Russia’s military intervention.  Don’t we hate it when others do exactly what we do.  The US has over 800 bases around the globe.  French troops operate in parts of Africa.  Both nations stage military interventions when they see fit.

Washington accuses Moscow of imperialism as 10,000 US troops, fleets of warplanes and 35,000 US mercenaries fight nationalist forces in Afghanistan.  Iraq remains a semi-US colony. Russia withdrew all of its 350,000 troops stationed in Germany in 1991; US bases still cover Germany and, most lately, Romania.

Nueva guerra de información contra Rusia. Alerta a la manipulación de la prensa occidental

Por Neil Clark

Ex: http://www.elespiadigital.com

Hablando de inmediatez. Los aviones de Rusia ni siquiera habían despegado a bombardear a los terroristas del ISIS y a sus socios en Siria, y comenzaron a flotar los reclamos del lobby anti Ruso de Occidente – solo para ser repetidos en muchos de los medios occidentales.

Rusia no estaba apuntando realmente al ISIS sino a los “rebeldes moderados” y sus ataques asesinaban cantidad de civiles inocentes (a diferencia de los ataques estadounidenses durante los cuales solo teníamos “daño colateral”). Hemos visto montones de tweets atacando a Rusia e imágenes de niños heridos y gente siendo sacada de edificios publicadas en la red.

Ahora, hay dos explicaciones posibles para la forma instantánea como ha sido lanzado este nuevo capítulo en la “guerra de información” contra Rusia.

La primera es que el lobby anti ruso tiene unas fuentes fantásticas en Siria y sabe exactamente quien ha sido asesinado en los ataques aéreos momentos después de que son lanzadas las bombas, o, en algunos casos posee poderes de clarividencia y sabe quiénes serán las victimas incluso antes de que caigan las bombas. También, que hay gente en el terreno con conexiones Wi-Fi de excelente velocidad en una zona de guerra, quienes son capaces de subir videos de víctimas de los ataques rusos a la red con una rapidez que hace parecer a Usain Bolt un caracol.

La segunda explicación alternativa es que las acusaciones y denuncias que hemos visto ya estaban escritas -archivadas y guardadas- y listas para ser puestas en línea tan pronto como el Parlamento Ruso autorizara el uso de la fuerza militar en Siria, con el fin de desacreditar la operación. Aunque los ataques aéreos, incluso siendo planeados con precisión quirúrgica, puede matar civiles -que es, por supuesto, la razón número uno para oponerse a ellos- Yo sé que explicación me parece la más plausible.

El Grupo de Seguimiento a los Medios, Media Lens nos advertía qué esperar:

Prediction: US-UK media are going to find that Russian planes killed ‘civilians’ while ‘ours’ killed ‘suspected militants’.

— Media Lens (@medialens) September 30, 2015

Traducción:

Predicción: Los medios de EU y Reino Unido encontrarán que los aviones rusos mataron “civiles” mientras que los nuestros mataron “militantes sospechosos”

That’s information warfare: As expected Russia accused of killing civilians in Syria http://t.co/ETCIQaRmNR

— Afshin Rattansi (@afshinrattansi) October 1, 2015

Traducción:

Esto es guerra de información: Como se esperaba, Rusia acusada de asesinar civiles en Siria http://t.co/ETCIQaRmNR

Y como de costumbre los Lensers, ridiculizados y denigrados por los miembros del club de la élite del periodismo -quienes se han equivocado simplemente en todo (¿Armas de destrucción masivas les suena?).

La hipocresía que hemos visto los últimos días -incluso para los estándares del lobby de la guerra sin fin- ha sido realmente impresionante. “Esos rusos malvados lanzando ataques aéreos en un país extranjero. ¡Por qué, es indignante! Sólo a los EU y sus aliados les es permitido hacer eso”. Personas que estaban chillando por más “intervención” contra el ISIS en Siria el martes, estaban todos contra la “intervención” contra ISIS en Siria el miércoles -cuando era Rusia la que estaba realizando la intervención.

La cantidad de neoconservadores quejones que pasó de amar las bombas ayer a odiarlas hoy es bastante.

— Danielle Ryan (@DanielleRyanJ) September 30, 2015

Suddenly the ‘moderate’ rebels who had been so thin on the ground in Syria – are everywhere and Russian strikes are targeting them.

Traducción:

Repentinamente los rebeldes “moderados” que habían sido tan escasos en el terreno en Siria -están por todas partes y los ataques rusos están apuntando a ellos.

El Pentágono suspendió el programa de entrenamiento y equipamiento porque no podíamos encontrar a los moderados. Pero ahora se nos dice que los moderados abundan y están bajo ataque.

— Max Abrahms (@MaxAbrahms) September 30, 2015

Conversely ISIS, which we were told was everywhere in Syria up to Tuesday, is nowhere – or at least not in the areas where the Russians are bombing.

Traducción:

Por el contrario el ISIS, que nos dijeron estaba en todas partes en Siria hasta el Martes, no está en ningún lugar -o al menos no en las zonas donde los rusos están bombardeando.

Aquellos que han guardado silencio ante las muertes de civiles causadas por el asalto saudí en Yemen, o ante las muertes de civiles causadas por el bombardeo estadounidense a Irak y Siria, están, llenos de indignación por las supuestas muertes de civiles causadas por los ataques aéreos rusos -incluso antes de que se confirmen dichas muertes.

.@medialens Watch and see also how they suddenly develop an incredible ability to count & care about civilian casualties of Russian actions!

— Mark Doran (@MarkJDoran) October 1, 2015

Traducción:

.@medialens Observen y vean también como desarrollan repentinamente una increíble habilidad para contar y preocuparse por las víctimas civiles de las acciones rusas.

Luego está la cuestión de porque está interviniendo Putin.

Rusia, se nos dice que está lanzando ataques aéreos en Siria no porque realmente quiera vencer al ISIS, sino porque tiene “intereses egoístas” en la región. Por supuesto, los motivos occidentales para desestabilizar Siria y respaldar a ‘rebeldes’ violentos para matar a soldados sirios y derrocar al gobierno sirio nunca son egoístas, sino sólo benignos y humanitarios. Cuando los EU y sus aliados bombardean Siria, tiene que ser alabado, cuando Rusia lo hace -entonces es señal del intento siniestro del oso por aumentar su influencia en la región. Rusia tiene un aliado en el Medio Oriente -¡por qué, eso es terrible!- ¡Sólo está permitido que los EU tengan aliados en una zona donde hay mucho petróleo!

No debería ser necesario decirlo después de las flagrantes mentiras que nos dijeron acerca de Irak, Libia y Siria hasta ahora, pero tenemos que tomar las negativas reclamaciones occidentales acerca de las acciones rusas en Siria, no con una pizca de sal, sino con una enorme carretilla de ella.

¿No hay presencia del ISIS en Al-Rastan, en la provincia de Homs? Bueno, “activistas”, citados por la BBC, nos dijeron que así era luego de los ataques aéreos rusos. Pero, como Fairness and Accuracy in Reporting (Nota del traductor: Equidad y Exactitud en la Información es una organización de seguimiento a medios, FAIR por sus siglas en inglés) señaló, esta no parecía ser la situación la semana pasada, cuando la AFP, citando el Observatorio Sirio para Los Derechos Humanos nos dijo que siete hombres habían sido asesinados a tiros por el ISIS en Al-Rastan después de haber sido acusados de ser homosexuales.

Lo que demuestra esto -y hay un montón de ejemplos- es que los canales de noticias occidentales están dispuestos a citar a “activistas” sin nombre, sin siquiera la más superficial revisión de si las declaraciones que hacen son correctas mientras esas afirmaciones dejen mal a Rusia, o de hecho, cualquier otro “enemigo oficial”. Por supuesto, es una historia muy diferente si las denuncias se hacen en contra de los EU o sus aliados. ¿Recuerdan aquella gran cobertura de las declaraciones hechas por “activistas” sin nombre sobre las víctimas civiles causadas por ataques aéreos occidentales? No, yo tampoco.

Los medios de comunicación de Estados Unidos, de un día para otro, han desarrollado una intensa preocupación por la precisión de los ataques, las denuncias de la exactitud de los bombardeos, la identidad de las víctimas de los ataques aéreos.

— Glenn Greenwald (@ggreenwald) October 1, 2015

Channels which have shown no, or little interest in civilian casualties in Yemen, where it’s been Saudi Arabia and its allies doing the bombing, are now, all of a sudden, keen to show pictures of people being taken to hospital allegedly after Russian air strikes.

Traducción:

Canales que han demostrado ningún, o muy poco interés en las víctimas civiles en Yemen, donde ha sido Arabia Saudita y sus aliados los que han bombardeado, están ahora, de repente, deseosos de mostrar imágenes de personas siendo trasladadas al hospital supuestamente después de los ataques aéreos rusos.

La coalición liderada por Estados Unidos: 2.579 ataques aéreos en Siria. Rusia: 8. Vean ahora a los medios llenos de indignación por los asesinatos de Rusia. ¿Y los “nuestros”?

— Media Lens (@medialens) October 1, 2015

Unsurprisingly, Interpreter Magazine, the “special project” of Khodorkovsky’s Institute of Modern Russia, has been at the forefront of the propaganda campaign to discredit Russia’s Syrian intervention.

(Traducción:

Como era de esperar, la revista Interpreter Magazine, el “proyecto especial” del Instituto de la Rusia Moderna de Jodorkovski, ha estado a la vanguardia en la campaña de propaganda para desacreditar la intervención de Rusia en Siria.)

“Hoy Rusia lanzó ataques aéreos contra varios objetivos en Siria, pero aunque es claro que han muerto rebeldes no pertenecientes al ISIS y posiblemente civiles, no está claro si ISIS era del todo un objetivo”, escribió la revista.

De hecho, el Ministerio de Defensa de Rusia informó que atacaron 12 objetivos pertenecientes al ISIS el jueves.

Lo que Putin ha hecho -y esta es la razón por la que la brigada para “Capturar a Rusia” está tan enojada- es poner en evidencia a la élite occidental en la lucha contra el ISIS. A pesar de su condena a las atrocidades del Estado Islámico, el objetivo número uno de los EU y sus aliados más cercanos ha sido sacar del poder al gobierno secular sirio que ha estado combatiendo al ISIS y a otros grupos terroristas radicales respaldados por Occidente.

media-mensonge-ukraine.jpgSabemos, gracias a WikiLeaks, que los planes de EU para el “cambio de régimen” en Siria son anteriores a la primavera árabe, y de hecho se remontan al menos al 2006. Y este plan de “cambio de régimen” no tiene nada que ver con la “promoción de la democracia”, sino con el imperialismo a la antigua.

Como el célebre y galardonado periodista y cineasta John Pilger lo plantea en su último artículo, de lectura obligatoria, titulado El Acto Revolucionario de Decir la Verdad:

“Para los amos del mundo en Washington y Europa, el verdadero crimen de Siria no es la naturaleza opresiva de su gobierno, sino su independencia del poder estadounidense e israelí -al igual que el verdadero crimen de Irán es su independencia, y el verdadero crimen de Rusia es su independencia- En un mundo de propiedad estadounidense, la independencia es intolerable”.

La intervención de Rusia en Siria, como ha señalado mi colega columnista en RT OpEdge John Wight, es probable que cambie completamente el juego.

This nonsense about #Russia targeting so-called moderate rebels or #ISIS in #syria is a diversion. Russia’s intervention is a game changer.

— John Wight (@JohnWight1) October 1, 2015

Traducción:

Esta tontería sobre #Rusia apuntando a los llamados rebeldes moderados o #ISIS en #Syria es una distracción. La intervención de Rusia es un cambio de juego.

Al inclinar la balanza en contra de los promotores seriales de cambio de régimen, que han causado tantos estragos en todo el mundo en los últimos años, hay una mayor posibilidad de que el gobierno secular de Siria sea capaz de recuperar partes de su territorio y que el país mantenga su independencia. Eso complacerá a los auténticos antiimperialistas y antifascistas, que creen que el mismo pueblo sirio debe decidir quién lo gobierna y no los EU, Gran Bretaña o Francia, pero enfurecerá a aquellos que han estado empeñados en poner en cintura a Siria por su desafío -por más muerte y destrucción que dicha política de inspiración neoconservadora haya causado.

El hecho es que los que estaban pidiendo a gritos una mayor intervención occidental en Siria -supuestamente contra el ISIS- pero en realidad querían conseguir eliminar el gobierno de Assad, han quedado descolocados. Después de haber visto a la élite occidental habla sobre la amenaza del ISIS, (cuyo ascenso, no olvidemos fue bien recibido por las potencias anti-Assad “con el fin de aislar el régimen sirio”) esperan ahora que los ciudadanos de los países occidentales consideren a los rusos como villanos por tomar medidas contra un enemigo que nos dijeron que tenía que ser derrotado.

Claramente, para aquellos que están detrás de la nueva guerra de información, tenemos que olvidar lo que nuestros líderes nos han estado diciendo acerca del ISIS durante todo el año. Nos toca tener cerebros del tamaño de un guisante y memorias que no recuerden más allá de unos pocos días. El último asalto propagandístico para lograr que odiemos a Rusia por luchar contra el terrorismo en Siria no sólo es ridículo, es un verdadero insulto a nuestra inteligencia.

Putin revela exactamente quien apoya a ISIS

 

"Gobierno de EE.UU. y medios de comunicación trabajan en sintonía para demonizar a Rusia"

Los ataques aéreos rusos contra el Estado Islámico en Siria han impulsado a los medios de comunicación occidentales a incrementar la denigración hacia Rusia. De esta manera la coalición liderada por EE.UU. está tratando de salvar la cara y encubrir sus fracasos en Oriente Medio, aseguraron expertos a RT.

Según el periodista y analista político Caleb Maupin, "hay una gran historia de la cooperación del Gobierno de EE.UU. con los medios de comunicación", que está dirigida a la entrega de un "mensaje unificado" para el público para reunirlo a su alrededor, sirviendo de esta manera a los intereses de quienes detentan el poder. "Cualquiera que crea que los medios de comunicación y el gobierno no cooperan y colaboran se engaña a sí mismo", expresó.

Maupin también ha señalado que la historia de colusión estadounidense medios-gobierno se remonta por lo menos a la década de 1960 con la introducción del Programa de Contrainteligencia del FBI, COINTELPRO, que "conscientemente plantó historias falsas en las noticias".

"Los medios de comunicación de EE.UU. pretenden ser objetivos, justos, equilibrados y neutrales, pero en realidad ofrecen una perspectiva muy clara sobre los acontecimientos del mundo y esa perspectiva es muy hostil a Rusia... cualquier gobierno con mentalidad independiente va a ser demonizado en los medios de EE.UU.", señaló el periodista.

El secretario de Estado de EE.UU., John Kerry, ha denominado a los medios de comunicación sociales como una extraordinaria y "buena herramienta". No obstante un exagente de la CIA, Ray McGovern, ha comentado a RT, que, según su opinión, al contrario, son una "herramienta muy poco fiable sobre la cual basar los juicios" y la mejor comprobación para esto es la cobertura de la reciente operación de la Fuerza Aérea rusa en Siria en los medios occidentales.

"Una de las supuestas víctimas causadas por aviones rusos [30 de septiembre] se basa en una foto que, según ha sido revelado ahora, fue tomada el 25 de septiembre, cinco días antes del ataque ruso", afirma McGovern.

¿Quiénes son los rebeldes respaldados por EE.UU.? ¿Aún existen?

Mientras tanto, la propia identidad y la existencia de los "rebeldes sirios moderados" ha sido una fuente de gran confusión, señalan los especialistas.

"No sé qué tan confiables son los rebeldes, porque ni siquiera sabemos quiénes son los rebeldes o incluso si existen", dijo a RT el periodista y locutor, Bryan MacDonald. "Algo que los medios de comunicación occidentales no dicen es que la mayoría de los llamados 'rebeldes' son de Al Qaeda, que son los mismos tipos contra los cuales hace 14 años EE.UU. lanzó una cruzada en la guerra contra el terrorismo", agregó. "La idea de que los medios de comunicación estadounidenses estarían defendiendo a Al Qaeda es simplemente increíble", concluyó el periodista.

MacDonald también citó a Robert Fisk, el renombrado corresponsal británico en Oriente Medio que ha pasado tiempo en Siria, quien dijo al periódico 'ABC': "El Ejército Libre Sirio, creo, bebe mucho café en Estambul. Nunca me he encontrado con ellos, incluso como prisioneros, incluso en los primeros meses de la lucha. Creo que el Ejército Libre de Siria es un mito".

Intentos de la coalición de EE.UU. de "salvar la imagen"

El editor de la revista 'Trends Journal', Gerald Celente, quien predijo con exactitud asombrosa muchos eventos geopolíticos y económicos del pasado, dio una calificación reprobatoria al trabajo de EE.UU. en Oriente Medio: "En todos los niveles EE.UU. ha fracasado miserablemente cuantitativa y cualitativamente. Así que ahora lo que están haciendo para encubrir su fracaso es poner esta información para atraer más odio contra Rusia".

"Hay una gran campaña contra Rusia que se está llevando a cabo en EE.UU., que rara vez se detiene, es una segunda Guerra Fría. Tan solo seguimos escuchando un lado", dijo Celente. No obstante, el periodista ha destacado que, en su opinión, la reciente reunión entre Putin y Obama durante la 70.ª sesión de la Asamblea General de la ONU en Nueva York va a producir algunos resultados.

Paul Craig Roberts: "Se le acaban las mentiras a Obama ante las preguntas de Putin"

El presidente ruso Vladímir Putin, a diferencia de su homólogo estadounidense Barack Obama, basó su discurso ante la Asamblea General de la ONU en la verdad, y sus acciones posteriores lógicamente se desprenden de la postura rusa sobre Oriente Medio, opina el analista político Paul Craig Roberts.

Roberts, exasesor económico del gobierno de Ronald Reagan, cree que los discursos de ambos presidentes han mostrado al mundo la diferencia entre Moscú y Washington.

"El enfoque de Putin está basado en la verdad y el de Obama en el alardeo vano y mentiras que se le están acabando", escribió en su blog.

El analista señaló que "diciendo la verdad en el tiempo del engaño universal, Putin ha realizado un acto revolucionario".

Roberts recuerda la pregunta que hizo el presidente Putin en su discurso ante la Asamblea General, dirigiéndose a los que desde fuera generaron los conflictos en Oriente Medio, el norte de África y Ucrania: "¿Se dan cuenta de lo que han hecho?"

Roberts espera que las preguntas de Putin a EE.UU. pongan fin al dominio del 'excepcionalismo estadounidense'.

"Putin acentúa la legalidad de la operación rusa en Siria por ser solicitada por el Gobierno sirio. Contrapone el respeto que mantiene Rusia al derecho internacional a la intervención en Siria por Washington y Francia, cuyos gobiernos han violado la soberanía de Siria con sus acciones militares no solicitadas e ilegales", indicó el analista.

De esta manera, escribió, se ponen de manifiesto ante todo las acciones egoístas unilaterales de Washington enmascaradas por el "fariseísmo santurrón".

Portavoz de Putin: "Occidente no puede explicar a quién llama 'oposición moderada' en Siria"

"Lo cierto es que hasta ahora [en Occidente] nadie ha logrado explicar qué es la oposición moderada, a pesar de que Putin se ha interesado activamente por el tema y ha preguntado en qué se distinguen la oposición moderada y la inmoderada", ha declarado el portavoz del presidente ruso, Dmitri Peskov.

Comentando las acciones de las Fuerzas Aeroespaciales rusas en Siria,Peskov dijo al canal televisivo ruso Rossiya 1 que estas acciones son "transparentes" y que el Ministerio de Defensa ruso da informes con información exhaustiva, según Interfax.

Sin embargo, Peskov señaló que Moscú ve cómo tratan de "imponerle el juego desde el exterior". En este sentido el portavoz de Putin recordó que "la primera información sobre ataques aéreos contra objetivos supuestamente falsos apareció antes de que las aeronaves despegaran".

Anteriormente, un general ruso ha declarado que los militares estadounidenses informaron a la Defensa rusa que en el lugar donde se lleva a cabo el operativo militar de la Fuerza Aérea rusa no se encuentra nadie a parte de los terroristas.

"Los estadounidenses nos han informado durante la última comunicación de que nadie más aparte de los terroristas se encuentra en esa región",  dijo el jefe del Departamento Operativo Central del Estado Mayor de Rusia, Andréi Kartopólov, citado por RIA Novosti.

Las Fuerzas Aéreas rusas están llevando a cabo su operación contra el Estado Islámico en territorio de Siria después de que el Gobierno de Damasco solicitara ayuda militar a Moscú. Todas las acciones de la Fuerza Aérea rusa se realizan en coordinación con las Fuerzas Armadas sirias. Los altos cargos que representan a la Defensa y a la Cancillería rusa han anunciado en repetidas ocasiones que Moscú no contempla la posibilidad de implicar a sus tropas terrestres en el operativo.

Erdogan: danger pour l'Europe

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Erdogan: danger pour l'Europe

par Jean-Paul Baquiast

Ex: http://www.europesolidaire.eu

Le dimanche 4 octobre à Strasbourg le Premier ministre turc Recep Tayyb Erdogan a voulu lancer un appel à la diaspora turque en Europe. Il a réuni 15.000 sympathisants surchauffés. L'ensemble des médias se sont étonnés du fait que lors de ce meeting, hommes et femmes étaient séparés. La pratique est courante en Turquie mais donne un signal déplorable dans la capitale de l'Union européenne. Rappelons que la diaspora turque est très fortement représentée en Allemagne.
 
Erdogan veut évidemment rassembler ceux des futurs électeurs susceptibles de voter pour lui lors des prochaines élections législatives, où il espère récupérer la majorité absolue. Son intervention devait invoquer une nécessaire lutte contre le terrorisme. Mais Erdogan n'a jamais mentionné Daesh. Il s'en est pris aux séparatistes kurdes dont l'influence en Turquie même est de plus en plus grande. Nul n'ignore que la Turquie n'est absolument pas engagée dans la lutte contre Daesh. Au contraire elle encourage ledit Daesh par divers moyens, notamment le passage d'armes et de combattants djihadistes à travers sa frontière. Au contraire les kurdes d'Irak et de Syrie ont toujours lutté, initialement seuls au début, contre l' « Etat islamique » (EI). Ils continuent aujourd'hui à le faire.

Erdogan peut désormais se prévaloir d'un appui diplomatique massif, celui des Etats-Unis et de l'Otan. Ceux-ci comptent sur lui pour mettre en difficulté, y compris par des troupes au sol, l'alliance dite 5+1 (Iran, Irak, Syrie, Hesbollah et Russie) qui vient de se mettre en place, à l'initiative de la Russie, pour engager des moyens militaires importants contre l'EI. Le numéro 6 de la coalition devrait être désormais la Chine, qui vient d'engager en méditerranée son unique porte-avion, le Liaoning, lequel devrait prochainement recevoir des avions. La Chine, à juste titre, veut aider la Russie à lutter contre les combattants islamiques se référant à Daesh et de plus en plus nombreux à envahir le Caucase et les provinces chinoises dite Ouïghours.

Logiquement, les pays européens membres de l'Otan, à défaut des Américains eux-mêmes, devraient se réjouir de cette coalition, susceptible de contrer l'EI bien mieux que la coalition hétéroclite montée par Obama il y a quelques mois. Mais les grands alliés des Européens et des Etats-Unis sont les monarchies arabes du Golfe, dont le grand mérite est d'approvisionner l'Occident en pétrole. Elles combattent également par des moyens divers, y compris militaires au Yémen, les Etats chiites participant aux 5+1. Autrement dit, elles aident l'EI, considéré comme un rassemblement sunnite, à lutter contre l'axe chiite auquel vient de se joindre la Russie. Elles bénéficient donc plus que jamais de toutes les attentions de l'Otan.

Erdogan lutte, tant que membre actif de l'Otan, contre une montée en puissance de la Russie qui inquiète dorénavant de plus en plus les Etats-Unis. Il compte donc sur son positionnement anti-russe pour recevoir les appuis des pays européens disposant d'une importante diaspora turque.

Les membres européens de l'Otan,devraient se féliciter de l'engagement des 5+1 pour essayer de tarir en Syrie même et en Irak la source du terrorisme djihadiste dont ils seront de plus en plus les victimes. Par ailleurs, ni la Russie ni la Chine ne représenteront une menace militaire à leur égard, comme voudrait le faire croire Washington. Ils ne devraient donc pas encourager Erdogan à provoquer des incidents entre ses avions et ceux des russes, ce qu'il semble résolu faire.

Malheureusement, sous la pression américaine, ces pays européens, au premier rang desquels se trouve la France, continuent contre tout bon sens à vouloir la chute de Bashar al Assad, ce que de son côté le sunnite Erdogan a toujours cherché à faire. Tout ce qui en ce sens pourra faire des difficultés à la Russie,  provenant notamment de la Turquie, sera donc essayé, avec la bénédiction des Européens.

 

Jean Paul Baquiast

mardi, 06 octobre 2015

Conférence d'Aymeric Chauprade à l'Université de Vladivostok

Conférence d'Aymeric Chauprade à l'Université de Vladivostok

Le nouveau monde multipolaire face au défi hégémonique américain

Julien Langella contre les vieux cons

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Julien Langella contre les vieux cons

par Georges FELTIN-TRACOL

La recension de l’ouvrage collectif, Anti-mondialiste pro-local, édité en 2013 par IDées sous le titre de « Démondialisation, identités et localisme » saluait le texte de Julien Langella, l’un des plus pertinents du recueil. La présentation annonçait la rédaction d’un essai intitulé La jeunesse au pouvoir. Deux ans plus tard, le livre paraît enfin aux Éditions du Rubicon, une sympathique maison éditoriale dissidente dont c’est la deuxième production.

 

Ancien d’Action Française, puis cadre des Identitaires via les Jeunesses Identitaires, Recounquista, puis Génération Identitaire, Julien Langella participe désormais à Academia Christiana, une association catholique de tradition. Jeune adulte, il se fait le porte-parole d’une catégorie d’âge ignorée de tous : le jeune Européen blanc d’expression française. Cet ouvrage au titre explicite s’adresse en priorité à « une jeunesse déterminée à prendre le pouvoir. Et partir à l’assaut du futur (p. 17) ».

 

Contre les vieillards installés !

 

Au style décapant, polémique et incisif, La jeunesse au pouvoir représente une vraie déclaration de guerre contre les Baby Boomers dorénavant retraités qui constituent l’armature de la gérontocratie en place. « Ce livre est le signal d’alarme de la jeunesse qui dénonce ce qu’elle ne veut plus voir, le cri de révolte de la jeunesse qui veut vivre (p. 16). » L’auteur le déplore : « Les pouvoirs politique, économique et médiatique sont aux mains de ceux qui avaient 20 ans dans les années 60, ou de leurs clones – plus jeunes mais dociles (p. 53). » Outre les ravages massifs d’une immigration de peuplement qui colonise de plus en plus ouvertement l’Europe, Julien Langella observe la montée des périls, l’explosion de l’endettement pour les générations suivantes et la part croissante des retraites dans le déséquilibre des comptes publics et para-publics. Il en veut aux « Vieux ». Par conséquent, « ce livre est le cri de guerre d’une jeunesse enflammée. Au nom des Anciens. Contre les vieux. Pour l’avenir (p. 10). »

 

Il prend néanmoins soin de distinguer les Vieux des Anciens. À l’instar d’un Jacques Séguéla, d’un Jean-Michel Apathie, d’un Nicolas « Excité à talonnettes » Sarközy ou d’un François « Flamby » Hollande, les premiers sont méprisables tandis que les seconds, les Anciens donc, conservent toute leur honorabilité. Le solidarisme ne concerne pas que les rapports sociaux; il s’étend aux relations intergénérationnelles. Celles-ci sont indispensables pour la concorde civique. Qu’on pense à la légion romaine qui réussissait l’amalgame entre les différents âges de conscrits avec, au premier rang en ordre de bataille, les hastati — les plus jeunes, qui encaissent le choc —, au deuxième rang les principes — d’âge mûr — et, au troisième rang, les triarii — les plus âgés. Une société organique fonctionne ainsi. On pourrait craindre que Julien Langella se détourne de cet objectif. Erreur ! Il vise les responsables du déclin européen. « Nous en avons contre nos aînés qui ne jouent pas leur rôle : celui de passeurs de relais, de sentinelles de la tradition, d’éclaireurs dans la nuit. Nous en avons contre les vieux qui ne jouent pas leur rôle d’Ancien. Ceux qui ne nous ont rien transmis, ceux qui nous font dire : “ nous sommes les enfants de personne ” (p. 17). » Aux manettes des médiats, la gérontocratie sécrète un lamentable pis-aller : le jeunisme. Ce détournement conceptuel « n’a pas été inventé par les jeunes d’aujourd’hui mais par leurs parents, ceux qui avaient 20 ans en mai 68 et pour lesquels la France était une putain fasciste (p. 79) ». Sa glorification perverse et incessante indispose « les jeunes [qui] sont les premières victimes du “ jeunisme ”. Car celui-ci est d’abord un égoïsme générationnel, celui d’une classe d’âge arc-boutée sur elle-même bien qu’elle se prétende ouverte et généreuse (p. 81) ». Résultat ? « On confond jeunesse et jeunisme, tradition et nostalgie. Ce livre se veut d’abord un antidote à cette confusion (p. 11). » Le remède implique l’usage de l’impertinence. Mieux, « l’insolence est le pavé qui brise la vitre du statu quo. Elle fait du bruit et des dégâts, mais les dégâts qu’elle provoque, elle les porte au miroir des échecs de la société, et le silence qu’elle brise, c’est celui de la mort (p. 114) ».

 

L’auteur l’assume; il se revendique révolutionnaire au nom de la tradition ! Le vieillissement de l’Occident fait que les catégories sociales les plus âgées sont les moins abstentionnistes, d’où un conservatisme mental pesant et malsain. « Les seniors votent d’abord pour eux. Cet électorat est schizophrène : dans les urnes, il vote pour lui et lui seul, alors qu’il sait pertinemment que son train de vie dépend des efforts de ses enfants. Et après, on dit que les jeunes sont “ ingrats ”… (p. 76). » Les générations les plus âgées portent la lourde responsabilité de la décadence de notre société malade, car elles admettent l’influence déterminante d’une classe d’âge particulière : « La génération 68, c’est d’abord la génération 45 (p. 87) », d’où ce moralisme pesant et insupportable. Pour Langella, « le fameux laxisme soixante-huitard s’explique […] par le fait que les jeunes des années 60 sont les enfants de la paix et de l’abondance (p. 86) ». Ils grandirent à l’ombre de l’équilibre nucléaire, du parapluie yankee et du Mur de Berlin.

 

Quelques exemples historiques

 

Julien_Langella0.jpgÀ rebours de cette mentalité hédoniste, « les jeunes ne sont pas bons qu’à être traders, banquiers, toxicomanes ou che-guévaristes du samedi soir. La jeunesse est d’abord l’âge de la volonté et de la vitalité, donc des possibles et des idéals (p. 12) ». Et Julien Langella d’illustrer cette quête des idéaux avec quelques exemples historiques européens. Outre les réfractaires au STO en 1943 qui grossirent les maquis résistants (il aurait pu évoquer le désintéressement d’autres jeunes volontaires dans une armée européenne d’alors pour le front de l’Est…), l’auteur mentionne la jeunesse de l’antique Rome républicaine. « À Rome, l’éducation traditionnelle est dépassement de la souffrance comme le courage est dépassement de la peur. De nos jours en France, le Blanc lambda apprend de sa cougar de mère que son père était un “ connard d’égoïste ” (p. 23). » Il revient sur l’importance exceptionnelle en terme de génération des Wandervogel allemands apparus en 1901. Créés à l’écart du scoutisme anglo-saxon, les « Oiseaux-Migrateurs » fuient par la marche et une communauté effective de vie et d’objectifs, le monde industriel. Certains groupes constitueront ensuite l’ossature Bündische de la Révolution Conservatrice. Plus méconnues et plus politisées existent à partir de 1903 au Pays Basque espagnol les Mendigoxales. Autant école de cadres du Parti nationaliste basque que mouvement de jeunesse, ces structures informelles concilient formation militante, randonnées en groupe et exploration des paysages pyrénéens. L’auteur rappelle enfin le cas de l’école Saint Enda à Dublin fondée en 1908 par l’indépendantiste irlandais Patrick Pearse. Ce genre d’initiative manque cruellement (ou demeure trop restreint) alors que s’effondre le système scolaire tant public que privé. Toujours en colère, Langella lance : « Un jour, on pendra tous les profs et les pédagogues qui ont joué aux apprentis-sorciers avec nos cerveaux. Un jour, vous répondrez de vos saloperies (p. 64) ». Il proclame plus loin : « Dynamitons l’école et ses gardes empaillés : transformons-la en un gigantesque bivouac au milieu des arbres et des cours d’eau, où l’on apprendra à devenir des hommes avant d’être une colonie de termites ! (p. 134) ». Julien Langella se réfère ainsi à Ivan Illich qui rêver de « déscolariser la société » ! « Dans les établissements scolaires, poursuit-il, au lieu de leur imposer des films indigestes et sans fin sur la Shoah, on diffusera des films comme Tropa de Elite, qui vante les méthodes viriles de policiers brésiliens en croisade contre les vendeurs de mort, ou Requiem for a dream, qui relate la descente aux enfers d’une bande de junkies (p. 121). »

 

La jeunesse actuelle est en proie au désenchantement et au mécontentement. Les délices de Capoue étouffe toute velléité de réaction physique vive. « Orpheline de culture, notre génération l’est aussi de grandes aventures, d’adrénaline, de violence. La violence dont on use pour se défendre est légitime. Or, nos parents la vomissent sous toutes ses formes. Ils nous ont élevé en nous apprenant qu’il ne faut “ jamais répondre à la violence par la violence ”. Ils n’ont pas connu cette France barbare qui est la nôtre (p. 91). » Langella envisage une éventuelle explosion de colère juvénile justifiée parce que, « dans un pays qui fait plus de place au nouvel arrivant qu’à l’indigène, le jeune Français se sent un peu à l’étroit sur sa propre terre. Il sent bien qu’il gêne, qu’il est de trop. Il ne correspond pas au schéma obligé du métis aux mille couleurs. Alors, le jeune Blanc a la haine (p. 89) ». Mais, attention !, « notre révolte n’est pas celle de ces petits-bourgeois qui ont brûlé ce qui leur a permis de se forger un caractère, de réussir leur vie, bref de devenir des personnes. Des foyers solides qui ne reposaient pas sur la “ jouissance ”, mais sur la confiance et la complémentarité (p. 82) ». L’auteur croît que de semblables révoltes ont déjà eu lieu. Certes, il se félicite de la « Manif pour Tous », mais elle resta légaliste et bien trop timorée. Il oublie en revanche qu’en mai 1983, étudiants en droit et en médecine s’opposèrent à la réforme universitaire du socialiste Savary et furent les victimes des flics aux ordres du gouvernement PS de Mitterrand. La répression policière y fut implacable. Dans les deux cas, la réponse fut bridée et les actes de la violence contenus. Or, « ceux qui se veulent révolutionnaires et qui croient pouvoir faire l’économie d’une relative phase d’incertitude sociale, donc de désordre potentiel, sont les fossoyeurs de la révolution : ils ne le savent pas encore mais, au fond d’eux, ils sont déjà morts (p. 114) ».

 

Identitaire, l’auteur réclame en ces temps de lutte contre toutes les discriminations « après la préférence nationale, la préférence jeune (p. 118) ». Par ce biais, « c’est donc reconnaître à la jeunesse un état social. Offrir à la jeunesse la possibilité d’un ailleurs hors-travail, justement parce qu’elle est la jeunesse et qu’elle a plus à apporter à la communauté qu’à son banquier (p. 146) ». Il conçoit que la jeunesse française et européenne fasse corps, un corps politique ou au moins civique, quasi une corporation adaptée à l’ère numérique.

 

Le pouvoir aux jeunes !

 

C’est dans cette perspective qu’il suggère d’accorder le droit de vote dès 16 ans. Déjà en vigueur en Autriche où les nouveaux électeurs de moins de vingt ans votent très largement pour la droite nationale autrichienne. L’abaissement de l’âge électoral peut être révolutionnaire-conservateur comme c’est le cas dans la République islamique d’Iran, sinon elle devient contre-productive. Pour preuve, le 7 juin 2015, les électeurs luxembourgeois étaient conviés à un référendum sur trois questions distinctes. L’une d’elles demandait : « Approuvez-vous l’idée que les Luxembourgeois âgés entre seize et dix-huit ans aient le droit de s’inscrire de manière facultative sur les listes électorales en vue de participer comme électeurs aux élections à la Chambre des députés, aux élections européennes et communales ainsi qu’aux référendums ? ». Posée par un gouvernement progressiste de libéraux, de socialistes et de Verts, cette question fut rejetée à 80,87 % des suffrages ! C’est regrettable, car « le droit de vote à 16 ans permet d’y voir plus clair entre les politiques, qui se donnent les conditions de leurs ambitions, et les conservateurs, qui râlent beaucoup contre la politique en place mais qui ne veulent pas tant changer les choses qu’ils ont peur de l’après (p. 113) ». Proposition irréaliste ? Une notule de L’Express (du 17 juin 2015) parle de la remise, le 22 juin dernier, au ministre de la Ville, Patrick Kanner, d’un rapport officiel de « France Stratégie » qui propose deux intéressantes initiatives : la création d’un Parlement des jeunes tirés au sort!

 

Force toutefois est de relever que l’auteur reste dans un cadre démocratique bourgeois moderne et égalitaire. Il importerait d’aller plus loin que le seul droit de vote à 16 ans et offrir aux seules familles albo-européennes un suffrage familial, ce qui implique au préalable l’abandon du paradigme abject : « Un homme – une voix » ! En complément à l’abaissement du droit de vote à 16 ans, le jeune devra effectuer un service civique rémunéré par une allocation de citoyenneté non versée en cas de refus. Cette autre idée de nouveau misthos qui éliminerait toutes les aides sociales (sauf les allocations familiales) est compatible avec une stricte préférence nationale ethno-européenne et une véritable réduction hebdomadaire du temps de travail. Julien Langella conteste en effet la folle centralité du travail dans nos mornes existences. « Le travail ne favorise pas l’éveil de l’esprit critique, le travail est une aliénation. Il développe plus sûrement une mentalité de pré carré que le sens de l’intérêt général (p. 112). » Il estime qu’« il faut abolir la valeur-travail. Le travail n’est pas une valeur, ce n’est qu’une réponse à une nécessité physique bien triviale : survivre (p. 144) ». Pas sûr qu’après cette sortie, il soit sollicité par Le Figaro Magazine et Valeurs actuelles, deux aboyeurs patentés du libéralisme pourri…

 

Ses propositions s’inscrivent en tout cas dans le sillage des non-conformistes des années 1930. À côté de la Jeune Droite de Jean de Fabrègues et de Thierry Maulnier existèrent de 1934 à 1937 les JEUNES (Jeunes Équipes unies pour une nouvelle économie) du journaliste Jean Nocher qui diffusaient les idées « abondancistes » et distributivistes de Jacques Duboin et auxquelles appartint le futur candidat écologiste de 1974, René Dumont. L’appel viril aux jeunes générations n’est pas nouvelle. Dès 1970, le démographe Alfred Sauvy s’inquiétait de La révolte des jeunes. Plus proche des propos de Langella, de 1934 à 1935, Bertrand de Jouvenel anima une revue, La Lutte des Jeunes qui promouvait l’« Être jeune » et réclamait des « États généraux de la Jeunesse française ». Mieux encore, au printemps 1964, un numéro double de Défense de l’Occident de Maurice Bardèche traitait de « La Jeunesse ». Si Maurice Bardèche distinguait une « jeunesse qui s’en fout » d’une autre « qui ne s’en fout pas », il ajoutait que « chaque nation a la jeunesse qu’elle mérite. Et je ne connais rien qui juge un État aussi exactement que la jeunesse qu’il produit ». Quant à François d’Orcival pas encore rangé à l’Institut, il pensait que « les difficultés aidant, ces garçons-là seront plus sévères, plus durs, plus trempés ». Cruelles désillusions ! Ces sacrés costauds goûtèrent vite aux fruits empoisonnés des « Trente Glorieuses ». Ce n’est plus le cas maintenant avec un chômage endémique, un féminisme misandrique et un immigrationnisme concupiscent, métisseur et envahissant. Voilà pourquoi Julien Langella pense que « le vieux monde est mort, les années d’acier ont commencé (p. 16) ». La jeunesse européenne se doit de retrouver sa fougue et ses instincts. Outre leur force et leur beauté, ces nouveaux fauves seront violents, impérieux, intrépides et… cruels !

 

Georges Feltin-Tracol

 

• Julien Langella, La jeunesse au pouvoir, Les Éditions du Rubicon, 2015, 182 p., 15 €, à commander à <leseditionsdurubicon@yahoo.fr> ou au 21, rue de Fécamp, F – 75012 Paris, France.

Article printed from Europe Maxima: http://www.europemaxima.com

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Erdogan is Starting to Pay His Bills

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Pogos Anastasov

Erdogan is Starting to Pay His Bills

Yerevan is anxiously watching developments in neighbouring Turkey. Destabilization in a neighbouring country is in nobody’s interests, but events there are developing rapidly, and it is unlikely that there is anything good in store for Ankara, which has got involved in a whole range of conflicts in the region.

It seems that the truly strong and popular Turkish leader has overestimated his strength and, having unleashed a war on all fronts, both internal and external, now risks if not losing power, then facing very serious problems.

What has happened that the President of Turkey, formerly prime minister, and most importantly, continuous leader of the country for almost fifteen years, should suddenly find himself in such a difficult situation? The answer is both simple and complicated. R. T. Erdogan came to power at the beginning of the twenty-first century as an exponent for the professedly down-trodden Muslim masses of Turkish citizens, who are both relatively poor and followers of the religious ideals of Islam, to which his Justice and Development Party (AKP) gave a political “mould”.

By all accounts, the success of the last decade has gone to the Turkish politician’s head, and he decided to go after internal achievements as well as external. Beyond Turkey’s borders, he set himself the task of overthrowing the Bashar al-Assad’s secular regime in Syria, in the hope of bringing kindred Sunni “Muslim brothers” to power there and inside Turkey he set upon completely changing the political landscape of the country and, having achieved absolute majority in the parliamentary elections of 7 June 2015, changing the country’s constitution so that the Parliament’s basic powers were transferred to the president.

However, Erdogan clearly never studied the Coup of 18 Brumaire. The June elections not only didn’t allow him to become the sole ruler of the country, but he couldn’t even form a government, and now he has been forced to hold new elections, which are scheduled for November 1, where he plans to take revenge. But are his hopes justified?

Firstly, outside the country, the support for all anti-governmental forces in Syria has led to the fact that Turkey has become almost an accessory to the ISIS terrorist movement, which until very recently received the supply of militants and weapons via the 900-kilometre Turkish-Syrian border. This led, in turn, to tensions between Erdogan and his NATO allies, primarily the United States, whom Turkey did not allow to bomb ISIS from its territory or use its Incirlik air base. Relations between the Turkish president and the Kurds have sharply deteriorated. The latter believed, they were receiving insufficient support from the Turkish authorities in the battle against ISIS for the town of Kobanî (Ayn al-Arab), where Washington itself had staunchly supported the Kurds.

The situation changed only after July 20 of this year, when an ISIS militant bombed Kurdish volunteers who had got together to help with the rebuilding of Kobanî, killing 32 of them. However, the attitude of the Turkish authorities to ISIS members had soured even earlier, when on July 17 an ISIS publication in Turkish entitled Konstantiniyye called for a fatwa against the “caliphate” and for a boycott of “unclean” Turkish meat.

The authorities couldn’t leave this with no response Immediately after the terrorist attack, and a telephone conversation between Erdogan and Obama, an agreement was signed according to which the United States was finally granted the right to use the Turkish Incirlik, Diyarbakir, Batman and Malatya air bases to bomb ISIS, and Turkey pledged to directly take part in these bombings. In Turkey, for the first time after the appearance of ISIS on the political map of the Middle East in June 2014, large-scale arrests of supporters of terrorist quasi-state commenced (to be fair, it must be said that the first dozens of radical Islamists were arrested as early as mid-July, before the terrorist attack). More than 500 people were imprisoned; and the border control was tightened: By the end of July, 500 foreigners had been deported for relations with ISIS, 1,100 were denied entry to Turkey, and 15,000 were put on the “black list”. ISIS did not forgive this and on July 23 the first clashes between the Turkish army and ISIS members took place. Scorpion bit the one who hid it in his sleeve, as B. Assad figuratively said speaking on the terrorist attacks in an interview with Russian journalists.

For his consent to the bombing of ISIS, Erdogan was allegedly granted the right to create a kind of no-fly zone over the western 90-km stretch of the Syrian-Turkish border officially to protect 1.8 million Syrian refugees from Assad, but in fact to help the anti-governmental forces (mainly the Free Syrian army). But this fig leaf was of little help to the Turkish president.

Having smoothed out his relations with the West and the United States over ISIS, and having thus obtained a pardon from the USA for taking a tougher stance on his domestic policies, Erdogan opened, apparently inadvertently, a new front, this time with the Kurds, and in particular with the Kurdistan Workers’ Party (PKK).

They perceived the attack of July 20 as a provocation by the authorities (after all, ISIS was called the organiser by the Turkish authorities, not the Islamic State itself) and responded to terror with terror, killing a couple of police officers. And this is where the Turkish president seems to have made a fatal mistake, which hasn’t backfired on him yet.

Instead of allaying the situation, he decided to punish the power that he believes is interfering with his plans to overthrow Assad and is preventing political hegemony inside the country (in the elections of June 7, the People’s Democratic Party (HDP) won 80 seats in parliament, depriving Erdogan’s party of the majority), he broke the ceasefire with the Kurds that had been in effect since 2012 and unleashed military actions on those who stood for the HDP and the PKK. AKP activists simultaneously attacked the offices of the Democratic People’s Party across the country. Legal proceedings were filed against the party leader, S. Demirtas, for “inciting violence”.

In response, the Turkish Kurds, who decided that they were deceived when they were called for peace, but were declared war instead, took up arms and sabotaged a pipeline, along which oil flows to the camp of supporters of an independent Iraqi Kurdistan – Turkey and Israel (thanks to which 77% of the needs of the Jewish state are met) from its leader, M. Barzani, with whom Ankara shares special relationship. They do not believe in the anti-ISIS policies of the authorities, because they supposedly consider ISIS an Ankara’s tool in the fight against them. According to them, by encouraging the PKK to resume the civil war, they want to discredit the HDP, and then ban it and prevent them from taking part in elections. There are already calls for this from the Turkish ultra-nationalists, who have decided to support Erdogan. They demonise the HDP, declaring it a supporter of separatism.

There is every reason to believe that pursuing this policy of aggravation, Erdogan risks losing the upcoming parliamentary elections. In the current climate he is unlikely to succeed in unifying the nation, while fighting on three fronts – against Syria, ISIS and the PKK. Reforms are stalling in the country, the economic situation is not improving, and the desire to impose an ideology on the whole nation that not everyone shares (at least not the Kurds and the Kemalists) and monopolize power, could lead to increased social unrest. Bonapartism is not fashionable these days…

Pogos Anastasov, political analyst, Orientalist, exclusively for the online magazine “New Eastern Outlook.”

US and Rogue Allies Plot Plan B in Syria

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US and Rogue Allies Plot Plan B in Syria
 
by Stephen Lendman
Ex: http://www.therussophile.org
 
Putin’s righteous intervention in Syria disrupts Washington’s regional imperial agenda – neocons infesting Obama’s administration on the back foot, flummoxed on what to do next.
 
Their reaction awaits. Expect endless propaganda war, as well as increased support for ISIS and other takfiri terrorists, maybe plans to destabilize other regional countries – Iran, Lebanon and perhaps greater conflict in Iraq than already. Possibly another US direct or proxy war elsewhere.
 
London’s Guardian got it backwards suggesting Moscow’s intervention was “more provocative than decisive” – the same notion proliferated by other media scoundrels in lockstep with their rogue regimes, especially in America, Britain, Saudi Arabia, Turkey, and Israel.
 
The Guardian said “(r)egional powers have quietly, but effectively, channelled funds, weapons and other support to rebel groups making the biggest inroads against the forces from Damascus” – allied with Washington’s plan to weaken and isolate Iran.
 
Saudi Arabia supports the region’s vilest elements, cold-blooded terrorist killers – its Foreign Minister Adel Al-Jubeir boldly asserting “(t)here is no future for Assad in Syria.” If he doesn’t step down, Riyadh will get involved militarily to remove him “from power.”
 
European Council on Foreign Relations senior fellow Julien Barnes-Dacey called Moscow’s intervention “a massive setback for” America and other nations wanting Assad ousted.
 
Riyadh-based King Faisal Centre for Research and Islamic Studies associate fellow Mohammed Alyahya said the Saudi view throughout the conflict is “Assad must go,” echoing calls from Washington, Britain and other nations opposing him.
 
Prevailing anti-Putin propaganda claims his intervention means more instability and bloodshed – polar opposite the free world’s view. It’s a vital initiative to end conflict, maintain Syrian sovereignty, help its people, as well as free the region and other countries from the scourge of terrorism. It’s already making a difference, causing consternation in their ranks.
 
Neocon Washington Post editors expressed concern over Russia’s intervention, saying it may shift the balance of power in Assad’s favor, disrupting Obama’s plan to oust him, opening a new phase of war.
 
US strategy is in disarray, analysts saying as long as Moscow and Tehran provide support, Assad can survive indefinitely. Four-and-a-half years of Obama’s war to oust him failed. Expect Plan B to pursue endless regional wars and instability.
 
If Russia can curb or defeat ISIS and other takfiri terrorists in Syria, Washington will suffer a major defeat, its entire regional imperial project disrupted.
 
It’s unclear what it plans next. Expect new efforts to counter Russia’s intervention, partnered with Israel and other rogue states.
 
Moscow wants terrorism defeated and a political solution in Syria. Washington wants endless regional wars and instability – ousting all independent governments, replacing them with pro-Western ones, no matter the cost in human lives and suffering. Which agenda do you support? Which one deserves universal praise?
 
Paul Craig Roberts’ new Clarity Press book, titled “The Neoconservative Threat to World Order” explains “the extreme dangers in Washington’s imposition of vassalage on other countries…” – neocons in Washington risking nuclear war to achieve their objectives.
 
His “book is a call to awareness that ignorance and propaganda are leading the world toward unspeakable disaster.” Top priority for free people everywhere is confronting America’s imperial agenda and defeating it once and for all.
 
Stephen Lendman lives in Chicago. He can be reached at lendmanstephen@sbcglobal.net. 
His new book as editor and contributor is titled “Flashpoint in Ukraine: US Drive for Hegemony Risks WW III.”
 
http://www.claritypress.com/LendmanIII.html
Visit his blog site at sjlendman.blogspot.com. 
Listen to cutting-edge discussions with distinguished guests on the Progressive Radio News Hour on the Progressive Radio Network.

 

It airs three times weekly: live on Sundays at 1PM Central time plus two prerecorded archived programs.

lundi, 05 octobre 2015

La révélation du siècle de Snowden: Ben Laden serait toujours vivant

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La révélation du siècle de Snowden: Ben Laden serait toujours vivant

Ex: http://fr.awdnews.com

Edward Snowden ancien membre de la NSA, et ex-agent de la CIA ayant fuit tout d`abord à Hong Kong puis en Russie après avoir été poursuivie par la CIA, le FBI et d`autres agences de renseignement pour avoir révélé des secrets d`État notamment celle des écoutes généralisées. La fracture avec l`État est de plus en plus visible qui oublie que même un gouvernement représentatif doit être au service du peuple et du pays. Mais actuellement, il faudrait être aveugle pour ne pas voir que l`État n`est plus notre allié, qu`il n`est plus un gouvernement représentant le peuple, mais une structure qui obéit aux multinationales et nous savons malheureusement vers quelle dérive ce genre de pensée nous conduit. Edward Snowden avait été l`homme le plus recherché du monde pour nous avoir averti, nous, notre gouvernement et la commission européenne que nous subissions des écoutes depuis plusieurs années de la NSA. Étant aux États-Unis il risquait certainement la prison à vie. Nous sommes dans un monde des plus bizarre ou l`inversion des valeurs est chose curieuse. La NSA, nous met sur écoute, nous leurs alliés pendant les négociations les plus importantes qu`aie connu l`Europe : le TAFTA et c`est l`homme le plus courageux, héros moderne qui avertis qu`un crime d`État est en train de se commettre qui se trouve pourchassé comme l`ennemie publique numéro 1. Snowden nous annonce qu`il sortira un livre au mois de septembre ou il apportera les preuves que Ben Laden est en vit aux Bahamas et qu`il reçoit un paiement régulier de la CIA. Il serait toujours financé par la CIA et recevrait la somme régulière de 100,000 $ par mois en passant par différentes entreprise et organisation pour être versé directement sur son compte de Nasseau. Il dit ne pas savoir son lieu de vie actuel, mais ajoute qu`en 2013, il vivait une vie tranquille avec ses 5 femmes et ses dizaines d`enfants. Oussama Ben Laden vous l`avez déjà compris était un agent de la CIA et sa mort a été organisée avec l`aide des services secrets pakistanais. Edward Snowden affirme qu`il apportera toutes les preuves au grand public dans son livre au mois de septembre.

Shlomo Sand : «Israël se diabolise lui-même chaque jour»

Shlomo Sand : «Israël se diabolise lui-même chaque jour»

ShlomoSand.jpgL’historien israélien Shlomo Sand a répondu à une tribune de Pierre-André Taguieff publiée dans Le Monde, à propos de l’antisémitisme en France.  « De mon point de vue, la principale caractéristique de la judéophobie parmi les groupes marginaux de banlieues est l’identification dangereusement erronée entre : sionisme, Israël et juifs. Or, c’est précisément ce que font, sans relâche et sans distinction, les dirigeants d’Israël, le CRIF…. et toi.»

Je viens de lire ton article publié dans Le Monde, en date du 23 septembre: « L’intelligentsia française sous-estime l’antisémitisme », et, une fois de plus, je suis stupéfait !

Lorsque nous nous sommes connus, dans les années 80 au siècle dernier, j’avais la plus grande estime pour tes travaux investiguant les fondements du racisme théorique, dans la France de la deuxième partie du 19ème siècle.

J’avais beaucoup apprécié tes apports dans l’analyse et la déconstruction de la judéophobie qui a, effectivement, joué un rôle de tout premier ordre, dans la constitution d’une partie des identités de l’Hexagone, et ce jusque vers le milieu du 20ème siècle. Toutefois, depuis quelques années, à la lecture de tes publications, j’ai de plus en plus de mal à comprendre la logique qui t’anime : affirmer que la judéophobie demeure hégémonique en Occident, considérer l’islamophobie comme un phénomène plutôt marginal, dont les intellectuels exagèrent l’importance, et se faire, en en même temps, le défenseur inconditionnel du sionisme et d’Israël me laisse très perplexe !

En vérité, tu as notablement baissé dans mon estime lorsque tu as soutenu, avec enthousiasme, la guerre de George Bush contre l’Irak, et lorsque tu as exprimé une sympathie manifeste pour  « La rage et l’orgueil  », le livre islamophobe d’Oriana Fallaci (dans lequel, il est écrit, notamment, que les musulmans « se multiplient comme des rats »).

Tes prises de positions passées me paraissent, cependant, moins préoccupantes que celles que tu développes, ces temps-ci, alors que se profile, dans la société française, un dangereux terrain miné, lourd de menaces pour « l’autre ».

Tu sais bien que la haine envers celui qui est un peu différent, et que l’imaginaire apeuré face à celui qui affiche une singularité, ne se limitent pas aux émotions stupides de gens incultes, situés au bas de l’échelle sociale. Tu sais bien que cela n’épargne pas les classes sociales bien éduquées. Durant la période tragique pour les juifs et leurs descendants (1850-1950), le langage judéophobe ne se donnait pas uniquement libre cours dans les faubourgs populaires, mais il s’exprimait aussi dans la haute littérature, dans la philosophie raffinée, et dans la grande presse.

shlomo9782081307872.jpgLa haine et la peur des juifs faisaient partie intégrale des codes culturels, dans toutes les couches de la société européenne. Cet état de fait s’est, fort heureusement, modifié dans les années qui ont suivi la fin de la seconde guerre mondiale. Et si, bien sûr, il subsiste encore des préjugés à l’encontre des descendants imaginaires des meurtriers de Jésus Christ, il n’en demeure pas moins que, dans le monde occidental : de Los Angeles à Berlin, de Naples à Stockholm, de Buenos-Aires à Toronto, quelqu’un d’ouvertement judéophobe ne peut plus être journaliste ou présentateur à la télévision, ni occuper une place dirigeante dans la grande presse, ou encore détenir une chaire de professeur à l’université.

En bref, la judéophobie a perdu toute légitimité dans l’espace public. L’antisémitisme de Barrès, de Huysmans ou de Céline n’est plus admis dans les cénacles littéraires, ni dans les maisons d’éditions respectables du Paris d’aujourd’hui. Le prix à payer pour la disparition de cette « belle haine », ( pour user d’un qualificatif de l’antisémitisme en vogue , il y a un siècle), fut, comme l’on sait, très élevé. De nos jours, la « belle haine » est effectivement tournée vers d’autres gens, et nous ne savons pas encore quel en sera le prix.

Cela ne veut pas dire qu’une hostilité à l’encontre des juifs n’existe pas aux confins de la société, parmi des marginaux issus de l’immigration venant du monde musulman. Dans des cités-ghettos, certains jeunes, qui n’ont pas ingurgité la judéophobie chrétienne multiséculaire, sont, malheureusement, à l’écoute de quelques imams délirants ou de gens comme Alain Soral ou Dieudonné. Comment combattre cet inquiétant phénomène marginal ? Faut-il, comme tu ne cesses de le faire, justifier la politique menée par Israël ? Faut-il, comme tu t’y emploies également, nier que l’islamophobie a, effectivement, remplacé la judéophobie, et jouit d’une légitimité croissante dans tous les secteurs culturels français ?

T’es-tu demandé quels livres ont été des « best sellers », ces derniers temps : des pamphlets ou des romans contre les juifs, comme à la fin du 19ème siècle, ou bien des écrits qui ciblent les immigrés musulmans, (et cela ne se limite pas à Houellebecq, Finkielkraut et Zemmour ) ? Quels partis politiques ont le vent en poupe : ceux qui s’en prennent aux anciens « sémites » d’hier, ou ceux qui affichent leur rejet des nouveaux « sémites » d’aujourd’hui, et au passage, ne tarissent pas d’éloges sur la façon dont Israël traite les arabes (Marine Le Pen n’est pas la seule concernée !).

Et cela m’amène au dernier point, qui m’a le plus indisposé, dans ton article. De mon point de vue, la principale caractéristique de la judéophobie parmi les groupes marginaux de banlieues est l’identification dangereusement erronée entre sionisme, Israël et juifs.

Or, c’est précisément ce que font, sans relâche et sans distinction, les dirigeants d’Israël, le CRIF… et toi.

Les voyous de quartier ne sont pas devenus judéophobes uniquement sous l’effet de prêches venimeux prononcés par des démagogues. Il y a à cela bien d’autres causes : et notamment, l’identification constante des institutions juives officielles avec la politique israélienne. Pas une seule fois, le CRIF n’a émis la moindre protestation face à l’oppression subie par la population palestinienne. Et qu’on ne vienne pas nous parler de « diabolisation d’Israël »; Israël se diabolise lui-même chaque jour !

Comment un État considéré comme une démocratie occidentale peut-il, depuis bientôt cinquante ans, dominer un autre peuple, et lui dénier tout droit politique, civique, syndical , et autres ? Comment dans une ville–capitale démocratique, où des intellectuels français ont fondé un institut Emmanuel Levinas, de philosophie et d’éthique juives, un tiers de la population, qui y a été annexée de force en 1967, se trouve-t-elle encore privée de tout droit politique, et exclue de toute participation à la souveraineté ?

Et par delà tout ceci : que signifie être sioniste, aujourd’hui ? Simple est la réponse : soutenir Israël comme État des juifs. Comment un État à prétention démocratique, peut-il se définir, non pas comme la République légitime de tous ses citoyens israéliens, mais comme un État juif, alors même qu’un quart de ses citoyens ne sont pas juifs ? Es-tu capable de comprendre que l’Etat « juif », qui t’est si cher, appartient plus, en principe à ceux qui en France se disent juifs, qu’aux étudiants palestino-israéliens à qui j’enseigne l’Histoire à l’université de Tel-Aviv ?

Est-ce la raison pour laquelle tu te considères comme sioniste et fervent sympathisant d’Israël ? Si l’on suivait ton raisonnement sur cette question, la France ne devrait-elle pas cesser de se définir comme la République de tous ses citoyens, pour devenir « l’État gallo-catholique » ? Non ! Bien évidemment non, après Vichy et le génocide nazi.

Peut-être serait-il plus facile de définir un État français ressemblant à Israël, en recourant à un terme qui fait aujourd’hui florès parmi l’intelligentsia parisienne : « République judéo-chrétienne » ?

Shlomo Sand

Cette réplique à Pierre-André Taguieff a été publiée sur le blog « Les invités de Médiapart », sous le titre : « Lettre ouvert à un ex-ami ». Traduit de l’hébreu par Michel Bilis.

Shlomo Sand est historien, spécialiste de l’histoire contemporaine. Il est professeur à l’université de Tel Aviv depuis 1985.
Il est l’auteur de nombreux ouvrages, dont plusieurs ont été publiés en français, tels que: Comment le peuple juif fut inventé (Fayard – 2008) – « Comment j’ai cessé d’être juif » (Flammarion – 2013), Les mots et la terre – Les intellectuels en Israël (Flammarion – 2010), Comment la Terre sainte fut inventée – De la Terre sainte à la mère patrie (Flammarion – 2014)

Source: http://www.pourlapalestine.be/shlomo-sand-israel-se-diabolise-lui-meme-chaque-jour/